Traffic-Melder bzw. Überprüfer

BB7

Lt. Junior Grade
Registriert
Juli 2002
Beiträge
306
Hallo IT'ler bzw. Admins,

ich bin auf der Suche nach einem Toll was den Traffic überprüft bzw. misst in Form von:

- Größe der gedownloadeten Datei (hier soll ab z.B. einer Größe von 1 GB eine Mail an den Admin erfolgen, mit der Info wer die Datei downloadet und wo diese abgelegt wird)
- Datenzuwachs soll erkennbar sein (Grafisch bzw. Prozentual) um zu sehen ob man bald mehr Storage braucht

Es geht in erster Linie um Data Management auf den Servern. Oft kommt es vor, dass User Dateien mehrfach runterladen und diese dann den Storage zumüllen.
Um dies irgendwie von vornherein zu steuern ggf. zu unterbinden, wäre ein Tool was dies kann sehr hilfreich.

Das Ganze ist aus einem Grund interessant, es geht um intelligentes Data Management, sowie auch das Sichern der Daten (Backup).

Oder hat da jemand ein Konzept wie man Daten intelligent verwaltet.

Über Tipps bzw. Antworten würd ich mich freuen.
Gruß
Vic
 
Dafür gibts doch Deduplication oder? Dann ists egal wie oft die User nvidia_drivers_whql_301.exe runterladen.
 
Das Thema Dedublication ist mir bekannt, kostet auch etwas mehr Geld (um die 1.000 Euro/netto und aufwärts als Software).

Dedublication löst aber nicht meine Frage, und zwar wer und was gedownloadet wird und wo es abgelegt wird.

Ich möchte das die gedownloadete Datei nicht willkürlich irgendwo abgespeichert wird, sondern in einem dafür vorgesehenen Bereich. Hier gibt es mehrere Ansätze, wie z.B. Downloadpfade fest einstellen, was aber ander Probleme mit sich bringt.

z.B. Speicherkontingent wird überschritten und was dann??

Es muss schon etwas ausgeklügeltes sein.
 
Was müssen deine Nutzer denn so an Massen aus dem Netz laden?

Wenn feste Ablagepfade mit andern Sachen kolliedieren, ist nur eine organisierte und "in Stein gemeiselte" Ablagestrucktur sinnvoll.

Quotas überschritten? Naja entweder mehr zuweisen oder Nö sagen. Ich weis, es dauert seine eigenen Datenbestände aufzuräumen aber mann muss seine Nutzer zum Glück zwingen...
Ich gebe denen erst mehr, wenn ich in den Quotas sehe das auch aufgeräumt wurde (oder wenigstens etwas...)

Davon abgesehn halte ich ein Tool was das Downloadverhalten von Nutzern überwacht für rechtlich sehr bedenktlich.
Mit würde auch kein entsprechendes Tool einfallen.

Hast du ein Tool die Datenbestände abscannen lassen, wieviele mehrfach vorhandene Daten es gibt?
 
Boum [GER] schrieb:
Hast du ein Tool die Datenbestände abscannen lassen, wieviele mehrfach vorhandene Daten es gibt?

Ein gesammter Scan ist noch nicht passiert, jedoch wurde auf den ersten Blick festgestellt, das es z.B. ISO-Images gibt die mehrfach auf dem Server verstreut rumliegen.

Dies hat zur Folge, das Daten momentan mehrmals mitgesichert werden.

Zum Rechtlichen. Es geht nicht darum, wer was runterlädt, sondern das man eine Meldung bekommt, dass z.B. eine Datei über eine bestimmte Gesamtgröße hinzu gekommen ist.

Es geht halt um die Information über den Datenwachstum und um die Möglichkeit diesen besser zu steuern bzw. zu koordinieren.
 
