Leserartikel zur ScreenBar Halo 2
Vorwort:
Dieser Bericht ist möglich, weil ich von Seiten BenQ die Gelegenheit erhalten habe, die neue ScreenBar Halo 2 kostenfrei zu testen. Ich hatte zuvor schon eine ScreenBar der ersten Generation privat in Verwendung und war auf die Unterschiede in der Nutzung gespannt.
Dies soll kein vollumfänglicher Testbericht mit technischen Daten sein, dafür gibt es genug spezialisierte Hardware-Seiten im Internet. Ich möchte mich hier eher auf die Unterschiede zur ScreenBar fokussieren und die Vor- und eventuell auch Nachteile der Lampen benennen.
Ausgangslage:
Wie bereits erwähnt hatte ich zuvor schon einige Zeit die ältere ScreenBar im Einsatz. Ich habe sie Ende 2024 gemeinsam mit einem 38” Ultrawide-Monitor und einem Monitorarm gekauft, mit dem Ziel, am Tisch endlich etwas mehr Ordnung zu schaffen. Die Lampe ließ sich gut und stabil am Monitor platzieren und auch meine Logitech-Webcam fand darauf Platz (nur aufgelegt). Die Lampe hat durch die leichte Krümmung (2300R) des Monitors seitlich nur geringen Überstand. Zu Fehlbeleuchtung bzw. Reflexionen am Monitor hat das aber nicht geführt. Die ScreenBar wurde direkt mit USB-Ports des Monitors mit Strom versorgt, die Bedienelemente selbst sind per Touch direkt an der Oberseite der Lampe angebracht.
Bild - BenQ ScreenBar (Quelle BenQ)
Zusammenfassend muss ich sagen, dass die normale ScreenBar immer tadellos funktioniert hat und mir eigentlich nichts gefehlt hat. Die Ausleuchtung des Arbeitsplatzes war ausreichend hell und meine Augen sehr dankbar dafür. Im Dunkeln vor einem Bildschirm zu sitzen, kann ich mir jetzt einfach nicht mehr vorstellen.
Ein unerhofftes Angebot:
Aus eigenem Antrieb hätte ich so schnell keine andere Bildschirmlampe gekauft, wieso auch, ich war doch zufrieden. Aber dann ergab sich die Gelegenheit, dass mir BenQ ihr neues, verbessertes Produkt zum Test angeboten hat. Meine Neugier war geweckt
, denn
die neue ScreenBar Halo 2 hat ein paar nette Upgrades spendiert bekommen. Eine zusätzliche rückseitige Beleuchtung, einen Bewegungssensor und einen drahtlosen Controller, der weitere Funktionen beinhaltet und das Handling vereinfacht.
Bild - BenQ ScreenBar Halo 2 (Quelle BenQ)
Der Vergleich:
Zu den neuen Features möchte ich später noch mehr erzählen, aber am wichtigsten war für mich, die Unterschiede der Ausleuchtung zu vergleichen. Dazu habe ich beide Lampen im Automatikmodus betrieben, hier werden Lichtstärke und Farbtemperatur von der Lampe vorgegeben. Die Bild 1-5 sind mit Stativ fotografiert. Wenn ihr diese in der Galerieansicht durchblättert, sollte man die Unterschiede ganz gut erkennen.
Die Positionierung der Kamera war auf den Bildschirm zentriert und entspricht somit nicht meiner Kopfposition. Daher sieht man auf dem Bild der ScreenBar (alt) auch das indirekte Licht. Aus meiner Position ist das aber nicht mehr der Fall.
Bild 1 – Ohne Beleuchtung
Bild 2 – ScreenBar (alt)
Bild 3 – ScreenBar Halo 2 (Nur Frontlicht)
Bild 4 – ScreenBar Halo 2 (Nur Rückseitiges Licht)
Bild 5 – ScreenBat Halo 2 (Beide Lichter)
Man sieht sehr schön die Unterschiede der Automatik-Einstellung beider Lampen, die sind hier nicht wirklich identisch. Nachdem beide Lampen aber in Beleuchtungsintensität und Farbtemperatur einstellbar sind, ist das im Grund egal und kann sich jeder nach Belieben anpassen.
Das Licht der neuen ScreenBar Halo 2 ist aber insgesamt gleichmäßiger, bei Bedarf heller und bietet (je nach Einsatzszenario) mehr Möglichkeiten der Beleuchtung durch getrennte Steuerung des vorderen & rückseitigen Lichts.
