VMWare, W7 x64, Debian, Solaris, ThinClient ->Konzept

brenner

Commander
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3.032
Moin moin,

ich brauche ggf. ein paar Verbesserungsvorschläge bezzgl. der Zusammensetzung.

Also, zur Zeit habe ich einen Rechner (AMD X2, 8GB Ram, 120GB 2,5" Systemplatte, 500GB 3,5" Backup) im Dauerbetrieb seit ca 1,5 Jahren. Auf diesem läuft nativ ein CentOS 5.x (RHEL5) und ein VMWare Server 2.x

Als Gast zur Zeit:
-Debian ? -> als Webserver für ca. 20 Seiten momentan
-Solaris 10 -> als SSGD und Sunray Server

Nun sollte noch ein W7 X64 Prof. drauf welches ich per RDP im Netzwerk benutze, per SSGD und per Sunray am Thinclient.
Das funktioniert auch perfekt, aber leider sehr sehr lahm. Ich habe nebenbei noch ein openSuse installiert und das lief äußert flüssig in dem Moment wo sich Windows noch quälte.


Ich befürchte das W7 im aktuellen VMWareserver noch nciht wohl zurecht kommt.





So, nun zuerst die Aussage das sich an der OS Auswahl und Hardware vorerst nichts ändern wird!



Ist es vielleicht sinnvoller das W7 nativ auf den Rechner zu bringen und es als VMWare Host und eben als Workstation für die RDPClients zu bringen. Dann würden als VM auch nur noch das Solaris und der Webserver laufen.

Vielleicht gibt es aber noch ganz andere Ideen die in dem genannten Rahmen machbar sind!?
 
Was steckt denn sonst noch in dem Rechner an Hardware? Vielleicht bekommst du darauf einen ESXi Server zum Laufen der von der Performance um eines besser sein sollte und zudem auch Windows 7 voll unterstützt (seit ESX 4.0 Update 1)

Wenn du an dem Rechner selbst noch arbeitest geht das natürlich nicht. In dem Fall würde ich eher Windows 7 installieren und dort die Vmware Workstation einsetzen... die kostet allerdings Geld.
 
Wie viel RAM hast du den VMs vergeben?
Was heisst langsam. Rattert sich die Festplatte zu Tode, ist die CPU am Limit?

Wenn du per RDP und deinem Thin Client nicht auf die VMWare sondern auf einen richtigen Rechner gehst, ist das dann auch so träge?

Ist der VMWare Server wirklich auf dem aktuellsten Stand?

Hast du mal alle optischen Effekte unter 7 deaktiviert?

Gruß,
David.
 
ALso ich kann auch nur zum ESX raten, haben wir seit 1 Monat hier stehen und da laufen nun ca. 50 VM's drauf.

Vorher hatten wir für unsere Testumgebungen 8 "normale" Rechner stehen, wo jeweils 4-6 VM's drauf liefen.

Der Unterschied ist sagenhaft, hätte nie gedacht das der ESX so eine Leistung bringt...

Zu deinem Leistungsproblem muss ich allerdings sagen, dass wir sowas vorher auch auf unseren "normalen" Rechnern nicht hatten. Und da liefen Win2003 + SQL + Exchange drauf.
Zusätzlich noch domain-controller etc.
Also Host hatten wir allerdings überall Win2003 laufen, vielleicht ist ja auch VMWare auf CentOS das eigentliche Problem...!?

Zum RAM kann ich nur sagen, dass 512MB (in der VM) für nen 2003er server schon gereicht hat, also da muss man es auch nicht übertreiben.
Flaschenhals war meist die Festplatte.
 
davidbaumann schrieb:
Wie viel RAM hast du den VMs vergeben?
Was heisst langsam. Rattert sich die Festplatte zu Tode, ist die CPU am Limit?

Wenn du per RDP und deinem Thin Client nicht auf die VMWare sondern auf einen richtigen Rechner gehst, ist das dann auch so träge?

Ist der VMWare Server wirklich auf dem aktuellsten Stand?

Hast du mal alle optischen Effekte unter 7 deaktiviert?

Gruß,
David.

2.0.2 ist aktuellste, Optische Effekte alle deaktiviert. RDP auf richtigen Rechner geht fixer




lalas schrieb:
ALso ich kann auch nur zum ESX raten, haben wir seit 1 Monat hier stehen und da laufen nun ca. 50 VM's drauf.

Vorher hatten wir für unsere Testumgebungen 8 "normale" Rechner stehen, wo jeweils 4-6 VM's drauf liefen.

Der Unterschied ist sagenhaft, hätte nie gedacht das der ESX so eine Leistung bringt...

Ja, wir haben es in der Firma in den anfängen etwas übertrieben gehabt und Flaschenhals waren immer die Festplatten. Mit schnellen SSD sollte das vielleicht besser werden ;-)




Ich habe meine Maschine jetzt wieder laufen...


Als Host ist jetzt nativ W7 X64 Prof. installiert, auch wenn mir das noch etwas kalt den Rücken runterläuft. In der VM laufen weiterhin der Webserver und die SSGD & Sunray Maschine. Bisher lustigerweise keine Probleme, aber die Maschine läuft auch erst seit 4 Tagen durch.

Bin gespannt wie sich W7 im Dauerbetrieb machen wenn man es gleichzeitig auch noch als Workstation für nebenbei benutzt. Ich werde die nächsten drei Tage meine Fotosammlung erneut in Flash umwandeln lassen. Mal schauen wie lange das dauert und wie sich die VMs verhalten wenn der Host Last erzeugt. Denke das wird so 3-4 Tage dauern. Wenn danach und währenddessen alles gut läuft bin ich zufrieden und das Projekt ist erstmal abgeschlossen.
 
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