TrueCrypt FSE & FakeRAID 1

Tommie Darko

Lt. Junior Grade
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Hallo zusammen,

ich suche mich grade schwindlig, aber ohne Erfolg bisher. Ich würde gern wissen, ob jemand Erfahrung hat mit einer TrueCrypt FSE (Full System Encryption) und Onboard-RAID, z.B. Intels ICH9R.

Ich frage mich, ob TrueCrypt damit zu recht kommt, da zum Zeitpunkt, wo TC die Autorisation verlangt, doch noch gar keine Treiber geladen sein dürften, die fürs Onboard-RAIDen notwendig sind!?

Gruß, Tommie
 
Teste es doch ganz einfach aus. Bevor das System komplett verschlüsselt wird, kommt ein Testlauf. Schlägt der aus irgendwelchen Gründen fehl, kann man nach dem nächsten Neustart wieder ganz normal booten.
 
Ich würd's ja gern testen, nur a) hab ich die Ziel-Hardware noch nicht und b) möchte ich mein aktuelles System nicht zerschießen bzw. müsste ich trotzdem erstmal neu als RAID installieren.

Deshalb hab ich ja auch nach Erfahrungen gefragt :freak:
 
Probiers halt aus. Sollte aber gehen, DCPP und Safeguard kommen auch damit klar. Und "fake" ist das nicht, sondern passiv. Das OS sieht keinen Unterschied, da ein onboard Raid genau wie ein aktives Raid ähnlich über ein extra Bios initialisiert wird. Das OS erkennt einen RAID-Festplattencontroller und unterscheidet nicht zwischen aktiv und passiv. Linux hat da eher Defizite bei den Treibern, ob aktiv oder passiv spielt da nicht die Rolle. Die Unterstützung von aktiven Controllern war etwas besser, deswegen wurden die onboard als "fake"diskreditiert, wohl um sich schön zu reden, dass man sie gar nicht benutzen konnte und um sich das "echte" Software-Raid attraktiv zu reden, obwohl es einem passiven echten Raid unterlegen ist. Egal ...

Wenns mit dem Onboard nicht geht, wirds auch mit einem aktiven Controller nicht gehen. TC wird eh meckern, und macht auch vor der Verschlüsselung einen Test, ob's Booten noch klappt. Sollte relativ gefahrlos zu testen sein.

Der RAID-Verbund sieht ja auch für TC schon aus wie eine physikalische Festplatte. Auch das Onboard-RAID ist ja ein Hardware-RAID. TC hat ja z. B. auch mit AHCI keine Probleme, was ja so ähnlich auch nur einen nicht IDE-Controller zur Verfügung stellt.
 
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Mmh, mir gings hier eigentlich nicht um eine Begriffsdefinition (obwohl ein Onboard-RAID, das nur das OS per separatem Treiber unterstützt bei der Ausführung von RAID-Operationen unter Belastung der CPU für mich trotzdem ein FAKE-RAID ist und bleibt) oder technische Beschreibung, sondern wirklich darum, ob jemand anders schon mal versucht hat, mein Vorhaben umzusetzen (ist es wirklich so schwer zu verstehen, ich brauche Erfahrungswerte!).

Die Online-FAQ und -Hilfe von TrueCrypt schweigt sich zu diesem Thema leider aus ... also, falls das ganze schon jemand mit TrueCrypt (6.0a) getestet haben sollte, bitte hier rein posten.

Und bitte keine "probier's halt aus"-Vorschläge mehr ...
 
Das OS benötigt für jedes Raid einen Treiber, genau wie für jeden IDE-Controller, nur dass IDE-Controller-Treiber meist mitgeliefert werden und mit den Chipsatztreibern aktualisiert werden. Und die rudimentären Funktionen stehen auch ohne Treiber zur Verfügung.

Du verstehst das mit den Treibern nicht, denn der Raid-Controller meldet sich als Festplattencontroller mit einer virtuellen Festplatte. TC merkt garnicht, dass es ein RAID ist. Dein Problem ist dieses "Fake".

Mach dir keine Sorgen, es wird mit sehr großer Wahrscheinlichkeit funktionieren. Das Hardware-RAID, und das ist es, ist für TC transparent.

Sicher kannst du indes nur sein, wenn jemand eine absolut identische Konfiguration benutzt. Du solltest auch besser mal im TC-Forum nachsehen. Dort wird dir eher geholfen werden können.
 
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