Unterschied 650D vs. 700D

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Cool Master

Fleet Admiral
Registriert
Dez. 2005
Beiträge
39.825
Moin,

ich bin am überlegen mir ~ ende des Monats mal wieder eine DLSR zu kaufen nach gut 10 Jahren Kompakt Cam.

Da für mich nur Canon in Frage kommt (gute Erfahrungen mit der Powershoot G9 + erfahrung mit der 450D für ein paar Tage) würde es natürlich eine EOS werden. Ich würde mich selber als sehr sicheren Hobby Fotograf bzw. Amateur bezeichnen der eigentlich nur Manuel fotografiert.

Mit der DLSR würde ich mich wieder meinem Hobby der Weltraumfotografie widmen da ich nun nach der Ausbildung wieder Zeit dafür habe :)

Nun allerdings die Fragen, da ich nicht mehr so Up2Date bin. Was ist der unterschied zwischen 650D und 700D?

Ich sehe da kein Unterschied:

https://www.computerbase.de/preisvergleich/?cmp=795109&cmp=920652#xf_top

Ok die 650D ist nen tick leichter aber darauf kommt es mir nicht wirklich an, da die Kamera eh zu 98% auf einem Stativ sein wird.

Zweite Frage:

Welches Objektiv nehme ich am besten für Weltraumfotografie? Ich nehme mal an am besten ein 250er bis 300er oder? Aber wleches?

Ich dachte an das:

https://www.computerbase.de/preisve...4-0-5-6-is-usm-0345b003-0345b006-a164222.html

Sehe ich es falsch da die Kamerea wie gesagt eh auf einem Stativ ist zu 98% würde ich nun nicht umbedingt ein Bildstabilisator brauchen oder wäre dieser tortzdem ratsam?

Ja das wären vor erst mal die Fragen die akut sind bevor ich überhaupt weiter forschen kann. Über Zubehör habe ich noch nicht nachgedacht. Aber was aufjedenfall sein muss ist ein Stativ und Tasche wobei es hier kein Carbon Stativ oder Louis Vuitton Tasche sein muss ;)

Schon mal danke für die Infos :)
 
Ist gerade für die Weltraumfotografie nicht eher ein Teleskop mit Nachführung und Adapter für die Kamera interessant? Für Landschaftsfotos mit Sternen sollte es ordentlich WW mit offener Blende sein (z.B. ein Tokina 11-16 2.8). Wenn ich mich richtig erinnere, hat die 700D noch ein paar Features für AF bei Videos, welche die 650D so nicht hat.
 
Für Astrophotographie besonders mit einem längeren Teleobjektiv braucht man - wie Charmin schon schrieb- eine Nachführung.

Nur Pentax kann ohne mechanische Nachführung mithilfe des eingebauten Stabilisator und dem GPS die Erdumdrehung ausgleichen. Je länger die Brennweite, desto kürzer die Belichtung. Für über 100mm würde ich aber auch eine Mechanische Nachführung empfehlen.
http://www.pentax.de/de/outdoor-zubehoer/O-GPS1.html
 
@floq0r

Ja, kenne ich aber leider nicht im Budget ;)

@charmin

Ok, also kann man sagen von der Qualität her sind beide gleich nur die 700D hat noch ein paar Video Funktionen, welche ich eh nicht benötige.

Edit:

Bzgl. Nachführung so was kann man später immer noch kaufen. Hab mir mal ein paar Youtube Videos angeschaut in dem nur ein Stativ genutzt wurde und da kommen schon sehr gute Resultate raus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Würde zur 600D raten wenn du den "Touch Bildschirm" nicht benötigst. Ansonsten geben sich die Kameras 600D, 650 & 700D nicht viel.
Dann lieber in ein ordentliches Objektiv investieren. Beachte auch den Crop faktor... d.h. eine 300er Brennweite ist an einer der oben genannten Kameras einiges mehr.. sprich etwa 470mm
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber nicht bei 300mm.^^
Hier kann man vlt. 0,5-1 Sekunde nur belichten.

Wegen dem Tele, ich würde das Tamron 70-300 VC holen. Soll optisch besser sein.

Beachte auch den Crop faktor... d.h. eine 300er Brennweite ist an einer der oben genannten Kameras einiges mehr.. sprich etwa 370mm
Canon Cropfaktor von 1,6 --> 480mm Kleinbildäquivalenten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kreidlermuslf schrieb:
Würde zur 600D raten wenn du den "Touch Bildschirm" nicht benötigst.

Nö, den bräuchte ich wirklich nicht.

Eiziger Unterschied zu der 650/700D den ich zur 600 sehen kann ist wieder Gewicht, ISO und Serienaufnahme. Dazu kommt laut Canon Seite hat die 600D "nur" ein DIGIC 4 und die 650/700 ein DIGIC 5. Besteht da ein großer Unterschied zwischen den Sensoren?
Ergänzung ()

Noch mal auf das Objektiv zu kommen habe mir nun mal den Thread durchgelesen:

http://forum.astronomie.de/phpapps/.../topics/652900/Re_Welche_Objektive_fur_Astrof

Ich muss sagen mit einem 50er bekommt man ja schon recht gute Bilder!

http://www.astrosurf.com/buil/50mm/test_us.htm (ca. 3/4 runter "SHARPNESS ON A STAR-FIELD IMAGE")

Ok das wurde mit einer 5D aufgenommen da habe ich leider kein Vergleich wie das mit einer 600-700D aussehen würde. So wie ich das sehe bräuchte ich also nicht mal umbedingt ein 300er.
 
Besteht da ein großer Unterschied zwischen den Sensoren?
Kein großer. Die Canon APS-C Sensoren sind eh was High ISO Leistung angeht den Sensoren anderer Hersteller deutlich hinter her.
 
