Trekstor 500 GB spinnt+Schulter ausgekugelt an EINEM Tag!

ChrisMSCGN

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Liebes Forum, ich bin am Ende ...

Ich bin heute nacht gefallen und auf einer Eisplatte ausgerutscht+sitze hier mit Gilchristverband und kann kaum schreiben, und jetzt ist mir heute mittag auch noch etwas ganz anderes passiert, wofür ich ggf. Euere Hilfe benötige

Als absoluter PC-Laie bzw. -Nutzer statt -Versteher hoffe ich inständig, ihr könnt mir helfen ...

Ich habe heute morgen meine 500 GB Festplatte wo neben Videos und Musik auch etliche Arbeitsmaterialien für den Job sowie Bewerbungen geparkt waren, angemacht, und erhalte unter XP für die Trekstor 500 GB Festplatte mit Netzteil merkwürdige Informationen:

So wird unter "Eigenschaften" die Platte in ihrer Größe (476 GB von 500 GB belegt) richtig erkannt und auch die Verzeichnisstruktur abgebildet, allerdings kann ich keine Dateien öffnen, auf die Laptop-Festplatte zur Sicherung/Rettung verschieben, stattdessen werde ich gefragt, ob ich die vorliegende Platte (Laufwerk J) formatieren möchte. Inzwischen habe ich etliche Male das Gerät aus und wieder eingeschaltet, wobei am Anfang sämtliche Ordner noch mit korrekter Ordnerzahl und GB-Größe wiedergegeben wurden, mit der Zeit fiel mir aber auf, dass nach+nach Ordner mit 0GB und 0Dateien ausgeworfen wurden, die vorher noch Inhalt hatten. Merkwürdig bleibt dabei, dass die Verzeichnisse weiter existieren und der gesamte Inhalt der Platte auch weiterhin korrekt mit 476 GB angegeben wurde.

In der Vergangenheit hatte ich öfters mal Probleme mit dem USB-Stecker der Platte (Netzstecker+USB.Stecker vorhanden) dass er von "blau" auf "rot" (nicht verbunden) ´rummuckte, sonst aber bislang nie Probleme.

Ein Anruf bei Trekstor gab die üblichen Infos, Einschicken über Händler, entweder Reperatur möglich und Daten wieder da, oder neue Platte, wobei die Daten der alten Platten verloren gehen.

Jetzt laufe ich natürlich Amok.

Mich interessiert die Platte herzlich wenig, aber der Inhalt ist für mich von großer Bedeutung. Dass man aus Fehlern immer erst hinterher klug wird, lerne ich nach dieser Erfahrung auch, da ich aber die 476 GB noch "sehe", hoffe ich inständig, dass jemand von Euch mir sagen kann, dass zumindest ein Festplatten-Ausbau noch Hoffnung birgt. Oder spricht der "Nach und Nach"-Verlust von Infos (Ordnergröße, Dateienzahl) seit dem x-Mal wieder anmachen trotz weiterhin korrekter Anzeige der Festplatten-Belegung für ein Abnehmen an Chance, noch Dateien zu retten?

Bitte helft mir. Ich bin 4 Tage vor Weihnachten echt mit 2 Probleme geschlagen und sehr verzweifelt. Wenigstens macht mir Mut, dass bei vielen Festplatten-Problemen Daten wohl offensichtlich in ähnlicher Weise wie bei mir betroffen waren und zumindest als Daten rettbar waren ... Schnüff. Über Antworten würde ich mich sehr sehr freuen. Bitte sagt mir, was ich machen muss, damit Ihr mir helfen könnt. Ich verstehe nicht wirklich viel von der Materie ...
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Ich hoffe wirklich, Ihr kommt mir helfen *schnüff*
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Hallo!!! Da muss noch etwas machbar sein ... Ich war gerade für 20min. auf der Platte und habe einiges ´rüberkopiert. Für mich ein Indiz dafür, dass ich es a) immer wieder versuchen sollte und b) morgen schleunigst eine Ergänzungsplatte kaufen sollte, wo ich dann dieses Runterladen draufpacke - aber erst mal würde ich hoffen, mir kann einer bestätigen, dass dank solcher lichten Momente wie gerade der gesamte Datenbestand noch da ist ...
 
