Verkaufserfahrungen bei Ebay

Angmar

Cadet 3rd Year
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Sep. 2006
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54
Hallo zusammen,hab mir überlegt einige kleinigkeiten bei Ebay zu verkaufen,allerdings hört und liest man immer wieder das das Verkaufen nicht so ganz ohne ist.Es werden Kontodaten "abgefangen" und Missbraucht oder das Geld kommt nicht usw. usw. usw.
Nun möchte ich gerne wissen was ihr so für Erfahrungen bei Ebay als "Verkäufer" gemacht habt.
 
Bisher hatte ich nie Probleme beim verkaufen auf eBay. Immer schnelle Zahlung und nettes Feedback :)
 
Hab atm 183 Bewertungen, davon 167 von Kaeufern und 100% positiv:)
Einmal hab ich einem Kaeufer eine negative Bewertung reindruecken muessen weil er sich nicht gemeldet hatte und dazu noch 0 Bewertungen hatte. Nach weiteren negativen Bewertungen war der dann aber ganz gesperrt:D

Ich hab nur gute Erfahrungen gemacht. Hab immer eine ehrliche Beschreibung geschrieben, noetige Fotos gemacht. Ich habe auch immer zeitnah versendet und nichts schleifen lassen. Es waren auch desoefteren Artikel fuer 300-400 Euro dabei.
Geld war bei mir, bis auf das eine Mal, immer schnell da. Hab nie ungewoehnlich lange warten muessen.
Allerdings versende ich auch quasi grundsaetzlich versichert, damit ich einen stichhaltigen Nachweiss habe und will keine Gebote von Bietern die ein privates Bewertungsprofil haben. Ich habe immer das Gefuehl das diese Leute was verbergen wollen. Diesen gehe ich deswegen lieber aus dem Weg;)

Wenn du ehrlich bist und gut arbeitest dann wirst du, denke ich, im grossen und ganzen keine Probleme haben. Biernenpfluecker gibt es immer, aber ich kann mich bis jetzt wirklich nicht beklagen.

Wobei ich mittlerweile fast gar nichts mehr bei Ebay verkaufe. Mir isses zu teuer geworden.
 
kommt halt immer drauf an was man verkaufen will, bei handys z.b. bieten sie aus afrika mit ^^
man sollte bei solchen auktionen nur mitglieder aus deutschland zulassen.
 
Ich habe letzten Monat das erste Mal Sachen bei ebay verkauft und musste feststellen, dass man doch zuweilen mit unangenehmen Ueberaschungen rechnen muss.
 
Vorsicht ist und bleibt angebracht.

- Besser einmal mehr 3,90 bei Hermes drauf für versichterten Versand, als auch nur 1x es unversichert mit 1,44 oder 2,20 mit der Post versucht.

- Ansonsten unbedingt abwarten, bis das Geld da ist. Nie vorher rausschicken. Gerade nicht bei denen, die darum betteln. Eher nie!

- Und unbedingt immer hieb- und stichfeste Verkaufsbeschreibungen nebst Fotos machen:

- Oder ganz anders: Ein allgemeines. Foto der Sache einstellen und "Symbolfoto" dazuschreiben. (Das Foto kann dann überall her sein, z.B. auch bequem aus dem Netz. Geht viel schneller, als eigene Bilder machen.). Oder ein Logo verwenden (Für CPUs z.B.)

- Und immer anbieten, besser auffordern, der Bieter möge vorher anrufen oder vorbeikommen bei Unklarheiten: Unterlässt der das, ist das dann sein Ding!

- Und ausdrücklich reinschreiben Privatverkauf, keine Garantie, Gewährleistung oder Rücknahme.

- Und bei seinem guten Gewissen bleiben. Es gibt Käufer, oft ausländischer Herkunft, die behauten hinterher solange Mängel, bis man manchmal an sich selber zu zweifeln beginnt. Schult die Übung an sich selbst zu glauben, sich die eigenen Fakten gem. Angebot als Fakten zu rekapitulieren und standhaft zu bleiben.

- Ebay-Angebote nach dem Verkauf immer in einem extra Ebay-Ordner speichern, ggfls. auf anderes Medium Sicherungskopie ziehen. Macnmal gibt es Probleme/Fragen erst nach 3 Monaten oder später, oder die eigene Festplatte gab den Geist auf... .

- Einen Freund, der Rechstanwalt ist, zulegen (wenn man das nicht selbst ist;) ) : Ein Brief vom Rechtsanwalt mit Klageandrohung wirkt oft Wunder. Und das gilt für überall, lange nicht nur für Ebay.

- wenn der Käufer zurücktreten will, das immer annehmen. Der unterlegene Bieter (Button Angebot an den.. nutzen) bringt ja bloß 0,50 oder 1,- Euro weniger. Wenn einer schon nicht zahlen will dann a. kann er oft nicht, oder b. nölt hinterher ander Ware, Verpackung etc. rum (weil er blöde ist, keinen Stil hat, nicht zu seiner gehabten Entscheidung als seiner Entscheidung reif und erwachsen stehen kann etc.).

- Immer sorgfältig verpacken, ich willl keinen Ärger und keine doppelte Arbeit haben.

- Vor dem Versand zur Sicherheit das Bewertungsprofil des Käufers anschauen: 98-100% positiv versprechen eher keinen Ärger. Unter 97 wirds ggfls. kritisch. Und 95 gibts fast immer Ärger.

