Toshiba Cloud Scale 24 TB runter gefallen von 60 cm und geht noch?!

BL@CKM@N

Lieutenant
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Moin,

vor paar Tagen schön in einer Ferienwohnung das Ding auf dem Bett gehabt und dann mit dem Fuß aus ca. 60 cm Höhe so runter gewischt. Laminatboden, zum Glück war die Platte schon aus!
Das Ding ist kopfüber offenbar oben an 2 Kanten zuerst eingeschlagen, da sind jetzt 2 kleine Dellen von ca. 1 mm Tiefe. Eben das Ding angeschlossen und direkt SMART gestartet und ein paar Tests gemacht, scheint alles so wie immer. Schnell, kein komisches Geklacker und auch keine starken Vibrationen.

AI hat die G-Kraft zwischen 150 - 400 G berechnet aus ca 60 cm auf Laminat je nachdem wie weich das war. Diese Platte ist anscheinend für maximal 200G im OFF-Zustand freigegeben. Dürfte also am Limit oder übern Limit gewesen sein.

Würde mal sagen Schwein gehabt oder meint ihr? Raucht das Ding noch ab? Wäre ärgerlich bei den derzeitigen Festplattenpreisen. :D

SMART einmal in HEX und DEC ist mit angehangen, soweit komplett unauffällig oder was meint ihr?

Schönen Sonntag allen!
 

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Gar nicht lange fackeln, SOFORT sichern, wenn Dir die Daten darauf was wert sind und sie nur dort liegen. Sie mag jetzt noch gehen, kann aber doch schnell mal ausfallen, bei so einem drastischem Schaden. Erfahrungsgemäß fallen Festplatten nach so einem Fall deutlich schneller aus.
 
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Ist alles gespiegelt, nur sollte die Platte halt ausfallen wird es sehr teuer :D
 
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wirst eh sehen.
weil passiert isses. vergangenheit. insofern ist das einzig updatbare dein wissen über den schaden.
teste was zu testen is, und beobachte den spiegel halt im betrieb.
oder mach security first.
tauschen, weil was sein könnte. teuer sicherlich... nun, aber wann is security ned teuer?
 
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BL@CKM@N schrieb:
da sind jetzt 2 kleine Dellen von ca. 1 mm Tiefe.

In der platte selbst oder an dem eventuell vorhandenen externen gehäuse?

Denn diese Platte ist Helium befüllt und wenn diese undicht ist, könnten ggf die Köpfe auf der Oberfläche kratzen bzw durch die eindringende Luft Schäden entstehen mit der Zeit..
 
Festplatten im ausgeschalteten Zustand sind wesentlich robuster, als die meisten Leute annehmen.

Die Angabe von 200G Maximalbeschleunigung ist ja die Spezifikation. Der Hersteller schreibt es ins Datenblatt und damit muss er also sicherstellen, dass das eingehalten wird. Das bedeutet nicht, dass die bei 201G automatisch Schaden nimmt. Sie muss mindestens 200G aushalten, aber das heißt nicht, dass es nicht auch erheblich mehr sein kann.

Hat das Laminat Schaden genommen? Wenn nein, dann war der Aufprall vielleicht harmloser, als es vielleicht im ersten Moment schien. Wenn sich die Energie beim Aufprall so verteilt hat, dass das Laminat heil geblieben ist, dann kann das ebenso für die Festplatte gelten. Wenn die mit der Kante senkrecht auf Laminat fällt, dann hast du da sonst mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eine fette Macke drin.
 
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und wenn das Laminat Schaden genommen hat (es hat leichten Schaden), dann hat es auch Energie damit absorbiert...

Ich meine was soll passieren? Das Ding kann kaputt gehen oder nicht. Ist im Grunde nicht anders als vorher, das Risiko hast du immer. Ich kann das "Unbehagen" verstehen, aber ich von Außen betrachtet würde da vielleicht die nächste Zeit einfach etwas beobachten. Wichtige Daten darf man sowieso nie exklusiv auf einem Gerät gespeichert haben, ganz unabhängig davon, aus welcher Höhe es schon mal gestürzt ist.
 
