Ubuntu für Acer Aspire 3 schwarz A315-41-R2GU (NX.GY9EG.016)?

hypersuperdau

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Hallo,

hab mir ein Notbebook bestellt. Hole es morgen ab:
Acer Aspire 3 schwarz A315-41-R2GU (NX.GY9EG.016)

Welches Linux soll ich da drauf machen? Hab genau gar keine Erfahrung, was einer der Gründe ist weshalb ich das mal probieren will.
Dachte ich nehme einfach den Einsteigerstandard Ubuntu. Spricht etwas dagegen?

Möchte mit dem Rechner erstmal nicht viel anderes tun können als PDFs lesen, Videos schaun, Internet surfen und vermutlich auch auf niedrigem Niveau Java programmieren.

Der FAQ Thread ist von 2004 ist der noch aktuell?
 
hm, ist da ned linux drauf?
 
Hallo,

laut Acer-Website ist Linpus Linux installiert, ein chinesisches Fedora-Derivat.
Da könntest Du ja mal reinschnuppern und/oder bei Interesse ein Ubuntu Live-System laufen lassen.
https://wiki.ubuntuusers.de/Live-USB/
Ein Live-System verändert erst mal nichts am Rechner und ist ideal zum Ausprobieren.
 
hypersuperdau schrieb:
Dachte ich nehme einfach den Einsteigerstandard Ubuntu. Spricht etwas dagegen?
Nein! Spricht nichts gegen.

Acer Rechner mit UEFI sind etwas zickig, insbesondere im Dualboot mit Windows. Bei deinem Rechner ist kein Windows drauf, daher ist erst mal nicht bekannt, wie die Voreinstellungen im UEFI/BIOS sind. Im Anhang findest eine Anleitung von Acer selbst.

Wenn da ein Linux drauf ist, dann vermutlich ein chinesisches Alibi-Linux wie Linpus. Weg damit! Bzw. drüber installieren.

L.G.
Ergänzung ()

Nachtrag:

Ggf. auch hier rein schauen: https://wiki.ubuntuusers.de/EFI_Problembehebung/#Acer-Rechner

Und natürlich generell auf die Modalitäten für eine UEFI-Installation achten. Sonst wird das nix auf Anhieb! Es sei denn der Rechner wäre werksseitig auf Legacy-Modus eingestellt. Kann ich mir aber nicht vorstellen.
 

Anhänge

Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ja trenn dich besser davon. Es gibt ein gutes Dutzend populärer Linux Distros mit gutem Support -deine Einsatzschwerpunkte haste ja bereits genannt.

Hier findet sich ein grober Vergleich einzelner Distributionen

https://www.pcwelt.de/ratgeber/Aktu...-WELT-Check-Linux-Distributionen-7971293.html

bzw. Entscheidungshilfen

https://www.pcwelt.de/ratgeber/Die-...steiger-Betriebssystem-Vergleich-9780612.html

Ubuntu mal anschauen -vorbildlicher Support in vielen Foren, die GUI ist intuitiv und schnell zu verstehen -der Teufel steckt halt im Detail (LOL) Installiere mal händisch einen Treiber für deinen REALTEK WLAN NIC der vom OS nicht erkannt wird..

Einfach ausprobieren, Programmieren unter Einsatz von JAVA (auch andere Hochsprachen) geht unter LINUX vorzüglich, auch die Portierung von Windows nach LINUX stellt keine Probleme dar.

Windows lässt sich natürlich auch parallel zu einer Linux Installation betreiben..

IT_Nerd
 
Ubuntu ist die beste Einstiegsdistro und man kann auch dabei bleiben. I.d.R. läuft da auch alles out of the box und relativ gut.
 
Das ist Ansichtssache, openSUSE Leap ist auch sehr gut und kommt mit der besseren KDE-Oberfläche.
 
Wobei KDE wiederum Ansichtssache ist. Ich versuche seit 10 Jahren mich damit anzufreunden. Es will mir nicht gelingen!

Ansonsten hat Ubuntu ja noch 5 weitere offizielle Derivate/GUIs im Angebot. Gnome nutze ich auch nicht. Aber Mate und Xubuntu sind schon schick und so was von ausgereift.

L.G.
 
