Warum ignorieren Constulting firmen das 10h Gesetz? Arbeitsrecht

Balle007

Ensign
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Ich habe Jahre im IT Constulting gearbeitet und es kam wirklich selten vor dass jemand mal die 10h gerissen hat und das wurde auch nicht gern gesehen. Ein Freundin in der Unternehmensberatung / Consulting hat gerade angefangen und arbeitet meistens 12+ Stunden / Tag. Sie meint das wäre bei allen Consulting Firmen so.

Wie kann das sein, dass scheinbar eine komplette Branche das Gesetz ignoriert?

Es zwingt einen niemand dort zu arbeiten, schon klar, aber sie würde es gerne und ist jetzt schon tief im Burnout aber akzeptiert das nicht. Sei meint man hat keine Wahl, weil es alle tun und wegen der mir durchaus bekannten up or out policy.

Ich bin völig schockiert, dass das wohl Gang und Gäbe ist in einer ganzen Branche, mal davon abgesehen dass die Produktivität garantiert eine Katastrophe ist...

Ich wusste nicht wohin damit also computerbase :|

Wenn ich den Titel google finde ich genau garnichts! Das schockiert mich fast noch mehr! Interessiert das einfach niemand?
 
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Komplett normal im Consulting als auch Dienstleistungsgewerbe (Ingenieursdienstleister).

Warum das ganze ? Mit beiden gleiche ich eigene Kapazitätsengpässe aus, warum ? Weil es dringend ist also erwarte ich auch gegen entsprechende Bezahlung maximale Leitung von Experten auf ihrem Gebiet.

Immerhin kosten Leihingenieure gerne in einer Woche was man für eigene in einem Monat bezahlt.

Ich sage langjährigen Dienstleistern auch gerne: ihr seit eigentlich edel profitierte, ihr fahrt hin wo wir es wollen, verkauft euren Körper und Geist :D .

Achja der Mitarbeiter des Dienstleisters der nicht bereit ist bei Bedarf 16h im Werk zu sein wird nicht mehr gebucht....
 
Zuletzt bearbeitet:
Also das schockiert mich doch. Ich arbeite in dem IT-Consulting (ich selbst als Software-Entwickler) und habe das Problem bei uns nicht gesehen. Ich arbeite normalerweise 8 Stunden (mal mehr mal weniger). Mache beim Kunden meine Arbeit und das wars.
Ich habe die von dir erwähnten Zustände in einem spanischen Unternehmen (IT Consulting für eine große spanische Bank) gesehen und war doch sehr erschrocken. Die Kollegen kamen und 9h und waren bis spät abends da. Aufgeschrieben wurden die Überstunden nie. Verstehen konnte ich es nicht ganz...aber wahrscheinlich sind die Umstände in Spanien auch anders.
Werden die Stunden überhaupt aufgeschrieben? Ich kann bei mir gar nicht mehr als 10 Stunden pro Tag aufschreiben.
Meine Empfehlung wäre sich unbedingt etwas Anderes zu suchen. Die eigene Gesundheit ist immer das Wichtigste. Kein Geld kann ihr die Gesundheit wieder zurückgeben.
 
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Als ob das die einzige Branche wäre. Das ArbZG kontrolliert niemand in "gehobenen" Berufen. Zahnloser Tiger. Ist eigentlich auch richtig. Es soll einfache Arbeiter vor Ausbeutung schützen und nicht geldgeile Leute davor sich selbst zu verheizen.
 
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War zwar nur recht kurz in der Wirtschaftsprüfung, aber arbeite jetzt auch üblicherweise mehr als 48 Stunden pro Woche bzw. auch mal im Urlaub.

Warum? Z. B.:
  • Leitung einer nicht unwichtigen Abteilung und ohne überall ein adäquates Backup zu haben, was ich aber bei Antritt der Stelle wusste.
  • Von meinem Arbeitgeber, aber auch von mir moralisch erwarteter Gegenwert für ein auskömmliches Gehalt.
  • Es macht mir Spaß.

