Warum haben meistens Filme den Format 2,35:1?

Hm, das ist ein Hinweis darauf, dass die Auflösung des Materials auf der DVD auf 1920x1080 ist - d.h. der schwarze Balken wird mitgespeichert und verbraucht Platz auf der DVD.... richtige Bildinformationen liegen allerdings nur für einen Teil (21:9) vor ^^

Daher beide Angaben (irreführend ja - aber korrekt)
 
Drei Optionen, pick your poison:
1. Bild via Pan & Scan so hoch skalieren, dass die schwarzen Balken unten und oben verschwinden. Damit schneidest du aber logischerweise links und rechts ein Teil des Bildes weg.
2. Bild von 2,39:1 auf 16:9 verzerren; damit stimmt der Aspect Ratio nicht mehr und die Proportionen werden dir komisch vorkommen, aber wenigstens wird weder ein Teil des Bildes abgeschnitten, noch hast du schwarze Balken.
3. Mit den schwarzen Balken leben. Dafür stimmen dann die Proportionen (Aspect Ratio) und es wird kein Teil des Bildes abgeschnitten.

Also für mich ist 3 immernoch die beste Option.
 
oder

4. einen anamorphoten vor den Fernseher setzen (eigentlich bei beamern) und das Bild von 2,39:1 auf 16:9 verzerren. Der Anamorphot sorgt dafür, dass die Darstellung wieder korrekt ist... (die CS Filme werden ja in wirklichkeit auf verzerrt "gespeichert")
 
@TE
meine bei einigen abspielgeräten in den optionen gesehen zu haben, dass die position der untertitel eingestellt werden kann. unter anderem auch die schriftgröße, font und farbe.

falls das also bei dir möglich seien sollte, kannst es zusammen mit der option 1. von mvBarracuda kombinieren und erhälst somit ein balkenloses bild mit untertiteln.
 
Am Seitenverhältnis selbst rumschnippeln ist in etwa so wie die Ränder eines Gemäldes wegschneiden:freak: Der Künstler (Regisseur) wird sich schon was mit seinem gewählten Bildausschnitt gedacht haben.

Also einfach mit den Balken leben oder sich für jedes Format ein passendes Gerät kaufen:lol:
 
eben, oder man holt sich von vornherein ein mammut-fernseher, so dass beliebige formate trotz balken immer noch so groß wie ein garagentor aussehen.
 
Der Grund, warum es Filme im (neuen) Kinoformat 21:9 gibt,
ist nicht, weil das Blickfeld des Menschens breit anstatt quadratisch ist (ja, das auch, aber das ist nicht der hauptsächliche Grund), sondern:

weil das Kino so ein Alleinstellungsmerkmal hat!

Früher wurden Kinofilme in 4:3 aufgenommen.
Dann kamen auf einmal TV-Geräte auf den Markt und das Alleinstellungsmerkmal des Kinos, bewegte Bilder zu zeigen, war nicht mehr gegeben. So hat man dann das Format entsprechend geändert.

Die Kinofilme kamen nun in 16:9.
Später zogen dann die TV-Geräte aber nach und werden in LCD-Bauweise im 16:9 Format verkauf. So brauchte das Kino wieder ein Alleinstellungsmerkmal ... und das war dann 21:9. Das es heute dieses Format bei Philips gibt, zeigt, dass die TV-Hersteller nun wieder sich dem Kino (langsam) anpassen.

Aber so war es doch schon immer, dass bei Spezial-Bereichen zuerst(!) die Spezial-Sachen gab, dies dann aber später im Heimbereich einzug gehalten hat. Ob nun Breitbild-TVs, Dual-Core-CPUs, Touch-Bildschirme, Kühlschränke mit einer Eismaschine und so weiter.


Darüberhinaus gibt es auf DVDs und BluRays so ziemlich alle Formate. Ich zitiere kurz mal meine Sammlung:

1,33:1 = _38 Filme
1,66:1 = __7 Filme
1,78:1 = _54 Filme
1,85:1 = 148 Filme
2,00:1 = __1 Film
2,20:1 = __1 Film
2,35:1 = __1 Film
2,35:1 = 134 Filme
2,39:1 = __1 Film
2,40:1 = _40 Filme
2,55:1 = __1 Film

Wie man sieht, gibt es Häufungen im Breich 1,78:1 und 1,85:1 sowie im Bereich 2,35:1 und 2,40:1, was man üblicherweise als 16:9 und 21:9 nennt. Das alte 4:3 Format (1,33:1) hat man eher bei älteren Filmen und Zeichentrickfilmen.

Warum einen nun genau Balken stören, kann ich nicht so recht nachempfinden.
Vielmehr ist dann wohl eher der zu kleine Fernseher störend, oder nicht?

Noch dazu, weil die Balken kein Bildinhalt wegschneiden, im Gegenteil, erst durch das ranzoomen verliert man Bildanteile oder man verzerrt das Bild, was beides aber nicht im Interesse eines bewußten Filme-Zuschauers liegen sollte.
 
Zurück
Oben