Wachhalter für's Studium/Klausurenlernen? Alternative zu Coffein?

Ja, also für mich wäre eine Studentenverbindung auch eher weniger was^^

Wie war das denn bei dir / euch im ersten Semester? Habt ihr ähnlich Erfahrungen gemacht?
War die Umstellung vom Arbeitsaufwand bei auch von Schule -> Uni auch ähnlich? (also zwar mit der Zeit gesteigert, aber, besonders am Anfang, viel zu faul und zu wenig getan weil von der Schule aus so gewöhnt?)
 
Mir sind die Leute am liebsten die sich über den Arbeitsaufwand im Studium beschweren, dabei jeden Abend weggehen und feiern wie die Verrückten.
Einfach von Anfang an am Ball bleiben und schon kommt man gar nicht erst in den Zwang pausenlos, Nächte lang zu pauken.
Und was die Menge an Schlaf angeht: konditioniere dich selbst. Von Montags bis Freitags immer zwischen 7 und 8 aufstehen und nur am Wochenende ausschlafen.
Wirst überrascht sein wie schnell dein Körper damit klarkommt. Natürlich ist das anfangs schwer, aber nach einer Zeit kommst du mit 6-7 Stunden erholsamen Schlaf locker zu recht.
 
meph!sto schrieb:
Mir sind die Leute am liebsten die sich über den Arbeitsaufwand im Studium beschweren, dabei jeden Abend weggehen und feiern wie die Verrückten.

Mir auch :D

Ich gehör da nämlich nicht zu...wegen so früh aufstehen und so viel machen & bla bin ich i.d.R. nur zu Hause. Aktuell geh ich an 3 Tagen in der Woche halt sehr früh (je nach Vorlesung 05:30 - 07:00 Uhr aufstehen) aus dem Haus und komme (je nach Tagesplan) immer erst 17-20Uhr zurück. Damit hab ich in der Uni dann aber halt nur die Übungsstunden und die Mathe/Physik-Vorlesungen durch...
Die restlichen 2 Tage unter der Woche habe ich 1 frei und den anderen nur vormittags Vorlesungen.

Wenn ich dann zu Hause bin, les ich mir meist nochmal die Vorlesungsprotokolle durch, um ein bisschen mehr davon "mitzunehmen", danach ess ich Abendbrot, schau noch einen Film zum Entspannen und geh dann schlafen^^

An den freien Tagen schlaf ich aus, gehe Arbeiten und bearbeite die Übungszettel. Die Übungszettel hab ich allerdings erst viel viel zu spät für wirklich wichtig genommen - bis vor Weihnachten war ich halt immer schon damit zufrieden, wenn ich meine Bonuspunkte voll gekriegt hab, also 60% richtig hatte...und bei den 4-6 Aufgaben, die dann von mir "nur" gelöst wurden, waren 1-2 immer noch mehr "Teamwork" als "Eigenarbeit" ^^

Aber feiern gehen, Sylvester war ich das letzte Mal feiern, davor im September 2011^^

Nur mal sowas wie Kino, DVD-Abend, Brettspieleabend und so am WE zum Entspannen..iwas was halt keine Ewigkeiten dauert, wo man am nächsten Tag noch fit ist und so..

..ich hab dann nur die restliche Zeit, die ich hatte, zu viel ins Arbeiten und Chillen investiert^^
 
Ich erinnere mich noch gut an die Umstellung Schule / Uni.
Für die Schule hab ich nämlich 0 gemacht. Bei der Uni hab ich gegen Ende des ersten Semesters gemerkt, dass es nicht geht, weil die Stoffmenge einfach alles bisher dagewesene überstiegen hat.
Seitdem wird das ganze Semester über nichts gemacht und 1 Monat vor den Klausuren wird dann die normale 40 Stundenwoche geschoben mit lernen.. und 1 Woche vor den Klausuren kommen dann die 12 Stundenlerntage.
Gebessert hat sich das erst im Master, wo ich etwas disziplinierter war mit Vor und Nachbereitung der Vorlesungen.

Trotzdem. Auch in der Klausurenzeit war es nie nötig besonders viel Kaffee zu trinken oder sonstige Aufputschmittel zu nehmen. Wozu auch? Wer sich einmal aufgerafft hat, kann auch ganz normal arbeiten.
 
Da hat Jace vollkommen recht.
Aus eigener Erfahrung kann ich dir von dem "Wundermittel" Modafinil nur abraten.
Du wirst einfach nur wacher und dein Tagesrhythmus verschiebt sich.
Das habe ich damals bei meiner Bachelorarbeit gemerkt.
Ich habe immer bis 5 - 6 Uhr morgens mit Modafinil gelernt, dann 10 Uhr aufgestanden und wieder den Tag mit 2 Tabletten begonnen.
Nach dem Absetzen hat es länger gedauert bis ich wieder in meinem normalen Schlafrhythmus war.
Die Konzentration hat Modafinil dabei wenn nur minimal erhöht.
Zu Guarana, Ritalin und Konsorten kann ich dir nichts sagen.
Und durch Kaffee wirst du früher oder später müde.
 