In ein paar Jahren habe ich dann mein gewünschtes Maximum an Verantwortung und Aufwand erreicht. Und dann schalte ich wieder runter, allerdings bei dann gleichbleibendem Interessensgebiet und Gehalt.
 
Das Gesetz ignorieren tun doch in der ersten Instanz die Mitarbeiter. Auch ein Consultant kennt das Arbeitszeitgesetz und die Pausenregeln.

Typisch ist aber, dass in den Verträgen drin steht, dass mit dem üppigen Gehalt die Überstunden schon ausgeglichen sind. Hier ist es somit wichtig, direkt schon ein Aufschlag beim Gehalt zu machen zwischen normaler Festanstellung & Consultant Tätigkeit mit open End Arbeitszeit. Hatte dies immer für mich persönlich als Kopfrechnung gemacht, 50% mehr gegenüber dem Festangestellten zu verdienen, falls ich je Berater werde.

Machen wir uns ja nichts vor, der einfachste Berater der sich grad mal die Schuhe zubinden kann kostet schon 800 EUR Netto am Tag.
 
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uincom schrieb:
Als ob das die einzige Branche wäre. Das ArbZG kontrolliert niemand in "gehobenen" Berufen. Zahnloser Tiger. Ist eigentlich auch richtig. Es soll einfache Arbeiter vor Ausbeutung schützen und nicht geldgeile Leute davor sich selbst zu verheizen.
Naja wobei ich bei den "einfachen" Leuten auch gerne Arbeitszeitsverletzungen sehe. Verstärkt hab ich jetzt die letzten Wochen/Monate bei 2-3 Häuslebauer gesehen. 10h+ bei einer 6 Tage Woche war hier keine Seltenheit.
 
Dass angeblich die komplette Branche Gesetze ignoriert, ist (gelinde gesagt) Unfug.

Ich arbeite seit inzwischen 30 Jahren bei einem IT-Dienstleister (Eintwicklung, Consulting, Support) und wir haben immer wieder die Diskussionen im Haus, weil unsere Zeiterfassung und unser Betriebsrat EXTREM auf die Einhaltung der Arbeitszeitgesetze achten.

Aber es macht eben auch arbeitsrechtlich einen Unterschied, ob Du morgens früh mit dem eigenen PKW zum Kunden fährst und dann vor Ort tätg bist oder ob Du am Abend anreist, im Hotel übernachtest und dann früh morgens beginnst - usw.

Und es ist natürlich ein Unterschied, ob man normaler Angestellte/r ist oder Führungskraft, bei der Vertrauensarbeitszeit gilt (da sind Arbeitsschutzegesetze praktisch irrelevant)
Wenn man nicht mindestens Teamleiter mit Personalverantwortung ist, sollte man sich NIE auf einen Vertrag mit Vertrauensarbeitszeit einlassen.

Ergänzung ()

code² schrieb:
Naja wobei ich bei den "einfachen" Leuten auch gerne Arbeitszeitsverletzungen sehe. Verstärkt hab ich jetzt die letzten Wochen/Monate bei 2-3 Häuslebauer gesehen. 10h+ bei einer 6 Tage Woche war hier keine Seltenheit.

Dann ist das Zeiterfassungssystem aber scheiße, oder der Betriebsrat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich dachte eigentlich immer, das ist schlicht das Prinzip bei großen Consulting Agenturen (u.ä.). Die nehmen Top Abgänger von denen sie hoffen, dass die stark belastbar sind, dann brennen sie die 2-3 Jahre aus so gut es geht und dann wechseln die in gutbezahlte Positionen innerhalb ihres Netzwerkes.
Kleinere Agenturen können bzw. wollen sich das vermutlich nicht erlauben und setzen mehr auch Nachhaltigkeit.

Freundin von mir war in der Wirtschaftsprüfung, die hat auch am Rande mal bisschen erzählt, viel Arbeit bis hin zu 08-22 Uhr 1-x Wochen vor Abschlüssen, also das ganze Team. Niemand hat sich getraut vorher zu gehen, meinte sie, das sei einfach so die Norm gewesen. Wäsche u.ä. hat sich die Mutter drum gekümmert in der Zeit. Hat sie natürlich nicht ewig gemacht und hat dann eben einen gutbezahlten 40 Stunden Job in einem großen Konzern angenommen.
 
