Nai
Lt. Commander
- Registriert
- Aug. 2012
- Beiträge
- 1.588
Es ging mir in beiden nicht um einen direkten Vergleich untereinander, sondern um drastische Beispiele, was gute Charakterisierung Spannungstechnisch ausmachen kann. Allerdings betrachte ich in der Tat, wegen der kurzen Laufzeit Kinofilme deshalb eher benachteiligt bis ungeeignet um spannende Geschichten zu erzählen. Jedoch ist es durchaus möglich dies mit wenig Zeit gut hinzubekommen, wie zB Fluch der Karibik oder Harry Potter oder Reine Nervensache, wobei die ersteren beiden Filme durchaus Actioneinlagen haben, und ich dem ersteren fast dem Actiongenre zuordnen würde. Auch habe ich mich speziell auf primäre Actionfilme bezogen, weil dort das Problem am deutlichsten wird: Trotz vieler Action kaum Spannung, da für diese Handlung oder die Charakterisierung benötigt wird, welche aber beide zu kurz kommen. Die obige Argumentation lässt sich in ähnlicher Form auch auf andere Genres übertragen, wie zB Abenteuerfilme, Dramen, Fantasy Filme oder Science Fiction Filme: Trotz eventueller Action, drohenden Verlust oder Gewinn für die Charaktere entsteht kaum Spannung. Handlung besitzen diese ja durchaus, Tiefgang von Fall zu Fall, aber wenn sie in der Charakterisierung scheitern, wird man sich dennoch von ihnen nicht mitgerissen und keine Spannung empfinden. Genau die selbe Argumentation könnte man auch über mangelnde Spannung in diversen actionalstigen Computerspielen führen.
Des Weiteren würde ich ,je nach Definitions des Begriffe, Tiefgang, vor allem wenn er in die Ecke Erziehung des Zuschauers, "Erhobener Zeigefinger", Gesellschaftskritik oder Katharsis geht, nicht Spannungsverstärkend betrachten, sondern von Fall zu Fall sogar störend, da dadurch die Story eben wieder extrem vorhersehbar wird.
P.S. ich habe in den beiden Posts wohl den Fehler gemacht, dass ich versucht habe meine Meinung weitestgehend neutral durch "man" oder passiv zu beschreiben, obwohl sie in dem Fall sehr subjektiv ist. Dadurch kommt meine Argumentationskette oder eher Empfindungskette denke ich nicht so gut herüber und ist leicht misszuverstehen.
Des Weiteren würde ich ,je nach Definitions des Begriffe, Tiefgang, vor allem wenn er in die Ecke Erziehung des Zuschauers, "Erhobener Zeigefinger", Gesellschaftskritik oder Katharsis geht, nicht Spannungsverstärkend betrachten, sondern von Fall zu Fall sogar störend, da dadurch die Story eben wieder extrem vorhersehbar wird.
P.S. ich habe in den beiden Posts wohl den Fehler gemacht, dass ich versucht habe meine Meinung weitestgehend neutral durch "man" oder passiv zu beschreiben, obwohl sie in dem Fall sehr subjektiv ist. Dadurch kommt meine Argumentationskette oder eher Empfindungskette denke ich nicht so gut herüber und ist leicht misszuverstehen.