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News Total War: Pharaoh mit ACE: Hilfreicher KI-Assistent will aktuell noch bis zu 6 GB VRAM

Die Idee dahinter finde ich schon sehr spannend. NPCs werden ja auch irgendwann auf die Sprachmodelle zugreifen können und man kann die Torwache in Skyrim fragen, was der Pfeil im Knie emotional mit ihm gemacht hat und wie sich dieses Ereignis auf sein Familienleben und seinen Freundeskreis ausgewirkt hat. Alles, was Speicher frisst, ist Nvidias Liebling.
 
Neodar schrieb:
Und in ein paar Jahren spielt die KI die Spiele dann einfach selbst und der "Spieler" sitzt nur noch passiv davor.
Das machen die Leute heute schon mit Hilfe von Streamern auf Twitch und Co...
 
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Sicherlich werden Spiel-Entwickler einen KI Assistenten nicht einbauen, um den Grind zu verringern und sich und dem Publisher selber zu schaden.

Was soll es dann auch noch bringen, ein Spiel teuer zu kaufen, welches dann eine KI für einen erledigt (wirklich eine ganz tolle Leistung und bestimmt richtig viel Spaß ... nicht).

Des Weiteren dürfte die KI (per eingebundenen NPCs oder gar lernfähig um das Spiel evt. im Laufe der Zeit dann bockschwer und ggf. wenig Spielspaß gebend zu machen, wie von einigen hier gewünscht) nicht wenigen Fällen die Spieldauer deutlich aufblasen und ob es das dann inhatlich wert ist?

Es gibt m.E. schon genügend Soulslikes und andere sehr fordernde Spiele und für Stragegiespiele (wie Total War: Pharaoh, welches per KI Assistent wohl auch nicht mehr zum Hit avancieren wird), wenn diese nach evt. 50 oder 100h dann per KI unspielbar/ungewinnbar werden oder eine dynamische Gummiband-KI haben, wäre das auch nichts für mich (und evt. noch einige andere) außer vergeudete Zeit.

Ich stehe dem ganzen eher skeptisch gegenüber und wenn dann per KI evt. in Spielen gesammelte Nutzerdaten und nachfolgendes Profiling noch Einzug halten sollten, könnte es auch unheimlich werden.

Bisher habe ich keine Spieltipp-, NPC-, Datensammel-, oder massiv schwierigkeitsverändernde KI in Videospielen gebraucht und sehe keinen Bedarf (bei so hohem Grafikkarten-Speicherverbrauch als "Gegenwert" dafür), aber vielleicht bin ich diesbzgl. auch einfach altmodisch.

Solange speicherfressende KI in Spielen abschaltbar ist und nicht aufgezwungen wird, stört mich eine KI Implementierung aber weniger, wobei interessant wäre, um wieviele GB das Installationsvolumen von Total War: Pharaoh durch den KI-Assistenten angestiegen ist.
 
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Könnte mir durchaus vorstellen, dass den Anfang iwelche "2D/ 2.5D-Games" mit wenig VRAM-Verbrauch machen.
Für die "ultimative Erfahrung" in AAAA-Spielen brauchst dann halt ne RTX 5090+ ^^
Natürlich optional...
 
appleJuice1337 schrieb:
Für die "ultimative Erfahrung" in AAAA-Spielen brauchst dann halt ne RTX 5090
eher 2.


KI für glaubwürdigere Interaktionen mit und von NPC ist gut, aber das wäre ja mehr Aufwand und nicht einfach nur Auswerten von sowieso verfügbaren Daten.
 
Wie sie verzweifelt nach Anwendungsfällen für ihre KI-Scheiße suchen.
 
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appleJuice1337 schrieb:
Könnte mir durchaus vorstellen, dass den Anfang iwelche "2D/ 2.5D-Games" mit wenig VRAM-Verbrauch machen.
Für die "ultimative Erfahrung" in AAAA-Spielen brauchst dann halt ne RTX 5090+ ^^
Natürlich optional...

Einfach eine „kostengünstige“ Extrakarte wie bei PhysX damals 😆
 
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MAYvonBlei schrieb:
Was kommt als nächstes, der KI-Zielassistent für Battlefield?
Gabs das nicht schon bei irgendwelchen Monitoren? Kann mich da dunkel an was erinnern.
 
Krik schrieb:
Also ich hätte jetzt keine KI benötigt, um herauszufinden, dass die Happiness zu gering ist. Früher hat man immer extra Popups eingeblendet, wenn gewisse KPIs in kritische Bereiche kommen. Auch Tipps, wie man was verbessern kann, hat man früher immer in einer In-Game-Enzyklopädie verständlich aufbereitet. KI kommt mir hier nur wie eine Suchfunktion vor, die es mir erspart, ein Inhaltsverzeichnis zu überfliegen. 🤷‍♂️
Ok, jetzt spiel stattdessen mal so etwas komplexes wie ein Grand Strategy Spiel (gerade aktuell Europa Universalis 5) und du wirst sehen das obwohl Paradox IMO die besten (mehrfach ineinander verschachtelte) Popup-Hilfen hat dass du oft Minuten brauchst um das Design einer (von vielen) Spielmechaniken zu verstehen.

