VDSL Performance: Nur 30 statt 40 bzw. 50 Mbit Downstream

Sorry, ich verstehe es einfach nicht. Der TE hat eine Fritzbox die gibt alle Infos, die man braucht um den Fehler einzukreisen.

Daher bitte den Dämpfungswert und den SNR Wert hier posten. Alles zu finden unter INTERNET ---> DSL-Information ---> DSL.

Was MArek72 schreibt ist natürlich Unfug. 1und1 nutzt die Leitungen der Telekom. An der Leitungslänge kann niemand etwas ändern oder absichtlich langsam schalten.
 
Sodele, hab gestern mal die Werte in der Wohnung unter mir verglichen:
  • Die DSLAM-Datenrate Max. und DSLAM-Datenrate Min sind identisch.
  • Leitungskapazität Empfangsrichtung: Bei mir rund 30.000, in der anderen Wohnung rund 40.000
  • Bei Leitungsdämpfung steht bei mir 15 dB, in der anderen Wohnung 10 dB
Wie erbeten ein Screenshot meiner DSL Statistik (von der anderen Wohnung hab ich es leider ausgedruckt bekommen und gerade nicht zur Hand):
fritzbox.PNG
 

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Eine Störabstandsmarge von 5 ist ziemlich schlecht. Deine Leitung ist ziemlich am Limit. Das sieht man auch an den Fehlern die angezeigt werden. Da ist mit der Hausverkabelung auch nix mehr zu holen.

Mehr ist bei den Werten nicht drin
 
Kommt die Störabstandsmarge von der Leitung zum Haus oder der Leitung im Haus?

Hier zum Vergleich die beiden DSL-Statistiken (links meine Wohnung im OG, rechts Wohnung im EG):
Anhang anzeigen 629051fritzbox2.PNG

Was sehr auffällt:
  • Fehler Vermittlungsstelle (Sekunden): 6259 (OG) vs. 40 (EG)
  • Fehler Vermittlungsstelle (nicht behebbare Fehler pro Minute): 7 (OG) vs. 0 (EG)
  • Störabstandsmarge: 5 (OG) vs. 6 (EG)
  • Leitungskazazität: 29474 (OG) vs. 40172 (EG)
Identisch sind: DSLAM-Datenrate, Ratenadaption, Latenz, Impulsstörungsschutz, G.INP, Trägertausch, Profil, Trägersatz, G.Vector.
 
Gut da steht jetzt natürlich wenig über die Ursache (zwischen ALP<->DSLAM oder ALP<->TAE). Was ich als Telekommunikationstechnik-Laie auffällig finde, ist dass der Unterschied zwischen EG und OG schon recht deutlich ist (25% weniger Leitungskapazität, 1 dB schlechtere Störabstandsmarge, 7 nicht behebbare Fehler zur Vermittlungsstelle).
 
Du kannst da nicht viel machen. Die Störabstandsmarge ist zu schlecht. Die Leitung ist am Limit. Unter 6 sollte die überhaupt nicht sein, da fehlt jegliche Reserve, was man an den Fehlern schon sieht. Sei froh, dass sie nicht ständig disconnected.
 
Na toll :-( Ich erinnere mich in dem Haus ggü. zwar 50 MBit gehabt zu haben, aber einmal die Woche fiel die Leitung komplett aus bis zum Morgen. Angeblich wäre die Telekom unschuldig... als dann wegen Blitzschlag deren Verteiler in der Straße teils ersetzt werden musste waren alle Störungen plötzlich weg. So ein Zufall aber auch.

Hoffe mal auf 30 Mbit und Netflix ohne Abbrüche...
 
Gegenüberliegende Straßenseite hat wenig Aussagekraft, weil Straßen höchstens an Kreuzungen gequert werden, nie bis selten mitten in der Straße. Am ehesten noch Nachbarn links und rechts, aber auch die sind durch die kreative Leitungsführung nur ein Indiz, nie ein Beweis.

Mit auf Datum und Uhrzeit protokollierten Leitungsausfällen, durch die die vertraglich zugesicherte Verfügbarkeit von 9x,x % unterschritten wird, hättest du dich an die BNetzA wenden können.
 
