Vista runter und Linux drauf

Hermann-Josef

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Hallo ich bin neu hier und hab schon ne frage:

Ich habe noch Vista auf meinen PC und möchte gerne Linuz drauf machen .
Habe leider keine DVD von Vista mehr aber mir wurdegesagt das das nur mit DVD geht .
Ich hoffe der eine oder andere hatt da ne Lösung für mich .
Also meine PC Kenntnise sind sind soweit ok. Aber mit dem Englich was leider in den meisten fällen auf taucht bin ich nicht so sehr gewant .
Also bitte wenn es möglich ist auf deutsch.

Mit einem freundlichen Hallo

Hermann-Josef
 
Zum Deinstallieren von Vista brauchst du keine Vista-DVD.
Welche Linux Distribution möchtest du denn verwenden? Ubuntu/Mint wären für Einsteiger zu empfehlen
Dazu gibt es auch genügend Installation-Guides und man kann bei der Installation auch die Festplatte formatieren(löschen)
 
Zuletzt bearbeitet:
Dafür ist definitiv nicht der Datenträger von Windows Vista notwendig.
Einfach die gewünschte Distribution saugen, und loslegen.
 
Bei der Installation kann man wählen, ob man die alte Installation überschreiben möchte oder sie neben der alten Installation raufspielen möchte. Ich würde einem "blutigen Anfänger" wie dir erstmal empfehlen, die Vista-Installation nicht zu überschreiben. Mit Linux ändern sich viele Dinge, mit denen man nicht unbedingt rechnet und die Einarbeitung kann sehr viel Zeit und Mühe in Anspruch nehmen. Da ist es vielleicht nicht schlecht, im Notfall nochmal auf die vertraute Vista-Umgebung zurückgreifen zu können.
 
Centos 6.3 ist auch eine nette Linux-Variation. Oberfläche nähert sich Windows.
Allerdings, wie vorher ja auch schon gesagt, für Anfänger ist Linux ein harter Brocken -vor Allem ohne englisch Kenntnisse.
Die Kommandozeilen-Befehle leiten sich alle vom englischen ab !
http://de.wikibooks.org/wiki/Linux-Kompendium:_Grundlagen
Lies Dir das mal durch, verdaue es und überlege noch einmal, ob Du nicht lieber Win 7 oder 8 nimmst !
 
Lad dir Linux mint hier von computerbase. einfach brennen neustarten von der cd/dvd starten und alles weitere dem installationsmanager entnehmen der sehr einfach und übersichtlich ist.

danach zurücklehnen und sich über ein feines stück bestriebssystem freuen


hab damit mein netbook ausgestattet und es läuft wie geölt.

bin von ubuntu auf mint umgestiegen weil mir bei ubuntu der neue aufbau des menü´s etc nicht mehr gefällt da ist mint einsteiger freundlicher und verständlicher
 
Zuletzt bearbeitet:
Ubuntu hat sich Barrierefreiheit als eines der großen Ziele gesetzt. Dazu zählt auch den Nutzern möglichst viele Sprachen anzubieten. Im Grunde läuft es so ab: Du brennst Ubuntu auf CD (oder Stick). Es bootet von der CD (oder dem Stick) automatisch mit den passenden Einstellungen und fragt als erstes welche Sprache du nutzen möchtest. Ab dann ist alles auf Deutsch und kein Problem mehr. Ein automatisches Installationsprogramm, das Vista löscht ist ebenfalls vorhanden.
 
Also ich hab Ubuntu 12.04 auf nem Zweitrechener (hatte vorher keine Linux Erfahrung) und bin sofort damit gut zurecht gekommen. Die Oberfläche ähnelt ein bisschen der von MAC OS. Zudem gibt es für Ubuntu eine Ausgezeichnete Wiki, für Anfänger, wie für Profis: http://wiki.ubuntuusers.de/Startseite
 
bananen_admiral schrieb:
Also ich hab Ubuntu 12.04 auf nem Zweitrechener (hatte vorher keine Linux Erfahrung) und bin sofort damit gut zurecht gekommen.[/URL]

Es ist immer die Frage, was man damit macht. Wenn man nur Textdateien schreiben und speichern möchte und auch sonst nie die "vorgesehenen Pfade" verlässt, kann man ganz gut zurande kommen. Es kann jedoch auch schnell Probleme geben, es kann eben doch einmal der Dateimanager abstürzen (bei mir der häufigste Fehler unter Ubuntu) oder andere Fehler tauchen auf. Das wird dann frustierend und man wünscht sich die einfachsten Funktionen von Windows zurück. Ist glaube ich ganz normal bei einem Anfänger und man muss darauf vorbereitet sein.
 
