Warum NTFS benutzen?

Cloudy7

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Hallo,

meine Windows (XP) Partition ist mit NTFS formatiert, ebenso meine Partition mit den eigenen Dateien, meine 3. Partition in FAT32.
Nun frage ich mich, wofür für mich NTFS auf der Dateien-Partition gut sein soll.

Als Vorteile lese ich im Internet:
Zugriffsrechte, Verschlüsselung, Kontingente einrichten - brauche ich bei einem Ein-Benutzer-System nicht.
Komprimierung, Dateien >4GB - benutze ich nicht
geringere Fragmentierung - macht nur bei der Systempartition Sinn

Welche Vorteile habe ich sonst noch?
Geringere Speicherverbrauch? Habe ich bei der Konvertierung von Fat32->Ntfs nicht bemerkt (im Gegensatz zu damals Fat16->32)

Ein Nachteil wäre ja, ich könnte nicht mit einer Dos-Rettungs-Diskette/CD zugreifen.


Grüße
Cloudy7
 
Wenn Du alle Vorteile von NTFS nicht nutzt, dann installiere alles neu und formatiere in Fat32, Konvertieren von NTFS zu Fat32 geht nicht ohne grosen Aufwand, so wie es von Fat zu NTFS geht.
 
Gibt genug Vorteile... z.B. bietet NTFS eine deutlich höhere Integrität aufgrund solcher Eigenschaften
http://de.wikipedia.org/wiki/NTFS schrieb:
Beim Speichern von Metadaten wird ein Journal geführt, das bedeutet, dass eine geplante Aktion zuerst in das Journal geschrieben wird. Dann wird der eigentliche Schreibzugriff auf die Daten ausgeführt und abschließend wird das Journal aktualisiert. Wenn ein Schreibzugriff nicht vollständig beendet wird, zum Beispiel wegen eines Absturzes, muss das Dateisystem nur die Änderungen im Journal zurücknehmen und befindet sich anschließend wieder in einem konsistenten Zustand.

Es sei mal die Gegenfrage erlaubt: Warum denn nicht NTFS benutzen?
 
Auch beachten, dass FAT32-Partitionen nur maximal 32GB groß sein können. Und dass aktuelle Rettungsmedien nicht NTFS unterstützen, ist falsch.
 
Auch beachten, dass FAT32-Partitionen nur maximal 32GB groß sein können.
Wo steht denn das geschrieben? Nur weil NT Systeme es nicht anbieteten oder nicht unterstützen FAT32 Platten >> 32 Gb zu erstellen, heisst es ja nicht, dass keine Platte, die Fat32 hat, grösser als 32 Gb sein darf.
Das lag nur daran, das FDISK von 98 das nicht konnte, dafür gibt es aber mittlerweile einen Patch von M$.
 
Ein sicher eingerichtetes System betsteht aus Admin- und Nutzerkonto. Allein dafür benötigt man NTFS.
 
Das ist aber nur bei der Installation so. Wenn bei der Installation Fat32 als Dateisystem gewählt wird, kann man unter XP auch Platten erstellen mit Fat32, die grösser als 32 Gb sind.
Bild:
Die beiden FAT32 Parts haben von 160 GB jeweils die Hälfte. Wenn das System auf NTFS installiert wurde kann man auch nur 32 GB Platten erstellen.

Bei 2000 geht das nicht.
In Windows 2000 können Sie kein Volume mit dem FAT32-Dateisystem formatieren, das größer ist als 32 GB. Der Windows 2000-FastFAT-Treiber kann zwar Volumes mit mehr als 32 GB, die das FAT32-Dateisystem verwenden, einrichten und unterstützen (sofern sonstige Beschränkungen eingehalten werden), Sie können ein solches Volume jedoch nicht mit dem Hilfsprogramm "Formatieren" erstellen. Es handelt sich hierbei um ein beabsichtigtes Verhalten. Wenn Sie ein Volume erstellen müssen, das größer ist als 32 GB, müssen Sie das NTFS-Dateisystem verwenden.

@Bueller
Auch bei Fat32 kann man Admin- und Benutzerkonten einrichten. Nur haben sie unter NTFS andere Rechte und können z.B. auf geschütze Daten ohne weiteres zugreifen. Unter NTFS kann man z.B. den Ordner "System Volume Information" nicht öffnen, unter Fat32 ohne Probleme. Wenn Du damit ein sicheres System meinst, dann hast Du Recht, dann ist NTFS sicherer.
 

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Danke erstmal für die vielen Antworten.

Bueller schrieb:
Ein sicher eingerichtetes System betsteht aus Admin- und Nutzerkonto. Allein dafür benötigt man NTFS.
Administrator- und Benutzerkonto zu trennen ist doch eigentlich nur bei Mehrbenutzersystemen notwendig, jedenfalls wenn der Zugriff auf persönliche Dateien beschränkt werden soll.
Für eine Trennung aus Sicherheitsgründen würde doch NTFS auf der Systempartition ausreichen, wenn auf die Dateien-Partitionen (Dokumente, mp3s etc.) ohnehin beide Benutzer zugreifen dürfen sollen?

1668mib schrieb:
Beim Speichern von Metadaten wird ein Journal geführt, das bedeutet, dass eine geplante Aktion zuerst in das Journal geschrieben wird. Dann wird der eigentliche Schreibzugriff auf die Daten ausgeführt und abschließend wird das Journal aktualisiert. Wenn ein Schreibzugriff nicht vollständig beendet wird, zum Beispiel wegen eines Absturzes, muss das Dateisystem nur die Änderungen im Journal zurücknehmen und befindet sich anschließend wieder in einem konsistenten Zustand.
Dies war auch die einzige relevante Unterscheidung, die mir aufgefallen war, aber ich habe die Funktion nicht ganz verstanden. Bedeutet das nur, dass das Dateisystem "sauber" bleibt, also keine Dateileichen über scandisk entfernen werden müssen bei einem Absturz oder werden dadurch auch Dateien bei einem Absturz "gerettet"?
 
Naja das bezieht sich mehr auf die Dateisysteminformationen, weniger auf die Inhalte von Dateien, die könnten tatsächlich nach einem Absturz fehlerhaft sein.

Aber zumindest bleibt einem meist das ewige Scandisk erspart bei NTFS... zumindest geht das meist deutlich zügiger bei nem Absturz...

Dennoch fehlen mir sontan so richtige Argumente für FAT32...
 
Administrator- und Benutzerkonto zu trennen ist doch eigentlich nur bei Mehrbenutzersystemen notwendig
Man sollte immer einen Administrator haben und ein Benutzerkonto mit dem man arbeitet, wenn der Benutzer etwas zerschiesst, hat der Administrator immer noch die Möglichkeit etwas zu retten.
 
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