News Virtualisierung: Bei VirtualBox 7.2.2 widmet sich Oracle der Fehlerbehebung

Loretta schrieb:
Erstaunt mich sehr dass Virtualbox weiter gepflegt wird.

Alle anderen Open Source Projekte die bei Oracle landeten, wurden abgeschossen.
Virtualbox ist meine Rettung sonst müsste ich mir einen Retropc hinstellen für 2-3 Stunden im Jahr lohnt sich das aber nicht.
Und Virtualbox hat 2 Vorteile man kann es nebenbei laufen lassen und einfach Backups machen und auch mal experimentieren. Man kann die VM sogar klonen ohne neue Aktivierung oder Einrichtung.
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ChatGehPeeTee schrieb:
jupp, zumal vmware workstation pro ja nun umsonst ist.
Das hatte ich vor Virtualbox auch ausprobiert, beide hatten bei mir Probleme gemacht damals 2016.
Ich habe ja 2015 mir Windows 98 zweite Ausgabe bei Ebay gekauft.
Damals lies ich es unter VirtualPC 2007 laufen unter Windows 7. Da aber Windows 8.1 und 10 das nicht mehr unterstützten musste ich meine VirtualPC VHD in Virtualbox oder VM Ware umziehen. Bei Virtualbox hatte ich das Problem nur 16 Farben bei VM Ware das es keine Soundkarte hatte. Habe dann für Virtualbox eine Grafiktreiber gefunden. Seit 2015 läuft also auf 3 PCs inzwischen umgezogen immer wieder die gleiche VHD (VM) von 2015 jetzt auf dem 3. und 4. PC. Ich nutze es für Spiele aus den 90ern 1998/1999 die leider 16/32 Bit Mischanwendungen sind. Oder wo das Setup 16 bit ist. Die laufen ja unter Windows 11 leider gar nicht mehr.
 
@BrollyLSSJ Das hatte ich 2016 ausprobiert ich bekam da Windows 98 zum laufen aber es hatte keine Soundtreiber.
Wenn es dafür Soundtreiber gibt für Windows 98 würde ich das als Alternative vormerken
Kann VM Ware auch VHD ich nutze das gerne für Windows 98 um Daten zwischen den VMs auszutauschen.
VHD in Windows 10/11 eingebunden Ordner kopiert und wieder ausgebunden. In der Datenträgerverwaltung nutze ich oft die Option Schreibgeschützt öffnen wenn ich nur Dateien rauskopiere. Mein Anwendungsgebiet ist sehr speziell es geht mir da um Alte Spiele ich ich nicht wegwerfen möchte nur weil Microsoft mein 16 Bit sei veraltet. Vielen Dank. Liebe Grüße.
:)
 
@wagga
Ob mit VHD weiß ich nicht, ich glaube aber nicht, da VMWare bisher immer ihr eigenes VMDK Format hatte. Soundtreiber müsste man auch ausprobieren. Normal kommen die ja mit den Guest Additions, wenn es was spezielleres ist. Bei VMware Workstation kann man aber, meine ich, einfach in den Optionen einen freigegeben Ordner einrichten, den dann sowohl die VM als auch das Host System (dein Windows 10/11) sieht. Den kann man entweder lesbar oder lesbar und schreibbar angeben. Ging zumindest früher. Ist aber schon ewig her, dass ich Virtual Box und VMware Workstation benutzt hatte.

Ich bin gerade unsicher, aber müsste 16 Bit nicht auf bei einem Windows 10 32 Bit gehen? Sollte zumindest ein Feature sein. Oder meinst du 8 Bit Anwendungen? Die gehen in der Tat dann nur bei Windows 98 und Co., denke ich.
 
@BrollyLSSJ Es geht um 2-3 Spiele die leider keine DOS Spiele sind wo drauf steht lauffähig nur mit Windows 95. Der Windows 98 VM wies ich 500 MB RAM zu und 18 MB VRAM.
  • Ausschließlich für das Betriebssystem Windows 95
  • Pentium 75 Mhz Prozessor (P90 Mhz empfohlen)
  • 8 MB RAM (16 MB empfohlen)
  • 40 MB freier Festplattenspeicher
  • CD-ROM Laufwerk 4-fach Speed
  • SVGA Grafikkarte, 640 x 480 Pixel / 65000 Farben
  • Soundkarte: SoundBlaster oder 100% kompatibel
Und wenn ich diese unter Windows 10/11 64 Bit starte kommt die Fehlermeldung die 16 Bit Anwendung kann nicht gestartet werden. Unter Windows XP 32 Bit oder besser Windows 98 laufen die Programme.
Habe jetzt auf Sandbox verzichtet zu gunsten von Virtualbox. Wenn ich mal die Sandbox brauche kann ich sie für die 15 Minuten aktivieren und dann wieder deaktivieren. Komisch ist das unter Windows 10 Pro 22H2 Sandbox und Virtualbox mit Windows 98 funktioniert. 7.0.12 Spiele die 32 Bit Sind aber einen 16 Bit Installer hatten bekam ich mit wegklickbarer Fehlermeldung unter Windows 11 24H2 zum laufen zwar nur auf Englisch das reicht mir aber. Sollte jemand wegen den Lizenzen fragen Windows 98 Update und Windows 98 erste Ausgabe wurde in Bigbox bei Ebay gekauft und Windows Xp lief bis 2014 auf dem vorigen PC.
Alles legale Software ich halte nichts von Archiv.org ISOs die nutze ich nur wenns wirklich nicht anders geht. Liebe Grüße.
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Wichtig bei Windows 98 sind die 2. Einstellungen:
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Sonst gibts VMSR und DLL Fehlermeldungen und Windows 98 kann keine ISOs laden (CD-Treiber!)[/SPOILER] Liebe Grüße.
 