- Auch solche, die bei Ebay ihre Bewertungen nicht frei lesbar sondern als "privat" angemeldet haben, sind meist deutlich problematischer.

- Bei solchen im Zweifelsfallle immer einen neutralen Dritten, also Nachbarn oder Bekannten dabei haben, wenn man einpackt. Reicht wenn der dabei ist, dass er so Zeuge war, muss man ja nicht gleich erzählen. Gibt es aber Probleme, kann man den fragen: "Sag' mal, Du warst doch neulich dabei, als.." .

- Unbedingt sich nicht scheuen, den Button "Unstimmigkeit melden" in Gang zu setzen und zu nutzen: Dann liest Ebay mit. Und das macht neben Verkäufern auch auch Käufer vorsichtiger.

- Desweiteren: Bereit sein, nachzugeben. Besser auf 5,- oder 15,- Euro verzichten, aber wieder gut schlafen (oder weiviel auch immer). Viele lohnen es nicht. Wenn man sie Angesicht zu Angesicht sähe und in ihrem Umfeld... .

- Bewertungen immer den Käufer zuerst geben lassen. Den ggfls. dazu auffordern, ihn daran in Form einer Bitte erinnern.

- Sich bei Ebay anmelden zu einem Verkäufer Seminar.


Ansonsten bleibt Ebay eine Klasse Möglichkeit. Ist und bleibt ein Weg, der nie wieder verloren gehen wird. Basisinovation wie Radio oder elktr. Licht. Direkter und unvorbemundeter Volkshandel halt.


Ein Letztes: Wie einer zu Ebay steht sagt quasi mit, wie er zum Leben steht. Gibt ja Leute, "die wollen einfach nur reich sein". Weil sie dann im Laden teuer kaufen können. Ohne viel nachdenklen zu müssen. Und der Verkäufer ist ihr Knecht. Dem sagen sie, was sie wollen. Und der muss zuhören. So wie es sich gehört Und für sie schön ist. Als Gleicher unter Gleichen fühlen die sich vielfach nicht wohl. Oder setzen nur ihren Schrott zu Ebay. Eben weil sie eine Wahrnehmungsstörung oder so haben. Und ihr Leben eine Rangordnung ist, eher nicht ein miteinander.

.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hier auch noch ein Artikel bzgl. Gewährleistung usw.: http://www.golem.de/0510/41203.html
Private Händler können allerdings - im Unterschied zu gewerblichen - die Gewährleistung vertraglich ausschließen. Dafür reichen vier Worte, so die Verbraucherschützer: "Unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung."

..

Sätze wie "eBay ich, Versand du", "kein Umtausch" oder "keine Garantie, keine Rücknahme" reichen den Angaben der Verbraucherzentrale NRW nach nicht.
 
moin,

kaufe und verkaufe auch bei ebay habe bis jetzt nur einmal pech gehabt.
war aber nicht der rede wert.
vorsicht ist aber auf jeden fall geboten
bei höheren beträgen gibt es ja auch ein treuhandkonto.
man muss sich halt schlau machen
 
perfekt!57 schrieb:
...- wenn der Käufer zurücktreten will, das immer annehmen. Der unterlegene Bieter (Button Angebot an den.. nutzen) bringt ja bloß 0,50 oder 1,- Euro weniger. Wenn einer schon nicht zahlen will dann a. kann er oft nicht, oder b. nölt hinterher ander Ware, Verpackung etc. rum (weil er blöde ist, keinen Stil hat, nicht zu seiner gehabten Entscheidung als seiner Entscheidung reif und erwachsen stehen kann etc.).....

Ist der Zweitbieter eigentlich verpflichtet das Produkt zu kaufen? Geht er einen Kaufvertrag ein so wie der Erstbieter?
Ich meine, er kann ja nicht warten bis evtl die Meldung kommt und könnte in der Zwischenzeit anderweitig kaufen.
 
Fu Manchu schrieb:
Ist der Zweitbieter eigentlich verpflichtet das Produkt zu kaufen? Geht er einen Kaufvertrag ein so wie der Erstbieter?
Ich meine, er kann ja nicht warten bis evtl die Meldung kommt und könnte in der Zwischenzeit anderweitig kaufen.

Nein ist er nicht.... du kannst ihn ja auch nur ein "Angebot" unterbreiten. Rechtlich gebunden ist er nicht. > Wie du schon sagtest.... er kann es ja schon wo anders her bekommen haben.
 
Das Foto kann dann überall her sein, z.B. auch bequem aus dem Netz. Geht viel schneller, als eigene Bilder machen.). Oder ein Logo verwenden (Für CPUs z.B.)

Was meinst du damit ?

Ich rate dringend ab, ein Foto des Produktes z.B. von der Hersteller Homepage, anderer Ebay Auktion, oder einfach "bequem aus dem Netz" zu verwenden !
Du hast keine Rechte an diesen Fotos und wenn ein netter Anwalt fündig wird, hast du gleich mal eine Urheberrechtsverletzung am Hals ( Streitwert mal schnell 50000 €)
Auch wenn im Netz bei den Bilder "gratis oder free“ steht, wenn der Internetanbieter nicht die Urheberrechte hat, hast du sehr großen Ärger.
Auch Formulierungen wie, sieht aus wie addidas, ist aber keiner“ stellt eine Markenrechtsverletzung da.
Also besser doch eigene Fotos machen ;)

Hier ein paar Infos:

http://www.rettet-das-internet.de
 
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