Wenn Du schon von derartigen Problemen schreibst, solltest Du erst einmal alle Schreibversuche auf der Disk unterlassen, bist Du über den Zustand im klaren bist. Ich tippe auf ein Problem mit dem Filesystem und hoffe Du hast bei den vielen Versuchen die Hardware immer ordnungsgemäß abgemeldet?!

Zunächst sollte man lediglich nach den Fehlern suchen lassen, die geht mittels chkdsk : /v >c:\ErrorLog.txt (in der Datei kann man die Probleme nachlesen, Beispiel chkdsk c: /v >c:\ErrorLog.txt prüft das Filesystem des Volumes C:).
Der nächste Schritt wäre chkdsk : /f /v >c:\ErrorLog.txt (/f repariert).

In eine Shell, um chkdsk ausführen zu können, kommt man mittels Start - > Ausführen - > CMD eingeben und abschicken, dann obige Befehle eingeben.
 
Hallo Moderator! Lieben Dank erst einmal! Habe mir im Netz gestern abend, nachdem ich etliche kleine Verzeichnisse auf 2 Laptops auslesen konnte, kurzum erst einmal eine neue 500 GB Festplatte eines anderen Herstellers gekauft+werde mit der Gewissheit über die Feiertage zu meinen Eltern fahren, dass nicht alles verloren scheint, denn mit Geduld+Spucke dürften die einzelnen Verzeichnisse ganz gut zwischen einer Platte und der anderen hin- und hertransferierbar sein.

Mich lässt hoffen, dass ich inzwischen nicht nur alle Verzeichnisse mit korrekter GB-Zahl wieder sehe, sondern auch Dateien abspielen und Bilder öffnen kann, wenn auch "auf gut Glück", dass nach ein paar Minuten wieder Essig ist. Aber das mit der Übertragung der Dateien dürfte dennoch klappen.

Ich habe, da hast Du Recht, gestern lediglich am AN/AUS Knopf geknipst, statt "Hardware entfernen", das war die Panik, aber das mache ich nach dieser Info ganz bestimmt nach Weihnachten nicht. Ich hoffe inständig, dass sowohl die Schulter als auch die Dateien Anfang Januar wieder die Alten sind ...
 
USB ist keine besonders sichere Schnittstelle, bei vielen externen Laufwerken hat man auch keine Möglichkeit Diagnostik zu betreiben, weil die dafür nötigen Commands durch den USB-Brückenchip nicht an das Laufwerk weiter gereicht werden. Windows mit den USB-Ports schnell ins schleudern, weil alle jemals angeschlossenen USB-Geräte in der Registry vermerkt werden, auch Netzwerkfreigaben können dann die gleichen Laufwerksbuchstaben verwenden, auch dies wird wieder in der Registry abgelegt. Wer da nicht regelmäßig aufräumt bekommt zwangsläufig nach längerer Laufzeit des Windows irgendwann Probleme.
Ich betreibe die Reinigung in der Form, dass ich in Abständen in den Gerätemanager gehe, die Ansicht 'ausgeblendete Geräte anzeigen' einschalte und die Ansicht auf 'Geräte nach Verbindung' umstelle, dann entferne ich die grau hinterlegten Geräte (finden sich überwiegend am unteren Ende der Liste).

P.S.: mit Deinem Schulterproblem stehst Du übrigens nicht alleine da, Anfang Januar bekomme ich ein neues linkes Schultergelenk (genau: inverse Plastik).
 
Habe mir die Schulter inzwischen zum 3. Mal als Erwachsener (34) ausgekugelt, davor 2 Mal als Kind beim Sport. 2004 wurde das eingerenkt, Anfang 2009 sprang die im Schlaf ´raus, ging dann aber von selbst wieder herein. Dass ich jetzt zum Hospital ging, lag nur daran, dass ich wirklich hart auf Eis geknallt bin. Der Arzt meinte aber, außer Gilchrist nachts keine besonderen Vorkehrungen, Krankengymnastik im Januar und MRT am 05.01.