Zuletzt bearbeitet:
wagga schrieb:
Windows 10/11 64 Bit
Deswegen schrieb ich ja auch Windows 10 32 Bit :). Also du könntest mal probieren ein Windows 10 32 Bit in Virtual Box oder VMware Workstation zu installieren und ob die Spiele da auch laufen.
 
@BrollyLSSJ Werde ich testen. Brauche ich dafür aber dann nicht noch einen neuen Lizenzschlüssel in der Theorie er übernimmt ja nicht den vom Hauptpc? Ich teste es mal. Danke. Werde mich dann melden. Müsste aber funktionieren wenn Windows 10 32 Bit den 16 Bit Code noch enthält. Ich frage mich ja warum man den bei 16 Bit rausgenommen hat die 1 GB Code oder so hätten doch auch keinen gestört, und wers nicht braucht nutzt es nicht fertig. Mit einer WIndows 11 64 Bit 16-64 Bit Unterstützung wäre Windows 98 außer Nostalgie überflüssig. Liebe Grüße
 
@wagga Es geht nicht darum, irgendwelche MB oder GB an Daten einzusparen. Jeglicher Code muss nunmal mit gewartet werden. Und 16Bit meint nicht nur Microsoft, dass es veraltet ist, es IST defacto veraltet und beinhaltet codetechnisch Krücken, die als alte Zöpfe einfach abgeschnitten gehören und bemessen an der geringen Userzahl, die es noch brauchen nicht mehr rechtfertigt, dafür in 64-Bit nachimplementiert zu werden.

Genau für solche Zwecke gibt es Emulatoren, Anwendungsvirtualisierer (wie VMware ThinApp) und Virtualisierer (Hypervisoren), die ältere Systeme bis auf neuester Hardware ausführen können. Windows 10 konnte solche Altanwendungen und Games deshalb noch ausführen, weil es das auch als 32-Bit-Variante gab und diese natürlich auch in Windows 10 x64 zur Verfügung steht. Dazu kommt, dass die GPU-Hersteller bestimmte alte DirectX-DLL-Versionen aufgegeben haben und auch Microsoft da ein paar Funktionen ausgebaut hat. Dadurch laden dann manche Spiele nicht bzw. stürzen mit Fehlermeldungen ab. Aber auch kein Problem, dann nimmt man einfach ältere DLL-Versionen oder virtualisiert eben ältere Betriebssysteme. Als nativ unterstützter Code hat sowas in aktuelleren Builds der Windows 11-Reihe jedenfalls nichts mehr verloren. Selbst im Linux-Umfeld schneidet man zunehmend solche alten Zöpfe ab, zurecht. Denn kaum wer, der die alten APIs noch benötigt, bezahlt auch für weiteren Support dafür. Es ist ziemlich vermessen, mehr und mehr zu verlangen, nur weil man meint, für einen kleinen Obolus mal ne Lizenz erworben zu haben. Nirgends und nie war Bestandteil bei Lizenzerwerb, dass man auf Ewig Anspruch auf Inklusiv-Support hätte und Spiele / Anwendungen auf Ewig immer nativ auf Neuesten Systemen funktionieren müssten. Konkret werden für jede Anwendung und jedes Spiel die Systemanforderungen angegeben. Diese Anforderungen beziehen sich trotz „oder neuer“ niemals auf bis dato noch nicht existente künftige Betriebssysteme, sondern immer nur auf Jene Betriebssysteme, die es am Markt aktuell gibt oder maximal noch Jene, die angekündigt sind (und über Preview-Kanäle vorab auf Kompatibilität getestet werden können).

