Was anderes für Cuttermaran

Andy.K

Lt. Junior Grade
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Ich habe Streams (DVB) von einer Settop-Box und demuxe diese mit ProjectX zu m2v- und z.B. ac3-Dateien.

Alsdann nehme ich zum schneiden und muxen Cuttermaran.

An den fertigen mpeg2-Dateien fällt mir jedoch folgendes auf: Wenn ich diese erneut mit einem Schnittprogramm (Womble) oder mit Nero (Vision Express) einlese, erkennt er an einem 90 minütigen Video über 10.000 "Segmente", und es dauert ziemlich lange, ehe alles "analysiert" ist. Dies kenne ich von keiner anderen Videodatei, dass sie so stark "segmentiert" ist (sind ja 2 Segmente pro Sekunde).
Ich nehme mal an, dass dies was mit dem "Cuttermaran" zu tun hat, dass von ihm sehr eigenartig gemuxt wird. Aus diesem Grunde: Gibt es vielleicht noch was anderes anstelle von Cuttermaran - schneiden muss es ja gar nicht können, dass kann ich auch am Schluss noch an der fertigen mpeg2-Datei - geht wohl offenbar in erster Linie um das muxen.
 
Also ich schneide mit MPEG2Schnitt und lasse die demuxten Dateien - am Schluss erst beim compilieren der DVD - von DVD-Lab in diesem Zusammenhang muxen. Hatte damit noch keine Probleme.
 
Ist auch mal probierenswert. Insoweit sind halt Methoden anderer immer von Interesse.
 
Ich habe auch lange rumexperimentiert. Streame von der d-Box2. Das Dreiergespann ProjectX -> Cuttermaran -> DVDlab erzielten bei mir die besten Ergebnisse. Null Fehler, und die DVD läuft auch auf dem allerletzten Drecks-Player. ;) Nero kann man nur zum brennen gebrauchen, zum DVD erstellen ist es meiner Meinung nach nix Gescheites!
 
ParaDee schrieb:
Nero kann man nur zum brennen gebrauchen, zum DVD erstellen ist es meiner Meinung nach nix

Sehe ich genauso. Das was es wirklich gut kann ist brennen, für alles andere gibt es deutlich besseres. ;)

Also demuxen ist nicht das Problem, kann man mit sogut wie allen Tools machen. Schneiden und die Schnitte wieder ordentlich zusammenfügen ist schon heikler. Schneidet man nicht an einem Keyframe muß der kleine Teil u.U. neu encodiert werden, da die Info ja sonst fehlt. Vllt. rühren Deine Probleme auch daher?
 
Nein, ist irgendwie ne Sache von Cuttermaran. Ich brauche auch gar nicht zu schneiden, lese mit Cuttermaran nur Video- und Audiostream ein und muxe dann den vollen Film. Wenn du dann die fertige Datei einliest in Womble oder Nero, ist sie genauso stark segmentiert, besteht aus zig-Tausend einzelner Segmente. Liegt irgendwie daran, wie gemuxt wird.

Habe jetzt sogar grad eben mit Womble selbt gemuxt (ging ja ja noch mit TmpgEnc-Tool), auch da besteht das fertige Video wieder aus vielen Segmenten. komisch.

Ich verwende zum Authoren "TMPG-Author", auch da könnte man eigentlich Video- und Audiospur getrennt einlesen und sogar noch (Werbung raus-)schneiden vor dem Authoren - warum dann eigentlich mit Cuttermaran überhaupt den Zwischenschritt zu einer mpeg-Datei überhaupt gehen ?
 
warum dann eigentlich mit Cuttermaran überhaupt den Zwischenschritt zu einer mpeg-Datei überhaupt gehen ?
Das frage ich mich auch. Du hast es erkannt. :)
Die DVD-Authoring Progs demuxen die fertige mpg sowieso wieder. Also arbeite/schneide besser mit getrennten AV-Dateien und überlasse das Muxen erst ganz am Schluss den DVD-Authorings. Ansonsten können sich jede Menge Fehler einschleichen, Header verändern usw. usf. was dann zu Inkompatibilitäten führen kann, vorallem bei gemuxten mpg-Dateien mit ac3-Tonspur. Gute Schnittprogramme setzen nicht ohne Grund getrennte AV-Streams voraus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hatte das mit dem Schritt 1) ProjectX z. Demuxen 2) Cuttermaran z. Scheiden u. Muxen von vielen Nutzern in DVB-Foren gelesen und dann einfach so übernommen. Vielleicht haben die dort es dann auch bei den fertigen mpeg-Dateien belassen, wer weiß.

