nukular8400 schrieb:
Mir ist seit Vista nie mehr der explorer abgestürzt. Wenn er es doch mal tut, kann man ihn über Strg+Shift+ESC -> Datei-> neuer Task ausführen -> "explorer.exe" auch leicht wiederherstellen. Aber wie gesagt, seit 6 Jahren nicht mehr passiert.
Ich hingegen hatte gerade unter Vista zeitweilig schwere Sorgen mit dem Explorer.
Oh, und ein Nautilus ist noch schneller neu gestartet. Einfach irgendwo einen Ordner öffnen, schon startet er neu. Wenn er hängt (und dementsprechend auch nicht neu starten kann) hilft immer ein "killall nautilus" in ein beliebiges Terminal...
Dophin zu installieren war dann auch meine nächste Wahl im Falle von Linux. Leider hatten dann viele Programme plötzlich Probleme mit den anderen Fenstern. Dann fehlten meist die "Minimieren, Maximieren, Schließen" Buttons.
Dolphin ist auf KDE ausgelegt. Mit Gnome-basierten Systemen KANN es da durchaus mal zu Macken kommen. Vor allem passt die einheitliche Optik dann nicht.
Ich bleibe dabei. Linux gleich als einziges Hauptsystem draufzubügeln ist für den Anfänger riskant.
Es ist nicht risikanter als die Verwendung von Windows... es ist sogar viel sicherer. Da die Anzahl der In-The-Wild - Viren unter Linux noch quasi bei Null ist kann aus der Richtung schon mal nix passieren. Da alle Software über das Repository installiert werden sollte ist auch diese Seite (Stichwort Download-Abzocke) abgesichert. Die Chancen, dass ein Repository kompromittiert wurde ist recht gering.
Hermann-Josef schrieb:
Hallo und Danke für eure Hilfe.
Ich habe heute openSUSE 12.2 bekommen . Was haltet ihr den davon ?
Kann man nutzen, muss man aber nicht. Ich mag's nicht. Ich mag lieber Debian-Derivate wie Ubuntu.
Großer Nachteil bei openSUSE: Die Grafiktreiber von AMD und NVidia befinden sich soweit ich weiß nicht direkt in den offiziellen Repositories, man muss auf Drittquellen zurückgreifen. Bei Ubuntu hat man das Problem nicht.
Überkinger schrieb:
Generell sollte man Einsteigern empfehlen, erstmal mit Konsolen-Linux klarzukommen, als gleich nur am Desktop zu arbeiten. Bei Linux muss man schon viel Einsatz und Zeit mitbringen, um sich einzuarbeiteb. Vor allem was das Rechtesystem und Dienste angeht, da kommt man ohne Erfahrung auf der Konsole (Bash etc.) nicht drum herum. Gerade für jemanden, der von Windows kommt, ist es ein schwerer, aber gangbarer Weg.
Was soll ein "User" mit dem Rechtesystem? Er kommt an SEINE Dateien ran. Er kommt nicht an die Dateien anderer User des Gerätes ran, außer er geht den Umweg über den Administrator-Zugang. Das ist nicht nur toll und sicher, es ist sogar einen Hauch besser als unter Windows.
Und was hat ein "User" mit den Diensten zu schaffen? Er wird sein heimisches Notebook doch nicht zu einem Mailserver machen. Er wird im Zweifel nicht anfangen, mit MySQL und Apache rumzufuchteln. Er wird nicht gerade n FTP aufsetzen, einen Shoutcast-Stream anbieten, sich als DNS zur Verfügung stellen,.... Das höchste der Gefühle für einen reinen Anwender ist, dass er seinen Drucker im Netzwerk bereitstellen will, und CUPS ist nun wirklich ein Nobrainer-Dienst.
Ein reiner Anwender, der auch unter Windows auch nur seine 5 Icons auf dem Desktop oder im Schnellstart anklickt, wird unter den einsteigerfreundlichen Distributionen wie Ubuntu oder openSUSE im Regelfall in der Shell genau GAR NIX tun müssen. Wenn etwas spinnt, dann muss er mal googlen, wie man das löst und im Zweifel die 10 Befehle, die da in der Ubuntu Wiki stehen, blind abtippen...
Centos ist ein sehr gutes Linux mit einer guten Paketverwaltung. Es ist halt ein Enterprise OS auf Communitybasis. Dennoch haben andere Distributionen eine größere Community. Debian, Ubuntu etc. haben da einfach mehr Info für den Anfänger zum Start.
Centos ist doch der blanke Overkill für so einen Fall. Was kommt als nächstes, Arch oder Genoo? Slackware? N handkompilierter Microkernel wie FIASCO?
Hermann-Josef schrieb:
Und wozu giebt es dieses Linuz Forum
Nochmal: Es heißt Linux, mit X hinten.
Und wie findet man solche User Groups? Nun, natürlich könntest du Google fragen.... oder du gehst einfach in die Informatik-Fakultät der nächstgelegenen leidlich renomierten Universität und fragst da den erstbesten Langhaarigen um Hilfe.