Bin nochmal ganz glimpflich weggekommen. Arme über Schulter strecken ist ja nicht so das MEGA-Drama.

Was die Festplatte angeht, ich werde mich mit der Diagnose mal zwischen den Jahren weiter beschäftigen. Dadurch, dass meine Musik in alphabetischen Ordnern abgelegt ist, werde ich jetzt vorsichtig manuell die ´rüberziehen, wie ich das schon mal begonnen habe. Schwieriger werden die Filme bzw. DVD Sicherungskopien, die ich da drauf habe, da dauert ein File ja immer etwas länger. Aber da ich inzwischen alles wieder SEHE, habe ich Hoffnung, dass der Übersprung zur neuen Platte noch rechtzeitig kommt.

Weiss man denn, woher diese difficulties kommen? Dieses "Wollen Sie Platte formatieren" und Inhalte zwar sehen, aber nicht mehr auswählen können?
 
Das hängt zum Teil mit den ID's zusammen, mit denen sich die Geräte via USB am OS anmelden, die sind zum Teil identisch für verschiedene Geräte und damit kommt das OS dann ins schleudern. Dann Versäumnisse um das 'richtige' abmelden der Laufwerke, die zu Inkonsistenzen im Filesystem führen. Dazu kommen externe Laufwerke i. d. R. vorformatiert mit FAT32 und dies ist nicht gerade ein besonders zuverlässiges Filesystem, NTFS ist da schon robuster und mit mehr Redundanz.
 
Mueli, ich muss Dich nach Weihnachten nochmal ansprechen, ich hoffe, Du "hörst" mich noch ...

Schnüff

Nachdem ich vor Weihnachten relativ erleichtert festgestellt hatte, dass meine Platte zeitweise wieder ging, und von 465 GB ich ca. 25 GB gerettet habe, bin ich zu meinen Eltern gefahren, über die Feiertage.

Gestern abend habe ich dann nochmalig Daten gesichert, allerdings erschien bei der Trekstore Platte beim Hochfahren dieses "Autoplay", mit dem die Ordnerstruktur beim Hochfahren der Platte immer "durchfahren" wird, sehr langsam.

Als ich gestern also noch 2 Filme gesichert hatte, muckte die Platte wieder, Abbruch der Kopieraktion wg. Fehler bei CRC-Prüfung. Ende Gelände.

Heute erkennt leider der Rechner die Platte gar nicht mehr, d.h. statt der Ordnerstruktur und der Plattenbezeichnung (mein Nachname) wird mit dem Hochfahren nur noch "Externer Datenträger" und die Aufforderung zur Formatierung angezeigt, das Datenformat soll ANGEBLICH "Raw" sein mit 0KB. Mir bricht jetzt der absolute Angstschweiß aus, weil ich mich bislang an der vorhandenen Ordnerstruktur "hochgezogen" habe und an der Tatsache, dass ich noch nicht mal die Platte vom Tisch wegbewegt habe+sie sogar -bis halt gestern- noch sicher entfernt habe. Gestern abend dann nicht mehr, sie ließ sich dann gar nicht mehr sicher entfernen.

Mein Chckdsk Versuch brachte nur: "Fehler bei der CRC"-Prüfung. Ist jetzt der gesamte Inhalt der Platte wirklich weg? Bitte nicht *schnüff*

Ich habe doch gar nix gemacht?! Überall liest man von defekten Netzteilen und von der Möglichkeit, die Platte extern nochmal anzuschließen und dass dann Daten wieder auftauchen. Kennt jemand diese Rettungsversuche und wenn ja, spricht dieses "RAW" und dieses "0 KB" dagegen, dass so etwas noch geht? Ich weiss nicht, was ich falsch gemacht haben könnte und bin sehr deprimiert ... Ist wirklich alles verloren?

