Ubuntu als zweites OS auf meinem Asus Notebook

Aerobraking

Ensign
🎅Rätsel-Elite ’24
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Jan. 2009
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Hi Leute,

ich habe mir fürs Studium ein Asus u30jc Notebook gekauft:

http://www.notebooksbilliger.de/asus+u30jc+qx101v?refcampaign_id=45c48cce2e2d7fbdea1afc51c7c6ad26

Dort möchte ich eine aktuelle Version von Ubuntu drauf haben, mit der wir auch an der Uni arbeiten werden. Bis jetzt habe ich noch nie mit Linux gearbeitet und wollte daher fragen ob meine Überlegung so ok ist.

Ich bekomme den Laptop jetzt neu und habe vor ihn direkt zu formatieren, dann ist auch direkt der ganze Müll von Asus weg. Alle nötigen Treiber nach einer Formation würde ich ja dann hier finden:
http://support.asus.de/download/download.aspx?modelname=U30JC&SLanguage=de-de

Ich will die Festplatte in 3 Partitionen unterteilen. Win7, Ubuntu und Daten. Wie sieht es denn mit Linux Treibern für so ein Notebook aus, ist das problematisch? Und wie sieht dann überhaupt der bootvorgang aus, fragt der mich dann immer was von beiden ich starten will?

Ich hoffe ihr könnt mir helfen. Wie würdet ihr das an meiner Stelle handhaben? (eine live cd möchte ich eigentlich nicht nutzen)
 
Ich habe es bei mir folgendermaßen:

1. Partition Windows 7
2. Partition Daten

Auf der Daten Partition habe ich auch ein Linux installiert mit Hilfe eines Programmes: Wubi
http://wubi-installer.org/

Mit Wubi kannst du Linux via Windows installieren. Es wird dadurch eine Virtuelle Festplatte erstellt (Beispielsweise 15GB), die sich dann auf einer Partition deiner Wahl befindet. Ich würde sagen auf deiner Datenpartition.

Der Clou: Vor jedem Systemstart fragt der PC dich: Windows 7 oder Ubuntu?

Wenn du Ubuntu nichtmehr willst deinstallierst du einfach Wubi in den Programmen bei Windows 7.
 
Du kannst auch in der Ubuntu Installation die Windows Partition kleiner machen. Zum Reinschnuppern würde ich jedoch definitiv Wubi empfehlen!
 
willste mit dem ubuntu nur arbeiten, wenn ja dann nutze doch einfach eine virtuelle maschiene ala virtualbox. sollte für einen linux anfänger einfacher/angenehmer sein als mit den bootmanagern rumzuspielen
 
JackL schrieb:
willste mit dem ubuntu nur arbeiten, wenn ja dann nutze doch einfach eine virtuelle maschiene ala virtualbox. sollte für einen linux anfänger einfacher/angenehmer sein als mit den bootmanagern rumzuspielen

Mit Wubi spielt man nicht mit den Bootmanagern rum. Installiert man Wubi via Windows, dann wird automatisch der Boot-Manager so eingerichtet wie sich das der TE vorstellt.

Deinstallierst du Wubi wieder, ist der Boot-Manager so wie er mal war: Nur Windows. Ist meiner Meinung nach deutlich einfacher als sich erstmal in Virtuellen-PCs "einzuarbeiten"
 
Wenn du eh Formatieren willst, ist es überhaupt kein Problem. Installiere erst Windows, und dann Linux. Den Rest haste als Daten. Beim Starten kannst du auswählen. Treibermäßig ist Ubuntu sehr gut ausgestattet, auch Updates sind viele verfügbar (was nicht heißen soll, das Ubuntu verbugt oder sonst was ist, es ist genial!).
 
Ubuntu ist schon keine schlechte Wahl für Anfänger unter all den Linux Derivaten.

Ich selbst hab mich dann doch für Mint entschieden. Mint ist auf Ubuntu aufsetzend, beinhaltet aber bei der Installation schon proprietäre Software wie Flash und Codecs zum DVD abspielen.

