Vergütung Werksstudent/Masterarbeit

frosti9999

Cadet 4th Year
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Jan. 2007
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Hallo,

Ich schließe gerade mein Studium ab zum Dipl.-Ing.(FH) für Automatisierungstechnik. Vorher habe ich 2 Ausbildungen abgeschlossen (1.Klempner :-), 2. Informatikausbildung).
Nach meinem Dipl.Ing werde ich noch ein Jahr ein Aufbaustudium zum Master of Science absolvieren. Dabei möchte ich das 1.Semester als Werksstudent arbeiten gehen und dann meine Masterarbeit in diesem Unternehmen schreiben.Ich habe weiterhin ab dem 3.Semester bis zum 8. Semester Erfahrung als Werksstudent in 3 verschiedenen Firmen gesammelt.

Meine Frage:
Sollte ich in meiner Bewerbung schon einen Stundenlohn angeben als Werksstudent und auch für die Masterarbeit?Wenn ja wieviel? 10-12Eur pro Stunde...?

VG
 
Nach meiner Erfahrung bist du da abhängig von der Einstellung des Unternehmens, wo du als Werksstudent arbeiten willst. Für deine Masterarbeit kommt es ebenfalls auf das Unternehmen an, manche bezahlen dafür, manche nicht. Einige müssen sich an einen bestimmten Tarifvertrag halten, z.b. Forschungsinstitute.

Meine Diplomarbeit wurde z.B. nicht bezahlt, da halt dafür kein Budget eingeplant war. Mein Betreuer hätte einer kleinen Zahlung zugestimmt, der Abteilungsleiter eben nicht.

Ich würde das auf keinen Fall in die Bewerbung reinschreiben. So etwas kann man ansprechen, wenn man das erste Mal persönlich aufeinander trifft und dann gefragt wird, ob man noch Fragen hat.
Viel Erfolg bei deinem Aufbaustudium :)
 
biste denn sicher dass du überhaupt was bezahlt bekommst?

Kenne viele die kriegen gar nix....

Inner Bewerbung würde ich davon allerdings auch tunlichst nichts schreiben.

Mit den ganzen Praktika ist das doch sowieso voll Beschiss bzw generell bei Praktika. Musste auch für ET Vorpraktikum machen von 3 Monaten in einem Betrieb und hab mich wirklich nicht dämlich angestellt und immer ordentlich ins Zeug gehauen und im letzten Monat 2 kleine Schaltschränke fehlerfrei aufgebaut.
Der Abteilungsleiter wollte auch dass ich nichts bekomme, aber ein Angestellter hat ihm dann mal seine Meinung gesagt und am Ende gab es dann doch 100euro.
Stundenlohn von 20cent also;) Und andere sitzen zu hause tun nix und bekommen paar mal soviel und die Betriebe haben nen blöden der für lau für sie arbeitet
 
Zuletzt bearbeitet:
Für Ingenieure ist es eig normal das man was bekommt. In meiner Studiengruppe liegt der Verdienst für die Diplomarbeit zwischen 400-1000Euro pro Monat (manche Auto+Whg.! zzgl.) und als Werksstudenten war das so zwischen 7-13 Euro mit Vordiplom. Da ich dann aber Dipl.-Ing. bin denke ich doch das fordern kann, aber wieviel?Selbst wenn ich das nicht reinschreibe, werde ich ja im Gespräch danach gefragt werden...
 
fordern kannst du es, aber ob du es bekommst ist ne andere Frage.

Da ich dann aber Dipl.-Ing. bin denke ich doch das fordern kann, aber wieviel?


klingt nen bisschen hochnäsig wenn du so auftrittst wird es bestimmt nix....
 
mmh denke nicht das das was mit hochnäsig zu tun hat. Die aktuelle Martksituation zeigt ja wie gefragt Ingenieure sind. Ich bin auch der Meinung, wer sich nicht traut zu fordern, wird ja zwangsläufig ausgenutzt oder man denkt der traut sich nichts zu..
 
naja wie gesagt fordern kann man es...

