Unsave Shutdows NVME & eventueller Datenverlust - kann man die irgendwie verhindern?

beckenrandschwi

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Hi, ich hatte länger Probleme mit meinem alten PC, als ich eine neue (gebrauchte) NVME eingebaut habe, nachzulesen hier: Link
Rechner: DELL T7810, Dual Xeon E5-2696v4, 8x8GB DDR4 2400R, RTX2080Ti, 512GB NVME+ 1TB NVME + 8TB HDD + 14TB HDD, Soundblaster Z, PCIe to 4x USB3 Adapter, 825W Netzteil

Kurze Zusammenfassung: Ich habe eine größere (gebrauchte) NVME eingebaut, das Image der alten NVME eingespielt, nur nach einer Zeit (bzw. als ich die alte NVME als 2. Platte wieder einbauen wollte) bootete Win11 nur, wenn ich vorher im BIOS die NVME als Boot devie entfernt und wieder hinzugefügt hatte. Dann lief alles, wie immer. Workaround war den PC nur schlafen zu legen und nicht mehr herunter zu fahren. Auch eine Neuinstallation brachte keine Abhilfe, nach ein paar Wochen trat das gleiche Problem wieder auf.
Abhilfe schaffte dann die alte NVME wieder einzubauen + in Windows die Booteinstellungen einmal hin und her zu stellen.

Jetzt habe ich mir die SMART Werte der beiden NVMes angeschaut. Dabei ist mir eins aufgefallen, hier die alte NVME:
1771660005584.png

Von den 1742 Ein/Ausschaltvorgängen waren 1526 - also fast alle "unsave". Und ja, die hat Temperaturwarnungen, weil der NVME Lüfter eine Zeit lang blockiert war - die NVMEs sitzen auf einem PCIex16 to 4x NVME Adapter. Link Extern

Bei der "neuen" WD NVME stehen 34415 Ein/Ausschaltvorgänge und 242 Unsave Shutdowns, die wohl alle aus der Zeit stamen, wo diese im Rechner eingebaut war.
1771660504811.png


Ich habe die Vermutung, dass der Rechner sich "zu schnell ausschaeltet" bei herunterfahren. Der originalen NVME hat das nichts ausgemacht, die WD hat aber Probleme damit. Was meint ihr? Kann ich den Ausschaltvorgang irgendwie beeinflussen?
 
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Die Gründe dafür sind generell unklar, der Adapter könnte eine Rolle spielen. Aber Datenverlust gibt es bei einem Journaling Filesystem deswegen nicht. Einfach ignorieren, kaputt geht nichts.
 
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Wenn das wirklich nur während dem Ruhezustand bzw. Sleep auftritt und sich nur dort der Zähler erhöht, dann besteht kein Grund zur Sorge. Könntest versuchen im BIOS mit den Sleepmodi und PCIe ASPM etc. rumzuspielen, weil die Ursache meist ein "Missverständnis" zwischen den verschiedenen Stromsparmechaniken von BIOS, OS und NVMe Drive sind. Aber wirklich zielführend ist das nicht wirklich.

Das eigentliche Problem meiner Meinung nach ist, dass du nach Zeit x nicht mehr von dem Drive booten kannst. Da ist doch was faul.
 
Zum Schlafen habe ich den Rechner nur gelegt, um ein Work-Around fürs booten zu haben. Denn ein dreifacher POST (geht nicht --> ab ins BIOS --> dann richtiger Boot) dauert bei der Workstation ewig.
 
btw die Knopfzelle wurde mal gewechselt?
 
Japp, die hatte ich als aller erstes im Verdacht.
 
beckenrandschwi schrieb:
Denn ein dreifacher POST (geht nicht --> ab ins BIOS --> dann richtiger Boot) dauert bei der Workstation ewig.
Was passiert denn wenn der Boot nicht geht? Bleibt der im Post hängen oder findet er die Boot Disk nicht?
 
Er bleibt beim ersten Windows Kringeln stehen. Man sieht also den ersten Punkt von dem sich drehenden Kreis. Siehe Link im ersten Post. Da habe ich das Problem sehr ausführlich beschrieben.
Wenn ich ihn 2x dort hin laufen lasse, kommt beim nächsten erfolgreich Start die Windows Problembehebung. Er scheint also irgendwas auf der NVME zu tun.
Aber wie gesagt, mit der originalen NVME funktioniert er gerade wieder einwandfrei. Nur die extrem vielen unsave shutdowns haben mich stutzig gemacht.
 
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