Teufel M6000 Klassiker - was brauche ich um ihn Ordentlich zu betreiben

gabbercopter

Commander
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Grüßt euch. Nachdem ich vor einigen tagen nach jahren mal wieder angefangen habe mir ein Soundsystem auf zu bauen ( silvester steht ja vor der tür) würde ich gerne insbesondere den Bass bereich etwas aufwerten und das so günstig wie möglich.

Ich hatte letzte woche ein Teufel M400 System + einen Denon AVR 1804 + einen Denon DVD 1400 für 180 € geschossen. Darin enthalten sind :

2x Teufel M410 FR Frontspeaker 200 Watt RMS
1x Teufel M410 C Centerspeaker ebenfalls mit 200 Watt rms
2x Teufel M410 D Dipole mit 80 watt RMS
1x Teufel M3100 SW Subwoofer mit 25er chassis und 250 Watt RMS
1x Denon AVR 1804 --> https://www.hifi-wiki.de/index.php/Denon_AVR-1804
1x Denon DVD 1400

So weit so gut. WIe gesagt läuft soweit eigentlich super. Aber da ich ohnehin vorhabe das ganze system stück für stück über die nächsten monate auf zu werten plane ich noch vor silvester einen anderen Sub zu verwenden.

Ich habe nun einen Teufel M6000 Mk2 Gefunden der samt einer Hollywood Impact 600 Endstufe für 90€ verscherbelt wird. Da es kaum noch daten im internet gibt kann ich zumindest das hier sagen :

technische-daten-teufel-m6000_565855.jpg


Ein wahres Monster mit 2x 320 mm Isophone 320/400 treibern und 2x 300 watt RMS. Da ich die endstufe umsonst dazu bekomme wird die wohl auch erstmal genutzt. Hier habe ich aber 1-2 Fragen

1) Ich vermute mal das die endstufe das ganze zwar betreiben können wird mit ihren nominalen 2x 256 watt rms ( wobei laut test eher 2x 175 watt realistisch sind) aber das ganze die m6000 nicht ansatzweise so versorgt wie sie es gerne wollten und könnten. Meine Frage lautet daher was wäre hier das minimum? und habt ihr vielleicht günstige tipps welche da passt ? gerne auch gebraucht.

2) Wie schließe ich das ganze richtig an ? Ich denke mal das ich ich den "sub out" ausgang des denon avr 1804 nutze , das dann per chinch in den hollywood impact 600 , und dann jeweils ein kanal pro sub ?

Mir wurde empfohlen die frequenzweiche die im m6000 steckt nicht zu nutzen und die chassis direkt an zu schließen um das bass management des AVR 1804 zu nutzen - stimmt ihr dem zu?

Was bedeutet das der m6000 "4 ohm geeignet" ist ? bringt es dann mehr die beiden m6000 parallel an zu schließen?

ist die impact 600 in dem kontext " bridge" fähig ? dazu habe ich nichts gefunden

3) ich hatte nun über die jahre hier und da schon brauchbare subwoofer da ua

Klipsch r12 SW
Teufel S6000 SW
Nubert AW 991

Mich würde mal intressieren wo man die m6000 einordnen kann ? ich verspreche mir jetzt von einen 56kg schweren doppel 32 cm sub schon einiges ?

4) es gäbe wohl auch die Option den Verstärker des m3100 für den m6000 zu nutzen. Die hat vermutlich 250 Watt rms. Und dann die beiden Chassis parallel daran zu schalten. Wäre das die bessere Option gegenüber der günstigen Hollywood Impact 600 Endstufe?

Danke <3
 
du hast vermutlich den S6000 SW angesehen - aktuelles model aktiv. der M6000 ist ein referenz system aus den frühen 90ern und passiv
 

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Theoretisch hast du ja drei Möglichkeiten, mit den Lautsprechern an zu schließen, nen seperaten Verstärker (z.B. das fragwürdige Hollywood Teil) oder du baust den Subwoofer auf Aktiv um.

Das hab ich noch im Netz gefunden:

1702109772205.png


Also ich würde erst mal das fragwürdige Hollywood Teil nutzen und testen ob der Sub im groben und ganzen überhaupt gefällt.

Mit den Lautsprechern an deinen Receiver würde ich ihn nicht anschließen, dafür ist meiner Meinung nach der Denon zu schwachbrüstig. Lass mich aber gerne von Gegenteiligem überzeugen.

Was mir ganz gut gefallen würde, wäre das hier: https://www.amazon.de/dp/B00MWON1G2
Aber da müsste man sich vorher einlesen wie einfach ein Einbau wäre.

