Vista oder Windows Home Server

@1668mib

bin jetzt kein absoluter linux profi... aber gibt es nicht eine linux distri, die sich freeNAS nennt?

soweit ich weiß, wollte der threadersteller ja nicht wirklich die streamingdienste des WHS nutzen.
und die Backupfunktionen des WHS sind auch nciht unbedingt als perfekt einzustufen: es werden nämlich nur die shares gesichert, nicht jedoch das system selbst.

ein linux server, der auch für anfänger zu empfehlen ist: der ct debian-server in der neuesten version (2.irgendwas). sehr gut dokumentiert und sobald er mal eingerichtet ist, gibts für jeden dienst (firewall, small business server, proxy, fileserver etc.) eine recht gute hilfe. sollte man zumindestens mal in erwägung ziehen, da kostenlos :)
 
bist du zufällig Student?

Da gibts nen neues Programm von MS, jetzt bekommen alle Studenten in Deutschland bestimmte Software von MS umsonst. unteranderem auch Windows Server 2003 Standard Editon. Und wahrscheinlich auch bald Server 2008.
 
@Jägermeister_84: Hast du dazu Quellen?

-=EnForceR=- schrieb:
soweit ich weiß, wollte der threadersteller ja nicht wirklich die streamingdienste des WHS nutzen.
Gott sei Dank nicht, war das doch der einzige Punkt, in dem sich NAS-Systeme vom WHS absetzen konnten...

und die Backupfunktionen des WHS sind auch nciht unbedingt als perfekt einzustufen: es werden nämlich nur die shares gesichert, nicht jedoch das system selbst.
Sekunde mal, wir reden hier von der Möglichkeit, andere Rechner auf dem WHS zu sichern. Und diese Implementierung ist beispiellos. Wenn wir von Backupfunktion reden, reden wir davon. Diese funktioniert in 4 KB-Blöcken (die Standardzuordnungseinheitengröße von NTFS). Jeder Block wird nur einmal im Backup-Pool gespeichert, d.h. wenn du 20 Windows XP-Rechner hast, die du sichern willst, wirst du extrem viele doppelte Blöcke erhalten, weil viele Dateien eben auf diesen Systemen identisch sind. Diese werden dann auch nur ein einziges Mal gespeichert.
Das Backup ist als inkrementell zu betrachten und kann auf diese Weise platzsparend Wochen und Monate alte Backups der Rechner liefern. Man kann sagen was gesichert werde soll, und was nicht.
Und zudem ja, der WHS kann sich (noch nicht) selbst sichern, ja, aber man kann für jeden Share individuell "Folder Duplication"an- oder ausschalten. Finde ich an sich ausreichend.
Und es wird mit dem Power Pack 1 möglich sein, den WHS auf externe Medien zu sichern.

ein linux server, der auch für anfänger zu empfehlen ist: der ct debian-server in der neuesten version (2.irgendwas). sehr gut dokumentiert und sobald er mal eingerichtet ist, gibts für jeden dienst (firewall, small business server, proxy, fileserver etc.) eine recht gute hilfe. sollte man zumindestens mal in erwägung ziehen, da kostenlos :)
Den c't debian Server 2 hab ich ehrlich gesagt auch mal ausprobiert, aber da hab ich ehrlich gesagt gar nichts hinbekommen. Aufgeben werde ich das Projekt nicht, habe vor meinen WHS in der Xen-Umgebgung virtualisiert laufen zu lassen (hatte diesbezüglich ja den Autor des Artikels zum c't debian Server angemailt und werde das Gefühl nicht los, dass meine Anfrage auch mit ein Grund für den Folge-Artikel bzgl der Virtualisierung des WHS war, der glaube ich zwei Ausgaben später erschien). Aber viel Erfolg hatte ich damit nicht.
Zudem bietet der File-Server afaik keine vergleichbare Sicherungsmöglichkeiten sei es für Client-PCs oder für einzelne Freigaben.

Die c't selbst hat hat ja eine gewöhnliche NAS gegen den WHS antreten lassen und der WHS hat mit Aunahme des Punktes Media-Streaming die NAS komplett in die Schranken verwiesen. Auch wenn es nicht fair ist nur eine NAS zu verwenden, so ließen sich viele Aussagen auch auf andere NAS-Systeme übertragen... Die Kernausage am Ende war ungefär die, dass man sich bei den NAS-Systemen schnell von den Marketingausdrücken blenden lassen kann, vergleicht man aber mal die Systeme direkt, so ist der WHS eben mit Ausnahme des Punktes Streaming in quasi allen Belangen überlegen.

