FAKK schrieb:
OK, wie komme ich an die Daten wieder heran?
Gar nicht mehr.
Zum Vergleich, deine Daten sind jetzt so unerreichbar, wie das Gold auf dem Planeten Kepler-186f im Sternensystem Kepler-186.
http://de.wikipedia.org/wiki/Kepler-186f
Du solltest deine Wohnung auf den Kopf stellen und den Zettel finden, das ist deine einzige Chance.
Mit etwas Glück hast du den Zettel mit einem Kugelschreiber auf deinem Holztisch beschrieben und dies hat am Tisch einen Abruck des Passworts auf dem Tisch hinterlassen, auch da würde ich nachsehen.
Falls du dich an etwa 28 Zeichen von den 32 Zeichen in der richtigen Reihenfolge und Position erinnern kannst, besteht eine kleine Chance, dass du den Key via Brute Force noch finden kannst.
Wenn du weißt, welche Zeichen du für das PW verwendest hast, dann kannst du die Suche deutlich eingrenzen.
Wenn du dich aber an keines der Zeichen erinnern kannst, dann kannst du es vergessen.
Aber gibt es eine Firma die solche Aufträge annimmt?
Es wird keine Firma geben, die dieses Problem lösen kann.
Wenn dir die Daten wichtig waren, dann bewahre deine Festplatte auf. Setze sie einmal im Jahr in Betrieb und hoffe darauf, dass in den nächsten Jahrzehnten das AES Verfahren vielleicht doch eine Schwachstelle hat oder neue mathematische Wege gefunden werden, um das PW in kürzerer Zeit zu knacken.
Die Wahrscheinlichkeit dass so etwas eintritt, ist allerdings eher gering, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
abulafia schrieb:
Nur sollte man Passwörter nicht auf Zettel schreiben.
Manche Menschen die sich die PW merken, wählen dann so schwache Passwörter, damit sie sich diese merken können,
dass jedes PW auf einem Zettel meist sicherer ist. Und Keyverwaltungssoftware mit einem Masterschlüssel ist auch nicht der heilige Gral.
Zumal die eigene Wohnung ebenfalls eine Sicherheitshürde darstellt.
Man sollte allerdings so schlau sein, und den Zettel sicher verfahren und doppelt zur Verfügung haben, falls der erste Zettel mal verloren geht.