Ubunut 13.04 - schlechtes Energie-Management bei Linux?

.crobin

Lieutenant
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Hallo,

da ich nun massig Linux-Distros in VMs ausprobiert habe und immer wieder mit dem Gedanken spiele komplett auf Linux umzusteigen habe ich mich nun weiter informiert.

Ich favorisiere Ubuntu 13.04.

Jedoch soll Linux, somit auch Ubuntu out-of-the-box auf Notebooks für sehr schlechte Akkulaufzeiten sorgen.
Mein Computer ist ein aktuelles Notebook.

Woran liegt das?, wie kann man das beheben und wird sich das in Zukunft ändern?

lg.
 
Das liegt daran, dass viele Programme und Energie Einstellungen auf Windows optimiert und programmiert wurden.
Ich hab bei bei Ubuntu ne Akkulaufzeit von 1:30 Stunden und bei Windows glatt 3 Stunden.
 
Fehlende Treiber und keine Optimierungen. Mein neues Samsung 770Z5E schafft mit Win8 unter Office 12-15 Stunden, mit Temperaturen um die 40 °C. Linux kommt auf 4,5-5 Stunden maximal und hat Temps von 50-55°C im IDLE.

Wichtig ist die Wahl der GUI, die macht schon paar Grad bei der CPU aus.
Tools wie laptop-mode-tools oder Jupiter bringen auch nix.

Die Distro die am längsten hält und am flüssigsten läuft ist bei mir Mint 13.
Gestern hatte ich 13.04 Ubuntu getestet, die reinste Katastrophe (25% Akku = 40 Minuten). Schon der Versuch die fglrx Treiber zu installieren führte dazu dass der komplette Desktop verschwand.

Wer Notebooks mit Linux nutzt, der muss das Notebook nach Linux Support kaufen.
Da fährt man mit ThinkPads mitunter am besten.

Als Informatiker sage ich auch dass man um Linux einen Bogen machen sollte, wenn der Job nicht die Entwicklung von Serverstrukturen oder Betriebssystem umfasst. Dafür ist es wieder top, WENN man es so modden kann wie man es grad braucht ! Für das tägliche arbeiten nehme man Windows, egal wie sehr gewisse Nerds buhen - man wird schneller und leichter mit seiner Arbeit fertig :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Hat man noch Optimus, dann sieht es aktuell noch nicht so toll aus, was den Stromverbrauch angeht. Unter Linux ist die zusätzliche Karte meist immer aktiv und kann noch nicht einmal genutzt werden. Unter Ubuntu kann man es zwar mit etwas Aufwand gut lösen, bei den restlichen Distros ist es momentan nicht so einfach. Zu Kernel 3.9 soll sich dies aber ändern.
 
hatte ich anfangs auch... jetzt aber rennt mein 5 Jähriges Notebook mindestens gleich gut unter Linux als Windows... die Treiber brauchen halt meist länger zudem sind hald die Hersteller nicht wirklich um Linux bemüht... nichts desto trotz probiere es aus und mach deine Eigenen Erfahrungen verlierst ja nichts... zumal du ja eh ein backup deines jetztigen system machen solltest vor so einem Umstieg!!!

Viel Erfolg und Spass


Als Informatiker sage ich auch dass man um Linux einen Bogen machen sollte, wenn der Job nicht die Entwicklung von Serverstrukturen oder Betriebssystem umfasst. Dafür ist es wieder top, WENN man es so modden kann wie man es grad braucht ! Für das tägliche arbeiten nehme man Windows, egal wie sehr gewisse Nerds buhen - man wird schneller und leichter mit seiner Arbeit fertig

kann ich so nicht sagen... Man muss sich halt mit linux ein wenig beschäftigen... tut man dies ist man unter linux eher produktiver! Für Homegebrauch sowieso hab noch nix gefunden was man nicht machen kann und die Usability ist für mich viel logischer als das was M$ gerade mit ihrem Fliesenlegergedöhns probiert einem aufzuzwingen
 
RattenLord schrieb:
Jedoch soll Linux, somit auch Ubuntu out-of-the-box auf Notebooks für sehr schlechte Akkulaufzeiten sorgen. Mein Computer ist ein aktuelles Notebook.