Fazit:
Die neue ScreenBar Halo 2 hat mir insgesamt gut gefallen, die Möglichkeit, das Licht auf die aktuellen Bedürfnisse besser abstimmen zu können, ist ein echter Vorteil. Je nachdem, ob ich arbeite, spiele oder einen Film sehen möchte, schalte ich das vordere bzw. hintere Licht ein oder aus. Der Bewegungssensor hilft, Energie zu sparen, weil die Lampe bei Nichtanwesenheit automatisch ausgeschaltet wird. Der Controller gibt Feedback zu den getroffenen Einstellungen, lässt eine feine Abstimmung der Beleuchtungswerte zu und mit dem Lieblingsprofil lässt sich auch eine persönliche Voreinstellung abspeichern. Die Lampe selbst dürfte auch bei Bildschirmen mit stärkerer Krümmung noch gut funktionieren, denn der Überstand zum Bildschirm ist viel größer geworden.
Bild 6 – Lichtkeil der vorderen Lampe
Ein paar Dinge gibt es dennoch, die man noch optimieren könnte. So hat die neue Halo 2 leider ein fixes USB-C Kabel zur Stromversorgung. Das finde ich problematisch, denn die Stecker sind sehr anfällig für Beschädigungen und im Zweifelsfall ist die ganze Lampe damit unbrauchbar. Weiters benötigt die Lampe jetzt bis zu 15 W (alt 5 W) und kann somit nicht mehr über bildschirmeigene USB-Ports betrieben werden. Diese schaffen meist nur 5 W. Ein entsprechendes Netzteil war im Lieferumfang. Dafür hab ich jetzt ein neues Kabel, das bis zur Steckerleiste verlegt werden muss.
Bilder - Beiliegender Netzadapter
Es gibt auch eine beiliegende Webcam-Halterung, das ist aber im Grunde nur ein Kunststoffwinkel, den man mit Klebestreifen befestigen kann. Für mich passt das leider nicht so gut zur ansonsten sehr hochwertigen Bauweise! Meine Webcam habe ich wie bei der alten Lampe schon einfach aufgelegt.
Grafik - Webcam-Halterung (Quelle BenQ)
Soviel zu meinen Eindrücken mit der ScreenBar Halo 2. Wenn euch die Lampe interessiert, kann ich euch auch den Testbericht auf prad.de empfehlen. Hier gibt es dann auch die technischen Infos, die vielleicht manchem hier gefehlt haben
Falls ihr noch Fragen oder Anregungen zum Leserartikel habt, bitte gerne darunter posten und bitte um etwas Nachsicht, ist mein Erstlingswerk
Vorwort:
Dieser Bericht ist möglich, weil ich von Seiten BenQ die Gelegenheit erhalten habe, die neue ScreenBar Halo 2 kostenfrei zu testen. Ich hatte zuvor schon eine ScreenBar der ersten Generation privat in Verwendung und war auf die Unterschiede in der Nutzung gespannt.
Dies soll kein vollumfänglicher Testbericht mit technischen Daten sein, dafür gibt es genug spezialisierte Hardware-Seiten im Internet. Ich möchte mich hier eher auf die Unterschiede zur ScreenBar fokussieren und die Vor- und eventuell auch Nachteile der Lampen benennen.
Ausgangslage:
Wie bereits erwähnt hatte ich zuvor schon einige Zeit die ältere ScreenBar im Einsatz. Ich habe sie Ende 2024 gemeinsam mit einem 38” Ultrawide-Monitor und einem Monitorarm gekauft, mit dem Ziel, am Tisch endlich etwas mehr Ordnung zu schaffen. Die Lampe ließ sich gut und stabil am Monitor platzieren und auch meine Logitech-Webcam fand darauf Platz (nur aufgelegt). Die Lampe hat durch die leichte Krümmung (2300R) des Monitors seitlich nur geringen Überstand. Zu Fehlbeleuchtung bzw. Reflexionen am Monitor hat das aber nicht geführt. Die ScreenBar wurde direkt mit USB-Ports des Monitors mit Strom versorgt, die Bedienelemente selbst sind per Touch direkt an der Oberseite der Lampe angebracht.
Bild - BenQ ScreenBar (Quelle BenQ)
Zusammenfassend muss ich sagen, dass die normale ScreenBar immer tadellos funktioniert hat und mir eigentlich nichts gefehlt hat. Die Ausleuchtung des Arbeitsplatzes war ausreichend hell und meine Augen sehr dankbar dafür. Im Dunkeln vor einem Bildschirm zu sitzen, kann ich mir jetzt einfach nicht mehr vorstellen.
Ein unerhofftes Angebot:
Aus eigenem Antrieb hätte ich so schnell keine andere Bildschirmlampe gekauft, wieso auch, ich war doch zufrieden. Aber dann ergab sich die Gelegenheit, dass mir BenQ ihr neues, verbessertes Produkt zum Test angeboten hat. Meine Neugier war geweckt
die neue ScreenBar Halo 2 hat ein paar nette Upgrades spendiert bekommen. Eine zusätzliche rückseitige Beleuchtung, einen Bewegungssensor und einen drahtlosen Controller, der weitere Funktionen beinhaltet und das Handling vereinfacht.
