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Synology Q&A 2021 Unterschiedliche Plattengröße im Raid 1
- Ersteller M.Ray
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- Nov. 2011
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- 28
Naja, mein Wissen diesbezüglich ist recht veraltet...
Es hätte ja sein können, dass es inzwischen so etwas wie "virtuelle Festplatten" gibt, die dann auf den zwei Platten den Raidverbund bilden und nur soviel Speicherplatz einnehmen, wie man vorgibt. Mit dem Rest kann man dann machen, was man will...
Es hätte ja sein können, dass es inzwischen so etwas wie "virtuelle Festplatten" gibt, die dann auf den zwei Platten den Raidverbund bilden und nur soviel Speicherplatz einnehmen, wie man vorgibt. Mit dem Rest kann man dann machen, was man will...
Grundsätzlich sollte es möglich sein , auf der kleineren Platte ein PV für LVM anzulegen und auf de größeren eine Partition für ein PV in der Größe der kleineren Platte und eine weitere einfache Daten-Partition und die beiden PVs auf LVM-Ebene zu einen RAID1 zusammenzufassen. Aber vermutlich nur unter Umgehung des Synology GUI.
Geht problemlos und gibt es seit 10 Jahren oder vermutlich noch länger. Der Punkt ist: Um so etwas einzurichten müsste man sich rudimentär mit Linux und mit dem Thema Storage auskennen und halbwegs wissen, was man da macht.M.Ray schrieb:Es hätte ja sein können, dass es inzwischen so etwas wie "virtuelle Festplatten" gibt, die dann auf den zwei Platten den Raidverbund bilden und nur soviel Speicherplatz einnehmen, wie man vorgibt. Mit dem Rest kann man dann machen, was man will...
Long story short: Es gibt dabei mehr als eine Möglichkeit um falsch abzubiegen und sich das gewünschte Setup zu versauen aufgrund der Komplexität.
Jetzt überlege mal bitte, wer so die große Zielgruppe von fertigen NAS Lösungen ist und dann versuche mal eine Überschneidung zu finden zwischen der Zielgruppe und denjenigen, die wissen ob, was und wie man das was du vor hast so einrichten kann. Dürfte so im einstelligen Prozentbereich oder darunter liegen...
Es sind Fertiglösungen, die darauf abzielen eine möglichst große Masse zu bedienen und zwar ohne, dass diese Masse an potentiellen Kunden allzu viel Sachverstand mitbringen müssen.
Das wäre ja fast so wie sich einen Gasgrill zu holen, sich dann auf den Marktplatz zu stellen und jeden Passanten zu fragen ob man damit auch smoken könne...
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Da gebe ich dir ja völlig recht, aber genau darauf zieht doch die ursprüngliche Frage ab.snaxilian schrieb:Es sind Fertiglösungen, die darauf abzielen eine möglichst große Masse zu bedienen und zwar ohne, dass diese Masse an potentiellen Kunden allzu viel Sachverstand mitbringen müssen.
Mal angemommen man kauft ich ein 2 Bay NAS, hat noch eine 6TB Festplatte zuhause und kauft sich eine 10 TB dazu. Beide einstecken, die 6TB als RAID "sichern" und den Rest der 10 TB einfach so nutzen - alles auf dem GUI einstellbar, ohne lange im Terminal kryptische Befehle auszuführen. So hätte ich mir das z.B. vorstellen können.
Dass ein Rumbasteln mit LVM, mdadm etc. für die meisten nicht in Frage kommt, ist doch logisch. Ich hatte damit auch noch nie etwas zu tun, obwohl ich schon lange Linuxsysteme (aber eben für ganz andere Zwecke) im Einsatz habe.
Vielleicht gibt es ja auch gute Gründe (Sicherheit, Perfomance, Fehleranfälligkeit...), die generell gegen eine solche Konfiguration sprechen.
Die Gründe dagegen hast du schon genannt: Fehleranfälligkeit. Denn am Ende müssen die Anwender bei jeder abgelegten Datei unterscheiden ob diese eine hohe Verfügbarkeit haben soll (in Share auf dem Raid 1) oder nicht (dann auf dem Rest).
Bei der überwiegenden Mehrheit fehlt schon die Disziplin für regelmäßige Backups und jetzt soll bei jeder Datei die auf ein NAS soll, diese Unterscheidung getroffen werden? Das machen vielleicht einige wenige einzelne aber dann hört es auch schon auf.
Geh in eine beliebiges Unternehmen mit 50+ Büroangestellten was als Policy hat: Arbeitsrelevante Daten nur auf Fileserver ablegen, nicht auf dem eigenen PC und dann guck dich mal um wie viele irgendwelche relevanten Daten doch auf dem PC haben und nicht auf dem Server...