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Khorneflakes schrieb:
Das bedeutet nicht, dass die bei 201G automatisch Schaden nimmt. Sie muss mindestens 200G aushalten, aber das heißt nicht, dass es nicht auch erheblich mehr sein kann.

hier müsste ich dir etwas in die Parade fahren. Denn ja, du hast recht das das Minimalwerte sind, aber die Maximalwerte sind idR nicht sehr viel höher mit der richtigen Aufschlagsrichtung.
Denn das ganze bezieht sich auf die schwächste Stelle und das ist bei Fesplatten die Kraft, die die Arme für die S/L Köpfe auf der Parkposition hält, sprich hier:

1789928392957.png


Und da will man natürlich die Kraft, die man benötigt um die Arme zu bewegen bzw aus der Parkposition zu bringen, so gering wie möglich halten. Daher sind die angegebenen Kräfte als Maximalwerte zu sehen, bevor Schäden auftreten.
 
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Sebbi schrieb:
Daher sind die angegebenen Kräfte als Maximalwerte zu sehen, bevor Schäden auftreten.
D.h. wenn die Kraft überschritten wurde sind Schäden garantiert, wieder was gelernt. Ich frage mich nur, wie der Hersteller sicherstellt, dass bei höheren Kräften auch tatsächlich ein Schaden entsteht.

Nochmal: Es sind Mindestwerte. Mindestwerte, die die Festplatte aushalten muss. Es ist der maximal zugesicherte Wert. Es sagt aber nicht, ab wann Schäden auftreten.

Man kann es mit dem MHD vergleichen: Das Mindesthaltbarkeitsdatum gibt das maximale Datum an, das vom Produzent (bei ordnungsgemäßer Lagerung usw) garantiert wird. Es heißt nicht, dass die Lebensmittel am Tag danach verdorben sind.
 
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Also die Festplatte war zwar noch in so einem 3,5" Einschub eingeclippt, aber nur unten. Dadurch das sie quasi auf den Kopf gefallen ist, hat der Einschub vermutlich den Sturz nicht abgedämpft. Es sei denn diese Klammer vom Einschub hat zuerst den Boden berührt und die hat sich dann nochmal gedreht, das könnte sein.

Am Laminat konnte ich keine Beschädigungen erkennen, hat mich auch gewundert. Das Laminat war definitiv nicht verklebt und eher locker verlegt, das könnte den Aufprall massiv abgefedert haben. Hat man gemerkt beim Laufen das das etwas nachgegeben hat.

Habe unten ein paar Fotos von der Platte gemacht und den Käfig gemacht, damit ihr seht was ich meine. Auch rechts ist eine kleine Delle, schwer zu sehen, auf der linken Seite die Delle ist ca. 1 mm schräg.

Was mir noch in den SMART Werten aufgefallen ist, der einzige Wert der sich mehr oder weniger massiv geändert hat ist DC "Disk Shift" Direkt nach dem Sturz war der Wert bei 394.000.000 ca. auf dem Screenshot hier fürs Forum war er noch bei 253.362.182, mittlerweile liegt er nur noch bei 119.799.816.
Habe jetzt nicht wirklich einen Vergleich, außer zu meiner Toshiba 20 TB Cloud Scale wo dieser Wert nur bei 1.703.580 liegt...

Hatte das Thema Disk Shift aber mal gegoogelt, anscheinend nicht wirklich klar was dahinter steckt, hatten bei Reddit und diversen anderen Foren schon Leute sich gewundert warum das so schwankt zwischen Platten. Was man nur sicher sagen kann, der Wert bei mir ist EXTREM hoch :D
 

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Mache einen Oberflächentest mit z.B. Victoria. Bei der Größe dauert das aber wohl um die 2 Tage.
 
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Das Helium hat doch die Festplatte nur noch höher, weiter und leichter fliegen lasssen und anschließend hat die über den Sturz nur noch hart gelacht.:D
Aber ja, Festplatten gehören in diesen Zeiten gut gebettet und die Füße auf den Boden.😅

Mehr als den empfohlenen, intensiven Oberflächentest mit SMART Überwachung kann man jetzt auch nicht machen. Wähle in Victoria die "GRID" Anzeige aus. Die HDD könnte unter Victoria noch weitere, wichtige SMART Parameter anzeigen, die auf den Kopfzustand hinweisen.