Und zu Deiner Windows 10-Lizenz-Frage: Natürlich funktioniert ein Windows 11-Key nicht für Windows 10. Umgekehrt hingegen schon. Folglich nutzt ein Windows 10-Gast auch nicht den Windows 11-Key des Hosts. Das passiert i.d.R. aber ohnehin nie, denn der Witz von Virtualisierern ist ja, dass sie Hostsystem und Host-Calls von Gast-System und Gast-Calls voneinander isoliert, so auch die Lizenzabfragen. Virtuelle Gäste sind steht’s eigenständige Geräte, für die es auch eine eigene Einzelplatzlizenz braucht, wenn man diese in vollem Umfang vollständig freigeschaltet in einer VM nutzen möchte.

Wer unbedingt Support für ältere Systeme möchte, muss diesen halt einkaufen oder aber ist eben auf einen neuen Support-Geber beschränkt: in dem Fall auf die Entwickler von Virtualisierungslösungen und Emulatoren.

Möchtest Du mal mit weniger Overhead Virtualisieren, beschäftige Dich mal mit Anwendungsvirtualisierung (VMware ThinApp, Cameyo, Evalaze, App-V, AppX) und Containerisierung. Damit kriegt man nicht nur Anwendungen portabilisiert, sondern auch die einen oder anderen Uraltschätze fast nativ auch auf neuesten Windows 11-Rechnern unter 64-Bit zum laufen, auch 16-Bit-Urgetüme. Ansonsten halt wie gesagt: Hypervisoren nutzen. Und wenn Windows 10 22H2 32-Bit bei Dir noch kompatibel genug ist, dann virtualisiere eben dieses bei vorhandenem Nested-Virtualization-Feature, denn dann kann der Windows 10 x64-Gast ebenfalls seinen 32-Bit- und 16-Bit-Stack nativ ohne Leistungseinbußen virtualisieren. Wobei das nicht so viel Sinn macht, da ein virtualisiertes Windows 10 deutlich mehr Ressourcen verschlingt als ein virtualisiertes Windows 7, Vista, XP, 2000, ME oder 98. Vlt. wäre auch QEMU-Emulation inzwischen was für Dich, da diese auch nativ unter Windows 11 x64 läuft und aktuelle Rechner leistungsstark genug sind, auch Emulation performant genug auszuführen.

Ansonsten um noch Deine Frage zu beantworten, ob Du für Windows 10-Gast nicht eine eigene Lizenz bräuchtest: für vollständig freigeschaltet Feature-Umfang ja. Aber nur um Deine Altanwendungen/Games auszuführen brauchst Du nicht den vollständigen Featureumfang von Windows 10. Hier kannst Du Windows 10 auch einfach vollkommen legal unaktiviert als VM laufen lassen, denn Windows schaltet nicht einfach ab, nur weil man es nicht aktiviert. Da wird dann nur dieser eine Hinweis der fehlenden Aktivierung unten rechts angezeigt (den man aber ausblenden lassen kann oder bei gestarteten Spielen und Anwendungen nicht mal zu sehen ist) und einige Einstellungen in der Einstellungen-App sind ausgegraut, die aber irrelevant für die auszuführenden Anwendungen / Games in der VM sind. Ansonsten Kauf halt irgendwo für nen schmalen Taler eine gültige OEM-Windows 10-Lizenz (und ja, die gibt es, wenn man richtig recherchiert). Wer halt schlau war oder die Chance genutzt hat, hatte seinerzeit das jahrelange kostenlose Windows 10-Upgrade-Angebot von alten Windows 7-Lizenzen genutzt und die Windows 10-Aktivierung damit wenigstens einmal, und wenn es nur zum Testen war, durchgeführt. Damit ist es dann auch möglich, weiterhin Windows 10 (z.B. in einer VM) und selbst Windows 11 (als Host) mit solch markierten Windows 7-Keys zu aktivieren. Und falls mit Hardware, konkret Mainboard, verdongelt, dann diese Aktivierung halt mit einem Microsoft-Account (man kann sich auch einfach anonyme MS-Accounts anlegen) verknüpfen, dann kann man diese und somit den Key auch von Gerät zu Gerät oder zu VM-Geräten weiterhin übertragen.

Also viele Römer führen hier nach Weg, was eine korrekte Lizenzierung oder Virtualisierungsmöglichkeit betrifft.
 
wagga schrieb:
Brauche ich dafür aber dann nicht noch einen neuen Lizenzschlüssel
Ja, aber zum Testen, ob es geht, kannst du es ja auch ohne Key ausprobieren. Dann kannst du immer noch entscheiden, ob du es willst oder so lässt, wie es nun ist.
 
@BrollyLSSJ Ich teste morgen weiter die Software wird installiert und auch NTVDM nach installiert, die Anwendung stürzt aber dann beim Starten ab. Liebe Grüße.
 
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