Türsprechanlage mit Monitor und Handyapp?

maddoccc

Lieutenant
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Hi Leute.

Ich bin auf der Suche nach einer Türsprechanlage. Diese sollte draußen eine Kamera besitzen und drinnen einen Monitor. Parallel sollte es auch ein App geben wo man von Unterwegs aus das Klingeln entgegen nehmen kann.

Nun dachte ich an Ring. Doch zu meiner Enttäuschung gibts da keine Monitore dazu.

Habe auf Amazon die TMEZON WLAN Video Türsprechanlage gefunden welche mir aber anhand der Rezensionen unausgereift vorkommt.

Hat jemand ne Empfehlung für mich parat?

Viele Grüße Maddoc
 
Hi,

hast du dir das "per App von unterwegs aus" - sprich extern aus dem Internet - gut überlegt? Ich halte das für einen Sicherheitstechnischen Albtraum.

Die Klassiker hier sind sicher Gira, Siedle, Ring usw. Hier gibt es einen Test.

VG,
Mad
 
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Bei dem Test ist das einzige System mit WLAN ohne Monitor. :( Stehe also genau so planlos wie davor da :heul:

Warum soll das ein sicherheitstechnischer Alptraum sein? Ring arbeitet nur mit App und schlechtes konnte ich bis jetzt noch nicht hören.
 
Hi,

warum es ein sicherheitstechnischer Albtraum ist, wenn du vom Internet aus per App bei dir daheim die Türe öffnen kannst? Lies dir den Satz einfach mal in Ruhe durch und überlege, wo da das Problem sein könnte ;)

VG,
Mad
 
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maddoccc schrieb:
Warum soll das ein sicherheitstechnischer Alptraum sein? Ring arbeitet nur mit App und schlechtes konnte ich bis jetzt noch nicht hören.
Alles was über einen fremden Server läuft ist ein Potenzieller Sicherheitstechnischer Alptraum. Das kann abgefangen und ausgewertet werden oder sogar von genau diesem Server gestolen werden. Und jetzt überleg mal was passiert wenn eine Einbrecherbande an deine Gegensprechanlagen Daten kommt. Die wissen dann exakt wann du nicht zuhause bist aka wann man bei dir gefahrlos einbrechen kann :)

von der Problematik meines Vorredners wollte ich jetzt gar nicht anfangen :)
 
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maddoccc schrieb:
Warum soll das ein sicherheitstechnischer Alptraum sein? Ring arbeitet nur mit App und schlechtes konnte ich bis jetzt noch nicht hören.


Um was zu hören müsste man auch die Ohren sauber machen und sich überhaupt Mal informieren.

Wie kann man bei Ring und Nest NICHT über die zahlreichen Probleme stolpern?

https://www.rt.com/news/448644-ring-amazon-privacy-home-security/amp/

https://www.digitaltrends.com/home/ring-video-doorbell-security-flaw-hack/

Usw...
 
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Old Knitterhemd schrieb:
So oder so würde ich sowas nie extern laufen lassen.

Sehe ich auch so, ein einzelner Zugriff auf das Heimnetz via VPN bspw. sollte ausreichend sein. Bei allem anderen verliert man nach der Zeit einfach den Überblick und holt sich mehr Probleme dazu als man mit dem smarten Gedöns eigentlich lösen wollte.
 
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Leider werden sich solche Sicherheitsrisiken in den nächsten Jahren noch viel stärker verbreiten als sie es jetzt schon sind. "Smart" ist ja das neue Schlagwort und der Markt wird regelrecht mit smarten Produkten überschwemmt. Fast allen gemein ist, dass die "Usability" stark an Otto Normal oder besser noch Peter Planlos ausgerichtet sind - das ist eine Umschreibung der Zielgruppe, nicht einzelner Individuen und somit bitte nicht als Beleidigung zu werten.

Otto Normal und Peter Planlos wollen einfach, dass es funktioniert, von hier, von da, von überall. Deswegen verwenden viele Smart Devices oder auch IoT Devices diverse Techniken, mit denen insbesondere die Fernbedienung besondern einfach vonstatten geht. Musste man früher noch aktiv Portweiterleitungen im Router für einen Fernzugriff einrichten, passiert dies heutzutage mittels UPnP automatisch oder es geht gar über einen Cloud Service des Herstellers - dafür muss man aber ggfs einen Account anlegen und sich ein Passwort merken (Peter wird's wohl eher an die Haustür tackern g). Um auch das zu vereinfachen, wird zum Teil mit Hole Punching gearbeitet, um einen direkten Zugriff auf das Netzwerk von außen zu gewährleisten - ganz ohne Portweiterleitung, UPnP und auch ohne Cloud. Auch wenn diese Methoden ursprünglich nur für die legitime Fernsteuerung des jeweiligen Gerätes gedacht sind, öffnet das natürlich Tür und Tor für versierte Angreifer, sei es ein waschechter Hacker oder einfach nur ein Skript-Kiddie mit google-skills. Das Problem dabei ist, dass inbesondere die billigen Produkte - dies muss sich nicht zwangsläufig in einem günstigen Preis widerspiegeln - zum Teil katastrophal abgesichert sind. Was nicht heißen muss, dass bekannte Markenhersteller viel besser sind.

Wer mag, kann sich ja mal anschauen wie es um die Sicherheit von vermeintlich banalen WLAN-Lampen bestellt ist: Vortrag @ CCC


Das Smart Home ist eine der Technologien, die sich zum Teil unkontrolliert schnell entwickeln, und die dadurch entstehenden Gefahren nicht ausreichend bedacht werden - im Vorwege. So günstig wie smart heutzutage zu haben ist, hat ein Großteil der Leute bereits min. ein Smart Device im Haus und hat im worst case einen Fernzugang zum Netzwerk obwohl sie ihn nicht haben wollen oder gar nichts davon wissen. Der Fokus von Otto Normal und Peter Planlos liegt eben auf "Das muss nur funktionieren, wie es funktioniert ist egal!"
 
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Ok. Die Einwände leuchten ein. Dennoch sehe ich das differenzierter. Wenn also jemand noch nen Tipp hätte wäre ich sehr dankbar. 👍
 
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