Am Ende lagen doch wichtige Daten auf der 4 TB Partition, letzte Sicherung ist schon etwas her und dann ist das Geheule in $Forum wieder groß.
Ich könnte mir ja vorstellen, dass solche Sonderfälle absichtlich nicht möglich gemacht werden für die ganzen Laien weil $Hersteller und dessen Support keine Lust auf das Gejammere hat denn theoretisch bedeutet das schlechte Presse.
Mal angenommen ich kaufe mir ein Auto und habe noch zwei Reifen 205/55 mit 16er Felgen und kaufe mir dazu zwei Reifen mit 225/40 und 17er Felgen.
Kann man das technisch (und ggf. regulatorisch) machen? Vermutlich ja.
Wäre das eine sinnvolle Idee? Keine Ahnung, ich würde ja mal vermuten nein aber du kannst das gerne mal in einem Auto-Forum fragen. Die Antworten kann ich mir aber schon denken...
Einem Autobastler dem die damit verbundenen ggf. aufkommenden Probleme und Nachteile bewusst sind könnte man dies zutrauen aber bei den allerallerallermeisten vermutlich nicht.
Bei der überwiegenden Mehrheit fehlt schon die Disziplin für regelmäßige Backups und jetzt soll bei jeder Datei die auf ein NAS soll, diese Unterscheidung getroffen werden? Das machen vielleicht einige wenige einzelne aber dann hört es auch schon auf.
Geh in eine beliebiges Unternehmen mit 50+ Büroangestellten was als Policy hat: Arbeitsrelevante Daten nur auf Fileserver ablegen, nicht auf dem eigenen PC und dann guck dich mal um wie viele irgendwelche relevanten Daten doch auf dem PC haben und nicht auf dem Server...
Dann sollte man einfach nur die 6 TB ins NAS stecken, die 10 TB in ein externes Gehäuse und da Backups inkl. Versionierung des NAS drauf machen.M.Ray schrieb:Mal angemommen man kauft ich ein 2 Bay NAS, hat noch eine 6TB Festplatte zuhause und kauft sich eine 10 TB dazu.
Am Ende lagen doch wichtige Daten auf der 4 TB Partition, letzte Sicherung ist schon etwas her und dann ist das Geheule in $Forum wieder groß.
Ich könnte mir ja vorstellen, dass solche Sonderfälle absichtlich nicht möglich gemacht werden für die ganzen Laien weil $Hersteller und dessen Support keine Lust auf das Gejammere hat denn theoretisch bedeutet das schlechte Presse.
Mal angenommen ich kaufe mir ein Auto und habe noch zwei Reifen 205/55 mit 16er Felgen und kaufe mir dazu zwei Reifen mit 225/40 und 17er Felgen.
Kann man das technisch (und ggf. regulatorisch) machen? Vermutlich ja.
Wäre das eine sinnvolle Idee? Keine Ahnung, ich würde ja mal vermuten nein aber du kannst das gerne mal in einem Auto-Forum fragen. Die Antworten kann ich mir aber schon denken...
Einem Autobastler dem die damit verbundenen ggf. aufkommenden Probleme und Nachteile bewusst sind könnte man dies zutrauen aber bei den allerallerallermeisten vermutlich nicht.
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Das ist wohl der naheliegendste Grund und letztendlich auch nachvollziehbar.snaxilian schrieb:Am Ende lagen doch wichtige Daten auf der 4 TB Partition, letzte Sicherung ist schon etwas her und dann ist das Geheule in $Forum wieder groß.
Ich könnte mir ja vorstellen, dass solche Sonderfälle absichtlich nicht möglich gemacht werden für die ganzen Laien weil $Hersteller und dessen Support keine Lust auf das Gejammere hat denn theoretisch bedeutet das schlechte Presse.
Ich kenne das Synologysystem nicht und inwiefern es dort einen "Expertenmodus" gibt - ähnlich wie bei den Fritzboxen - mit dem man auch Sachen konfigurieren kann, die die meisten sowieso nicht ändern. Dort könnte man eine derartige Einstellung evtl. unterbringen, dann bekäme sie der 0815-User nie zu Gesicht, würde anderen die Möglichkeiten aber offenhalten.
https://demo.synology.com/de-deM.Ray schrieb:Ich kenne das Synologysystem nicht
Es halten sich nur leider sehr sehr viele für "Experten", verstehen aber ihr handeln nicht immer
Der Unterschied zur Fritzbox ist aber: Die Entscheidung und Einstellung muss ich nur einmalig machen. Bei einem NAS mit unterschiedlichen Verfügbarkeiten fällt die Entscheidung bei jeder neuen Datei an.
