Das TBone SC450 hat als Richtcharakteristik eine 'Breite Niere' und dürfte daher tendenziell mehr Störgeräusche einfangen als das Rode NTUSB. Beim Yeti läßt sich die Richtcharakteristik umschalten, was durch die elektronische Verschltung von mehreren Mikrofonkapseln möglich wird. Diesen Vorteil erkauft man sich (bei gleichem Preis) aber durch niedrigere Qualität und höheres Rauschen. Im Yeti sind auch keine Großmembrankapseln verbaut sondern nur 3 Kleinmembrankapseln, was weiderum nicht optimal fürs Rauschen ist. Ob das bei dem Mikrofon aber ein Problem ist, weiß ich ohne weitere Recherche nicht.
Wenn du Hintergrundgeräusche minimieren willst, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder ein gerichteteres Mikrofon (z.B. Super-/Hyperniere) nehmen oder den Abstand beim Einsprechen verringern. Unter den Mikros mit USB Anschluß habe ich jetzt nur das
Tbone SC440 gefunden, das eine Supernierencharakteristik hat. Hat lieder keinen separaten Anschluß für Kopfhörer usw.
Nachteil bei gerichteten Mikros ist auch, dass sich der Klang stärker ändert wenn du dich vor dem Mikro bewegst. Die Richtcharakteristik ist nicht für alle Frequenzen gleich.
Bei näherem Abstand kommen auch diverse dynamische Mikrofone in Frage, die die Umgebungsgeräusche tendenziell noch etwas mehr ausblenden. Die Frage ist dann ob der Mikrofoneingang der Soundkarte da (qualitativ) mitspielt.
Wenns ein USB Mic sein soll, kannst du ja das Rode NTUSB einfach mal bestellen, testen und zurückschicken. Das
Audiotechnica AT2020 USB würde ich dann auch in Erwägung ziehen.
Gibt natürlich noch viele andere Modelle...