Ein KI Bot der dank der Limitation auf lokales Wissen halbwegs zuverlässig ist wäre in dem Bereich meiner Meinung nach bereits genug um ein Spiel von 85% Wertung auf 90 zu heben, da diese es gerade zum Einstieg erlaubt Antworten zu geben, die auf dem Wissen von mehreren Enzyklopädie-Artikeln basieren, welche auch nicht immer nachvollziehbar etwas miteinander zu tun haben.
 
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theGoD schrieb:
du wirst sehen das obwohl Paradox IMO die besten (mehrfach ineinander verschachtelte) Popup-Hilfen hat dass du oft Minuten brauchst um das Design einer (von vielen) Spielmechaniken zu verstehen.
Dafür ist die Enzyklopädie da und nicht das Popup. Die Enzyklopädie von Civ3 fand ich ganz super. Ob es die auch in den späteren Teilen gab, weiß ich aber nicht.

Es geht aber auch anders. In SimCity gab es die Zeitung, die auf Missstände hingewiesen hat. Ab SimCity 3000 hat das dort der Live Ticker übernommen und zusätzlich gab es Berater, die genau gesagt haben, wo es brennt und was man tun kann.
Berater:
1767809392514.png
1767809437714.png


In Cities Skylines hat man statt eines Live Tickers Chirper eingesetzt, der eine Art Twitter darstellte. Hat super funktioniert.

Und wo du schon Paradox-Spiele erwähnst: Ohne die Popups wüsste man nicht, wo es gerade brennt. Zum Beispiel in Crusader Kings gibt es da eine Warnung, wenn man keinen spielbaren Erben hat und damit das vorzeitige Spielende droht. Besser so als hinterher die KI zu fragen, warum man verloren hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Krik schrieb:
Dafür ist die Enzyklopädie da und nicht das Popup. Die Enzyklopädie von Civ3 fand ich ganz super. Ob es die auch in den späteren Teilen gab, weiß ich aber nicht.
Civ3 ist halt nicht mit Grand Strategy Spielen was Komplexität angeht vergleichbar, sowohl mit deutlich mehr Mechaniken und pro Mechanik jeweils vielleicht einem Dutzend weiterer Mechaniken und Werte von der diese Mechanik abhängig ist, welche dann wieder andere Dinge haben auf den diese aufbauen.

Einen Teil des Einkommens in EU5 z. B. setzt sich auf Steuereinnahmen zusammen. Diese werden z. B. von den Personengruppen Commoner und Burghers eingezogen und man kann den Steuersatz in Prozent festlegen, aber nur im Rahmen eines Maximalsatzes pro Personengruppen, welcher wiederum von verschiedenen anderen Werten abhängt. Jetzt hat aber eine Gruppe nicht einfach irgend ein Gesamteinkommen, sondern die Mitglieder der Personengruppen arbeiten in verschiedenen Gebäuden in den Länderreihen. Wie viel sie dort verdienen hängt natürlich von der Wirtschaftlichkeit des individuellen Gebäudes ab (und dahinter versteckt sich ein noch komplexeres System von sowohl lokalen Synergien, Rohstoffen und Handel). Aber auch wenn du die Anzahl der Props einer Gruppe in einem Gebäude multiplizierst und dann den Gesamtverdienst aller Props in einer Ortschaft errechnet und durch den Steuersatz teilst, hast du immer noch nicht die Steuereinnahmen berechnet, da diese zusätzlich pro Ortschaft von der Menge an Kontrolle, die du als Land dort ausübst, abhängt. Der Kontrollwert ist wieder von mehreren Dingen abhängig aber größtenteils von der Distanz zur Hauptstadt. Aber auch diese setzt sich nicht nur aus der Anzahl der Hex-Felder zwischen beiden Orten zusammen, sondern ist pro dazwischenliegender Ortschaft von deren Distanzmodifier abhängig, welcher wiederum von dem Gelände, eventuell vorhandenen Flüssen und gebauten Straßen abhängig ist. Und so weiter.

Wenn du da eine Entität in einer Kette nicht verstehst wäre es blöd erst in einem Wiki (das haben die Spiele auch und zwar klar besser als Civ 7 z. B.) z. B. erst das Kapitel über Steuern und dann über Kontrolle lesen zu müssen, anstatt einfach nur eine Erklärung für den einen Wert zu erhalten.

Ich liebe CK3, aber im Vergleich hierzu (let alone einige Teile von Victoria 3 oder HoI) ist es aber schon weniger komplex und eher anfängerfreundlich. Aber auch CK3 ist DEUTLICH schwieriger rein zu finden als ein Battlefield oder ein Moba Spiel. Und gerade hier könnte ein integriertes LLM helfen, weil es halt nicht einfach nur ein (wie auch immer aussehendes) Nachschlagewerk ist sondern halt wirklich Fragen beantworten kann, und dabei auch abschätzen können sollte wie tief die Erklärung jetzt sein muss damit der Nutzer einfach erstmal genug weiß um weiterspielen zu können.

Zum Beispiel in Crusader Kings gibt es da eine Warnung, wenn man keinen spielbaren Erben hat und damit das vorzeitige Spielende droht. Besser so als hinterher die KI zu fragen, warum man verloren hat.

Ich denke KI wird hier nicht diese System ersetzen sondern einfach ergänzen. Wenn deine Arme z. B. gegen eine kleinere Armee verliert, wäre es doch z. B. toll einfach mal das Spiel fragen zu können warum du jetzt verloren hast (und das Spiel weiß dann welche genauen Kampfmechaniken es dir erklären muss).
 
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