Kannst dich aber auch ganz schnell umbeliebt mit machen wenn man "fordert" habe die Erfahrung selbst machen müssen....




Die Industrie mag zwar Ingeniere suchen doch nen Personalchef wird sich sicher nicht von dir sagen lassen wo es lang geht und du kommst einfach nen bisschen so rüber finde ich
Mehr will ich dazu auch gar nicht sagen IMO kommst du mir etwas zu hochnäsig vor, das ist meine Meinung
 
@frosti: Fordern ist immer ein bissel ungünstig, du willst ja eigentlich was von denen.
Du kannst sicher was vorschlagen. Zumindest eine Verhandlungsbasis vorgeben. Wenn sie die ablehnen, kannst du immer noch runtergehen oder gleich verschwinden.
 
das kann man sehen wie man will, aber die wollen ja auch was von mir. Ich denke das beruht auf Gegenseitigkeit.

Die Diskussion hier ist nicht Zielführend bis jetzt. Eigentlich wollte ich auf die Höhe der Vergütung pro Stunde hinaus...
 
kurze Frage. Warum jetzt den Master gleich machen, und nicht erst ausloten, welche Chancen du auf dem Arbeitsmarkt hast? In den meisten Fällen rechtfertigt der vermeidliche Mehrwert der Weiterführenden Studien nicht den Aufwand.

Grüße Quick
 
seh ich auch so. man muss ja auch bedenken dass man dann nen jahr lang weniger geld verdient, und das sind auch um die 45k oder so, die du dann erstmal wieder reinholen musst mit dem master;)

Eigentlich wollte ich auf die Höhe der Vergütung pro Stunde hinaus...

wurd doch schon gesagt... kommt auf den Betrieb an, manchen zahlen mehr, manche weniger manche nix.

soll jetzt einer sagen "12euro die stunde" ?;)
 
Also ich mache meinen Master weil mir studieren Spaß macht und mich arbeiten ankotzt. Deshalb versuch ich so lang wies geht an der Uni "rumzuhängen". Arbeiten tu ich noch bis 65... Da ist das mir egal ob ich hier und da 2-3 Jahre verschlender...
Außerdem find will ich mehr wissen und deshalb studier ich. Nicht immer alles gleich mit der Kohle ausrechnen und ob sich sowas lohnt...
 
man sollte sich nicht unterwert verkaufen.

Ein kumpel von mir kriegt 14€/h als werkstudent (hat vorher allerdings 6 monatiges Praktikum für die uni dort gemacht) steht kurz vor dem vordiplom.

mfg
 
mal ganz im Ernst. In einem Jahr arbeiten hab ich wahrscheinlich mehr gelernt, als im gesamten Studium davor. Warum...das Studium bedient viele Interessensbereiche, die Arbeit vermittelt hochspezialisiertes Wissen. Aber krasse Einstellung, muss man mal so sagen wie es ist!

Grüße Quick
 
Ich rate dir davon ab, in der Bewerbung eine mögliche Vergütung anzusprechen. Größere Unternehmen haben oft Standardsätze für Studierende und auch für Studentische Arbeiten. Es gibt Unternehmen, die bezahlen nichts und es gibt wieder welche die einem auch paar Tausender rüberwachsen lassen als Pauschale (war bei mir z.B. so).
 
soll jetzt einer sagen "12euro die stunde" ?

genau darauf wollte ich hinaus, aus Erfahrung von anderen meinen Marktwert besser einzuschätzen.

In die Waagschale könnte ich ja werfen:

-Dipl.Ing
-2 Jahre Erfahrung als Werksstudi
-5 Monate Praxissemester
-4 Monate Diplomarbeit in der Industrie
-2 Monate freiwilliges Praktikum in den Sommerferien
-Informatikausbildung Jahrgangsbester
 
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