@Boum [GER]

bestimmt Ingenieur oder so ... das sind dann so spezies die sich allen scheiß runterladen

@Topic
dazu brauchst auf jeden Rechner der downloaden kann nen Client, der sich entsprechend dann meldet. Dazu könntest du dir mal Personal Inspector ansehen. Netzwerktechnisch könnte man theoretisch auch was machen, aber der Aufwand, vorallem die Größe des Downloads so herauszubekommen, ist zu hoch, da gibt es bessere Maßnahmen, die vorallem die Netzwerkinfrastruktur nicht belasten.

aber man kanns auch über Gruppenrichtlinien hinbekommen, wobei man die Nutzer etwas gängeln muss.
Das bedeutet im Klartext:

- Maximale Profilgrößen (bei Servergestützten Profilen )
- HomeNetzlaufwerk mit Größenbeschränkung (induviduell vergrößbar bei Anfrage)
- Gemeinsames Downloadverzeichniss als Netzlaufwerk (wenn die Datei unter dem Name schon vorhanden ist, bemerkt man es ja, werden von Großteil der Nutzer eh nicht umbenannt )
- Schreiben auf lokale Platten verhindern


man kanns auch noch einfacher machen, das du eine Netzwerkfreigabe machst und den Leuten sagst, das ab jetzt ISOs (oder Archive > 1GB ) überall auf den Server gelöscht werden, außer in den Ordner, den du Freigegeben hast.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ Boum

Eine Backup Software ist schon im Einsatz. Danke für den Hinweis.

@ Sebbi
THX für die Infos.

Wenn ich es richtig sehe ist Personal Inspector ein Sniffer. Ich sehe in dem Einsatz von Sniffern keine Lösung des Problems, denn das Überwachen der User ist nicht mein Ziel, sondern nur das Verhindern von unnötigem Storageverbrauch. Oder habe ich da was missverstanden??

Gruppenrichtlinien sind ja soweit alle eingerichtet. Die Sache mit dem Hinweis der Löschung ist auch schon angedacht, jedoch wäre es schön, wenn man das Downloaden von vornherein etwas kontrollieren könnte.

Was ganz wichtig ist abgesehen von der Kontrolle, den Datenwachstum irgendwie messen zu können (Storage), damit man hier nicht unnötig in Hardware investiert.

Gibt es z.B. eine Möglichkeit die beim Download feststellt, welche Datei es ist (ISO, jpg usw.) und diese dann in ein vorher definiertes Verzeichnis runterlädt. Ich meine das als Add-Onn für den IE. Dies ist zwar keine elegante Lösung, aber etwas was mir im Kopf rumschwirrt. Für den Firefox gibt es ja so etwas in der Art.

Kurze Frage in Bezug auf Deduplizierung.
Wenn ich es richtig verstehe ist Data Deduplizierung und SIS sowie Deduplizierung alles das selbe oder nicht? Ich habe bei meiner Recherche zu diesem Thema widersprüchliche Dinge gelesen. Zum einen das Data Dedup. etwas eigenständiges ist, jedoch auch im Backup-Bereich mit integriert sein kann. Windows 8 Server zum Beispiel hat die Daten-Deduplizierung schon mit an Board. Beim Backup ist dann die Dedupl. nicht mehr notwendig.

Wenn ich es außerdem richtig versteh, gibt es auch Deduplizierung "on the fly" das heißt, das beim Download die Datei dedupliziert wird, wenn diese schon vorhanden ist. Oder ist dem nicht so?? Bin was das Thema anbelangt ein Neuling.
 
Zuletzt bearbeitet:
ja der Personal Inspector ist ein Sniffer. Aber den sollst du ja nur in der Hinsicht anwenden, das du informiert wirst, wenn große Downloads stattfinden.

ansonsten denk einfach mal über die Einsatzmöglichkeiten eines Proxys nach. Der sollte dich dann auch informieren können.
Damit könntest du den Usern dann auch von vornherein Downloads von ISOs unterbinden, so das sie, wenn sie die runterladen wollen, sich an die IT wenden müssten und die IT diese dann auf einer Netzwerkfreigabe bereitstellt.
 
Ich hatte mal einen Acronis Lehrgang, mal schaun was zur Dedublizierung hängen geblieben ist:

Jede Datei hat ein eigenes Bitmuster.
Angenommen es werden auf deinen Servern 20 gleiche ISOs mit der Größe von 1GB abgelegt.
Acronis sichert 1mal die 1GB und erkennt das Bitmuster.
Sollte das identische Bitmuster wieder auftauchen, wird nur ein Zeiger (mit der Info "Diese Datei ist dort auch") statt der 1GB gesichert.

Spart somit schonmal an Backup-Kapazität und zwar im besten Fall enorm.
 
Zurück
Oben