Ich möchte ja nun wirklich nicht den Moralapostel heraushängen lassen, aber es ist wirklich sinnvoller nicht erst ein paar Tage vor den Klausuren mit dem Lernen anzufangen, sondern direkt zu Beginn des Semesters. Dann lernt ihr kurz vor den Klausuren ~ 2-3 Stunden am Tag - das reicht.
Wem heute einfällt, dass er am Donnerstag "höhere Mathematik II" schreibt und jeden tag 23 Stunden lernen muss, der ist halt dumm ;) Ich spreche aus Erfahrung!

Ansonsten: Afri Cola wirkt bei mir besser als jeder Energy. Keine Ahnung warum.
 
Das kann ich genauso unterschreiben !
 
bit.turret schrieb:
Ich möchte ja nun wirklich nicht den Moralapostel heraushängen lassen, aber es ist wirklich sinnvoller nicht erst ein paar Tage vor den Klausuren mit dem Lernen anzufangen, sondern direkt zu Beginn des Semesters.

Ja, es könnte alles so einfach sein ... vielleicht nächstes Semester ... bestimmt :freak:
 
Ja, es könnte alles so einfach sein ... vielleicht nächstes Semester ... bestimmt

Ja, kann es! Mal im Ernst: die Kommillitonen von mir, die das ganze Semester über nichts machen, sind es alle selbst schuld. Entweder sie zocken 24/7 WoW oder andere Games oder sie meinen jeden Tag in der Woche Party machen/saufen zu müssen oder sie machen schlichtweg einfach garnichts und gammeln rum. Jeder, der nicht wenigstens 30-60 Minuten am Tag Zeit hat den Stoff der Veranstaltung zumindest Revue passieren zu lassen oder spätestens am Wochenende, der macht etwas grundlegend falsch. Es gibt - spießig gesagt - nichts, was die selbe Priorität wie das Studium hat; und meiner Meinung nach ist das ganz einfach, denn wem's zu viel ist, der soll's bleiben lassen - keiner wird gezwungen zu studieren.
Das passt gerade ganz gut: Das WiSe 2011/12 geht zu Ende und die Klausurphase beginnt. Das erste, welches ich in Facebook lese, ist seitenweise Katzenjammer. Ich weiß, dass die Mehrheit das vermutlich anders sieht, aber ich finde es schlichtweg lächerlich. Warum? Die meisten Leute verwechseln die Uni mit der Schule. Da hat's noch gereicht vielleicht mal 1-2 Tage vorher mit dem Lernen anzufangen und noch 'ne 3° oder besser zu schreiben. So läuft's an der Uni nunmal nicht. Wer das nicht versteht, hat Pech gehabt!

Um nicht nur Off-Topic zu labern. Lieber TE, diese Dinger hier sind auch eine Idee, hauen aber je nach körperlicher Verfassung mächtig rein. Habe mir diese aufgrund von Radsport im Sommer letztes Jahr mal gekauft.
 
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Also ich bin jetzt auch erst gerade im Ersten Semester, jedoch hab ich schon ne Ausbildung fertig und war zwischendurch noch im Ausland.
Ich glaube dadurch hab ich eine etwas andere sicht auf die dinge als leute die direkt nach dem abi anfangen (nicht abwertend oder so gemeint)
Ich hab direkt nach den Vorlesungen max ne Stunde jeden Tag den stoff etwas nachgearbeitet, also nochmal im Buch das kapitel gelesen, Folien nochmal angeguckt etc.
Nach Weihnachten hab ich dann angefangen intensiver für die einzelen fächer zu lernen, jedoch max 2-3 Stunden pro Tag und so zieh ich das bis zu den Klausuren durch, weil ich lieber langfristiger, aber dafür kürzer pro tag lerne, weil ich einfach nicht der typ bin, der sich 8 Stunden hinsetzt und lernt ;)

Und ich sag auch, leute die 2 Wochen vorher anfangen für 5 Klausuren zu lernen sind ganz einfach selber schuld!
 
0,465g Koffein pro Kapsel? ALTER SCHWEDE!
das ist ja ganz schön krass..

Also bei mir ist es, wie gesagt, halt so, dass ich im Abi wirklich tatsächlich nichts gemacht habe...für Klausuren wurde am Tag der Klausur morgens auf der Bahnhinfahrt (20min) was durchgeblättert und das wars..

Damit lag ich dann schriftlich in Mathe, Physik, Informatik, Englisch, Rechtslehre, Philosophie, GMK ... immer zwischen 10-15 Punkten. Gemixt mit 9-13 mündlich und 0, 1 oder 2 Punkte Abzug wegen nie HA gemacht (je nachdem, wie wichtig die Lehrer halt HA's eingeschätzt haben) ergab das dann immer 9-13 Punkte in allen eben erwähnten Fächern.