@_killy_

Eine so weitgefasste Abgeltung der Überstunden wird regelmäßig unwirksam sein, aber das System fußt zumindest bei den Big4 - und um die wird es primär gehen - darauf, dass via Vertrauensarbeitszeit beide Seiten still halten.

Einstiegsgehalt für Bachelor liegt in aller Regel bei 40-50k, für Master bei 45-55k, regelmäßig eher in der Mitte davon. Die Jobs macht man ausschließlich deshalb, um nach 1-3 Jahren ins Netzwerk zu wechseln oder um nach spätestens 8-12 Jahren Senior Manager/Partner zu sein, wo dann tatsächlich gut Geld (idR >150k) fließt. Bei weiterhin miesen Arbeitszeiten.

@BeBur

Tatsächlich nehmen die in manchen sehr gesuchten Bereichen nur Top-Leute (Audit und Forensik, z.B.), in anderen Bereichen (Tax z.B.) hat man grundsätzlich ganz gute Chancen mal rein zu schnuppern, sofern man bereit ist, perspektivisch den Steuerberater zu machen.

@hamju63

In vielen Bauunternehmen gibt es weder eine reale Arbeitszeiterfassung, noch einen Betriebsrat.
 
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@Idon

Richtig.
Aber als 'normale/r' Angestellte/r einen Vertrag mit Vertrauensarbeitszeit zu unterschrieben ist praktisch Selbstmord.
Das macht man nicht, wenn einem die Gesundheit auch nur ansatzweise wichtig ist.
Wir haben bei uns im Unternehmen auch (bei den Führungskräften - Vertrauensarbeitszeit) immer wieder Ausfälle wegen Burnout oder Herzinfarkten. Aber die Leute sind so 50/60 Jahre alt. Die wissen, was sie tun.

Und da sind wir wieder am Anfang.
Es sind nicht die Unternehmen, die per seh die Arbeitszeitgesetze ignorieren.
Es sind die Angestellten, die in ihrer Gier Verträge mit Vertrauensarbeitszeit unterschreiben, ohne mal einen Moment darüber nachzudenken, was sie da eigentlich tun.

Und dann bist Du nach 2-3 Jahren kaputt, bevor Dein Berufsleben überhaupt richtig beginnt.
Eigentlich sollte das 30-40 Jahre laufen.

@Balle007
Mach Deiner Freudin klar, dass sie sich bitte einen neuen Job sucht.
 
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@hamju63

Richtig, außer, man möchte perspektivisch aufsteigen.

Ich fand das System in einer Studienübergangszeit mal ganz gut. Vergleichsweise gutes Gehalt für 6,5 Stunden Arbeit am Tag plus Pause, so dass sogar insgesamt weniger als 8 Stunden dabei rum gekommen sind, waren ganz nett. :D Wollte aber sowieso nicht dort und nicht in der Branche bleiben. Verarschen funktioniert halt immer in beide Richtungen - wenn man als Arbeitnehmer nicht ständig mit Bücken beschäftigt ist.


Auf dem Bau ist es meist so, dass die Überstunden schon gezahlt werden. Nur halt nicht auf dem Lohnzettel. Das ist dann später bei der Rentenberechnung doof, wenn das ganze Schwarzgeld für Koks und Nutten drauf ging und nicht vernünftig investiert wurde.
 
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Das mit den hohen Stundenzahl gibt es unabhängig von der Bildung in fast jeder Branche diese werden mal mehr oder auch weniger freiwillig geleistet.
 
Ich gebe auch gerne meinen Senf dazu. Neben mir sind sehr viele meiner Freude immer noch oder ehemalige "Big4ler" und andere "Berater".

Zur Arbeitszeit kann ich dabei sagen, dass es immer mehrere Sichtweisen gibt, von denen einige schon sauber dargestellt wurden. Meine Meinung?

