Von C&S Surf Analog/Universal auf IP wechseln Verkabelung

DoMaKo

Ensign
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Guten Tag :)

Da in unserem Dorf laut der Telekom endlich schnelleres Internet verfügbar ist, würde ich gerne den bestehenden analog/universal Anschluss auf einen IP-Anschluss "upgraden".

Gibt es irgendwelche Hinweise oder Tipps was ich dann bezüglich der Verkabelung "verändern/umstecken" muss ??
Kenne mich da überhaupt nicht aus, möchte aber auch nicht kostenpflichtig einen Techniker kommen lassen.

Überblick über die Anlage:
Überblick.jpg
APL:
APL.jpg
Splitter:
01112013017.jpg
NTBA:
NTBA.jpg
Eumex800:
Eumex800.jpg
 

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Hi,

bzgl. der Verkabelung kann ich dir nicht helfen. Aber, bei einem IP-Anschluss muss du die Telefone am Router anschließen, da der Splitter nicht mehr benötigt wird. Des Weiteren muss dein Router ohne Splitter arbeiten können. Der Telekom-Router W723V beherrscht das. Die ältern wie W700V und W701V können das nicht. Vor dem Problem stand ich vor kurzem und musste notgedrungen den W723V nehmen. Wie es sonst aktuell bei den anderen Herrstellern aussieht, kann ich nciht sagen, da ich keine Zeit hatte mich dort zu informieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oder nimmts den 921V Router. Soll aber auch Fritzboxen geben die dieses AnnexJ verstehen. Zudem werden die Telefone während eines Stromausfalls nicht mehr gehen.
 
Danke für die schnelle Antwort :)

Besitze den Speedport W723V, wollte aber auf den W724V wechseln, zwecks Gigabit-Lan etc.

Telefon am Router ist natürlich nicht so ideal,
die Leitung fürs Erdgeschoss geht bei der jetzigen Anlage hoch,
der Router steht einige Zimmer weiter :/
 
Zuerst einmal brauchst Du eine 1. TAE, in die Du überhaupt das Signaturkabel stecken kannst.
Da man keine Löcher sieht, also vermutlichg noch nie eine da war und irgend ein Artist das Kabel zum Splitter direkt im Apl aufgeschaltet hat, einfach Störung melden (online) und reinschreiben, daß keine 1. TAE vorhanden ist, aber wegen des Tarifwechsels eine benötigt wird. Dann wird eine neben den Apl gesetzt, für Dich kostenlos. Anders wäre es, wenn nachweislich schon mal eine 1. TAE da gewesen wäre, dann könnte es durchaus kostenpflichtig werden, da das Entfernen einen unbefugten Eingriff in das Netz der Telekom darstellt.
 
Die alten Splitter der T-Com konnten noch direkt als 1. TAE-Dose verwendet werden - diese hatten einen kleinen Schalter, um Widerstand und Diode in den Schaltkreis einzubinden. Allerdings kann man bei Annex J nicht mehr viel mit dem alten Splitter anfangen, da kein Splitter verwendet werden darf. Ansonsten wird es leider nicht ganz einfach - wenn der Router weiter entfernt ist, dann musst du zunächst das DSL Signal zum Router bekommen (TAE-Kabel abschneiden und mit Kabelverbindern mit den bereits verlegten Kabel verbinden bzw. weiterhin auf die 1. TAE-Dose verzichten (die T-Com sieht das aber nicht gerne) und das DSL-Kabel zum Router direkt im APL anklemmen. Da heutige Router im Regelfall keine Klemmblöcke mehr besitzen, darfst du auch mit den Telefonkabeln wieder basteln, wenn die alte TAE-Dose noch eingebunden werden soll: auch hier wieder ein Kabel mit TAE-Stecker abschneiden und anschließend mit den verlegten Kabeln verbinden. Das ganze funktioniert jedoch nur, wenn zum Router mehr als ein Adernpaar geht: ist nur ein Adernpaar vorhanden, dann kannst du ohne neue Kabel zu verlegen nur den Router betreiben und direkt am Router ein Telefon anstecken.
 
frankpr schrieb:
Zuerst einmal brauchst Du eine 1. TAE, in die Du überhaupt das Signaturkabel stecken kannst.
Da man keine Löcher sieht, also vermutlichg noch nie eine da war und irgend ein Artist das Kabel zum Splitter direkt im Apl aufgeschaltet hat....

Dieser "Artist" war vom Rosa Riesen der alles so angeschlossen hat ;-)


Jedoch überschneiden sich eure beiden Aussagen,
ist der Splitter nun die 1. TAE-Dose, in die ich nach Umstellung einfach den Router anstecke ?

Oder muss ich den Splitter von der Telekom entfernen lassen und die müssen uns die 1.TAE-Dose legen, natürlich auf deren Kosten ??

Was dann mit den alten Leitungen, die nach oben in die Decke gehen auf dem Foto, geschieht wäre dann wieder meine Angelegenheit ?
 
Zuletzt bearbeitet:
ist der Splitter nun die 1. TAE-Dose, in die ich nach Umstellung einfach den Router anstecke ?
Nein. Ein Splitter sieht so ähnlich aus wie eine TAE-Dose, hat aber üblicherweise nicht die Funktion einer "echten" 1. TAE-Dose, die da wäre:
-passiver Prüfabschluss (ältere Splitter hatten das, heute nicht mehr der Fall)
-Netzabschluss aus Sicht des Netzbetreibers; darf vom Kunden nicht verlegt werden

Oder muss ich den Splitter von der Telekom entfernen lassen und die müssen uns die 1.TAE-Dose legen, natürlich auf deren Kosten ??
Eine 1. TAE-Dose muss so oder so gesetzt werden. Warum das damals nicht so gemacht wurde, kann ich mir nur mit dem uralten Splitter erklären, der möglicherweise die Funktion der 1. TAE-Dose hat (Passiver Prüfabschluss).
Der Splitter muss jedenfalls weg. An dessen Stelle kommt dann eine echte 1.TAE-Dose. An diese neue TAE-Dose wird dann ein Annex-J-fähiger Router angeschlossen. Die Telefone wird dann an diesen Router angeschlossen. Das NTBA kommt ebenfalls weg, da kein ISDN mehr vorhanden.

