Vm Ware Testing Cloud Solution

awo

Lt. Commander
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Hallo Zusammen,



durch die jetzige Situation müssen wir intern unsere VM Strategie zum Testen Verschiedener Softwarestände überdenken.

Stand jetzt ist, das wir alle Softwarestände als Verschiedene Images für Vmware und VirtualBox haben und diese Lokal auf einem Share abgelegt sind.

Jeder Benutzer hat hierzu auf seinem PC VirtualBox oder VM Workstation installiert zieht sich das Image und startet die VM

  • Angedacht ist dies in die Cloud zu verlagern. Sprich VirtualBox oder VMware für die Cloud alternative gerne auch andere Produkte.
  • Zugriff auf die Umgebung sollte wenn möglich über AzureAD/Office365 laufen um es einfacher zu gestallten.
  • Die Images werden vorbereitet und Central ablegt damit jeder darauf zugriff hat und sich seine eigene VM starten kann
Wir haben uns schon mit Kunden unterhalten die ein ähnliches Projekt angegangen sind und alle haben gesagt das es hier wohl nichts auf dem Markt geben soll das passt.

Habt ihr hier schon Erfahrung gemacht wenn ja wie gut wie schlecht und welcher Service.

VmWare Cloud/ Horizon Cloud habe ich schon gefunden. Sowie Orcale Compute.

Hat jemand damit Erfahrung gemacht?

Gerne bin ich für Vorschläge offen dies anders zu Lösen. Azure dazu zu benutzen halte ich /wir für zu teuer.



Grüße



Alex
 

Simanova

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Die Lizenzkosten für den VMware Cloudquatsch sind für kleine und mittelständische Unternehmen unattraktiv. Als Systemdienstleister ist es sinnvoller sich einen Serverraum zu mieten, dort für eine einmalige Invesition einen VM Host aufzustellen.

Dann kannst du die VM dahin umziehen und die Leute per VPN/ Remote etc. drauf lassen.
Die Office365 Anbindung ist dann ja auch kein Thema mehr.

Die meisten Kunden wollen auch nur einen Datenspeicher. Da kannste einfach ein paar Nextcloud Instanzen aufsetzen und den Kunden die Anbindung mittels Nextcloud App vorschlagen.
 

awo

Lt. Commander
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Hi ,

Danke für die Antworten. Container schaue ich mir mal an, aber was ich bis jetzt gelesen habe, wird das wohl nichts, da wir IIS und SQL benötigen um die Software zu testen. Da mit dem internen Server habe ich auch schon überlegt. PS: Es ist nur für den internen Gebrauch gedacht und nicht als Dienstleistung.

grüße

Alex
 

snaxilian

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Es gibt den MSSQL Server als Container von Microsoft: https://hub.docker.com/_/microsoft-mssql-server
Es gibt den IIS als Container von Microsoft: https://hub.docker.com/_/microsoft-windows-servercore-iis

Aber das erfordert eben eine Dockerbasierte Umgebung, dann kann man wunderbar damit herum spielen und testen.

Darf man fragen inwiefern du Azure für zu teuer hälst? Google und AWS bewegen sich da in einem ähnlichen Bereich aber nur bei Azure hast du dein gewünschtes Single Sign On.

Grundlegend wenn es in "der Cloud" ablaufen soll: Die ganzen Images kann man auf einem S3 Bucket bzw. Azure Blob Storage ablegen oder behält es als Image direkt da wo man die ganzen Instances verwaltet. Benötigt ein Mitarbeiter (MA) eins der Images, nimmt er sich das benötigte Image, pappt ne Instanz dazu, sprich die Compute Ressourcen (CPU + RAM, Netzwerk etc), startet die Instanz, verbindet sich dorthin, testet und wenn der MA fertig ist wirft er die Instanz wieder weg. Zahlung also nur bei Nutzung.
Wenn eure Tests immer identisch ablaufen solltet ihr ernsthaft darüber nachdenken ob ihr das nicht automatisieren könnt/wollt, z.B. mit Jenkins oder Gitlab Runner. Da baust dir deine Testpipeline zusammen sowie das Deployment & aufräumen der Instanzen und wenn du das testen willst startest die Pipeline und bekommst ein geht oder eben geht nicht zurück. So zumindest der stark vereinfachte Ablauf. Setzt natürlich voraus, dass die Tests nicht aus manuellem herumgeklicke bestehen wobei man vermutlich selbst das irgendwie automatisiert bekommt.

Andererseits: Lese ich das richtig, dass es nur aktuell nicht so einfach ist weil alle remote arbeiten und sich daher nicht die Images quer durchs Netz kopieren sollen? Haben die MAs nur einen PC der jetzt zuhause steht oder einen PC im Büro und zuhause einen Laptop? Dann könnte man ja einfach VPN aufbauen, RDP vom Laptop zum PC und dann so testen...
 

awo

Lt. Commander
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Guten Morgen,

ich merke schon ich habe anfangs zu viele Details ausgelassen was mein Fehler war.
Die VMs werden nicht nur zum testen von Funktionen in älteren Versionen der Software genutzt, sondern auch zum Teil zum testen mit Datenbanken von Kunden. Es ist unabdingbar das man in der VM eine GUI hat. Was ich bis jetzt gelesen habe über container in Azure ist das nicht so einfach? Desweiteren gibt es VMs die auf Server 2008 angewiesen sind. Jede VM hat einen IIS und SQL Server lokal installiert.