Mir ist in den letzten paar Jahren häufiger die explorer.exe abgekackt als der Nautilus....
Der Unterschied ist: Wenn mir der Nautilus wirklich abnippelt, dann rüste ich halt um auf Dophin. Oder ich lese in riesigen Mengen frei verfügbarer Dokumentation nach, wie ich das Problem doch beheben könnte. Wenn sich der Windows Explorer verabschiedet, dann bist du am Arsch. Dann geht nichts mehr und du hast auch nahezu keine Chance, noch etwas zu reparieren.

Tatsächlich kann man auch einen Laien wunderbar an Ubuntu oder Mint setzen. Canonical haben hier ein perfektes Einsteigerpaket geschnürt. Viel mehr kann man Richtung "idiotensicher" kaum machen.
 
Mir ist seit Vista nie mehr der explorer abgestürzt. Wenn er es doch mal tut, kann man ihn über Strg+Shift+ESC -> Datei-> neuer Task ausführen -> "explorer.exe" auch leicht wiederherstellen. Aber wie gesagt, seit 6 Jahren nicht mehr passiert.

Dophin zu installieren war dann auch meine nächste Wahl im Falle von Linux. Leider hatten dann viele Programme plötzlich Probleme mit den anderen Fenstern. Dann fehlten meist die "Minimieren, Maximieren, Schließen" Buttons.

Ich bleibe dabei. Linux gleich als einziges Hauptsystem draufzubügeln ist für den Anfänger riskant.
 
nukular8400 schrieb:
Dophin zu installieren war dann auch meine nächste Wahl im Falle von Linux. Leider hatten dann viele Programme plötzlich Probleme mit den anderen Fenstern. Dann fehlten meist die "Minimieren, Maximieren, Schließen" Buttons.

Ich bleibe dabei. Linux gleich als einziges Hauptsystem draufzubügeln ist für den Anfänger riskant.
Was war denn die letzte Version, die du getestet hattest?
Ich finde es heutzutage deutlich riskanter für einen Anfänger Windows 7 zu installieren. Die ganzen Updates und Treiber zu installieren dauert erstens ewig und ist nicht immer problemlos.

@topic: Du kannst auch ganz einfach mal eine Live Umgebung testen, dann siehst du ja, ob du damit zurecht kommst.
Also auf "Ubuntu ausprobieren" klicken anstatt "intsallieren".

Wie du genau vorgehen kannst:
- Auf Ubuntu.com gehen und das Image runterladen
- z.B. Linux live usb creater installieren und das Image auf einen USB Stick "brennen"
- Vom Stick booten(vorher im BIOS einstellen)
- Dann entweder ausprobieren oder gleich installieren
 
Du kannst natürlich auch openSUSE verwenden. Ist eigentlich nur Geschmackssache, also probiers einfach! ;)
Ich gehe davon aus, dass man auch openSUSE direkt vom Stick aus testen kann. Siehste dann ja, ob es dir taugt.
 
sacridex schrieb:
Du kannst natürlich auch openSUSE verwenden. Ist eigentlich nur Geschmackssache, also probiers einfach! ;)
Ich gehe davon aus, dass man auch openSUSE direkt vom Stick aus testen kann. Siehste dann ja, ob es dir taugt.

openSUSE ist schon recht "bloat", was gerade bei einem USB-Livesystem recht schwerfällig laufen könnte.

Ich würde zu Xubuntu 12.04 oder zwecks Lernkurve zu den freundlichen Debian-testing-/Archdistris Crunchbang(Waldworf)/Archbang raten.

nukular8400 schrieb:
...
Ich bleibe dabei. Linux gleich als einziges Hauptsystem draufzubügeln ist für den Anfänger riskant.