Hier das Zitat aus der c't 24/07
c't 24/07 schrieb:
Wenn man aus dem Funktionsumfang nur die Marketing-Buzzwords wie "Backup", "Fileserver", "leichte Erweiterbarkeit", "Druckerserver" oder "E-Mail-Server" zitiert, liegt das Freecom-NAS vorne. Blickt man aber hinter die Kulissen, stellt man schnell fest, dass das in den Windows Home Server integrierte Backup viel mächtiger ist als das des NAS, und auch bei der Erweiterbarkeit und der redundanten Datenspeicherung muss sich das NAS der Microsoftschen Drive-Extender-Technik klar geschlagen geben. Punkten kann das NAS allenfalls mit der besseren Multimedia-Unterstützung, den E-Mail-Diensten sowie dem Router.
 
Zuletzt bearbeitet: (grausame Rechtschriebfehler mussten korrigiert werden...)
Gerade die Backupfunktionen waren es, die mich zum Kauf des WHS bewogen haben. Und Student bin ich leider schon lange nicht mehr :heul:

Ich werde in den nächsten 14 Tagen mal den WHS aufsetzen und euch dann von meinen Erfahrungen berichten :D

CU, TermyD
 
ich muss zugeben, das wusste ich nicht. Also, dass man andere Rechner auf dem WHS backen kann.
das hier:
Jeder Block wird nur einmal im Backup-Pool gespeichert, d.h. wenn du 20 Windows XP-Rechner hast, die du sichern willst, wirst du extrem viele doppelte Blöcke erhalten, weil viele Dateien eben auf diesen Systemen identisch sind. Diese werden dann auch nur ein einziges Mal gespeichert.
Das Backup ist als inkrementell zu betrachten und kann auf diese Weise platzsparend Wochen und Monate alte Backups der Rechner liefern. Man kann sagen was gesichert werde soll, und was nicht.
ist allerdings eine feine Sache. Ich hab beruflich mit EMC AVamar zu tun, das ist nochmals eine Verbesserung des oben genannten Konzepts: Da findet das de-dupe direkt auf dem Host statt. Das heißt, kein Netzwerktraffic und die Backups sind nicht inkrementell sondern die hosts sehen sie als full (level 0) Backups an. :) Damit bringst du die zu sichernden Daten um bis zu 98% runter (solange keine häufig veränderten Daten auftreten... Bei Datenbankservern sinds vielleicht noch 10%)

Falls es wen interessiert: http://www.emcsoftware.de/products/software_az/avamar.htm :)

zum c't server:
Ja du hast recht, eine Backuplösung ist dort nicht integriert. allerdings gibt es in der linux/unix community mit sicherheit die eine oder andere lösung zu implementieren.

aber im Grunde stimm ich dir voll und ganz zu: der WHS ist für privatpersonen eine einfache und unkomplizierte lösung, die trotzdem recht viel kann. ich muss mich mal mehr damit auseinander setzen, muss zuvor aber erst mal einen pc zusammenbauen auf dem ich den WHS installieren kann. hab durch meinen job eine lizenz für den WHS ergattern können, welche im moment brach auf meinem schreibtisch rumliegt....

für jeden, der mehr über avamar wissen will: pm an mich ;)



€:

@Jägermeister_84: Hast du dazu Quellen?
er meint bestimmt das MSAA (Microsoft Academic Alliance) Programm, siehe link:
http://www.microsoft.com/germany/bildung/infopool/msdnaa.mspx
 
Zuletzt bearbeitet:
das MSDNAA gibt es afaik aber nicht für jeden Studeten sonden ist fakultätabhängig. Zudem schreibt er von "neues Programm", MSDNAA ist schon alt :-)

Wobei die Backups des WHS eigentlich auch nicht wirklich so als inkrementell zu verstehen sind, wie man es in der Regel macht. Es ist ein inkrementeller Ansatz...

Und die Idee, dass alle Rechner-Backups an einem zentralen Punkt im Netzwerk gespeichert werden, finde ich gar nicht so schlecht, wie gesagt, so profitiert man noch stärker von gleichen Dateien. Zudem braucht man nur eine WHS-Lizenz für eine Unzahl von Rechnern, ka wie das Lizenzmodell/Preise bei Avamar aussieht...
 
Er meint sicher MSDNAA, das ist für manche halt neu. ;)

MSDNAA war übrigens nicht von der Fakultät abhängig, sondern vom Studiengang. Und "war", weil derzeit Verhandlungen mit Microsoft laufen, gesamte Universitäten in das Programm aufzunehmen.
 
Ja, im Grunde ist es eher Studiengang-abhängig als Fakultät-abhängig. Aber im Moment ist es eben die Fakultät und nicht die Hochschule selbst, die am Programm teilnimmt.
 
Danke, NeoPunk :-)
Aber irgendwie sehe ich da nur eine sehr begrenzte Zahl an Hochschulen für Deutschland oO
 
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