Mueli, bitte komm´ hier nochmal her :-((
 
RAW heißt lediglich roh und sagt nichts über den Fehler aus, es wird lediglich das Dateisystem (FAT, NTFS, EXT usw.) nicht erkannt.

Diese kleinen Netzteile bei den externen Festplatten sind schon ein Problem, habe selber schon drei defekte davon gehabt, mittlerweile habe ich mir einen größeren Satz aus China schicken lassen und baue mir die doch unterschiedlichen Stecker um.
Da ich ganz gut ausgestattet bin, kann ich den jeweiligen Fehler immer gut ausmessen und bei meinem letzten Fall waren die Spannungen einfach etwas zu gering und brachen beim 'hochlaufen' der Disk noch etwas mehr zusammen (die 5V waren bei etwa 4.1V und die 12V lagen bei etwas unter 9V). Die Spannungen lagen damit etwa an der Grenze der zulässigen Werte und die eingebaute Disk wurde teilweise erkannt und dann auch wieder nicht.

Der Test wäre dann, wenn man keine anderen Alternativen hat, die Disk intern zu verbauen oder auch nur die Spannungsversorgung von der PC internen Quelle zu versorgen (es ist kein Problem eine externe Disk datenmäßig extern zu verkabeln, powermäßig aber intern). Bei dieser Aktion ist aber auf Garantiebelange zu achten, denn wenn man Ansprüche geltend machen will, ist darauf zu achten, keine Spuren die auf eine Öffnung des Gerätes hindeuten zu hinterlassen.

Was aber eigentlich viel wichtiger ist, Tests und Diagnose sollte man an einer Disk nur betreiben, wenn die Spannungsversorgung einwandfrei ist, denn eine abgebrochene Filesystemreparatur die nochmal abgebrochen wird, führt vielfach zum gänzlichen Verlust vieler Daten. Viel wichtiger, im zuvor gesagten, weil die Daten bzw. deren Wiederbeschaffung i. d. R. viel teurer ist als eine Disk.

Du solltest also erst mal sicherstellen, dass Deine Disk nicht unterversorgt ist. Was die Daten anbetrifft, kann man erst etwas sagen wenn man Informationen hat, das geflügelte Wort in der Messtechnik lautet: messen heißt wissen, auf Dein Problem übertragen, Diagnose mit Chkdsk und / oder Testdisk, nachdem gesichert ist, dass die Disk ausreichend mit Power versorgt wird.
 
Hm. Ich weiss nicht, ob ich Dir so gut folgen kann.

Ich habe Testdisk angewendet in dem Glauben, dass bei alleiniger Analyse durch Testdisk erst einmal nichts passieren kann.

Da kam ein "Partition Read Error", bei "Quick Search" danach lief die Platte aber problemlos durch.

Mir kommt es so vor, auch bei allem Studium im Netz, als sei der Bootsektor der Platte schrott und die Daten noch da. Als Laie sehe ich das so, weil vielleicht -in der Vergangenheit- ein paar Mal zu oft direkt Ausknopf gedrückt statt Sicher Hardware entfernt. Könnte sein, muss nicht.

Mir ist es um die Platte nicht schade, ich habe eine 1 TB neue gekauft. Worum ich intensiv zittere, sind die 430 GB Daten auf der 460 GB Festplatte. Sofern mir nur irgendwer sagen kann, wie ich die entweder durch jemanden ausbauen und extern auslesen kann, oder ich Datensicherungssoftware verwenden kann für die 1 TB wär mir wohler

Ich habe wirklich sehr große Angst, kann mir aber an sich nicht vorstellen, dass an einem Abend so viel passiert, habe gestern noch 5 GB übertragen, das lief alles. Daher denke ich ja wirklich, dass Daten noch da sind und es was mit unsachgemäßem Ausmachen zu tun hat ...

Mann, Muelli, ich Trottel, dass ich davon nix verstehe ...
 
