W7 vom Benutzer getrennt installieren

ebai.slavic

Lt. Commander
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Guten Morgen, Herren und Damen der FB

Ich hab folgende Frage:

Ist es möglich ein OS so auf eine Partition so bringen (in dem Fall W7 @ 40GB SDD), dass man alles andere auslagern kann?
Also quasi das reine, cleane OS auf eine Partition und die Benutzer, Temp & Co auf eine 2. Partition auslagern? Die Frage kam bei uns im Unterricht auf. Mir erschließt sich bei einer SSD der Sinn nicht ganz, ausser dass man eine saubere Boot-Partition hat. Aber: Ist das möglich?

Und wenn ja, wie?:rolleyes:

Herzlichen Dank für gute Antworte auf eine nicht ganz plausible Frage
 
Ja, es ist möglich aber einfach ist anders...
Man muss "einfach" die Pfade und Variablen für das Benutzerverzeichnis in den Setup-Dateien ändern. Dann wird eben dieses ausgelagert und alle temporären Dateien ebenfalls, da diese benutzerbezogen gespeichert werden.

In größeren Unternehmen ist das noch etwas einfacher, da die Server die Pfade per GPO auf Netzlaufwerke legen können.
Man kann Windows 7 auch ohne Benutzer installieren und anschließend mit ein wenig Kniff starten um die Pfade im Nachhinein zu ändern... aber dank Aufwand sind solche Überlegungen meist nicht lohnenswert.
 
Also das du es gleich bei der installation trennst geht denke ich nicht ohne den installationdatenträger zu ändern aber du kannst es im nachhinen ändern. Teilweise musst da sicher einstellungen in der Registrie treffen aber möglich ist es in einem Gewissen umfang.

Wenn auch nicht sinnig bei einer SSD.
 
gerade bei den neuen windows versionen (7 und vista) ist das ganz einfach. die bibliotheken (musik, filme, fotos etc) sind mit einem klick verschoben, auslagerungsdatei ebenfalls und der rest geht dann über symlinks per commandline. aufwand ca. 5-10 minuten. aber ist halt mal abgesehen von den bibliotheken nicht sonderlich sinnvoll. da du ja dann fast keine zugriffe mehr auf die ssd hast und sie dir dann im endeffekt nicht die arbeit beschleunigt.
 
Danke für die Antworten :) Aber der Zweck soll sein, alle Daten von der ansonsten sauberen, cleanen Installation zu trennen. Dass im Falle einer Formatierung die WinPartition ausser acht gelassen wird. Blöde Thematik, ich weiß. Und performant wird das alles auch nicht :/ Die Theorie bezieht sich auf einen reguläre Desktop, also keine Firmen Workstation oder dergleichen.

Aber machbar wärs? "Einfach" sämtliche Variablen ändern? Samt Pagefile usw?
 
http://lmgtfy.com/?q=windows+7+benutzer+verschieben

Es kommt aber ganz darauf an, was du unter "das reine, cleane OS auf eine Partition" verstehst. Und was der Sinn der ganzen Aktion ist.

Wenn es nur darum geht, Windows 7 auf eine 40 GB-SSD zu bekommen, geht das auch ohne das Verschieben des Benutzerordners. Die verlegst einfach die Auslagerungsdatei, änderst die Variablen für die TEMP-/TMP-Ordner und deaktivierst den Ruhezustand. Dann nimmt Windows ~15 GB weg (20-25 GB ohne das Tunen) und du hast noch genug Platz, um etliche Anwendungen zu installieren - mal abgesehen von speicherintensiven Spielen. Deine persönlichen Daten kannst du eh auf eine andere Partition packen. Wer hat die schon in denn Standard-Windows-Ordnern?

Wenn du aus Prinzip nur das reine OS auf der SSD haben willst, dann musst du natürlich auch den Benutzeraccount verschieben (siehe Google). In der Praxis bringt es dir aber nichts, so viel Platz auf der SSD frei zu lassen. Außerdem installieren sich auch Programmteile, Treiber, Updates und Downloads in den Windows- und Gemeinsame Dateien-Ordner. Einige (schlecht programmierte) Programme haben damit auch Probleme. So haben Spiele auf Unreal-Engine-Basis Probleme, wenn man den Ordner "Eigene Dateien" verschiebt. Du wirst also nie 100%ig System, Anwendungen und Daten trennen können, und schaffst dadurch u.U. auch eher Probleme.