Ist schon so, Schritt 2 ist überflüssig bei einem ordentlichen Authoren-Programm, was das auch kann bzw. macht.
 
Hi,

evtl. liegt das Problem auch in der richtigen Aufbereitung des DVB-Stream. Normalerweiser kann das ProjectX auch, sofern die notwendigen Einstellungen vorgenommen wurden.
Zur Aufbereitung von DVB-Streams eignet sich PVAStrumento hervorragend weil dieses kleine Progi genau dafür programmiert wurde. (Freeware)
DVB-Streams sind häufig mit mehr oder weniger Fehlern behaftet. PVAStrumento beseitigt diese Fehler (wenn sie nicht zu groß sind). Das Programm kann natürlich den DVB-Stream auch gleich demuxt ausgeben. Desweiteren wird ein Log der erkannten und beseitigten Fehler ausgegeben. Die Elementar-Streams kann man dann leicht mit Cuttermaran oder einem Authoringprogramm weiterverarbeiten.
 
nein, das Problem liegt wohl eher nicht am DVB, sondern daran, wie die Programme muxen. Habe nämlich mal eine mpeg-Datei, welche von einem DVD-Rekorder und nicht von DVB stammt, mit ProjectX demuxt (dies ist ja genauso dafür geeignet wie dein PVAStrumento - erkennt also auch Streamfehler und beseitigt diese) und dann mit verschiedenen Programmen wieder gemuxt (TMGEnc, Womble) und jedes mal wurde dann beim Einlesen dieser so erstellten Datei (etwa für ein nachträgliches Schneiden) von Womble und auch von Nero angegeben, dass die Datei aus äußerst viel "Segmenten" besteht - was nicht der Fall ist, wenn man die Urspungsdatei einliest. Diese "Segmentierung" ist wohl eindeutig durch das Demuxen+Muxen zustande gekommen (wohl eher durch das Muxen).

Ich habe mir ja jetzt überlegt wie folgt vorzugehen:
1) Bei Dateien, die anschließend gleich zu DVD verarbeitet werden: Demuxen wie bisher,
Muxen entfällt bzw. das Schneiden und Muxen wird nur noch mit dem DVD-Authoren-
Programm erledigt
2) wenn ich z.B. aus einer großen Datei einzelne Dateien herausschneiden will, so etwa
für Musik-Video-Clips, und nur erst mal die mpeg-Dateien brauche --> dann werde ich
weiterhin mit ProjectX demuxen, die vollständigen Streams dann in Womble (oder auch
Ulead Video Studio oder Magix Deluxe oder was auch immer dieser Art) einlesen und
dann einen Export in eine mpeg-Datei (mit SmartRendering) vornehmen. Ist dann irgend-
wie was anderes, als wenn man nur muxen würde. Die so erstellte mpeg-Datei ist dann
nicht mehr "segmentiert" wie beim einfachen Muxen - und lässt sich gut zum Schneiden
verwenden -- habe ich schon ausprobiert.

Cuttermaran ist nunmal selbst nicht so gut geeignet, wenn man aus einer Datei viele kleine herausschneiden will (anders vielleicht, wenn man aus Film nur Werbung herausschneidet). Vielleicht probiere ich es auch nochmal mit mpeg2schnitt, in dem zunächst die Einzeldateien aus den Streams erzeugt werden, und dann später gemuxt wird (wobei dann die Segmentierung an fertigen Dateien keine Rolle mehr spielt, da sie nicht weiter verarbeitet werden bzw. ein DVD-Authorenprogramm das nicht stört).

Das Hauptanwendungsfeld, nämlich Erstellen von DVDs mit evtl. Herausschneiden von Werbung, ist aber mit den Einzelstreams allein schon durch das Authorenprogramm abgedeckt, sodass ich mir insoweit wenigstens Cuttermaran und Muxen sparen kann.