HaZweiOh schrieb:
Das ist Ansichtssache, openSUSE Leap ist auch sehr gut und kommt mit der besseren KDE-Oberfläche.
Nein, das ist ganz und gar nicht meine Erfahrung. Leap hängt übrigens immernoch auf 4.12 soweit ich weiß. Gerade bei neuerer Hardware gibt es imho mit Leap auch mehr Probleme.
Ich habe nichts gegen Leap, auf meiner zweiten Platte läuft auch Leap und ich finde es auch gut, aber Ubuntu ist wesentlich besser für Einsteiger geeignet und an sich auch eine sehr gute Linux Distribution, die am wenigsten Probleme für Endanwender macht. Wie gesagt, ich rede von Einsteigern.
Ubuntu ist auch die einzige Distro, die auf meinem Lenovo 720s AMD Ryzen Notebook Hibernation und Sleep richtig hinbekommt. Am liebsten würde ich da auch Debian Testing drauf haben, aber es ärgert mich einfach auch, dass keine andere Distro außer Ubuntu es gebacken bekommt..
 
EdwinOdesseiron schrieb:
Leap hängt übrigens immernoch auf 4.12 soweit ich weiß.

Das Konzept von Leap ist "Stabilität und wenig Änderungen am Systemkern, dafür aber frische Anwendungen".

Du kannst dieses Konzept Fall für Fall anders entscheiden, indem Du andere Repos einbindest, die durch die Erfahrungen mit dem rolling release Tumbleweed auch gut getestet sind. Ich habe z. B. Kernel 5.0 und ein neues Xorg auf Leap installiert, dazu immer das neueste KDE, und alles läuft ohne Probleme.
 
HaZweiOh schrieb:
Das Konzept von Leap ist "Stabilität und wenig Änderungen am Systemkern, dafür aber frische Anwendungen".

Du kannst dieses Konzept Fall für Fall anders entscheiden, indem Du andere Repos einbindest, die durch die Erfahrungen mit dem rolling release Tumbleweed auch gut getestet sind. Ich habe z. B. Kernel 5.0 und ein neues Xorg auf Leap installiert, dazu immer das neueste KDE, und alles läuft ohne Probleme.

Ich habe den 4.20er Kernel installiert und dann startete mein Notebook nicht mehr ;) kann bei jeder Distro passieren, aber ich denke wir entfernen uns zu weit vom Thema denke ich. Andere Repos einbinden, manuelle Kernel-Upgrades und ähnliches sind keine Anfängerthemen und deshalb Ubuntu.
 
Ohje, wollte das Ding starten, aber der Spaß ist schon zu Ende bevor er angefangen hat:

765808



Was muss ich denn jetzt tun?
 
Deine Linux-DVD / -Stick einlegen, das Bootmenü mit der beim Start eingeblendeten Taste aufrufen und vom Linux-Medium starten. Bei der Installation angeben, dass die Zielfestplatte komplett gelöscht werden soll.
 
Hab den Stick erstellt, an den Laptop angeschlossen und dann den Punkt "Ubuntu installieren" ausgewählt.
Leider kommt dann das:

765817
 
Aus den Meldungen würde ich sagen: BIOS aktualisieren (muss sowieso gemacht werden!) und im BIOS die IOMMU aktivieren.
 
Ist das so richtig?

765818

Ergänzung ()

765819



Hab den Stick schon angeschlossen, verstehe nicht warum da nicht einfach USB stick dran steht.
 
Nein, wie spiele ich das neueste BIOS ein? Bzw. muss das wirklich sein? Da bin ich eher vorsichtig, was sowas angeht.

Ist es möglich, dass der USB Stick einfach nicht funktioniert obwohl Rufus alles darauf kopiert hat?
 
Meist kannst du das Bios von der Acer-Seite (unbedingt genaues Modell beachten!) auf den USB Stick speichern und direkt im BIOS das Update machen.

Muss sein, weil die Acer-Laptops noch einige Fehler hatten, die mit Bios-Updates ausgebügelt wurden.
 
Ich muss dem BIOS-Update zustimmen. Die PC-Hersteller haben AMD unterschätzt und deshalb am Anfang nicht so viel Entwicklungaufwand in AMD Ryzen Kompatibilität gesteckt, weshalb gerade die erste Geräte noch BIOS Probleme aufweisen. Vieles wird dann durch Updates zum Glück gelöst-
Du hast bei deinem BIOS sogar die Möglichkeit mit der IOMMU, die wird bei meinem Lenovo nicht mal angeboten...
Dürfte ich auch fragen welche Ubuntu Version du gezogen hast? Die 18.04 LTS oder 18.10? Persönlich läuft bei mir die 18.04 LTS sehr stabil auf meinem Ryzen Notebook, aber ich würde im April wenn 19.04 raus kommt, die Version mal testen.
 
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