Bei einer SSD sollte dir aber im Klaren sein, dass nur das, was auf der SSD ist, beschleunigt wird. Deshalb würde ich eine SSD niemals zu klein wählen. Bei einem Arbeitsrechner reichen 40-64 GB mit etwas Nachhelfen und Disziplin völlig aus. Für größere Anwendungen, ggf. Spiele oder gar in SSD-only Systemen sind 80-120 GB angebracht.
 
Mit dem 2. Absatz triffst du genau, was verlangt wird :)

Wie erwähnt, der Sinn der Aktion entzieht sich gänzlicher meinem Wissensstand bzgl. der IT. Ich hab selbst 3 SSDs verbaut (Rechner 80 GB, Netbook 60 GB, Server 60 GB) und verstehe auch nicht ganz was damit bezweckt werden soll. Meine Intel 80GB SSD hat trotz Spiele und einiger Anwendungen noch einiges an Platz. Denn genau in dem was du da ansprichst, liegt der Widerspruch des ganzen: <-- Also hiermit widerspreche ich nicht DIR, sondern dem Konzept der Idee der "sauberen SSD"

Das Verhalten diverser Programme, Treiber, Updates etc. pp ist schlichtweg nicht zu beinflussen, wodurch diese sich definitv auf der SysPartition niederlassen. Bei 40 GB ist da, wie du ebenfalls erwähnst, immernoch mit etwas tweaking Platz für allerweil Schrott. Dass die kleineren Modelle noch dazu einen Schritt in Sachen Performance zurückliegen, liegt ebenfalls auf der Hand.

Wie ich die einzelnen User verschieb ist auch Edit:*NICHT* allzu schwierig, aber ich hätte gehofft dass jemand ähnliche (dümmliche) Erfahrungen gemacht hat. Ich hätte als Alternative ein Image der fertig installierten, fertig gepatchen SSD vorgeschlagen, wodurch das eigentliche Problem nicht gelöst is, aber man eine saubere und entleerte Partition vorfinden sollte
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich verstehe das Problem nicht ganz. Das Ziel ist es, Windows 7 sinnvoll so stark wie möglich zu verschlanken, trotzdem soll aber nur das reine OS auf die SSD - was nicht unbedingt das selbe ist, wie wir uns beide verstehen.

Du kannst jetzt einfach alle Temp-Verzeichnisse, Auslagerungsdateien und Pipapo umlegen und abschalten, die Benutzerordner auf die HDD legen usw., wirst aber niemals das reine, ursprüngliche OS auf der SSD haben - was aber auch nicht Ziel sein kann. Ob sinnvoll oder nicht ... Wo ist jetzt das Problem? Was willst du mit dem Image machen? Zumal es ja die genannte Möglichkeit über nLite, Admin-Tools, MS Ressource Pack & Co. gibt.

Dass sich die Treiber ins Systemverzeichnis kopieren, wird man nicht verhindern können. Sollte man auch nicht. Und es hält sich ja überschaubar. Bei den Programmen kommt es ganz auf die Programme an, wie die ihre Daten ablegen. Das kann man umgehen, in dem man andere Programme benutzt - bis hin zu Portable-Versionen.

Again: Geht es um die theoretische Machbarkeit? Hört sich so an, wenn du von "Unterricht" sprichst. Oder soll es tatsächlich umgesetzt werden, auch wenn 40 GB locker für ein normales OS + Apps ausreichen?
 
slavic schrieb:
Die Frage kam bei uns im Unterricht auf.
Wer hat die Frage denn gestellt? :)
Ich würde sagen, nein, mit einem normalen Windows nicht möglich. Irgendwas will sich immer auf C:\ niederlassen oder es fängt an zu spinnen, wenn es nicht darf. Funktionieren würde ein Live-Windows, ein Windows PE. Auf einen Rohling gebrannt, kann sich ganz sicher nichst ändern. Allerdings ist das kein normales Windows, man kann nichts installieren und hat auch keine Speicherpfade für Benutzerkonten. Fangfrage vom Lehrer?
 
Gute Frage ^^ Ansich der Lehrkörper, aber nachdem ich das recht schnell versucht hab abzuwiegeln, ist eine klasseninterne Diskussion entbrannt. Wir haben dann heute morgen zwischen 2 und 4 ein zweiseitiges Script, bestehend aus einer Zusammenstellung dieses Threads, entworfen und heute dem Herrn der Schöpfung in's Fach legen lassen. Wer ma sehen was passiert :)

Und ja, ich glaube es war im Endeffekt eine Fangfrage, weil sich der Nutzen und nachteilig bestehende Zugriffs-Effekt einfach gegenseitig aufhebt ;)
 
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