Umweltingenieurwesen-Bau Bedenken an dem Studiengang?

Scarred

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Hey,

ich hab eine Zusage an der Berliner Beuth Hochschule für den Studiengang Umweltingenieurwesen-Bau.

Eigentlich wollte ich diesen antreten, nun bin ich mir nicht mehr so sicher. Mein eigentliches Traumstudienfach wäre Maschinenbau, dieses ist ja eher Bauingenieur.

Ich bin nochmal das Modulhandbuch durchgegangen und es kommt mir so vor als versuche der Studiengang viele Disziplinen der Ingenieurwissenschaften unter einen Hut zu bekommen. Sehe ich das falsch ?

Wie sind die Berufsperspektiven in diesem Beruf? Habe gelesen, dass Bauingenieur genug gibt und die Gehälter dementsprechend gering sind. Besonders als ein Bauumweltingenieur wird es sicherlich schwierig was passendes zu finden, oder?

Ich bin mir nicht sicher, ob ich lieber ein Jahr warten sollte, bis ich Maschinenbau hier in Berlin studieren kann. Innerhalb des Studiums kann man sich ja auch noch auf Erneuerbare Energien spezialisieren.
 
in Zeiten, wo Sprit, Energie, Nebenkosten, etc. immer mehr steigen, sehe ich in einem solchem Beruf gute Aussichten
 
In erster Linie würde ich das machen was mir Spass bereitet, es gibt wohl kaum etwas anstrengenderes als ein Studium an dem man keine Freude hat;)

Bei uns waren die Grundlagenfächer (Mathe/TM/Schwingungslehre) für Maschbauer und Bauingenieure gleich und die Leute konnten auch lustig den Studiengang hin und her wechseln und die Leistungen entsprechend anerkennen lassen, wäre vielleicht eine Möglichkeit um das Jahr zu überbrücken? Das war allerdings noch Diplom-Zeit:)

Die Zukunft von Bauingenieuren sehe ich eigentlich vorallem in den aufstrebenden Wirtschaftsnationen in Asien (China, Indien etc.) wo in den nächsten Jahren wohl auf jeden Fall Bedarf am Bau besteht. Hier in Deutschland? Da würd ich meine Hand nicht ins Feuer für legen:)
 
ostzonaler schrieb:
In erster Linie würde ich das machen was mir Spass bereitet, es gibt wohl kaum etwas anstrengenderes als ein Studium an dem man keine Freude hat;)

Das ist ja grad so ein Ding wo ich mir Sorgen mache, Maschinenbau wär mir eben lieber und ich glaub Bauingenieur geht in 'ne ganz andere Richtung
ostzonaler schrieb:
Bei uns waren die Grundlagenfächer (Mathe/TM/Schwingungslehre) für Maschbauer und Bauingenieure gleich und die Leute konnten auch lustig den Studiengang hin und her wechseln und die Leistungen entsprechend anerkennen lassen, wäre vielleicht eine Möglichkeit um das Jahr zu überbrücken?

Ich weiß es nicht, wäre aber glaub ich für mich eher weniger sinnvoll, weil ich dann keine Wartesemester angerechnet bekomme. Die würden mir nächstes Jahr helfen, dass ich einen Platz für Maschinenbau bekomme.

ostzonaler schrieb:
Die Zukunft von Bauingenieuren sehe ich eigentlich vorallem in den aufstrebenden Wirtschaftsnationen in Asien (China, Indien etc.) wo in den nächsten Jahren wohl auf jeden Fall Bedarf am Bau besteht. Hier in Deutschland? Da würd ich meine Hand nicht ins Feuer für legen:)

Auswandern will ich eigentlich ungern, besonders nicht nach Asien...
 
Achso, Maschbau ist mittlerweile zulassungsbeschränkt? Das wusste ich nicht:)

Wenn Maschinenbau das Wunschstudienfach ist, dann würde ich diesen Weg an deiner Stelle auch gehen. Ich fände es frustrierend etwas zu studieren was ich garnicht wirklich will:)
Davon ab würde ich schätzen das 20% der Ingenieure (egal welcher Fachrichtung) nach dem Studium eh was anderes machen und zu irgendwelchen Beraterfirmen dackeln, des schnöden Mammons wegen:p
Man ist als Ingenieur also nicht unbedingt auf die Branche festgelegt in der man studiert hat.
 
An manchen Hochschulen ist es möglich sich als Wechslern, ohne Zulassungsbeschränkung, in ein höheres Fachsemester (also größer 1) einschreiben zu lassen.