Aber ja, theoretisch möglich wäre so etwas. Ich könnte mir aber vorstellen, dass auch bei Synology die Ressourcen begrenzt sind und daher eher $Apps, Klickibunti, etc. im Vordergrund stehen die ein Verkaufsfördernder Punkt sind als Anforderungen, die nur eher wenige Kunden wirklich brauchen oder nachfragen.
Synology_2
Synology Support
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- Beiträge
- 104
Hallo M.Ray,
wie schon BlubbsDE erwähnt, kann der übrige Speicher nicht verwendet werden.
Es ist vollkommen richtig, dass so etwas grundsätzlich möglich ist.
Wie aber schon snaxilian geschrieben hat, ist es eine bewusste Entscheidung diese Möglichkeit in der GUI nicht anzubieten. Das System soll einfach zu nutzen sein und dabei zuverlässlig seinen Dienst tun. Den Speicherpool erstellt man in einem NAS nicht sehr häufig und im Prinzip schützen wir mit dieser "Einschränkung" den Kunden davor eine Konfiguration zu nutzen, die für sehr viel Ärger und Frust sorgen kann.
Denn wer erinnert sich 3 Jahre später noch daran, welcher der Ordner durch das RAID ausfallsicher ist und welcher nicht. Bei mehreren Nutzern wird das noch um einiges schwieriger.
Einen "Experten"-Modus gibt es tatsächlich auch bei uns. Dieser schaltet auch einige Einstellungen frei, die für einige Nutzer auch essentiell sind. Dennoch schaltet der Experten-Modus nicht alle Funktionen frei, die ein NAS mit einem Linux unterbau bieten könnte.
Auch die Fritzbox kann noch einiges mehr, als der Experten-Modus dort bietet
.
Im Prinzip sollte man in Systemen, in denen man ein RAID für die Ausfallsicherheit erstellt, sich immer vorher überlegen, wie man das ganze aufzieht. Sollte später mehr speicher benötigt werden, sollten aber auch beide Festplatten durch größere ersetzt werden, um die Sicherheit gewährleisten zu können.
Auf die NAS werden in der Regel die wichtigeren Daten abgelegt, wobei auf PC's lokal häufig auch noch sehr viel "Müll"-Daten gespeichert sind. Damit ist der Sicherheitsanspruch an ein NAS generell einfach höher.
Bleibe gesund und danke für die Teilnahme an unserem Q&A im Computerbase Forum!
Viele Grüße
David von Synology
wie schon BlubbsDE erwähnt, kann der übrige Speicher nicht verwendet werden.
Es ist vollkommen richtig, dass so etwas grundsätzlich möglich ist.
Wie aber schon snaxilian geschrieben hat, ist es eine bewusste Entscheidung diese Möglichkeit in der GUI nicht anzubieten. Das System soll einfach zu nutzen sein und dabei zuverlässlig seinen Dienst tun. Den Speicherpool erstellt man in einem NAS nicht sehr häufig und im Prinzip schützen wir mit dieser "Einschränkung" den Kunden davor eine Konfiguration zu nutzen, die für sehr viel Ärger und Frust sorgen kann.
Denn wer erinnert sich 3 Jahre später noch daran, welcher der Ordner durch das RAID ausfallsicher ist und welcher nicht. Bei mehreren Nutzern wird das noch um einiges schwieriger.
Einen "Experten"-Modus gibt es tatsächlich auch bei uns. Dieser schaltet auch einige Einstellungen frei, die für einige Nutzer auch essentiell sind. Dennoch schaltet der Experten-Modus nicht alle Funktionen frei, die ein NAS mit einem Linux unterbau bieten könnte.
Auch die Fritzbox kann noch einiges mehr, als der Experten-Modus dort bietet
Im Prinzip sollte man in Systemen, in denen man ein RAID für die Ausfallsicherheit erstellt, sich immer vorher überlegen, wie man das ganze aufzieht. Sollte später mehr speicher benötigt werden, sollten aber auch beide Festplatten durch größere ersetzt werden, um die Sicherheit gewährleisten zu können.
Auf die NAS werden in der Regel die wichtigeren Daten abgelegt, wobei auf PC's lokal häufig auch noch sehr viel "Müll"-Daten gespeichert sind. Damit ist der Sicherheitsanspruch an ein NAS generell einfach höher.
Bleibe gesund und danke für die Teilnahme an unserem Q&A im Computerbase Forum!
Viele Grüße
David von Synology
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