Bild - BenQ ScreenBar Halo 2 (Quelle BenQ)
Der Vergleich:
Zu den neuen Features möchte ich später noch mehr erzählen, aber am wichtigsten war für mich, die Unterschiede der Ausleuchtung zu vergleichen. Dazu habe ich beide Lampen im Automatikmodus betrieben, hier werden Lichtstärke und Farbtemperatur von der Lampe vorgegeben. Die Bild 1-5 sind mit Stativ fotografiert. Wenn ihr diese in der Galerieansicht durchblättert, sollte man die Unterschiede ganz gut erkennen.
Die Positionierung der Kamera war auf den Bildschirm zentriert und entspricht somit nicht meiner Kopfposition. Daher sieht man auf dem Bild der ScreenBar (alt) auch das indirekte Licht. Aus meiner Position ist das aber nicht mehr der Fall.
Bild 1 – Ohne Beleuchtung
Bild 2 – ScreenBar (alt)
Bild 3 – ScreenBar Halo 2 (Nur Frontlicht)
Bild 4 – ScreenBar Halo 2 (Nur Rückseitiges Licht)
Bild 5 – ScreenBat Halo 2 (Beide Lichter)
Man sieht sehr schön die Unterschiede der Automatik-Einstellung beider Lampen, die sind hier nicht wirklich identisch. Nachdem beide Lampen aber in Beleuchtungsintensität und Farbtemperatur einstellbar sind, ist das im Grund egal und kann sich jeder nach Belieben anpassen.
Das Licht der neuen ScreenBar Halo 2 ist aber insgesamt gleichmäßiger, bei Bedarf heller und bietet (je nach Einsatzszenario) mehr Möglichkeiten der Beleuchtung durch getrennte Steuerung des vorderen & rückseitigen Lichts.
Fazit:
Die neue ScreenBar Halo 2 hat mir insgesamt gut gefallen, die Möglichkeit, das Licht auf die aktuellen Bedürfnisse besser abstimmen zu können, ist ein echter Vorteil. Je nachdem, ob ich arbeite, spiele oder einen Film sehen möchte, schalte ich das vordere bzw. hintere Licht ein oder aus. Der Bewegungssensor hilft, Energie zu sparen, weil die Lampe bei Nichtanwesenheit automatisch ausgeschaltet wird. Der Controller gibt Feedback zu den getroffenen Einstellungen, lässt eine feine Abstimmung der Beleuchtungswerte zu und mit dem Lieblingsprofil lässt sich auch eine persönliche Voreinstellung abspeichern. Die Lampe selbst dürfte auch bei Bildschirmen mit stärkerer Krümmung noch gut funktionieren, denn der Überstand zum Bildschirm ist viel größer geworden.
Bild 6 – Lichtkeil der vorderen Lampe
Ein paar Dinge gibt es dennoch, die man noch optimieren könnte. So hat die neue Halo 2 leider ein fixes USB-C Kabel zur Stromversorgung. Das finde ich problematisch, denn die Stecker sind sehr anfällig für Beschädigungen und im Zweifelsfall ist die ganze Lampe damit unbrauchbar. Weiters benötigt die Lampe jetzt bis zu 15 W (alt 5 W) und kann somit nicht mehr über bildschirmeigene USB-Ports betrieben werden. Diese schaffen meist nur 5 W. Ein entsprechendes Netzteil war im Lieferumfang. Dafür hab ich jetzt ein neues Kabel, das bis zur Steckerleiste verlegt werden muss.
Bilder - Beiliegender Netzadapter
Es gibt auch eine beiliegende Webcam-Halterung, das ist aber im Grunde nur ein Kunststoffwinkel, den man mit Klebestreifen befestigen kann. Für mich passt das leider nicht so gut zur ansonsten sehr hochwertigen Bauweise! Meine Webcam habe ich wie bei der alten Lampe schon einfach aufgelegt.
Grafik - Webcam-Halterung (Quelle BenQ)
Soviel zu meinen Eindrücken mit der ScreenBar Halo 2. Wenn euch die Lampe interessiert, kann ich euch auch den Testbericht auf prad.de empfehlen. Hier gibt es dann auch die technischen Infos, die vielleicht manchem hier gefehlt haben
Falls ihr noch Fragen oder Anregungen zum Leserartikel habt, bitte gerne darunter posten und bitte um etwas Nachsicht, ist mein Erstlingswerk