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NewsUrheberrechtsverletzungen durch AI: Britannica und Merriam-Webster verklagen Perplexity
Das AI-Unternehmen Perplexity sieht sich derzeit einer Klage gegenüber, die von der traditionsreichen Encyclopedia Britannica und dem im englischsprachigen Raum weit verbreiteten Merriam-Webster’s Collegiate Dictionary angestrengt wurde. Dabei steht nicht nur der Vorwurf der Urheberrechtsverletzung im Raum.
@Cool Master
Manche machen sich also die Arbeit und andere können diese einfach nutzen? Schon mal daran gedacht, dass KI-Bots irgendwann dann nichts mehr haben, was sie durchsuchen können, weil keiner mehr da ist, der solche Seiten betreiben kann?
Ziemlich einseitige Sichtweise in meinen Augen. Und das sage ich als Seitenbetreiber, der mittlerweile auch von solchen Dingen betroffen ist.
Natürlich ist das ein Problem - das völlig anachronistische Urheberrecht ist dafür aber definitiv nicht die Lösung.
Allerdings ist der Themenbereich ja beileibe auch nicht der erste mehr als deutliche Beweis dafür, dass das Urheberrecht grundlegend überarbeitet werden müsste...
Von dem her schließe ich mich der Hoffnung auf ein Scheitern tendenziell an.
Neben dem, was @mischaef schreibt, kommt hier erschwerend dazu, daß zumindest einer (Merriam-Webster laut Artikel) der beiden hinter einer Bezahlwand den Inhalt anbietet. Damit ist es nicht freizugänglicher Inhalt.
@Stellarix
Sehe ich auch so. Nutze Perplexity Pro und ChatGPT immer mal abwechselnd. Habe aktuell auch den AI Brower (Comet) von Perplexitiy installiert und wollte da demnächst mal reinschauen. Aber gerade bei Informationen, die hinter einer Bezahlschranke sind, sollte man schon auf die Regeln achten.
Für mich als User ist es natürlich praktisch auch solche Informationen auswerten zu können (ohne dafür zu bezahlen), aber langfristig führt das eher zur weniger Informationen.
Ich frage mich wie so eine Vergütung ausschauen/ablaufen soll bzw. wer das kontrollieren soll.
Halte ich für kaum bis gar nicht umsetzbar.
Man kann ja kaum erwarten, dass ein Anbieter von Suchmaschinen oder KI-Tools mit Millionen von Webseitenbetreibern irgendwelche Deals aushandelt um deren Daten zu nutzen.
Hier mag es um große Firmen gehen, aber vom Prinzip würde das ja auch Tanti Uschis Website mit Strickanleitungen (ca. 28 Besucher / Monat) betreffen solange die da Werbung oder nurn nen Affiliate-Link drauf hat.
Und selbt da wo ein Deal zu stande kommt müsste ja irgendwer erfassen wie oft die Daten benutzt werden. Das könnte ja nur der KI-Anbieter selber.
Wie soll man da sicherstellen, dass der korrekte Zahlen angibt?
Ja, aber das ist ja reines Wunschdenken. Du wirst nie alle Staaten unter einen gemeinsamen Regelhut bekommen. Eine bessere Chance für dich selbst kannst du ja gar nicht haben, wenn sich Konkurrenten künstlichen Bremsen unterwerfen müssen.