usbstick schrieb:
PS: Ein Gerät mit Touch und Stift würde ich immer bevorzugen. Gerade im Studium kann man so z.B. Skizzen für Diagramme sehr schnell digital anlegen und schauen ob es z.B. dem Prof in der Seminararbeit so gefällt, und zwar bevor man viele Stunden in das tatsächliche Anlegen der Diagramme/Grafiken mit Matlab/ggplot/gnuplot/matplotlib oder was weiß ich investiert. Ebenso ist es zum Mitschreiben bei formellastigen Veranstaltungen geeignet wenn man es papierlos versuchen möchte. Deinen Monitor kannst Du easy an den Laptop anschließen. Kauf Dir eine passende Dockingstation zum Laptop und einen Laptopständer, z.B. den 3M LX550, und stell die nebeneinander.
Dieser Aussage kann ich nur voll zustimmen. Meiner Meinung nach, ist jedes klassische Notebook, in Deinem Studiengang herausgeschmissenes Geld, da wäre ein Desktop sinnvoller, günstiger und praktikabler. Das heist jetzt nicht, das Notebooks in Deinem Studiengang sinnlos wären ... sind sie nicht ... eher zwingend erforderlich, aber nicht die klassische Version.
Denn mit einem klassischen Notebook kannst Du in den meisten Naturwissenschaftlichen Fächern nicht wirklich viel anfangen, in Physik zum Beispiel, ist das wenigste was Du nutzen wirst die Tastatur, eher das Scrollrad der Maus und Block sowie Stift. Denn es gibt in Physik, Chemie usw. sehr wenig was man mit einer Tastatur sinnvoll eingeben kann, ganz im Gegensatz zu den "Laberfächern", für die ist ein normales Notebook sogar sehr gut geeignet.
Ich weiß es aus eigener Erfahrung, denn zu meinem Studium gehörte auch Physik, im ersten Semester war fast jeder 2te mit einem Notebook in den VL, aber das hat sich sehr schnell gegeben, nach ein paar Wochen sah man kaum noch klassische Notebooks. Im 2ten hatte kaum noch jemand ein Notebook dabei, denn warum soll man Ballast mitschleppen, wenn man es eh nicht sinnvoll nutzen kann. Daher auch meine ironische Empfehlung zu einem Desktoprechner, denn früher oder später endet jedes klassische Notebook dort - zumindest in Deinem Studiengang.
Ich selbt nutze ein Surface, erst das 3er und jetzt das 5er. Für mich stellt sich überhaupt nicht die Frage ob ich mein "Notebook" mitnehme, mein Surface ist immer dabei. Dafür schleppe ich halt keine Aktenordner mit mir herum, auch die meisten Fachbücher habe ich digital, meine Mitschriften, VL - Folien und Handouts sowieso.
Daher kann ich Dir nur ans Herz legen, kaufe Dir nur ein Gerät was sich sinnvoll mit Stift bedienen läst und auf dem irgend ein Annontator und OneNote läuft. Du solltest auch nicht vergessen, dass die meisten VL - Folien / Handouts inzwischen digital sind und leider vom Umfang extrem zugenommen haben. Es wäre nicht das erste Mal, das ich für eine Vorlesung von 45 - 90 Minuten ein "Handout" mit 200 - 300 Seiten bekommen habe.
Es ist dann von Vorteil, wenn man ein "Notebook" hat, bei dem dann in den Handouts oder VL Folien einfach seine Kommentare, Markierungen oder Querverweise machen kann ohne sie vorher ausdrucken zu müssen. Auch das Lernen fällt einem leichter, da man auf alle Unterlagen einen direkten Zugriff hat, inkl. einer Suche die sogar Handschriftliches indiziert (OneNote).
Meine persönliche Empfehlung wäre ein Surface, denn mit der Dockingstation ist es einfach die eierlegende Wollmilchsau, klein, leicht und in Kombination mit der Dock ein vollwertiger Computer, einzig für Spiele ist es nicht so wirklich geeignet. Im übrigen ist die Tastatur (ab V4) besser als man im ersten Moment denkt, aber das ist eigentlich egal, denn nutzen wirst Du sie in Deinem Studiengang eh kaum, eher fast ausschließlich den Stift und wenn Du das SF mit Dockingstation betreibst, da kannst Du jede Tastatur nutzen die Dir gefällt. Ich bin inzwischen sogar am "Desktop" auf die SF Tastaturen gewechselt, da ich die ziemlich gut finde.
Im Übrigen bringt das SF seinen eingenen "Ständer" (fest verbaut) mit, allerdings wirst Du diesen sehr selten brauchen, denn meistens wird es entweder flach vor Dir liegen, Du hast es in der Hand oder es ist an die Dock geklemmt. Daher überlege gut und entscheide weise ...