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Bemerkenswert ist schon der Unterschied in den "fertigen" mpeg-Dateien beim
- Importieren der V/A-Streams in einem VideoBearbeitungsprogramm (Videostudio & Co.) und "Exportieren" als mpeg-Datei mit SmartRendering
(ohne Neuencodierung) einerseits und
- Muxen der beiden Streams mit einem der diversen Muxer

Die Struktur der mpeg-Datei (was man an der Segmentierung sieht) ist offenbar beiden Varianten sehr unterschiedlich, das sieht man mehr bei eventueller Weiterverarbeitung als bei bloßem Abspielen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man kann mit mpeg2schnitt auch alle (Teil-)Schnitte in einem Rutsch als eine neue Gesamtdatei zusammenfügen, genauso wie alle Schnitte in einzelne Dateien abspeichern. Audio und Video bleiben aber weiterhin getrennt und werden nicht gemuxt.
Das Muxing macht man dann in jedem Falle mit den Authoring-Prog.
 
Habe es gestern nochmal probiert, die m2v und ac3-Streams von "Miami Vice" (Premiere1 vom So) gleich mit dem Authorenprogramm (TMPG-Author) einzulesen und zu fertigem Film zu verarbeiten. Hat dem Grunde nach auch funktioniert.

Fertige DVD über DVD-Player nebst digital angeschlossenem AV-Receiver abgespielt, Bild und wohl auch DD5.1.-Ton O.K.

Eines fiel mir jedoch auf: Wenn ich den fertigen Film über Nero-Showtime am PC abspielen lassen (und dazu die Anzeige der weiteren Details einblende), zeigt er als Ton "Dolby Digital 2.0" an, wenn ich den Film über die .ifo-Dateien starte, während er "Dolby Digital 5.1." anzeigt, wenn ich die einzelnen .vob-Dateien starte/abspiele. Ich nehme mal an, dass dies keine große Bedeutung hat, über dem AV-Receiver kam es mir schon wie richtiges 5.1. vor.
 
Also wenn dein Receiver 2.0 anzeigt, ist es auch 2.0. Verstehe ich jetzt nicht so richtig?! Zumindest bei mir so. 2.0=PrologicII | 5.1=DolbyDigital
Premiere schaltet manchmal etwas spät um. 1-2 Sekunden, nachdem der Film schon läuft. Aber das müsste der Receiver trotzdem checken.
 
Der Receiver zeigt bei mir nur an "Dolby Digital" (und nicht ob 2.0 oder 5.1) oder eben bei analogem Material "Dolby Prologic II". Weiß jetzt nicht genau, ob er bei DD 2.0 auch das DolbyPrologic II verwendet, um auf besseren Raumklang hochzurechnen.

Bei dem Film zeigt er jedenfalls "Dolby Digital" an und es scheint auch so vom akkustischen her zu sein, als ob es reines 5.1. ist und nicht nur mit PrologicII hochgerechnet.

Es ist lediglich der PC mit Nero-Showtime, der beim Start über die ifo-Datei "Dolby-Digital 2.0" anzeigt, bei Start der .vob-Dateien selbst jedoch "Dolby Digital 5.1." Nur dieses irritiert mich etwas. Habe ja bislang mit Cuttermaran vorher geschnitten, da kann man den Punkt genau ablesen, bei dem auf 5.1. umgeschaltet wird. Nun habe ich mir aber Cuttermaran gespart und die Streams direkt mit dem Authorenprogramm (TMPG Author) eingelesen und am Anfang noch den Premiere-Spot damit weggeschnitten (bzw. Film eben später einsetzen lassen), und da hat man eben nicht die komfortable Möglichkeit zu sehen, wann genau auf 5.1. umgeschaltet wird.

Habe übrigens einen Receiver von Pioneer (VSX...917), denke mal schon, dass der alles ziemlich gut erkennt und richtig umschalten kann, selbst wenn am Anfang noch paar Sekunden mit 2.0 wären.
 
Welcher Stream wirklich vorliegt, zeigt dir Cuttermaran sehr gut an.
Achte darauf, wieviele Kanäle Cuttermaran beim AC3-Stream erkennt. Fehler sind eigentlich ausgeschlossen.
 
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