Testdisk an sich schreibt erst einmal nur wenn explizit Write gewählt wird und dann auch nur in ganz kleinen Bereichen, chkdsk ist da eher das Problem, denn es juckelt über die komplette Disk.

Eine Disk läuft intern in einem PC immer sicherer als in einem externen Festplattengehäuse, weil einfach an der externen Versorgung gespart wird (darf ja nichts kosten) und USB an sich auch keine sonderlich sichere Schnittstelle ist.

Wenn Du Dir die Öffnung des Gehäuses nicht zutraust und Du einen PC-Händler Deines Vertrauens kennst, wird der dies sicher übernehmen. Intern wirst Du die Disk doch verbauen können oder täusche ich mich da. Alternativ könnte ich den Service auch übernehmen, nur ich wohne recht weit im Norden der Republik und kann nicht sagen ob es passt. Der postalische Weg ist aus Zeitmangel verbaut, weil ich in einer Woche nach Hannover in eine Klinik gehe und eine neue Schulter bekomme.
 
Erst mal langsam. Ich bin ja recht relaxed. Brauche die Daten erst mal nicht. Die Filme sind ja -so hoffen wir- alle noch drauf. Kann auch bis Februar warten ohne überhaupt IRGENDWAS zu machen und es verdrängen. Die MP3 sind alle auf dem Ipod, auch das ist nur zur Sicherung bzw. für CD brennen doof.

Was hälst Du von diesen Datensicherungsprogrammen wie GetDataBack? Damit soll doch einiges gehen?

Das alte System war FAT32, ich dachte an sich, das sei dann machbar

Chkdsk hatte ich mal ausprobiert, ohne durchzurattern, sagte das Ding aber direkt (Fehler bei CRC Prüfung), allerdings unter Laufwerk H: und dann Prüfung des kaputten Laufwerks J: mit dem Befehl, den Du schriebst vor 10 Tagen. Dachte an sich, da kann nix passieren - ist ja auch nicht, weil direkt der Hinweis

Bitte mach mich nicht schwach, dass allein das schon Mist war :-(

Wünsche Dir für die Schulter alles Liebe, hab am 15. MRT. Alles eigentlich wieder wie vorher, bestimmte Bewegungen tun weh, nachts zuckt man ohne Gilchrist ab+an, aber das ist wohl normal aus Schock, da sei wieder was ...

Danke für Dein Zuhören, Muelli
 
Nein, chkdsk in der reinen verbose Ausgabe passiert nichts, nur wenn die Disk am System hängt und der Autochk zuschlagen sollte.
 
Meinste denn, ist noch ´was zu retten, so wie ich es beschreibe?

Datenrettungssoftware nützlich?
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Muelli, ich kenne mich mit den Angaben unter Testdisk (Forum) und den ganzen Dateirettungssystemen nicht aus.

Die Platte wird angezeigt, in Testdisk erkannt, allerdings geht es mir in erster Linie darum, festzustellen, sind die Daten (430 von 465 GB) noch vorhanden.

Dies müsste sich doch feststellen lassen, oder?

Dann würde ich die Finger davon lassen und das Auslesen einen Spezialisten machen lassen. Kann mir jemand einen "ungefährlichen" Weg zu dieser Analyse zeigen oder soll ich davon auch lieber Finger davon lassen?
 
Bei einer Diagnose von Testdisk kann man, wenn die Filesysteme intakt sind diese einsehen und sogar die Files herauskopieren.

Eine Diagnose mit Testdisk wird wie folgt ausgeführt.
Lade Dir dazu Testdisk 6.12.

Nach dem Start von Testdisk beantwortest Du die Frage nach einer Logdatei mit Y. Den Partitionstyp solltest Du mit Intel beantworten. Dann wird Analyse aus dem dann erscheinenden Menü gewählt. Mit Quick Search wird dann der Vorgang fortgeführt (bei Vista mit Y antworten, wenn die Partitionierung unter diesem OS gemacht wurde).

