Das Problem ist, dass du deine Prämisse nicht erläutert hast. Natürlich kann man eine Mittelklasse Desktop GPU nehmen und diese mit einer High End Notebook GPU vergleichen. Da kommt man dann auf vergleichbare Ergebnisse für Spiele. Trotz allem vergleicht man Äpfel mit Birnen. Die Desktop GPU hat weiterhin eine höhere Rechenleistung, auch wenn sich diese nicht direkt auf die Bildrate des Spiel auswirkt, dessen Gates auf dem Chip sind dennoch alle aktiv geschalten (und verbrauchen damit Power). Die Komponenten im Desktop sind besser gekühlt und laufen deutlich leiser - was benötigt ebenfalls mehr Strom (durchaus 10-15W in Abhängigkeit von der verwendeten Lüfter).
Problem sind alleine schon die Messmethoden. Häufig misst man komplette Systeme d.h. man müsste die Leistungsaufnahme von einem Notebook (langsame Notebook CPU, GPU, angepasstes Netzteil...) mit dem eines Desktops (leistungsfähigere Desktop Komponenten, viele Lüfter, häufig überdimensioniertes Netzteil, ...). Die Grafikkarte ist bei solchen Vergleichen, wo Notebook vs Desktop auf z.B. 150 vs 230W Leistungsaufnahme kommen, nicht die einzige Komponente die im Vergleich zum Notebook-Pendant mehr verbraucht.
Nicht in Betracht gezogen wurde bislang ein sehr simples Verfahren: Selektion der Chips. Die besonders guten Chips kann man z.B. mit besonders wenig Spannung ansteuern. Weniger Spannung bedeutet weniger Leistungsaufnahme, das weniger Wärme, was wieder die Leistungsaufnahme für die Kühlung reduziert. Schlussendlich kann man damit stromsparendere Geräte herstellen - natürlich nur in geringerer Anzahl und zu höheren Preisen.
Schlussendlich ist der Mehrverbrauch total egal. Unter Last befinden sich die Komponenten eh "selten" weswegen die 80W gar nicht auf der Stromrechnung erkennbar wären.