Das ist an Linux als neuling oft recht frustrierend das nicht alles direkt vom Start läuft und da ist Mint die wohl dankbarste Distribution:

Die Distribution Linux Mint unterscheidet sich von Ubuntu nur in einigen Details. Dies sind insbesondere Codecs für verschlüsselte DVDs, MP3 oder DivX sowie Plugins wie Adobe Flash und Sun Java. Des Weiteren ist in der neuen Version nicht mehr die Groupware Evolution automatisch installiert. Auch existieren ein neues Konfigurationsprogramm und ein überarbeitetes Menü, die beide von SUSE Linux Enterprise Desktop (SLED) inspiriert sind. Zudem ist NDISwrapper für die Unterstützung von WLAN-Karten ohne eigenen Linux-Treiber vorinstalliert, und es gibt einige Programme und Anleitungen, um die Kommunikation mit Windows-Systemen auf dem gleichen oder anderen Computern zu vereinfachen. Technisch benutzt man die Paketquellen von Ubuntu sowie eine weitere, eigene mit den veränderten und zusätzlichen Paketen. Dadurch sind für die Benutzer von Linux Mint alle Aktualisierungen von Ubuntu ebenfalls verfügbar.
 
Wenn du Ubuntu nicht nativ brauchst, dann kann ich nur empfehlen es virtualisiert laufen zu lassen, z.B. mit VMWare Player. Dann brauchst du nicht umbooten wenn du mal eben was in Ubuntu machen möchtest.
 
Ubuntu 10.10 kommt bald, wenn du so kurz warten kannst warte, anstatt dich mit der integrierten Uptade-Funktion rumzuschlagen, aber so ist auch kein wirkliches Problem;)
 
Also dieses Wubi hört sich schon sehr gut an. Genau so wollte ich das im Prinzip haben, die eine Partition kann ich mir dann ja sparen. Im Prinzip brauche ich Ubuntu nur für die Uni, um dort nicht an den PC's arbeiten zu müssen. Auf sowelche extras wie bei Mint kann ich daher erstmal verzichten, da ich sonst hauptsächlich mit Win7 arbeite.

Aber eigentlich wäre ja dann ein virtualisiertes ubuntu einfacher, oder was gäbe es da für Nachteile gegenüber einem nativen?
 
Qarrr³ schrieb:
Ist langsamer als die native Version.

Deswegen kommt es auf den Anwendungsfall an. Auf einem halbwegs performanten Computer spielt das kaum eine Rolle, wenn man nicht gerade grafik- oder rechenaufwendige Multimedia Anwendungen unter Ubuntu laufen lassen möchte.

Zu den großen Vorteilen zählt allerdings, dass man Ubuntu im Windows Fenster haben kann, mit Copy&Paste oder Dateien einfach mal reinschieben kann.
Es ist auch ein leichtes von der kompletten VM einfach auf Dateiebene ein Backup zu machen, falls man mal experimentelles machen möchte. Auch ist es unkompliziert VMs mit verschiedenen Konfigurationen verfügbar zu halten.
Der Start geht auch sehr schnell, wenn man die VM nur in den Standby schickt.

Wenn man die überwiegende Zeit in Windows verbringt oder gelegentlich beide Betriebssysteme gleichzeitig laufen haben muss, ist das eine sehr praktische Lösung.

Ich kann nur empfehlen es einmal auszuprobieren. Wenn es nicht den Anforderungen genügt, kann man noch immer eine native Installation durchführen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nunja, was der Laptop hat, steht oben im link (core i5m, 2,40ghz, 4gbram, geforce 310m)

Hauptsächlich wird darauf dann natürlich programmiert. Was halt so in den ersten semestern in (Medien)Informatik anfällt.
 
Diablo1611 schrieb:
Hauptsächlich wird darauf dann natürlich programmiert. Was halt so in den ersten semestern in (Medien)Informatik anfällt.

Ich weiß jetzt nicht was Medieninformatik so umfasst, aber wenn ihr irgendwann für OpenGL programmieren solltet, dann kann eine native Installation performanceseitig wünschenswert sein.
Die Anforderungen wirst du ja im laufe des Studiums feststellen. Deine Arbeitsumgebung wird sich entsprechend mit entwickeln.
 
Vielleicht, aber bis dahin ist es noch lange hin.^^

Na dann werde ich es entweder per wubi oder virtuell machen, das sehe ich ja dann. Eine Frage noch zu wubi. Diese virtuelle Festlatte, erscheint die dann in Windows auch als Festplatte oder ist das dann nur ein Ordner auf der eigentlich Partition, oder wie läuft das?
 
Die Wubi-Festplatte ist nur eine Datei in deinem Wubi-Ordner, auf der du meines Wissens nach unter Windows nicht zugreifen kannst.

Du kannst aber natürlich von der Linux Partition aus auf die Windows Partitionen zugreifen,
 
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