Wichtig:
Wenn jetzt Partitionen gefunden wurden, kannst Du sie jeweils mit den Pfeiltasten anwählen und mit P deren Inhalt sichtbar machen. Mit Q geht es zurück ins Menü. Sollten keine Partitionen in der ersten Suche gefunden worden sein, wird mit Enter weiter gemacht, hier ist dann im Menü [ Quit ] [ Deeper Search ] [ Write ], die tiefere Suche mit Deeper SEARCH auszuwählen (dieser Vorgang kann dann schon eine Weile dauern).

Wenn jetzt Partitionen (sie sollten jetzt u.U. grün dargestellt werden) gefunden werden, solltest Du sie wieder mit den Cursor Tasten auswählen und mittels P deren Inhalt kontrollieren, also ob alle Daten sichtbar werden. Mit den Cursor-Tasten kann gescrolled werden. Aus dem Menü, beim listen des Inhalts kann man mit c Files und ganze Partitionen kopieren.

Nach jedem elementaren Schritt (also nach der ersten Analyse, nach dem Quick Search mit der Abfrage ob die Disk unter Vista eingerichtet wurde oder nicht und nach dem deeper SEARCH) solltest Du einen Screendump (oder Photo) machen und hoch laden, alternativ kann auch die Logdatei gepostet werden.

Bilder und andere Dateien kannst Du unter Anhänge verwalten (unter dem Edit Feld) hochladen.

Der Weg einer Diagnose ist hier recht anschaulich beschrieben.

Fiona hat auch den folgenden Artikel Beratung: Datenrettung mit „TestDisk“ verfasst, um den Usern das Programm etwas näher zu bringen.
 
Anhang anzeigen 167944Versuche es mal ...

Wo ist denn hier das EDIT Feld?

Sieht alles irgendwie merkwürdig aus. Der findet im Deeper Search scheinbar

READ ERRORs und fährt das ganze Programm ganz langsam durch, bin noch immer bei 00% gelesen von 60800, gestern abend war das schneller durchgerattert *zitter* seufz
Ergänzung ()

:(Ich merke, dass ich wie Espenlaub an zu zittern fange

Beim Deeper Search werden bereits bei Sektor 1 bis 280 von 60800 dauernd Read Errors angezeigt, weshalb ich das erst mal abgebrochen habe

Gestern abend war bei Testdisk zwar auch Read Error und das System langsam, irgendwann fing es aber an, bis zum Ende durchzurattern

Ich habe aber bereits jetzt die Befürchtung, dass er gar keine Partition findet+damit gar keine Daten
Aber wie kann das? So ein Mist ...

Ich habe immer, wenn das Teil mich fragte "Formatieren?" NEIN angeklickt. Ein Mal -allerdings vor Weihnachten- meine ich, aus Versehen JA angeklickt zu haben, allerdings hab ich dann panisch direkt den Aus-Knopf der Festplatte betätigt. Danach konnte ich noch über Tage Stück für Stück der Platte auslesen ...

Und jetzt soll alles weg sein? Oder ist es normal, dass das Ganze vielleicht bei 1-2% der Platte Lesefehler hat und ich sollte Geduld mit Testdisk haben, auch wenn diese 280 von 60800 Sektoren schon 7 Minuten gedauert haben zu durchlaufen und Read Error da steht?
Habe inzwischen auch alle anderen Fenster, die die FEstplatte beschäftigen könnten, geschlossen, am Anfang waren die auf ...

Muelli :-((
 

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XP löscht beim Format keine Daten, sondern erstellt nur eine neue FAT / MFT also quasi das Verzeichnis, hier ist mit Datenrettungstools wie Restorer Ultimate noch viel wieder herzustellen. Bei Vista und Win 7 sieht es anders aus, hier muss man wissen welche Art des Format (quick oder gründlich) gewählt wurde, beim gründlichen Format, werden hier alle Sektoren mit Pattern überschrieben.