Beide Dosen (OG und EG) gehören zu deinem Anschluss?
Wen ja sind diese entweder in Reihe oder parallel geschaltet.
Das stört VDSL enorm.
Von daher -> nicht benötigte Dose am APL abklemmen, bzw. aus der Reihenschaltung nehmen.
 
brainDotExe schrieb:
Beide Dosen (OG und EG) gehören zu deinem Anschluss?
Wen ja sind diese entweder in Reihe oder parallel geschaltet.
Nein, die beiden Dosen (EG, OG) sind jeweils direkt am APL. Allerdings gibt es im OG eine RJ45 Dose, die entweder an der EG- oder OG-Dose angeschlossen ist. Meine Hoffnung an der OG-Dose...

Update 1: Erfolgloser Versuch 2. TAE Dose im OG abzuklemmen. Brachte 0 Änderung der Messwerte, auch nach Trennung der Fritzbox vom Strom.

Update 2: Die Probleme zeigen sich leider wie von einigen hier bereits vermutet. Heute gab es über den ganzen Tagesverlauf stündlich ca. 1 Verbindungsabbruch ("DSL antwortet nicht (keine DSL-Synchronisierung)"). Die Verbindung wurde zwar wiederhergestellt, trotzdem nervig.

Habe dann mit der Störsicherheit gespielt:
  • Performance um 1 reduziert, Leitungskapazität 30.000 -> 27.000 (geht grad noch so), Störabstandsmarge 7 DB
  • Performance um 2 reduziert, Leitungskapazität 30.000 -> 21.000 (zuviel), Störabstandsmarge 8 DB
Hier die Werte im Vergleich:
fritzbox-vergleich.png

Macht es erfahrungsgemäß Sinn, mit den Werten im einzelnen zu spielen? Also zb Störabstandsmarge auf mittel, INP und RFi aber auf max. Performance?
 
Zuletzt bearbeitet:
Einhörnchen schrieb:
Nein, die beiden Dosen (EG, OG) sind jeweils direkt am APL. Allerdings gibt es im OG eine RJ45 Dose, die entweder an der EG- oder OG-Dose angeschlossen ist. Meine Hoffnung an der OG-Dose...
Das wäre parallel.
Also beide Dosen laufen beim APL auf den selben Anschlussstift?
Mach ggf. Mal ein Foto.
 
brainDotExe schrieb:
Das wäre parallel.
Also beide Dosen laufen beim APL auf den selben Anschlussstift?
Soweit ich das sehe, hat sich die Verkabelung wire folgt geändert:

ALT: APL -> ISDN BUS von RJ45 EG, RJ45 OG Küche, RJ45 OG Wohnzimmer
NEU: APL -> ISDN BUS von RJ45 EG, und über ein neues Adernpaar: APL -> TAE OG Wohnzimmer
Was mit der noch übrigen RJ45 Dose OG Küche passiert ist weiß ich nicht, ich vermute, dass sie noch am ISDN BUS RJ45 EG hängt und dort die Leitungsdämpfung von 50.000 -> 40.000 verursacht.

Bleibt natürlich noch die Frage, wieso ich bei 30.000 bin :-(.

Verbindungsprobleme bestehen aber weiterhin: Hatte vorhin trotz Störsicherheit "Angestrebte Störabstandmarge 4/5" (Bild siehe hier, mittlere Einstellung) 2 DSL Verbindungsabbrüche. Witzigerweise fielen sie in Netflix dank Buffering nur 1x für 2 Sekunden auf.

Hab jetzt angestrebte Störabstandsmarge auf 3/5 gestellt und RFI und INP auf 5/5 (also maximale Performance, damit ich wenigstens noch bei 25 MBit bin), mal schauen ob ich so eine stabile Verbindung hinbekomme. Selbst wenn die Verbindungsaussetzer Netflix nicht beinträchtigen, stört es natürlich beim Surfen schon, wenn alle 30-60 Minuten mal für 20 Sekunden auf allen Websites "Verbindung fehlgeschlagen" steht.

Was mich nur wundert: Meine Vermieter (Wohnung EG) haben auch nur eine Störabstandsmarge von 6 dB, dafür hatte ich aber über ihr WLAN (abgesehen von Latenz) nie Abbrüche und es werden 40 MBit Leitungskapazität ermittelt (Bild siehe hier).

Update: Habe heute viel getestet:
  • Keine Stabilitätseinstellung unter DSL-Informationen > Störsicherheit brachte Stabilität, außer dass ich am Schluss bei DSL 16000 Geschwindigkeit war. gab immer noch stündlich Neuaufbau der DSL Verbindung.
  • Tausch der Fritzbox gegen eine mit älterem Fritz OS brauchte keinen anderen Werte bei Leitungskapazität und Störabstandsmarge. Stabilität wegen gleicher Werte nicht getestet.
  • Was jedoch interessant ist: Wenn ich "Vorherige DSL-Version verwenden" aktiviere habe ich sogar 32.000 (+2000) Leitungskapazität und theoretisch Millionen von Fehlern bei der Vermittlungsstelle (siehe unten), aber keine Aussetzer und Netflix HD läuft während Steam Download durch...
fritzbox-vorherige-dsl-version.PNG
 
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Du solltest dich an den Provider wenden, da stimmt was nicht an der Leitung. An der Hausverkabelung liegt es meiner Meinung nach nicht.
 