Woran liegt das?, wie kann man das beheben und wird sich das in Zukunft ändern?

Erfahrungsgemäß ändern sich die Verbrauchswerte beständig - leider nicht immer in positiver Weise. Man kann allerdings selbst in vielfältiger Weise dafür sorgen, dass man ähnlich gute, oder sogar bessere, Werte erzielt, als unter Windows. Das fängt mit der Auswahl der Hardware an, da nicht jeder Hersteller exzellenten Linux-Support bietet, bzw. es (freie) Treiber hoher Qualität gibt. Gerade bei Grafikkarten muss man u.U. auf ein ausgefeiltes Powermanagement verzichten.

Darüber hinaus kann allerdings jeder selbst dafür sorgen, dass das System möglichst optimal konfiguriert ist. TLP und Powertop seien an dieser Stelle erwähnt. Ich kann bei meinem Thinkpad nicht über schlechte Akkulaufzeiten klagen. Ich setze aber auch nicht auf Ubuntu :D
 
Einfach mal ausprobieren. Mein ThinkPad z.B. hielt mit Windows Vista länger durch als mit Windows 7 und Windows 8, warum auch immer. Mit Linux liegt es zwischen Vista und 7/8. Bei anderen Notebooks ist es eben anders.

Rob83 schrieb:
Für das tägliche arbeiten nehme man Windows, egal wie sehr gewisse Nerds buhen - man wird schneller und leichter mit seiner Arbeit fertig
Das hängt aber von der Arbeit ab. In meinem Umfeld gibt es bspw. niemanden der Windows für Softwareentwicklung geeigneter findet als Linux. Die ganzen Unix-Tools, die Bash und das Desktop-/Window-Management will ich nicht missen. Allein MSVC ist nett, aber da fehlt im Moment der C++11-Support.

Für 08/15-Nutzer (Surfen, E-Mail, Casual-Spiele, ein wenig Textverarbeitung), bei denen einfach nichts kaputtgehen soll, eignet sich Linux auch hervorragend. Die können dann auch bedenkenlos Software aus den Repos nachinstallieren, alles ist automatisch immer aktuell, etc.. Das ist schon fein.
 
Geil das mein Kommentar gelöscht wurde, mit Inhalt zum Topic ;)
Gibt etliche Tools von einem großen Hersteller, und ein Link zum Whitepaper hatte ich auch gepostet, in dem alle Tools namentlich genannt wurden.

Und das alles weil ich den von Rob83 geposteten schwachsinn nicht so hinnehmen wollte, wurden alle meine Post's gelöscht....
 
Es gibt schon Optimierungsmöglichkeiten unter Linux. Fuduntu (Leider ist die Distri nun EOL) hat längere Akku-Laufzeiten als unter Windows und zwar out-of-the-box. Zumindest bei meinen beiden Laptops.

Was schonma ein ganz hilfreiches Programm ist, ist "powertop". Da sieht man was Leistung frisst und kann sogar etwas damit optimieren.
 
Kommt halt immer auf die Hardware an, klar dass die nicht jede Config perfekt unterstützen können. Anderenfalls muss man eben in den sauren Apfel beißen und beim nächsten Kauf die korrekte Funktionalität unter nicht Windows OS berücksichtigen.

Hier bekommt man schon mal einen Überblick:

http://www.ubuntu.com/certification/desktop/

Macbooks (Air) laufen jedoch auch gut, selbst Linux Torvalds nutzt ein Air afaik.
 
@Mr.Wifi:

nicht mehr - er nutzt jetzt ein Chromebook Pixel :)



und nach ein paar Tweaks war bis jetzt das Energiemanagement unter Linux immer besser als unter Windows

wobei ich aber Gentoo Linux hier laufen hab und alle unnötigen Dinge von Anfang an nicht aktiviert hatte
 
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