Was dann mit den alten Leitungen, die nach oben in die Decke gehen auf dem Foto, geschieht wäre dann wieder meine Angelegenheit ?
Richtig. Wie gesagt, das kommt dann auf den Router der dann anstelle des Splitters gehängt wird. Die Eumex-Anlage sollte auch an den neuen Router angeschlossen werden können.

Jetzt sitzt der Router natürlich im Keller rum, was idR schlecht für's WLAN ist. Dafür gibts aber Repeater und Access Points (APs idealerweise über eine Kabelverbindung anbinden).

Eventuell könnte man den Router auch woanders als im Keller montieren. Dafür müssten dann aber genügend Adern vom Router zurück in den Keller geführt werden, damit man die Telefonanlage da anschließen kann.

edit:
Besitze den Speedport W723V, wollte aber auf den W724V wechseln, zwecks Gigabit-Lan etc.

Wenn du nur zwei analoge Telefone hast, reicht der aus (die Eumex kommt dann weg). Hast du mehr Telefone, solltest du die Eumex beibehalten. Dann brauchst du aber einen Router mit S0-Buchse (wie beim NTBA). Beispielsweise der W921V. Oder Fritzbox 7390, 7490, 7272...
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn du nur zwei analoge Telefone hast, reicht der aus (die Eumex kommt dann weg). Hast du mehr Telefone, solltest du die Eumex beibehalten. Dann brauchst du aber einen Router mit S0-Buchse (wie beim NTBA). Beispielsweise der W921V. Oder Fritzbox 7390, 7490, 7272...

Habe 2 Telefone und 1 Faxgerät.
Wobei ich eines dieser Telefone sicherlich Per DECT ans W921v anschließen könnte, falls dieses eine gute Reichweite bietet. Also optional.

Jetzt ist nur die Frage, in die Eumex gehen ja die Adernpaare rein,
wie kriege ich "diese"
Eumex800.jpg

schön genormt, und idealerweise mit Steckern versehen, hinten in den Router ?
RouterHinten.jpg
 
dominik1 schrieb:
wie kriege ich "diese" schön genormt, und idealerweise mit Steckern versehen, hinten in den Router ?

Simpson474 schrieb:
Da heutige Router im Regelfall keine Klemmblöcke mehr besitzen, darfst du auch mit den Telefonkabeln wieder basteln, wenn die alte TAE-Dose noch eingebunden werden soll: auch hier wieder ein Kabel mit TAE-Stecker abschneiden und anschließend mit den verlegten Kabeln verbinden.

Am einfachsten dürfte es mit Kabelverbindern gehen - auf deinem Foto sind bereits solche zu erkennen:
Eumex800.jpg
 
Reiß den ganzen alten Schlonz da weg und mach das ordentlich:

Amt in eine TAE Dose, ich empfehle diese hier: http://www.amazon.de/gp/product/B008JCXSM8

Und dort ganz normal den Router anstecken. Solltest Du weiterhin einen Splitter brauchen (Wird noch bei einigen VoIP Anschlüssen gebraucht, diesen ganz normal dazwischen stecken. (Am besten lässt Du Dir von der Telekom dann auch einen neuen Splitter senden. Sollte kostenlos möglich sein.)

Für Deine analogen Telefone besorgst Du Dir Western Stecker und klemmst die bisherigen Kabel ran, die kommen dann in die Analogen Anschlüsse Deines Routers.

Und weg mit dem ollen Eumex Kram ;) Ist die Entscheidung für einen Router schon gefallen? Ansonsten würde ich nämlich von den Telekom Geräten abraten.
 
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Die grüne Buchse kannste gar nicht verwenden, die ist nur für Standard/ISDN Netz vorgesehen. Ach und ziemlich nett in zwei Foren gleichzeitig zu posten, damit möglichst viele Personen dir Ratschläge geben und sich umsonst mühe geben zu Antworten, weil du es schon weißt.
 
@Falcon:
Speedport ist nur angemietet,
was empfiehlst du mir, eine Fritzbox ? *grins*
 
Wenn Du eine Eierlegende Wollmilchsau willst, dann ja. Ansonsten sind eine Modem/Router Kombination auch keine schlechte Wahl. Idealerweise packt man dann auf den Router DD-WRT oder dergleichen. Aber für integrierte Router sind die Fritz!Boxen wirklich erste Wahl.

In jedem Fall ändert das an der Verkabelung nichts. Amt an TAE und von dort direkt in das Modem.
 
So wie ich gerade erfahren habe kann ich durch den Wechsel auf VDSL den Splitter wohl doch dranlassen

*g* steht ja nicht überall in den ganzen Beschreibungen und der Bestellung das "ohne Splitter".

Tut mir echt leid für die Mühe,
aber dennoch Danke für die vielen Tipps hier :)


Jetzt ist die Frage, kann ich alles so lassen wie vorher ?
Die NTBA kommt sicherlich immernoch weg ?
 
NTBA und ISDN Telefonanlage kommen weg, ja.
 
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