Ich habe letztens auch eine Festplatte im ausgebauten Zustand getreten und ein anschließender Test bescheinigte keine sichtbare Verschlechterung, aber Hitachi Platten sind doch sehr robust. Da Festplatten aber jederzeit ausfallen können, lässt man mal die bekannte Badewannenkurve raus, lebt man immer sicherer mit Backups. Bei sichtbaren Schäden durch Gewalteinwirkung wird das mit einer möglichen Garantieabwicklung, selbst wenn das Problem nicht durch diese Einwirkung bedingt war, trotzdem schwer, wenn der Hersteller auch nur leichte Dellen findet.
 
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Ist mir vor ein paar Monaten auch passiert. In meinem Fall saß die Festplatte auch bereits im Schlitten (3,5" Einschub) und diesen wollte ich in einem externen Gehäuse verbauen. Etwa auch die selbe Höhe und auch mit Laminatboden. Allerdings habe ich meinen Fuß darunter gehalten und so konnte ich den Sturz etwas abdämpfen. Nach meinem Fuß ist sie noch etwa 1 m von mir weg dicht über dem Boden geflogen/gerutscht.

Smartwerte sehen auch gut aus und bisher läuft sie unauffällig. Kann nicht geändert werden, daher nehme ich es, wie es kommt. Daten habe ich auch anderweitig gesichert und so macht es nichts aus, wenn sie doch auffallen sollte. In meinem Fall handelt es sich um eine Seagate Ironwolf 6 TB Festplatte.
 
Ob es einen mittelbar relevanten Schaden gegeben hat, wirst du wohl innerhalb der nächsten Monate feststellen (sofern die Festplatte in diesem Zeitraum regelmäßig im Betrieb ist). Wenn sie 3,4 Monate übersteht, wird es wohl gut aussehen. Vorher kann man das m.E. schwer sagen. Einen akuten Schaden scheint sie zumindest nicht zu haben - das ist schon mal positiv.

Du könntest auch mal einen Long-SMART-Test machen.
 
LiniXXus schrieb:
Ist mir vor ein paar Monaten auch passiert. In meinem Fall saß die Festplatte auch bereits im Schlitten (3,5" Einschub) und diesen wollte ich in einem externen Gehäuse verbauen. Etwa auch die selbe Höhe und auch mit Laminatboden. Allerdings habe ich meinen Fuß darunter gehalten und so konnte ich den Sturz etwas abdämpfen. Nach meinem Fuß ist sie noch etwa 1 m von mir weg dicht über dem Boden geflogen/gerutscht.

Hat deine Platte auch eine Delle oder irgendeine Beschädigung abbekommen?

Ich denke ich habe einfach nochmal Glück gehabt das diese 200G einfach nicht gewirkt hatten, so wie sie aufgeschlagen ist. Auch weil das Laminat halt verhältnismäßig "weich" war, da locker verlegt. Man hat das gespürt beim Gehen, das es leicht nachgibt um 1-3 mm.
Hatte die G Kräfte nochmal neu berechnen lassen und kam wieder das Gleiche raus. Maximal haben an der Kante vermutlich 300 G gewirkt, aber halt nirgendswo bei den Komponenten im Innern. Aber es könnten halt auch nur 150 G gewesen sein, und entsprechend deutlich unter 100 G an den kritischen Komponenten :D

Ich hoffe jetzt einfach mal das das Ding noch 2-3 Jahre durchhält und die Festplattenpreise bis dahin deutlich gefallen sind, dann wird die eh getauscht.
 
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Nein, gar nichts ist optisch ersichtlich.
Aber wie bereits geschrieben habe ich meinen Fuß daruntergehalten und habe wohl das größe so abgedämpft.
 
Einfach beobachten was weiter wird, und am besten ein Backup in der Hinterhand haben. Ausgeschaltet stehen die Chancen gar nicht so schlecht, dass nichts weiter ist.

Mir ist einmal eine eingeschaltete aber externe Platte zwischen Bigtower und Schreibtisch runtergefallen. Einmal links am Schreibtisch angeschlagen, einmal rechts am Tower, und dann unten auf dem Teppichboden gelandet. Da wars ein absoluter Glücksfall dass die noch jahrelang problemlos ging. Vermutlich einfach Glück, dass die gerade nicht aktiv geschrieben oder gelesen hat, aber ich hätte damals eigentlich schon damit gerechnet, dass die hin wäre..
 
Oktober 2026
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