Gar nicht, gerade durch die aktuell erreichte Stabilität und ubuntuusers.de kann ein ambitionierter Anfänger keinen großen Schaden anrichten. Von Sicherheit (im Bezug zu Windows) reden wir am besten gar nicht.
 
openSuSE ist für Anfänger aus meiner Sicht sehr gut geeignet. Die Zeit, als SuSE Linux extrem aufgebläht war, ist lange vorbei, eher ist das gegenteil der Fall. Es wird die Software bereitgestellt, die für einen sicheren Einstieg und eine gute usability nötig ist, mitgeliefert, unnötiger Ballast ist im Grundumfang seit einigen Releases nicht mehr dabei. Das kann der User, wenn er erst einmal sattelfest ist, immer noch bei Bedarf über externe Repos nachinstallieren.
Als großen Vorteil sehe ich die seit langem verfolgte Strategie, wie openSuSE mit Konfigurationsdateien umgeht. Beispiel Apache, wer den noch nie eingerichtet hat, ist erst einmal von der monströsen Konfigurationsdatei der meisten Distributionen erschlagen. openSuSE teilt alles auf mherere kleine Einzeldateien auf, die per inklude Befehl in die Hauptdatei eingebunden werden. Das hat den Vorteil, daß zum Einen die dateien übersichtlicher werden, zum Andren, und das ist der hauptvorteil, verhaut man die Konfiguration, löscht man einfach die selbsterstellte zusätzliche Datei, befindet sich die Gesamtkonfiguration wieder im Urzustand, ohne daß man suchen muß, was man nun alles geändert hat. Diese Strategie wird bei vielen Paketen angewendet. Selbst Gentoo ist zumindest bei der Portage Konfiguration mittlerweile auch dazu übergegangen.
Die allgemeine Systemkonfiguration per YaST2 sucht meiner Meinung nach eh ihresgleichen, da kommt keine andere Distribution heran, gerade, wenn es um die Benutzerfreundlichkeit für Anfänger geht.
Das ist wie gesagt alles meine persönliche Meinung, die auf rund 20 Jahren Linux Erfahrung basiert, meine holperigen Anfänge habe ich noch mit unzulänglichen Distributionen auf dem Amiga gemacht.
 
Hyla schrieb:
Centos 6.3 ist auch eine nette Linux-Variation. Oberfläche nähert sich Windows.
Allerdings, wie vorher ja auch schon gesagt, für Anfänger ist Linux ein harter Brocken -vor Allem ohne englisch Kenntnisse.
Die Kommandozeilen-Befehle leiten sich alle vom englischen ab !
http://de.wikibooks.org/wiki/Linux-Kompendium:_Grundlagen
Lies Dir das mal durch, verdaue es und überlege noch einmal, ob Du nicht lieber Win 7 oder 8 nimmst !

Dem kann ich nur zustimmen.

Generell sollte man Einsteigern empfehlen, erstmal mit Konsolen-Linux klarzukommen, als gleich nur am Desktop zu arbeiten. Bei Linux muss man schon viel Einsatz und Zeit mitbringen, um sich einzuarbeiteb. Vor allem was das Rechtesystem und Dienste angeht, da kommt man ohne Erfahrung auf der Konsole (Bash etc.) nicht drum herum. Gerade für jemanden, der von Windows kommt, ist es ein schwerer, aber gangbarer Weg.

Centos ist ein sehr gutes Linux mit einer guten Paketverwaltung. Es ist halt ein Enterprise OS auf Communitybasis. Dennoch haben andere Distributionen eine größere Community. Debian, Ubuntu etc. haben da einfach mehr Info für den Anfänger zum Start.

Am Wichtigsten: Viel Zeit und und nochmehr Geduld mitbringen.
 
Suche dir eine Linux User Group in deiner Nähe.
Dann Installierst du eine Linux Distribution deiner Wahl und sobald du nicht weiter kommst, nimmst du den Rechner einfach mit dahin :)

Gruß.
 
davidbaumann schrieb:
Suche dir eine Linux User Group in deiner Nähe.
Dann Installierst du eine Linux Distribution deiner Wahl und sobald du nicht weiter kommst, nimmst du den Rechner einfach mit dahin :)

Gruß.

Und wozu giebt es dieses Linuz Forum
 
nukular8400 schrieb:
Mir ist seit Vista nie mehr der explorer abgestürzt. Wenn er es doch mal tut, kann man ihn über Strg+Shift+ESC -> Datei-> neuer Task ausführen -> "explorer.exe" auch leicht wiederherstellen. Aber wie gesagt, seit 6 Jahren nicht mehr passiert.
Ich hingegen hatte gerade unter Vista zeitweilig schwere Sorgen mit dem Explorer.
Oh, und ein Nautilus ist noch schneller neu gestartet. Einfach irgendwo einen Ordner öffnen, schon startet er neu. Wenn er hängt (und dementsprechend auch nicht neu starten kann) hilft immer ein "killall nautilus" in ein beliebiges Terminal...