1. Externe Berater - gerade im Bodylease - müssen per Definition das können, was intern nicht abgedeckt werden kann. Das kann spezielles Know-How sein aber auch einfach Manpower. Mit weniger als die internen Stellen geht es dann eben nicht. Dazu kommt der soziale Druck. Der Auftraggeber zahlt viel Geld, von dem natürlich gerade bei den Juniors nicht viel ankommt, und will dafür entsprechend Leistung sehen. Die Verträge sind dabei aufgrund der starken Konkurrenz oft auch so eng, dass es nur mit Überstunden zu kompensieren ist. Ich kann aber nicht sagen, dass das ausser bei den grossen "Entspannungskonzernen" wie BMW oder Bayer woander besser ist. Überall arbeiten die aussertariflichen Mitarbeiter immer mehr in immer weniger Zeit und auch gerne mal bis richtig spät.

2. Alle wissen, dass es hart ist vorab. Von den "Besten" würde ich aber schon lange nicht mehr reden - soweit wir nicht von der Rechtsberatung reden. Dafür sind die Gehälter auch zu niedrig, die Besten gehen zu den besten Firmen die auch die höchsten Gehälter zahlen. Das sind in den ersten Jahren sicher nicht die Berater, wo es 50k für einen Junior gibt. Was kriegt man also dafür? Meiner Meinung nach in erster Linie ein Team von anderen jungen Leuten wo man richtig Spass haben kann und zusammenwächst und einen grossen Überblick über unterschiedliche Betriebe, Arbeitsweisen etc., so das man nach ein paar Jahren weiss, was man will oder nicht will und das ist Gold wert. Das wissen die meisten Studenten nach dem Studium natürlich noch nicht.

Früher gab es dazu noch reichlich Möglichkeiten ins Ausland zu gehen, Examina zu machen und ein cooles Netzwerk an Leuten aufzubauen mit denen man später immer wieder zusammenkommt. Das wird immer ein bisschen weniger, weil aufgrund der immer knapperen Budgets immer weniger Geld für solche Benefits ist, ist aber immer noch besser als bei einem Mittelständler als Spezialist anzufangen, der das natürlich nicht bieten kann.

3. Arbeitszeit gestaltet man immer auch ein bisschen selbst. Man muss die geilen Projekte mit vollem Einsatz mitmachen und dann wird man auch weiter gebucht und lernt viel. In der Regel kann man aber auch einen Teil der Stunden sammeln für Studium / Examen etc. oder abfeiern. Und es gibt auch immer die ruhigen Phasen in denen es mal keine Projekte gibt. Da muss man dann auch abschalten und die Stunden abfeiern und richtig relaxen - man lernt hier auf harte Art und Weise, dass man nur selber auf sich aufpassen kann. Das macht sonst nämlich keiner für Dich und eine Karriere ist ein Marathon, kein Sprint. Leute, die dazu neigen sich auch selbst zu hart ranzunehmen, gehen leider daran kaputt, man muss Distanz schaffen können. "Work hard, play hard" sagen die Berater nicht zu unrecht. Wenn man es liebt, steigt man super schnell auf und kann schon nach 5-8 Jahren mehr Geld verdienen als die meisten Deutschen nach 30 Jahren im Betrieb intern. Wenn man nach 3 Jahren keinen Bock mehr hat, geht man halt woanders hin und kriegt easy fast jeden Job, weil die Beraterbuden eben als "Tier 1" Arbeitgeber gelten und die, die das länger geschafft haben als Arbeitstiere. So leicht wechselt man später nie wieder irgendwo hin zumal man bereits mit mitte / ende 20 dann Projekt- und Personenleitungserfahrung vorweisen kann.

4. Es wird immer lockerer. Früher haben wir noch das Sakko im Büro hängen lassen, wenn wir uns um 20h rausgeschlichen haben. Heute sagen die 24-jährigen um 17h fröhlich auf Wiedersehen wenn sie früher gehen müssen. Der Zeitgeist ändert sich und die Berater ändern sich mit. Flexibilität ist ohnehin immer top gewesen bei den Beratern, jetzt kann man wenn man z.B. im Winter im Audit oder auf Projekten arbeitet auch mal einen ganzen Sommer freinehmen. Das bietet auch nicht jeder Arbeitgeber. Wenn man nicht das Rat Race um die Partnerstelle mitmachen will, kann man sich auch über die Zeit gemütlicher einrichten.

