petervonna
Ensign
- Registriert
- Juni 2006
- Beiträge
- 235
Für einen gemeinnützigen Verein soll ein neuer PC (samt Software) angeschafft werden, über den dann die Vereinsverwaltung ablaufen soll (bisher ist das ein Kuddelmuddel, verteilt auf mehreren, sehr, sehr alten Rechnern). Betriebssystem: Windows XP.
Was wird benötigt?
Eigentlich nur eine Mitgliedsdatenbank (Name, Adresse, Kontakt, Geburtstdatum, Eintrittsdatum, Kontoverbindung, etc.) mit der Möglichkeit, Serienbriefe an alle Mitglieder zu verfassen/auszudrucken. Man sollte möglichst auch verschiedene "Listen" führen können, und dann Serienbriefe erstellen, die nur die Leute auf der speziellen Liste erhalten.
Die Mitgliedsdatenbank sollte eine "Maske" haben, also keine Tabelle o.ä. sein.
Die Daten sollten möglichst in einem freien/offenen Format vorliegen, damit man leicht auf andere Systeme / Software umschwenken kann.
Bis hier Standard?
Ich kenne mich da absolut nicht aus, aber vermute mal, dass das Standardanforderungen sind, die womöglich übliche Office-Anwendungen vollbringen können (oder täusche ich mich da?).
Nun aber zum Knackpunkt:
die gesamte Software muss von blinden Benutzern bedient werden können. Sprich: alles muss für den Screenreader (Sprachausgabe) zugänglich sein (platt: alles muss vorgelesen werden können!). Es darf keine Aktionen geben, die mit der Maus bedient werden müssen. Die Menüführung darf nicht zu unübersichtlich sein (das Auge erfasst sowas schnell, wenn man aber auf Sprachausgabe angewiesen ist, dauert es lange und vieles geht unter).
Die gesamte Vereinsarbeit wird von Blinden/Sehbehinderten erledigt (Datensätze editieren/anlegen, Serienbriefe verschicken, ..).
Kein Internetanschluss
Achja, da es glaube ich besser wäre, diesen PC (wegen der vertraulichen Daten) nicht ans Internet anzuschließen (und wegen der Tatsache, dass die Benutzer sich nicht mit dem Kram auskennen), entfällt die Möglichkeit, Programmupdates einzuspielen. Daher sollte es schon ein ausgereiftes System sein, und sich nicht in frischer Entwicklung befinden.
Zusatz (nicht so wichtig):
Es wäre fein, wenn man beim Erstellen der Briefe nicht an eine visuelle Textverarbeitung gebunden ist, sondern zB auch auf LaTeX zurückgreifen könnte. Dies ist aber wirklich nicht als Kriterium zu verstehen. Bin noch dabei, die Benutzer davon zu überzeugen, sie wollen aber bisher nicht von der Word-Krücke (die für Blinde nun wahrleich keine perfekte Lösung ist) weichen ;-). Wenn's nicht geht, auch gut: den Benutzern passt es besser und ich spare mir Überzeugungsarbeit und die Einweisung.
Was wird benötigt?
Eigentlich nur eine Mitgliedsdatenbank (Name, Adresse, Kontakt, Geburtstdatum, Eintrittsdatum, Kontoverbindung, etc.) mit der Möglichkeit, Serienbriefe an alle Mitglieder zu verfassen/auszudrucken. Man sollte möglichst auch verschiedene "Listen" führen können, und dann Serienbriefe erstellen, die nur die Leute auf der speziellen Liste erhalten.
Die Mitgliedsdatenbank sollte eine "Maske" haben, also keine Tabelle o.ä. sein.
Die Daten sollten möglichst in einem freien/offenen Format vorliegen, damit man leicht auf andere Systeme / Software umschwenken kann.
Bis hier Standard?
Ich kenne mich da absolut nicht aus, aber vermute mal, dass das Standardanforderungen sind, die womöglich übliche Office-Anwendungen vollbringen können (oder täusche ich mich da?).
Nun aber zum Knackpunkt:
die gesamte Software muss von blinden Benutzern bedient werden können. Sprich: alles muss für den Screenreader (Sprachausgabe) zugänglich sein (platt: alles muss vorgelesen werden können!). Es darf keine Aktionen geben, die mit der Maus bedient werden müssen. Die Menüführung darf nicht zu unübersichtlich sein (das Auge erfasst sowas schnell, wenn man aber auf Sprachausgabe angewiesen ist, dauert es lange und vieles geht unter).
Die gesamte Vereinsarbeit wird von Blinden/Sehbehinderten erledigt (Datensätze editieren/anlegen, Serienbriefe verschicken, ..).
Kein Internetanschluss
Achja, da es glaube ich besser wäre, diesen PC (wegen der vertraulichen Daten) nicht ans Internet anzuschließen (und wegen der Tatsache, dass die Benutzer sich nicht mit dem Kram auskennen), entfällt die Möglichkeit, Programmupdates einzuspielen. Daher sollte es schon ein ausgereiftes System sein, und sich nicht in frischer Entwicklung befinden.
Zusatz (nicht so wichtig):
Es wäre fein, wenn man beim Erstellen der Briefe nicht an eine visuelle Textverarbeitung gebunden ist, sondern zB auch auf LaTeX zurückgreifen könnte. Dies ist aber wirklich nicht als Kriterium zu verstehen. Bin noch dabei, die Benutzer davon zu überzeugen, sie wollen aber bisher nicht von der Word-Krücke (die für Blinde nun wahrleich keine perfekte Lösung ist) weichen ;-). Wenn's nicht geht, auch gut: den Benutzern passt es besser und ich spare mir Überzeugungsarbeit und die Einweisung.
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