Dophin zu installieren war dann auch meine nächste Wahl im Falle von Linux. Leider hatten dann viele Programme plötzlich Probleme mit den anderen Fenstern. Dann fehlten meist die "Minimieren, Maximieren, Schließen" Buttons.
Dolphin ist auf KDE ausgelegt. Mit Gnome-basierten Systemen KANN es da durchaus mal zu Macken kommen. Vor allem passt die einheitliche Optik dann nicht.

Ich bleibe dabei. Linux gleich als einziges Hauptsystem draufzubügeln ist für den Anfänger riskant.
Es ist nicht risikanter als die Verwendung von Windows... es ist sogar viel sicherer. Da die Anzahl der In-The-Wild - Viren unter Linux noch quasi bei Null ist kann aus der Richtung schon mal nix passieren. Da alle Software über das Repository installiert werden sollte ist auch diese Seite (Stichwort Download-Abzocke) abgesichert. Die Chancen, dass ein Repository kompromittiert wurde ist recht gering.

Hermann-Josef schrieb:
Hallo und Danke für eure Hilfe.
Ich habe heute openSUSE 12.2 bekommen . Was haltet ihr den davon ?
Kann man nutzen, muss man aber nicht. Ich mag's nicht. Ich mag lieber Debian-Derivate wie Ubuntu.

Großer Nachteil bei openSUSE: Die Grafiktreiber von AMD und NVidia befinden sich soweit ich weiß nicht direkt in den offiziellen Repositories, man muss auf Drittquellen zurückgreifen. Bei Ubuntu hat man das Problem nicht.

Überkinger schrieb:
Generell sollte man Einsteigern empfehlen, erstmal mit Konsolen-Linux klarzukommen, als gleich nur am Desktop zu arbeiten. Bei Linux muss man schon viel Einsatz und Zeit mitbringen, um sich einzuarbeiteb. Vor allem was das Rechtesystem und Dienste angeht, da kommt man ohne Erfahrung auf der Konsole (Bash etc.) nicht drum herum. Gerade für jemanden, der von Windows kommt, ist es ein schwerer, aber gangbarer Weg.
Was soll ein "User" mit dem Rechtesystem? Er kommt an SEINE Dateien ran. Er kommt nicht an die Dateien anderer User des Gerätes ran, außer er geht den Umweg über den Administrator-Zugang. Das ist nicht nur toll und sicher, es ist sogar einen Hauch besser als unter Windows.
Und was hat ein "User" mit den Diensten zu schaffen? Er wird sein heimisches Notebook doch nicht zu einem Mailserver machen. Er wird im Zweifel nicht anfangen, mit MySQL und Apache rumzufuchteln. Er wird nicht gerade n FTP aufsetzen, einen Shoutcast-Stream anbieten, sich als DNS zur Verfügung stellen,.... Das höchste der Gefühle für einen reinen Anwender ist, dass er seinen Drucker im Netzwerk bereitstellen will, und CUPS ist nun wirklich ein Nobrainer-Dienst.

Ein reiner Anwender, der auch unter Windows auch nur seine 5 Icons auf dem Desktop oder im Schnellstart anklickt, wird unter den einsteigerfreundlichen Distributionen wie Ubuntu oder openSUSE im Regelfall in der Shell genau GAR NIX tun müssen. Wenn etwas spinnt, dann muss er mal googlen, wie man das löst und im Zweifel die 10 Befehle, die da in der Ubuntu Wiki stehen, blind abtippen...

Centos ist ein sehr gutes Linux mit einer guten Paketverwaltung. Es ist halt ein Enterprise OS auf Communitybasis. Dennoch haben andere Distributionen eine größere Community. Debian, Ubuntu etc. haben da einfach mehr Info für den Anfänger zum Start.
Centos ist doch der blanke Overkill für so einen Fall. Was kommt als nächstes, Arch oder Genoo? Slackware? N handkompilierter Microkernel wie FIASCO?

Hermann-Josef schrieb:
Und wozu giebt es dieses Linuz Forum
Nochmal: Es heißt Linux, mit X hinten.

Und wie findet man solche User Groups? Nun, natürlich könntest du Google fragen.... oder du gehst einfach in die Informatik-Fakultät der nächstgelegenen leidlich renomierten Universität und fragst da den erstbesten Langhaarigen um Hilfe.
 

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