@snaxilian Jeder arbeitet mit seinem Office laptop von zu hause aber im Grunde ist das eins der Probleme. Das ewige rumkopieren :) nicht zu reden von dem Super Internet das manche haben :D. Wir möchten dies jetzt einfach zentral haben und für die Benutzer: 150+ so einfach wie möglich machen. Nicht alle haben großen know how. So wie es im moment ist, ist es am einfachsten. VM Kopieren, starten und Spaß haben,. Was im allgemeinen von Azure abschreckt sind die möglichen immensen kosten. In meiner letzten Schulung/Workshop über Azure wurde mehrmals von verschiedenen Leuten darauf hingewiesen das für unser Vorhaben Azure nicht geeignet ist auf Grund der Kosten.

Grüße

Alex
 

snaxilian

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esweiteren gibt es VMs die auf Server 2008 angewiesen sind.
Cool, ihr betreibt also wissentlich aktiv Serversysteme, die End of Life sind und keinerlei (Security-)Updates mehr erhalten? Mutig aber wenn ihr die Verantwortung und den Support dafür leisten könnt: meinen Respekt.</sarcasm>

Ich verstehe nach wie vor nicht so ganz wieso $Cloudanbieter dafür nicht passend ist. Wenn ihr im Kundenauftrag das testen sollt kann man die Kosten dafür dem Kunden weiter reichen. Außerdem zahlt ihr für die VMs in der "Cloud" ja nur, wenn diese laufen, ansonsten nur für die Lagerung der Images.

Wenn ihr das trotzdem lokal hinstellen wollt müsstet ihr einen oder mehrere Server kaufen mit den notwendigen Ressourcen und Redundanzen für den Maximalfall, sprich möglichst viele bis alle Test-VMs laufen parallel.
Neben der Hardware kommen noch ggf. Service/Supportverträge hinzu und Lizenzen für die entsprechende Software (HyperV + Datacenter Lizenz für viele Windows VMs) oder VMware ESXi. Bei beiden kannst du nicht beliebig starke CPUs verbauen weil es je nach Anzahl Kerne unterschiedliche Kosten verursacht.
Diese Anschaffungskosten sind jetzt dann natürlich recht hohe Capex, die ihr niemandem in Rechnung stellen könnt aber das sind dann auch eher betriebswirtschaftliche Aspekte.

Benötigen die VM eine grafische Oberfläche zum verwalten des SQL-Servers und des IIS oder weil eure (Test-)Anwendungen nur lokal laufen? Denn die reine Verwaltung funktioniert ja auch rein technisch betrachtet wunderbar remote wenn man das denn möchte bzw. muss.
 

awo

Lt. Commander
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Hi,

wir Betreiben diese nur zum testen als VMs mehr nicht. Ja der Kunde bezahlt dafür nichts nur unter bestimmten Umständen. Aber das ist auch nicht das Thema :). Natürlich wäre mir Cloud am liebsten, da gerade VMWare und auch Oracle dies anbieten. Gibt es für Azure einen "Rechner" um das grob zu überschlagen? Im Grunde müssten wir nur dafür sorgen, das die VMs sich nach x Minuten selbst ausschalten wenn diese nicht benutzt werden.

Ja die GUI benötigen wir auch für den Client der Software (ältere Versionen). sonst könnten wir das anders regeln.

Lokal hinstellen wäre wirklich nur die Notlösung.

Grüße

Alex
 

awo

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Danke dir. echt nicht so teuer wie ich gedacht habe. Das gute ist aj das diese nicht ständig an sind sondern nur bei Gebrauch.
 

snaxilian

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Jup. Gerade für Workloads, die nicht 24x7 benötigt werden oder nur für ein paar Wochen oder ggf. auch Monate für ein Projekt ist so etwas sinnvoll. Mit etwas Hirnschmalz könntest du beispielsweise auch das ausschalten und entfernen von Instanzen automatisieren, z.B. über azure functions.

Ganz ganz ganz stark rudimentär vereinfacht ohne Sicherheitsbetrachtungen etc:
Code:
list all instances in tenant and save in array/list

for i in array/list
    check uptime of $i
    if uptime > 10h
        shutdown $i
        delete $i
Das lässt dann z.B. alle 15 Minuten oder so laufen und dann werden Instanzen nach 10h Uptime am Stück weg geschmissen. Musst halt eindeutig Instance, also Compute Ressourcen vom Image trennen damit du diese nicht auch löscht ;)
 

awo

Lt. Commander
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danke dir vielmals. schaue ich mir direkt an nachdem wir das intern besprochen haben.
 
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