Die Sensoren dürften die gleichen sein, Der DIGIC ist ja nur der Prozessor der unter anderem für die Bildverarbeitung zuständig ist. Ich würde nur ein Modell mit 9 Kreuzsensoren kaufen (die Liniensensoren sind wirklich nicht der Brüller), aber das trifft ja soweit ich weiß auf alle drei genannten Modelle zu.

Um nochmal auf deine Motive sprechen zu kommen, du willst Aufnahmen von Sternbildern oder Nebeln etc machen, nicht einfach nur Landschaftsfotos mit Sternenhimmel?

Generell gilt hier, umso länger die Brennweite, umso kurzer musst du belichten denn umso früher wirkt sich die Erdrotation aus. Deshalb wäre evtl. auch eine gute ISO Performance wichtig. Hast du dir mal die 60Da angeschaut? Die ist ja extra für die Astrofotografie gedacht.
 
aber das trifft ja soweit ich weiß auf alle drei genannten Modelle zu.
Leider nicht. Erst ab 650D.

Deshalb wäre evtl. auch eine gute ISO Performance wichtig.
Die bei den ganzen Canon APS-C Sensoren ähnlich gleich gut ist.

Hast du dir mal die 60Da angeschaut? Die ist ja extra für die Astrofotografie gedacht.
Alternativ eine kleine dreistellige oder gar eine vierstellige und dann z.B. bei Foto März umbauen lassen. Kommt (deutlich) günstiger.
 
charmin schrieb:
Um nochmal auf deine Motive sprechen zu kommen, du willst Aufnahmen von Sternbildern oder Nebeln etc machen, nicht einfach nur Landschaftsfotos mit Sternenhimmel?

Ne schon beides, in welcher Aufteilung aber kann ich noch nicht sagen.

Also ich würde gerne sowas machen:

http://sunobservatory.de/deepsky.html

http://sunobservatory.de/polarlichter.html

http://sunobservatory.de/Startrails.html

Wobei, die Startrails sagen mir nicht soooooo zu aber ich sage mal die Motive ohne die Trails hätten was.

charmin schrieb:
Generell gilt hier, umso länger die Brennweite, umso kurzer musst du belichten denn umso früher wirkt sich die Erdrotation aus. Deshalb wäre evtl. auch eine gute ISO Performance wichtig. Hast du dir mal die 60Da angeschaut? Die ist ja extra für die Astrofotografie gedacht.

Ja, die wurde ja schon weiter oben verlinkt aber ~1200 € nur die Cam sprengen das Budget doch ein wenig außer ich sage wirklich ich warte bis ende von Jahr, aber wie verhält sich die 60Da bei normalen Bildern? Ich halte eigentlich von spezi Cams nicht wirklich viel da man sie in der Regel nur genau dafür einsetzten kann und der Rest sieht bescheiden aus.
 
@DaDare: Danke, gut zu wissen. Bei den kleinen bin ich nicht mehr wirklich up-to-date.

@Cool Master: Bei Landschaftsfotografie mit Sternenbildern würdest du von KB profitieren, das ist eines der wenigen Gebiete wo dir beispielsweise eine 5D einen echten Mehrwert bietet (aber zugegeben, der wird teuer erkauft).

Also nochmals zusammengefasst:

- Landschaftsfotos mit Sternen = (U)WW mit ordentlicher Lichtstärke (Zoom mit 2.8 oder FB mit 1.4) und möglichst gute ISO Performance
- Astrofotografie = Tele oder sogar Teleskop mit Nachführung

AF brauchst du da ja keinen besonderen, da du vermutlich meistens manuell fokussieren wirst, oder?

Ich glaube, an deiner Stelle würde ich mit der 650D, einem Tamron 70-300 und dem Tokina 11-16 oder einer Festbrennweite starten.
 
AF brauchst du da ja keinen besonderen, da du vermutlich meistens manuell fokussieren wirst, oder?
Der AF wird zu 99% auch nichts treffen.^^

Ich glaube, an deiner Stelle würde ich mit der 650D, einem Tamron 70-300 und dem Tokina 11-16 oder einer Festbrennweite starten.
Wie schon geschrieben das Tamron ist für den Preis klasse. Alternativ zum UWW das Sigma 10-20 3.5.

Wer eine Lichtkanone im APS-C Bereich will, der soll sich das neue Sigma 18-35 1.8 kaufen. Mir wäre es zwar schon zu wenig WW, dafür sollte die Abbildleistung laut der ersten Reviews bei Offenblende schon sehr gut sein.
 
Korrekt, AF wäre mal interessant für den Tag wenn man mal schnell was ablichten will, aber notwenig ist es nicht und wenn es schnell gehen muss kann ich immer noch mein iPhone nehmen.

Bzgl. der 5D: Mich juckt es ja schon so eine Kamera zu kaufen. Ich mein machbar wäre es, aber ich glaube davor würde ich eher noch 1-2 Jahre mit der 650D oder 700D üben bevor ich wirklich so viel Geld nur für den Body ausgebe.

Bzgl. dem Tamron: Hört sich ja extrem gut an, vorallem wenn man sowas liest: "dem Canon-Pendant in allen genannten Belangen überlegen."

Ich denke ich werde deiner Empfhelung nachkommen und eine 650D + Tamron kaufen (zumindest erst mal) und später evtl. das Tokina o.ä. nachkaufen.
 
Nimm aber noch das standard 18-55 IS mit. Somit hättest du noch im normalen Brennweitenbereich ein Objektiv. Es ist besser als sein Ruf.
 
Zuletzt bearbeitet:
Genau das. Für den Anfang wirklich ausreichend und optisch ist es wirklich nicht so schlecht wie immer gesagt wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben