UPS und Auslandsbestellung->Versteckte Kosten

gaunt

Lt. Commander
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2.016
Hi
ich hab gerade was in den USA bestellt, was via UPS versendet wurde. Nach ein paar Tagen hab ich das Paket bei UPS abgeholt, da die mich (da Berufstätig) tagsüber eh nicht erreichen würden. Eine Info über Nachzahlung (normal->MwSt + Zoll) lag der Benachrichtigung bei. Nur war ich unter 170€, also hätte kein Zoll (nur MwSt) anfallen sollen... Hab da aber erstmal nicht drann gedacht, da die Gesamtsumme nur geringfügig über der erwarteten lag.

Bei UPS fiel mir dann auf, dass garkein Zoll sondern nur MwSt angefallen war. Dafür hat sich UPS 10€ Bearbeitungsgebühr in die Tasche gesteckt!!!
Die helle Dame (ja USA ist Ausland!) bei UPS wusste (von Kunden!) das da noch ein Brief kommt würde in dem "mehr" steht. Sie hatte (und das glaube ich ihr!) nur die Info mir 10€ abzunehmen!

Dann der Brief mit der Zollabfertigung:
MwSt->OK
Zoll 0€ da unter 170€->OK
10€ UPS Gebührt für was auch immer -> nicht OK, aber schon zähneknirschend Bezahlt!
Und jetzt der Hammer:
1,90€ MwSt für die 10€ Gebühr soll ich nochmal nachzahlen!

Also:
12€ von denen man vorher nichts wissen kann!

Die Hotline?
Kostet Geld und die Mitarbeiter lesen von Legal vorgeschriebene Antworten vor.
-> Das ist alles normal und muss so sein!
Frage: Kann ich einen Tag (z.B. in der 2. Adresszeile) hinterlassen sodass die Lieferung einfach beim nächsten Zollamt (10min Fußweg) abgegeben wird?
-> Nein!

Typisches Verhalten eine Großkonzerns :mad:

Sorry, da ist DHL deutlich ehrlicher!
Nirgendwo erfährt man was über die kosten. Vielleicht steht sehr tief im Kleingedruckten von UPS ja was (nix gefunden). Aber weder der Versender noch UPS (bei der entsprechenden Versandart) weisen drauf hin. UPS schreibt hier nur bla bla wie toll sie sind. Aber kein Wort über weitere kosten...

Lange Rede kurzer Sinn:
UPS nimmt 12€ zusätzlich, die nirgendwo ausgewiesen sind, wenn ihr im Ausland bestellt!
Bei der nächsten Bestellung bitte mit einplanen!

EDIT:
Kann den Titel leider nichtmehr editieren.
Es geh um Bestellungen von außerhalb der EU.
Innerhalb der EU fallen üblicherweise keine Steuern und Zölle und damit auch keine "UPS Gebühren" an!
 
Zuletzt bearbeitet:
Habe auch im Ausland (Polen) etwas per UPS bestellt und ich musste nichts nachzahlen.
Oder meinst du außerhalb der EU ?
 
Natürlich außerhalb der EU. Innerhalb fällt kein Zoll an.
Was meinst du warum ich so ein EU Fan bin;-)
 
Solltest das vllt. oben dann noch editieren ;)
 
Kanns leider nichtmehr in den Titel editieren, habs aber fett drunter geschrieben;-)
 
Ich arbeite seit über 10 Jahren mit UPS zusammen - natürlich auch mit anderen Paketboten und die 10 € sind vollkommen ok. Genauso ist es ok, dass Du dafür dann Steuern bezahlen mußt.

Das UPS sich die Verzollung bezahlen läßt, steht doch völlig außer Frage, ist ja auch ein Aufwand! Das ist auch bei DHL, TNT, EMS oder anderen so. In erster Linie kommt es darauf an, was der Versender beauftragt hat, und in der Regel wird hald so versendet, dass Frachtkosten auf den Versender gehen, Steuern, Zölle und Gebühren auf den Empfänger.

Nebenbei, ich bestelle auch häufiger in den USA, je nach Versender und höhe der Summe kann es da auch schon mal deutlich mehr werden, letzte Sendung per DHL (Parfüm) Wert 200 US$, Gebühren ~ 18 €.

Natürlich kann der Versender diese Kosen auch übernehmen, aber das ist mir in meiner beruflichen Karriere bisher noch nie untergekommen.

Mit anderen Worten, ist alles ok!
 
Lars_SHG schrieb:
...Mit anderen Worten, ist alles ok!

Ja, aber dann sollte auch irgendwo in den AGB oder den Preislisten darauf hingewiesen werden. Kosten ja, aber keine versteckten, darum geht es.

In D herrscht Endpreis-Angabepflicht für Endkunden. Eigentlich sollte der Threadersteller sich an den Verbraucherschutz wenden, wenn es ihm wirklich wichtig und ernst ist.
 
Er hat aber in den USA bestellt und nicht in D, deshalb kann es den Amis ja wohl egal sein das es in D Endpreis-Angabepflicht für Endkunden gibt, ausserdem gelten die AGB des Verkäufers. Und das Zölle und Umsatzsteuern fällig werden, daran ändert auch der Verbraucherschutz nichts.
 
werkam schrieb:
...Und das Zölle und Umsatzsteuern fällig werden, daran ändert auch der Verbraucherschutz nichts.

Es geht ja nicht um die Zölle und Steuern, sondern um die Gebühren, damit Zölle und Steuern bearbeitet werden. Es fallen Gebühren an zur Berarbeitung der Gebühren, die eigentlichen Zoll- und USt-Gebühren (ich weiß, es sind im rechtlichen Sinn keine Gebühren) sind nicht Diskussionsgegenstand.

Fred Fredburger schrieb:
Naja du nimmst halt den Service von UPS in Anspruch und musst dafür bezahlen, finde ich jetzt kein Unding ehrlich gesagt. ...

Darum ging es ja auch nicht, sondern darum, das diese Preise nirgends kommentiert oder bekanntgemacht werden, um sich im Voraus als Kunden darauf einzustellen.
 
Der Threadersteller hat in den USA Waren bestellt, wozu sollte sich dann in den USA jemand die Mühe machen und auf versteckte Kosten hinweisen die bei einer Einfuhr in D anfallen? Es ist ja nun mal nicht Gang und Gebe, dass sich jemand Waren aus den USA bestellt, macht man es dennoch, sollte man sich vorher selbst informieren und nicht "den Verbraucherschutz" zu Rate ziehen.
Bestimmungen im Postverkehr
Briefe, Päckchen und Pakete können auch von anderen Dienstleistungsunternehmen als der Deutschen Post AG befördert werden. Diese Unternehmen sind im Hinblick auf die Zollbehandlung jedoch "normale" Speditionen.
Wenn man also eine Dienstleistung in Anspruch nimmt, sollte man auch vorher nach den Kosten fragen, am besten im Land wo man sie in Anspruch nimmt, also in D und nicht in den USA, das Speditionen Geld für Zollabfertigungen nehmen, kann man aus deren AGB auch ersehen.
 
werkam schrieb:
Der Threadersteller hat in den USA Waren bestellt, wozu sollte sich dann in den USA jemand die Mühe machen und auf versteckte Kosten hinweisen die bei einer Einfuhr in D anfallen? ...

Wenn man also eine Dienstleistung in Anspruch nimmt, sollte man auch vorher nach den Kosten fragen, am besten im Land wo man sie in Anspruch nimmt, also in D und nicht in den USA, das Speditionen Geld für Zollabfertigungen nehmen, kann man aus deren AGB auch ersehen.

Dir ist schon aufgefallen, das der Threadersteller nicht auf UPS in den USA hinweist, sondern in Deutschland? Und um die Kosten hat sich der Threadersteller ja gekümmert, es geht ja darum, das man auch im voraus nicht darauf hingewiesen wird. Oder könntest du uns zeigen, wo UPS auf diese Kosten (Gebühren auf die Bearbeitung von Zoll und USt, nicht Zoll und USt seibst) hinweist?

gaunt schrieb:
...Nirgendwo erfährt man was über die kosten. Vielleicht steht sehr tief im Kleingedruckten von UPS ja was (nix gefunden). Aber weder der Versender noch UPS (bei der entsprechenden Versandart) weisen drauf hin. UPS schreibt hier nur bla bla wie toll sie sind. Aber kein Wort über weitere kosten...

Lange Rede kurzer Sinn:
UPS nimmt 12€ zusätzlich, die nirgendwo ausgewiesen sind, wenn ihr im Ausland bestellt!
Bei der nächsten Bestellung bitte mit einplanen!
...[/B]

werkam schrieb:
... Es ist ja nun mal nicht Gang und Gebe, dass sich jemand Waren aus den USA bestellt, macht man es dennoch, sollte man sich vorher selbst informieren und nicht "den Verbraucherschutz" zu Rate ziehen.......

Das mit dem "nicht Gang und Gebe" meinst du jetzt nicht ernst. Es werden täglich tausende Warensendungen aus den USA nach D verschickt, das ist mehr als Gang und Gebe, das ist Alltag.
Und ich bestelle selber öfters in den USA und könnte jetzt nicht sagen, das UPS solche Gebühren verlangt. Man sollte als Kunde eher annehmen dürfen, das mit den Versandgebühren alles abgegolten ist und nicht später noch gesagt wird "lieber Kunde, da sie überraschend aus den USA bestellen kommen weitere Gebühren hinzu, obwohl sie ja bereits Versandgebühren aus den USA gezahlt haben". ;)

Dann sollte UPS ein Sternchen an den Preis machen und darauf hinweisen, das für die Bearbeitung von Zoll und USt weitere Gebühren entstehen, damit wäre zumindest der Sachverhalt selbst aufgedeckt. Aber so kann UPS reine Willkür walten lassen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Dann sollte UPS ein Sternchen an den Preis machen und darauf hinweisen, das für die Bearbeitung von Zoll und USt weitere Gebühren entstehen, damit wäre zumindest der Sachverhalt selbst aufgedeckt. Aber so kann UPS reine Willkür walten lassen.
Das ist aber doch kein Problem in D sondern in den USA und deshalb hat doch der deutsche Verbraucherschutz nichts damit zu tun, darauf will ich doch hinaus und auf nichts anderes.
 
Die Gebühren werden aber von UPS Deutschland erhoben und auf deren Homepage(AGB) ist davon nichts zu finden. Für deutsche Firmen gilt deutsches Recht und man hat selbst da keine Chance auf Preis-/Gebührenfindung. Die Homepage in den USA muss nicht darauf hinweisen (da gebe ich dir Recht), aber die Leistung in Deutschland muss komplett beziffert werden.
 
Da bin ich mir nicht so sicher, da der Auftraggeber in den USA den Auftrag abgegeben hat, Zollabwicklungen werden nur für Firmenkunden gemacht, als Privatmann hat man darauf keinerlei Einfluss, weil man erst mal ein Konto bei UPS haben muss und dann für Zollabwicklung einen extra Vertrag abschliessen muss, der bei jedem Kunden andere Konditionen beinhalten kann.
 
@Werkam
Was denkst du von mir?!?
Das ich Zoll und Steuern zahlen muss weiß ich und ist auch OK. Und das der US Händler das nicht schreibt ist auch OK. Er kanns ja garnicht wissen!
Ich bestelle auch nicht zum ersten mal außerhalb der EU.

Aber:
Keine Info über den zusätzlichen Service den ich nie bestellt habe! Und ich kann ihn auch nicht abbestellen!

DHL schmeißt die Pakete einfach dem Zoll übern Zaun, was für mich vollkommen OK ist. Vor allem dann wenn man mit den Zöllnern verhandeln muss weil sie die falsche TARIC Nummern rausgesucht haben.
 
@Werkam
Was denkst du von mir?!?
In welchem Zusammenhang soll ich was Gutes oder Schlechtes von Dir denken?

DHL schmeißt die Pakete einfach dem Zoll übern Zaun, was für mich vollkommen OK ist.
Das hat was mit dem Postabkommen der Firma (DHL/POST) und dem Zoll zu tun, weil das ja mal alles staatlich war, die meisten Beschäftigten waren Beamte und dienten somit dem Staat, also nichts mit Beschei**en und so. :lol:
Die Pakete musst Du dann auch selbst beim Zoll abholen und zahlst dann direkt an sie. Speditionen (GLS/UPS/TNT oder andere) haben dieses Privileg nicht, deshalb zahlt man ja auch für diese Leistungen extra.
Keine Info über den zusätzlichen Service den ich nie bestellt habe! Und ich kann ihn auch nicht abbestellen!
Weil Du ihn nicht bestellst sondern der Versender der das Paket mit z.B. UPS versendet. Hättest Du es mit DHL schicken lassen, würdest Du das Problem ja nicht haben, aber das wirst Du Dir wohl nicht aussuchen können.
 
@werkam
das weiß ich doch alles. Wie gesagt: Ich hab schon das eine oder andere mal im Ausland bestellt.
Ich finde es gut wenn ich mit dem Zöllner quatschen kann. Denn die wählen einfach manchmal versehentlich die falschen Nummern... Für micht hat der Service von UPS nur Nachteile.

Ich will auch garnicht drüber diskutieren. UPS nimmt sich die Kohle und man kann nix dagegen machen. Fakt!

Der letzte Satz von dir wiederholt nochmal das einzige was ich mit dem Thread sagen will:
Wer im Ausland mit UPS bestellt muss damit Rechnen das die sich happig bedienen (bei mir fast 10%) und das bei der wahl des Händlers berücksichtigen!

Das einzige was mir helfen würde:
Welche Lieferanten genehmigen sich noch zusätzliche Gebühren?
 
gaunt, ich brauchte 2min um die entsprechende Info zu finden :D
http://www.ups.com/content/de/de/shipping/cost/additional.html?srch_pos=1&srch_phr=preise

Erhebung eines Importzuschlags bei Nachnahme
1.gif
2,5% des ausgelegten Betrags bzw. Mindestens 10

Hätte ich vorher aber auch nicht gewusst, aber bei solchen neuartigen Bestellungen rechne ich eh immer mit +10% höheren Kosten
 
Zuletzt bearbeitet: (Link korrigiert)
Meine Güte, jeder Spediteur oder Express-Dienst nimmt Gebühren. Wenn der Versender dann sein Kreutzchen auf "Zölle & Gebühren zahlt Empfänger" setzt, dann zahlt der Kunde! Das ist noch nichtmal Sache von UPS darauf hin zu weisen (obwohl sie es dennoch tun).

Der Lieferant / Versender sollte das vorher machen, tut es aber nicht, damit sich der Warenpreis nicht offensichtlich erhöht.

Ich bin echt überrascht, dass hier immer die Schuld bei den Falschen gesucht wird.

Das ist echt das 1x1 des Wareneinkaufs.......
 
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