Spanisch hat mich nicht interessiert, da war mir die Note egal und in BWL, VWL, Deutsch und Kunst reichte es immer für 6-9 Punkte.

Was letztenendes in 2,48 mündete im kompletten Abischnitt, womit ich für nichtstun sehr zufrieden war^^



An der Uni läuft es halt komplett anders...es is ja halt auch nicht so, dass ich nichts getan habe, aber zumindest bei mir reicht halt die Pflichtübungsaufgaben bearbeiten und bissl Vorlesung nachbereiten nicht aus, um alles in Physik & Mathematik zu verstehen und vor allem auf lange Zeit zu behalten.
Im Gegensatz zu Abi, wo man alles sehr schnell und einfach durchkauen kann, bräuchte ich, so Selbsteinschätzungmäßig, um wirklich alles zu können, sicher 1-2 Monate intensive Vorbereitungszeit...

...die hab ich halt nicht und auch zu viel geschlampt, besonders halt am Anfang des Semesters. Leider^^


Was die Kommilitonen angeht, die wirklich -gar nichts- tun, ja...das ist denke ich sowieso indiskutabel. Ich denke nicht, dass man in Physik & Mathematik an der Uni, wo alles Theorie, Beweise, etc. pp. ist, was man erstmal verstehen muss, es möglich ist, wenn man nichts gemacht hat, die Klausuren zu bestehen.
Wir haben bei uns im ersten Semester laut Prof. immer 65-85% Durchfallquote...und die, die wirklich nichts getan haben, das ganze Semester über, schaffen es wohl nie im Leben, zu bestehen^^
Es sei denn da ist 'nen Einstein drunter, für den eh alles trivial ist^^



EDIT:

Siffy schrieb:
Und ich sag auch, leute die 2 Wochen vorher anfangen für 5 Klausuren zu lernen sind ganz einfach selber schuld!

jap.
Wobei man dafür aber gar nicht 5 Klausuren braucht, bei uns sind's ja nur 2 :P
Mathe & Physik halt..

Ich würd' mich auch nie aus der Verantwortung rausreden wollen...ich meine halt nur, dass ich leider Gottes sehr faul bin und deshalb, besonders anfangs, sehr wenig getan hab, einfach weil ich vom Abi wirklich ohne Quark gewohnt war, -nichts- zu tun...

..und wollt halt wissen, wie das bei euch so aussieht^^
 
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ascer schrieb:
0,465g Koffein pro Kapsel? ALTER SCHWEDE!
das ist ja ganz schön krass..

Hui, entspricht ungefähr 5 Tassen Kaffee.. D.h. mit 20 Kapseln kannst du dich umbringen :freak: Soviel zur gesundheitsfördernden Wirkung.
 
ascer schrieb:
Wie war das denn bei dir / euch im ersten Semester? Habt ihr ähnlich Erfahrungen gemacht? War die Umstellung vom Arbeitsaufwand bei auch von Schule -> Uni auch ähnlich? (also zwar mit der Zeit gesteigert, aber, besonders am Anfang, viel zu faul und zu wenig getan weil von der Schule aus so gewöhnt?)

Jau, die Erfahrung habe ich auch gemacht. Bin zunächst allerdings in einem Studiengang gelandet, mit dem ich mich inhaltlich verschätzt hatte und aufgrund des geringen Interesses am Stoff zu wenig gemacht habe - zwar noch mehr als in der Schule, aber insgesamt eben zu wenig. Nachdem ich dieses erste Studium abgebrochen hatte und in einer komplett anderen Richtung neu anfing, war ich von Anfang an ein "Streber". Habe also gleich vom Start weg die Inhalte regelmäßig nachgearbeitet, gar nicht mal so viel, aber eben regelmäßig wann immer es gerade passte. Statt Fernsehen oder Zocken wurde dann eben mal 1-2 Stunden Fachliteratur gewälzt, Exzerpte verfasst, diese wiederholt und wiederholt und wiederholt. Dazu war ich viel mit der Bahn unterwegs (Fernbeziehung) und habe auch diese Reisezeiten konsequent zum Lernen genutzt, was supergut funktioniert hat, da man sich in der Bahn selbst bei trockenster Lektüre kaum ablenken kann. Vor den Prüfungszeiträumen habe ich mir dann noch mal extra 4-5 Wochen Zeit genommen und intensiv wiederholt bzw. Lücken geschlossen. Übrigens ganz ohne Medikamente und mit streckenweise zwei Nebenjobs. Ich habe diese längere Lernsessions immer mit Joggen unterbrochen. Es erschöpft zwar körperlich, aber macht geistig wieder frisch.

Es war im Rückblick natürlich viel Disziplin nötig und bedeutete auch manche Entbehrung, aber herausgesprungen ist ein Bachelor mit der Gesamtnote 1,2. Darauf bin ich echt stolz... und beruflich hat es sich auch absolut gelohnt.
 
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