Alternativ langfristig ne bessere Subwooferendstufe holen.
 
sind ja nun einige tage ins land gegangen. gestern habe ich das teil geholt. leider war eines der chassis am kratzen. hat jetzt fast nen ganzen tag gedauert bis ich den übeltäter gefunden habe.. die staubschutz karlotte was endweder locker , oder es befand sich ein fremdkörper drin der dadurch vibriert hat...

die interne frequenzweiche war ebenfalls nicht mehr taufrisch und wurde daher von mir deaktiviert.

die teile laufen nun folgendermaßen

Fioo K5 am pc --> chinch ---> denon AVR ---> sub out chinch auf Y chinch ---> Aktiv Modul des M3100 SW ---> verstärktes lautsprecher signal ---> Hollywood Impact 600 ---> je ein kanal pro chassis per Lautsprecher kabel

Warum das m3100 modul dazwischen hängt?

Nun offensichtlich ist der alten hollywood das sub out signal in normaler form zu leise. er gibt dann schlicht kein signal. es musste also mehr pegel her.. also habe ich mir praktisch über die m3100 einen high level out gebastelt...

läuft nun wunderbar und diesen sub kann man wohl nur mit einen wort betiteln : geisteskrank.

göttlicher tiefer ruhiger und dynamischer bass.



Das ist nun der stand heute. ich werde aber in zukunft weitere komponenten austauschen und verbessern
 
Moin du hast den mk2 da sind meines Wissens keine isophon Treiber verbaut. Die legendären wären die mk1 ich habe den z.b stehen der Unterschied ist alleine der Treiber an sich meiner hat auf allen Seiten Kanten hier ein Bild.
LG
 

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Hallo,

Und wie weit seit ihr mit dem Experiment gekommen?

Ich stimme darkdevil2 zu, die Gen1 des M6000 hat die Isophone PSL320/400 eingebaut und auch die "enormen" Frequenzweichen - Luftspulen so groß und schwer wie "Backsteine".

Ich selbst habe die M200 / M6000 aus der ersten Serie. Ich hatte die Lautsprecher lange eingemottet und dann wieder reaktiviert und als Ersatz für mein "überdimensioniertes" Teufel THX Ultra 2 System (Der Uncle Doc war nicht familientauglich :-)).
Im ersten Versuch habe ich die Lautsprecher inkl Sub direkt an meinen AVR (Marantz SR7012) als Front A angeschlossen.
Der Sound war "mässig".
Dann habe ich den Subwoofer über BI-Wiring Funktionalität des AVR angeschlossen - das war schon etwas besser aber der richtige "Punch" fehlte. Ausserdem hatte ich Angst um den AVR, da ich glaube der SUB zieht so viel Leistung dass mir mittelfristig Der Trafo im AVR durchgeglüht wäre.

Den M6000 habe ich dann auf"aktiv" umgestellt, d.h. die Frequenzweiche abgeklemmt und die beiden Anschluss Terminals direkt mit den Isophon Bässen verbunden. Als Subwoofer Endstufe habe ich dann eine Klipsch KA-1000 THX davor geschaltet und am SW Ausgang meines AVRs angeschlossen. Das Ganze dann aber nicht im THX betrieb sondern mit 60Hz Übergangsfrequenz. (Standardmässig ist die Übergangsfrequenz der M200/M6000er Kombination 50Hz), denn die Frequenzweiche im den M200 ist ja noch eingebaut.

Der Klang war schon recht gut insbesondere der saubere Bass des Setups war perfekt. Bei den Testsounds von Schlagzeugern wie z.B. Charly Antolini zeigte auch die Klipsch Endstufe, was sie kann.

Heimkino habe ich aber mittlerweile (fast) aufgegeben.

...und leider bin ich jetzt umgezogen und muss weiter abrüsten....

Also wenn Ihr Fragen zum Aktiv-Umbau habt. Vielleicht kan ich helfen
 
also tatsächtlich laufen die jetzt so vor sich hin und nutzen den " aktiven" teil eines anderen älteren teufel Subs. das ist natürlich nicht ideal wegen der feinabstimmung und auch der watt leistung ( 400watt amp vs 2x 500 watt rms m6000) aber füre meine ansprüche? völlig ausreichend :)
 
Dann ist es ja gut.

Wenn Du von Teufel die Aktivmodule der Subwoofer M12000 SW oder M11000 SW aus der ersten Serie bekommst könnte das mit der Leistung für den M6000 hinkommen. Die aus der ersten Serie erkennt man an den grauen Metallgrundplatten. Leider sind in den späteren Serien dann billigere China Module (mit schwarzen Grundplatten) verbaut worden....

Der M6000 ist extrem leistungshungrig und braucht laststabile Endstufe(n) bei niederohmigen Betrieb - und solche Highend Endstufen gibt's heute kaum noch bzw. nur zu verrückten Preisen. Der Stromverbrauch ist dann auch immens..

Viel Spaß noch.
 
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