Am Schluss ein guter Ratschlag aus dem Beratersprech: Lovit or leave it :-)
 
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Wenn bei uns Inbetriebnahme beim Kunden ist, beläuft sich die Wochenarbeitszeit auch gerne mal auf 60-70 Stunden. Nur bekommen das unsere Ingenieure und Chemiker vor Ort über gesonderte Montageverträge fürstlich entlohnt.

Es ist stellenweise den unterschiedlichen Kulturen geschuldet, das so viele Stunden anfallen. Dem Ägyptischen Kunden kann schwerlich vermittelt werden, wenn nach 8 Stunden der Dremo fallengelassen wird.
 
Ich bin zwar kein Berater, aber die 10h Grenze wird auch anderswo überschritten, hier mal meine Erfahrungen :)
Ich war in einer PC Werkstatt zunächst als Techniker, dann als stellv. Filialleiter angestellt und habe öfter mal 200+h im Monat gehabt.
Hat mir zwar zumeist Spaß gemacht und war deshalb nicht so schlimm, aber man merkt schon, dass man wenig Freizeit hat wenn man Montag-Samstag 9-20 Uhr ohne nennenswerte Pausen arbeitet. Das wurde auch vom AG erwartet, wenn man was gesagt hat wurde man gleich schief angeschaut.
Was im Einzelhandel jedoch mehr mein Problem war, sind diejenigen Kunden, denen man es nicht recht machen kann.
Ich bin aber (leider?) ein Mensch, der versucht, alle möglichst zufriedenzustellen.
Da wurde die lange Arbeitszeit nach einer Weile zum Problem für mich, da ich nicht richtig abschalten konnte und irgendwann im Traum Beratungsgespräche geführt habe oder von Kunden angepampt wurde :D
Das war der Zeitpunkt wo ich mir dann etwas anderes gesucht habe.
Jetzt bin ich in einem Unternehmen im Team für die IT-Infrastruktur zuständig und arbeite deutlich stressfreier, der AG hält sich auch an alle Gesetze :)

Wenn man Spaß an der Arbeit hat, kann man durchaus mehr als 10h am Tag damit verbringen. Aber man sollte aufpassen, dass man merkt, wenn Schluss ist. Und dann wenn möglich sich etwas anderes suchen, sonst wird man auf Dauer nicht mehr glücklich.
 
Man lernt nie aus :)
Die Arbeitszeiten waren aber für alle Angestellten dort so.
Und wie gesagt, es sind eher die wenigen stressigen Kunden, als die langen Arbeitszeiten die mich gestört haben.
Jetzt arbeite ich auch durchaus mehr als 10 Stunden an manchen Tagen, aber es macht mir nichts mehr aus, weil man jeden Tag eine Pause hat und weil man ein Wochenende hat.
Zwei Tage am Stück frei ist schon was feines! :D
 
BOBderBAGGER schrieb:
Das mit den hohen Stundenzahl gibt es unabhängig von der Bildung in fast jeder Branche diese werden mal mehr oder auch weniger freiwillig geleistet.
Laut einem Artikel der WiWo von 2016 sind es vor allem Selbstständige, die die Zahl der Arbeitsstunden pro Woche hochtreiben. Hier mal die Top 5 der Branchen laut dem Artikel:

1. Landwirte
2. Baugewerbe
3. Finanzbranche
4. ITK-Branche (Software und Kommunikation)
5. Produzierendes Gewerbe

Wenn jetzt die Freundin über 12h/Tag für eine Unternehmensberatung arbeitet und das nicht ändern will, dann hält sich mein Mitleid in Grenzen. Es gibt auch noch anderen Branchen, die auf vergleichbare Arbeitszeiten kommen und in denen weniger verdient wird. Schade finde ich es eher für den Partner bzw. die Familie.
 
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