Achso, Maschbau ist mittlerweile zulassungsbeschränkt? Das wusste ich nicht


Kann an manchen Hochschulen zulassungsbeschränkt sein, weil es nicht zentral, sondern lokal vergeben wird.
 
@ostzonaler

Die TU Berlin hat den letzten Platz ohne Wartezeit an einen Abiturienten mit 1.7 im Hauptvergabeverfahren vergeben :) Find ich schon ein echt starkes Stück.

Immerhin hatte der letzte mit Wartezeit einen Schnitt von 2.7 mit 2 Wartesemestern. Von daher würde ich relativ sicher ein MaschBau Platz bekommen, wenn ich 2 Wartesemester habe.

@airbag

ich glaub bei der Beuth geht das nicht so einfach, da brauch man ein Vorpraktikum für Maschinenbau benötigt
 
Zuletzt bearbeitet:
Joar 1,7 ist schon recht knackig:p
Bei uns war das damals einfach natürliche Selektion mit Durchfallquoten von 80%+ in Mathe, TM und Thermo:lol:
Von den 600 Erstis habens letztlich nur rund 100 ins Hauptstudium geschafft:evillol:
 
Naja, wäre es für dich denn noch ein eMöglichkeit dich bei FHs in Nähe z.B. Potsdam umzusehen. Würde mich zumindestens arg wundern, wenn es da nicht mind. 1 mal Maschinenbau zulassungsfrei gäbe, weil etwas zu studieren, was man von Anfang an nicht wollte, ist nicht gerade optimal. Natürlich kannst du es aber auch probieren und vielleicht gefällt es dir.


ich glaub bei der Beuth geht das nicht so einfach, da brauch man ein Vorpraktikum für Maschinenbau benötigt


Naja du kannst auch ein Praktikum machen, dass in beide Fachgebiete passen würde. Immerhin wird das meistens nicht so eng ausglegt und es hängt eher vom Prüfungsamt/Praktikantenamt ab, ob du es angerechnet bekommst oder nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Scarred schrieb:
Mathe war jedoch nie ein Thema für mich, ...

Mach blos nicht den Fehler, da überheblich ranzugehen! Ich habe auch an der TU Berlin studiert und im Grundstudium größtenteils die gleichen Mathe-Fächer wie die Maschinenbauer absolviert. Da sind Leute, die im Abi im Mathe-LK eine solide 2 hatten zum Teil mit einstelligen Punktzahlen (von 80) durchgefallen...
 
@Melvin

Hatte ich keineswegs vor, aber wenn man ein Grundverständnis für Mathematik hat, sollte das denke ich kein Problem sein.


Wird eigentlich, wenn ich jetzt das Studium anfangen sollte und ich es abbreche, das Semester als Wartesemester mitgezählt oder gleich behandelt wie ein Wartesemester?
 
Hallo,

ich studiere Bauingenieurwesen an einer TU und weiß, was unsere Umweltingenieure hier machen.
Hier mal deren Modulhandbuch.

Aber ganz ehrlich, ich halte von dem Studiengang an dieser FH nichts.
Ich habe mir dein Modulhandbuch mal angeschaut und so wie ich das sehe, habt ihr dort nur Mathe 1 und TM 1.
Sorry wenn ich das sage, aber sowas darf sich dann auch nicht Ingenieur nennen.

Besonders als ein Bauumweltingenieur wird es sicherlich schwierig was passendes zu finden, oder?
Oder eben einfacher aufgrund der Spezialisierung.
 
*mit überheblicher Stimme*
Braucht man denn als Bau-Ing. mehr als E*I*w´´?:D

(bitte nicht ganz ernst nehmen [oder vielleicht doch:freak:])
 
@Scarred
Und jemand der im Mathe-LK eine solide 2 hatte hat kein Grundverständnis für Mathematik?! Naja wie auch immer, du bist gewarnt...
 
Laus schrieb:
Hallo,

ich studiere Bauingenieurwesen an einer TU und weiß, was unsere Umweltingenieure hier machen.
Hier mal deren Modulhandbuch.

.

Afair sagen doch selbst die Professoren an der TUD, dass niemand Umweltingenieure will und statdessen richtige BIs mit Spezialisierun gebevorzugt werden. Aber ja du hast recht, wenn ich mir das vom TE verlinkte Modulbuch ansehe, haben sie doch recht wenig technische Sachen dabei .
 

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