Read Errors bedeuten def. oder zerstörte Informationen in den Sektoren, es dauert deshalb so lange, weil mit sogen. Retries (wiederholten Leseversuchen) gearbeitet wird. Es können logisch def. Daten aber wahrscheinlicher physikalisch def. Daten sei. Um den genauen Status zu kennen wäre ein S.M.A.R.T.-Log der Disk hilfreich, dies geht aber nur in den seltensten Fällen bei USB (WD, einige Iomega und einige Gehäuse aus dem Hause A. C. Ryan), weil der USB-Brücken-Chip keine Maintenance-Commands des ATA-Protokolls an die Disk weiter reicht. Hier hilft ein probieren oder der interne Einbau der Festplatte. Von etwa 20 externen Gehäusen (unter USB) lassen gerade mal zwei S.M.A.R.T.-Abfragen zu!

Installiere mal die Smartmontools. Es ist eine sogen. Consolenanwendung, die aber mittlerweile recht komfortabel im Kontext-Menü (Rechtsklick) zu Laufwerken / Partitionen / Disks aufgerufen werden kann. Hier wäre vor allen Dingen 'SMART all info' interessant. In dem sich öffnenden Fenster, kannst Du mittels Copy und hier im Forum dann Paste, das Log hochladen. Am Ende der S.M.A.R.T.-Attribute findet man dann u. U. eine Auflistung der Uncorrectables (UNC) mit Adresse, daher sind für mich die Smartmontools das Tool schlechthin in diesem Bereich.

Für Datenrettungstools sind Partitionen kein Muss, bei dem geeigneten Tool wird die gesamte Oberfläche der Disk abgesucht und aus allen möglichen Fragmenten aus Verzeichnis (plus Mirror bei MFT als NTFS) Transaction-Log (sogen. Journal) Daten wird versucht brauchbares zurückzugewinnen. Also muss in Deinem Fall die Disk und nicht eine Partition als Quelle für den Scan ausgewählt werden. Bei einer 1TB-Disk hat der Scan bei mir schon mal 26 Stunden gedauert (eSATA), bei USB kann es sicher auch mehr sein.
Bei NTFS muss man wissen, dass die Verzeichniseinträge größer sind und Files kleiner als etwa 1.5kB komplett in der MFT abgelegt sein können, wenn diese nicht mehr existiert, können also diese daten verloren sein.

Bevor man etwas genaueres sagen kann, sind einfach mehr Informationen nötig: Deep Scan aus Testdisk, Scan einer Datenrettungssoftware wie Restorer Ultimate in der Demo-Version, S.M.A.R.T.-Log von der Disk, Filesystemtyp um mal die wichtigsten zu nennen.
 
Aber Du machst mir noch Hoffnung, oder?

schnüff

Ich überleg schon, mich einfach mal 4-5 Tage abzulenken, wie damals vor Weihnachten ...
Ich hab ja nix "falsch" gemacht ... So ein Mist ...

Denke, es liegt an dem öfters mal mit einfach "An/Aus" operierten Aktionen an der Platte zuletzt ... Manno ... Lass die Daten bitte nicht verschütt sein ...
 
Klar, habe bereits von def. Disk's Daten retten können.
 
Angesichts des wahrscheinlich auf einem Obeflächen/Kopfproblem beruhenden Fehlers, der offenbar munter voranschreitet, würde ich dringendst empfehlen, sämtliche sinnlosen Probieraktionen sofort einzustellen, die Platte abzuschalten und
- eine gleich große/größere als Ersatz besorgen
- sich mit einer Linux- Rescue-CD mit dem Programm ddrescue vertraut zu machen und testhalber damit umzugehen lernen
- dann von der defekten Platte eine Rettungskopie der noch lesbaren Sektoren zu machen
- danach von der Kopie Rescue-Programme auszuprobieren.
Alles andere kann nur noch mehr zerstören, wenn nicht die Platte vorher komplett den Geist aufgibt...

Wenn die Daten kostbar, und eine etwa 1000-1500€ teure professionelle Rettung wert sind, sofort mit den Selbstversuchen aufhören!
 
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Eine Ersatzdisk hat der TO bereits!
 
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