Leon schrieb:
Du solltest dich an den Provider wenden, da stimmt was nicht an der Leitung.
Das ist so eine Sache. Die Telekomtechniker (mit Ausnahme eines) die hier in unserem Ort aufkreuzen machen in der Regel alles nur schlimmer. Als Informatiker wird man wenn irgendjemand in der Nachbarschaft Internetprobleme hat ja stets gerufen und da hab ich Sachen erlebt, unfassbar... erst vor einigen Wochen wurde im Nachbarhaus am APL von der Telekom was angeschlossen, danach hatte unser Haus kein DSL mehr, dann haben die Telekomtechniker gemeint sie wären unschuldig, unmöglich, alles sei durchgemessen, es wären unsere Fritzboxen und nach 14 Tagen wurde im Straßenverteiler ein abgebrochenes Kabel festgestellt. Da sitzt man dann da... inhale... count to 4... exhale.

Ich tendiere dazu es im Moment weiter zu beobachten. Mit der alten DSL Version hatte ich 30.000 Kapazität, 0 Fehler, dafür aber pro Stunde 1-2 DSL-Verbundungsabbrüche. Jetzt hab ich zwar abertausende von Fehlern aber eine stabile Leitung...
 
Schaltarbeiten an einem APL führen zu einem Kabebruch im Straßenverteiler? Und das glaubst Du wirklich?
 
Da zum Zeitpunkt der Maßnahmen am APL das DSL für die gesamte Straße abgeschaltet wurde waren sie vermutlich schon am Straßenverteiler? Ob der Kabelbruch wie von dir vermutet gelogen war? Kann ich nicht beurteilen, ich habe ja nur das Ergebnis im Haus gesehen. Da es ein Telekomtechniker gesagt hat wahrscheinlich schon. In jedem Fall wurde die angeblich Fritzbox-bedingte Störung von der Telekom am Straßenverteiler behoben... Fälle dieser Art hatte ich in den letzten 2 Jahren in unserer Straße 3.

Weitere Beispiele? Es ist Sonntag, eins gibts noch ;-) bei einem Nachbar ging nach irgendeiner Umstellung (glaub IP Telefonie und dsl16000) der Anschluss nicht mehr. Die Techniker vor Ort meinten alles wäre korrekt, läge an der Fritzbox. Telekom meinte das wäre ein nicht unterstütztes Gerät (Schwachsinn...) und verweigerte weitere Maßnahmen. Nach 6 Wochen ohne DSL haben wir dann für seinen Anschluss ein Speedport gekauft, ging immer noch nicht (welch Wunder), dann bestätigte Telekom techn. Störung bei ihnen, hat sie behoben, Speedport haben wir dann zurückgeschickt und alles war wieder gut.

Deshalb: Solange es nicht sein muss die Telekomtechniker (zumindest für unsere Region zuständig) vermeiden. Wie bei der Homöopathie tritt erstmal die Erstverschlimmerung ein :D
 
Einhörnchen schrieb:
Ob der Kabelbruch wie von dir vermutet gelogen war?

Bitte unterlasse es, mir Aussagen in den Mund zu legen. Unterscheide zwischen dem was tatsächlich gesagt wurde und dem was Du hinein interpretierst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kenneth Coldy schrieb:
Bitte unterlasse es, mir Aussagen in den Mund zu legen.
Deine Aussage "Und das glaubst Du wirklich?" suggeriert, dass die Angabe des Kabelbruchs nicht zutreffend war. Folglich war es laut deiner Formulierung eine Lüge von mir oder des Technikers, es sei denn ich übersehe eine Möglichkeit. Da ich grundsätzlich von gutgemeinten Äußerungen ausgehe, ging ich nicht davon aus, dass du mir eine vorsätzliche Lüge unterstellst. Tust du das denn?
Du scheinst wahrheitsgemäße Aussagen nicht unbedingt sehr wichtig zu nehmen.
Doch eigentlich schon... s. o.
 
In #36 kann jeder nachlesen was ich schrieb. Du verlierst.
 
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