Vorgehensweise Umzug mit WinXP/7 von "normaler" HDD auf 4k-HDD?

Dann ist alles gut.
Die erste Partition muss nicht zwingend auf 1MiB aligned sein, der Wert muss nur durch 4 teilbar sein und das ist der Fall, deshalb zeigt AS SSD Benchmark auch gut an.
Allerdings hast du wahrscheinlich die 100MB system reserviert Partition nicht mitgeklont, die normalerweise vor der Win 7 Systempartition liegt.
Bootet Windows von der SSD?
Poste am besten noch einen Screenshot der Datenträgerverwaltung von Windows, denn ohne die system-reserviert wird Windows nicht booten, es sei denn, du hattest auf der HDD auch schon keine drauf.
 
AW: Vorgehensweise Umzug mit WinXP/7 von "normaler" HDD auf 4k-HDD?

Windows bootet perfekt von der SSD, vom Anschalten bis zum fertigen Windows benötigt der Rechner knapp 25sec.
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hier des AS Screenshot
 

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Es ist alles O.K.
Die 100MB Partition hattest du dann auf der alten HDD auch nicht, es liegen aber alle Bootdateien auf C:, also alles gut.
Alignment und AHCI passt auch.
Die Performance der SSD scheint mir etwas niedrig zu sein, allerdings kenne ich die Werte, die die Samsung normalerweise erreicht, nicht so genau. Ich würde empfehlen, den Screenshot von AS-SSD-Benchmark nochmal im Sammelthread "Sind die Werte meiner SSD in Ordnung...", im Unterforum "SSDs und Flashspeicher" zu posten. Dort wird man dir sagen können, ob die Geschwindigkeit SSD gut ist oder nicht.

Edit:
Du solltest nochmal in der Systemsteuerung den Leistungsindex aktualisieren, damit Windows erkennt, dass es jetzt auf einer SSD läuft und die entsprechenden Einstellungen vornimmt.
 
Zuletzt bearbeitet:
SilenceIsGolden schrieb:
Edit:
Du solltest nochmal in der Systemsteuerung den Leistungsindex aktualisieren, damit Windows erkennt, dass es jetzt auf einer SSD läuft und die entsprechenden Einstellungen vornimmt.

Das habe ich direkt nach dem Einbau gemacht, da die Festplatten der bremsende Faktor auf 5,7 waren. ;)
Dass Windows daraufhin was ändert war mir nicht bewusst.

Windows habe ich mir direkt nach dem Einbai der SSD nach dieser Anleitung eingerichtet.
 

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flieger-baby schrieb:
Windows habe ich mir direkt nach dem Einbai der SSD nach dieser Anleitung eingerichtet.

Um Gottes Willen!
Diese "Optimierungen" solltest du alle rückgängig machen. (Ich hab den Artikel nicht ganz gelesen, aber in denen steht immer der gleiche Mist.)
Wenn Win 7 die SSD anhand des Leistungsindexes erkannt hat, braucht man gar nichts mehr einstellen.
Alignment und AHCI sind wichtig, den Ruhezustand kann man noch manuell deaktivieren, wenn man ihn nicht braucht, der Rest ist unnötig.
Falls du die Defragmentierung ganz deaktiviert hast, werden jetzt deine HDDs auch nicht mehr derfragmentiert. Win 7 macht das intelligenter und enfernt nur die SSD aus dem Scheduler und lässt die HDDs drin, dann werden die HDDs weiterhin defragmentiert.
Dies ist nur ein Beispiel dafür, wie kontraproduktiv die meisten dieser "Optimierungstipps" sind.

Edit:
In dem Artikel stehen wieder ganz "tolle" Tipps:
Den Indexdienst zu deaktivieren ist Blödsinn, denn das Schreibvolumen, das dadurch erzeugt wird, ist verschwindend gering. Außerdem ist die Suche ohne Index auf einer SSD trotzdem wesentlich langsamer als mit Index.
Wenn man die Pagefile auf eine HDD verschiebt, büßt man wieder an Geschwindigkeit ein (aber dafür hat man die SSD ja gekauft!). Die Pagefile gehört auf die SSD.
 
Zuletzt bearbeitet:
OK.

Defragmentierung habe ich wieder eingerichtet. Windows blendet tatsächlich Laufwerk C aus. :rolleyes:

Was hat es mit Superfetch und Prefetching auf sich ?
Auch die Auslagerungsdatei habe ich auf 8GB festgelegt. :freak:


Die Anleitung selbst klingt für einen Laien wie mich grundsätzlich nicht verkehrt, deshalb habe ich das so gemacht.
 
Superfetch und Prefetch deaktiviert Windows selbst, wenn es auf einer SSD läuft.
Superfetch sorgt bei einer HDD dafür, dass häufig benutzte Programme direkt nach dem Start in den RAM geladen werden, damit der Start des Programms dann schneller geht. Bei einer SSD geht der Programmstart auch so schnell.
Die Pagefile kann man auf eine feste Größe einstellen. Du kannst sie auch auf 4GB runtersetzen, wenn du willst, wichtig ist nur, dass sie auf der SSD bleibt.

Diese Anleitungen sind meistens schon einige Jahre alt und damals hatte jeder SSD-Besitzer Panik, dass seine SSD aufgrund der begrenzten Schreibzyklen kaputt geht und daher wollte man das Schreibvolumen auf die SSD gering halten.
Es hat sich aber gezeigt, dass SSDs im normalen Gebrauch nie kaputt gehen, weil zuviel drauf geschrieben wird, sondern wenn, dann meistens aus anderen Gründen (Controllerdefekt). In der Praxis wird die SSD länger halten, als man sie benutzen wird, sodass es unnötig ist, Schreibvolumen sparen zu wollen, vor allem dann, wenn es auf Kosten der Performance geht.
 
Ah OK, danke für die Tips.

Die Auslagerungsdatei habe ich natürlich nicht verschoben.
Das würde ja total bremsen wenn sie mal benötigt wird.

Solltest du noch wichtige Tips haben, immer her damit. :)
 
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