@Jägermeister_84: Hast du dazu Quellen?
-=EnForceR=- schrieb:
soweit ich weiß, wollte der threadersteller ja nicht wirklich die streamingdienste des WHS nutzen.
Gott sei Dank nicht, war das doch der einzige Punkt, in dem sich NAS-Systeme vom WHS absetzen konnten...
und die Backupfunktionen des WHS sind auch nciht unbedingt als perfekt einzustufen: es werden nämlich nur die shares gesichert, nicht jedoch das system selbst.
Sekunde mal, wir reden hier von der Möglichkeit, andere Rechner auf dem WHS zu sichern. Und diese Implementierung ist beispiellos. Wenn wir von Backupfunktion reden, reden wir davon. Diese funktioniert in 4 KB-Blöcken (die Standardzuordnungseinheitengröße von NTFS). Jeder Block wird nur einmal im Backup-Pool gespeichert, d.h. wenn du 20 Windows XP-Rechner hast, die du sichern willst, wirst du extrem viele doppelte Blöcke erhalten, weil viele Dateien eben auf diesen Systemen identisch sind. Diese werden dann auch nur ein einziges Mal gespeichert.
Das Backup ist als inkrementell zu betrachten und kann auf diese Weise platzsparend Wochen und Monate alte Backups der Rechner liefern. Man kann sagen was gesichert werde soll, und was nicht.
Und zudem ja, der WHS kann sich (noch nicht) selbst sichern, ja, aber man kann für jeden Share individuell "Folder Duplication"an- oder ausschalten. Finde ich an sich ausreichend.
Und es wird mit dem Power Pack 1 möglich sein, den WHS auf externe Medien zu sichern.
ein linux server, der auch für anfänger zu empfehlen ist: der ct debian-server in der neuesten version (2.irgendwas). sehr gut dokumentiert und sobald er mal eingerichtet ist, gibts für jeden dienst (firewall, small business server, proxy, fileserver etc.) eine recht gute hilfe. sollte man zumindestens mal in erwägung ziehen, da kostenlos
Den c't debian Server 2 hab ich ehrlich gesagt auch mal ausprobiert, aber da hab ich ehrlich gesagt gar nichts hinbekommen. Aufgeben werde ich das Projekt nicht, habe vor meinen WHS in der Xen-Umgebgung virtualisiert laufen zu lassen (hatte diesbezüglich ja den Autor des Artikels zum c't debian Server angemailt und werde das Gefühl nicht los, dass meine Anfrage auch mit ein Grund für den Folge-Artikel bzgl der Virtualisierung des WHS war, der glaube ich zwei Ausgaben später erschien). Aber viel Erfolg hatte ich damit nicht.
Zudem bietet der File-Server afaik keine vergleichbare Sicherungsmöglichkeiten sei es für Client-PCs oder für einzelne Freigaben.
Die c't selbst hat hat ja eine gewöhnliche NAS gegen den WHS antreten lassen und der WHS hat mit Aunahme des Punktes Media-Streaming die NAS komplett in die Schranken verwiesen. Auch wenn es nicht fair ist nur eine NAS zu verwenden, so ließen sich viele Aussagen auch auf andere NAS-Systeme übertragen... Die Kernausage am Ende war ungefär die, dass man sich bei den NAS-Systemen schnell von den Marketingausdrücken blenden lassen kann, vergleicht man aber mal die Systeme direkt, so ist der WHS eben mit Ausnahme des Punktes Streaming in quasi allen Belangen überlegen.
Hier das Zitat aus der c't 24/07
c't 24/07 schrieb:
Wenn man aus dem Funktionsumfang nur die Marketing-Buzzwords wie "Backup", "Fileserver", "leichte Erweiterbarkeit", "Druckerserver" oder "E-Mail-Server" zitiert, liegt das Freecom-NAS vorne. Blickt man aber hinter die Kulissen, stellt man schnell fest, dass das in den Windows Home Server integrierte Backup viel mächtiger ist als das des NAS, und auch bei der Erweiterbarkeit und der redundanten Datenspeicherung muss sich das NAS der Microsoftschen Drive-Extender-Technik klar geschlagen geben. Punkten kann das NAS allenfalls mit der besseren Multimedia-Unterstützung, den E-Mail-Diensten sowie dem Router.