Was brauche ich alles für ein Debian-Server?

Babasaad-16

Lt. Junior Grade
Registriert
Dez. 2008
Beiträge
336
Was brauche ich alles für ein Debian-DatenbankenServer?

Hallo,

nachdem mir bei ISO-OSI gut weiter geholfen wurde, hab ich heute eine neue Frage gestellt bekommen:

Was brauche ich alles für ein Debian-DatenbankenServer?
Was brauche ich für Hardware um einen Linuxserver für Datenbanken (MySQL) betreiben zu können? Wo muss ich die Schwerpunkte bei einem Datenbankenserver legen?


Danke im Voraus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bevor dir jemand die Frage beantworten kann, was willst du damit machen ?
 
Musst nur sicherstellen, das es für die Hardware auch Linuxtreiber gibt.^^
Bei den meisten Standardgeräten wie USB Hubs SATA Zusatzchips auf dem Mainbord, Soundchips usw. ist das heute kein Problem mehr, aber RAID Controller und sonstige PCI Karten musst du erst mal schauen.

Aber wofür denn ein LAMP? Das braucht man eigentlich nur, wenn man webseiten testen will, für alles andere sind die nicht zu gebrauchen und sogar eine riesen Sicherheitslücken, wenn die vom Inet aus erreichbar sind, weshalb das z.B. bei XAMP extra freigeschaltet werden muss.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann lass die die Finger davon! Geht mal lieber zum Systemhaus deines vertrauens, da wird dir geholfen^^

Besser als wenn das so ein noob (sry, aber so was regt mich immer auf^^) auf eigene Faust macht und am ende alles vergeigt und Ausgebildete Informatiker wie ich das wieder gerade machen dürfen^^
 
Zuletzt bearbeitet:
jan4321 schrieb:
Dann lass die die Finger davon! Geht mal lieber zum Systemhaus deines vertrauens, da wird dir geholfen^^

Besser als wenn das so ein noob (sry, aber so was regt mich immer auf^^) auf eigene Faust macht und am ende alles vergeigt und Ausgebildete Informatiker wie ich das wieder gerade machen dürfen^^

Ich werde keine Bauen oder ä.
Ich muss es halt nur wissen. Wahrscheinlich brauche ich die Grundinformationen um an einem mal ran zu dürfen.
 
Zuletzt bearbeitet:
jan4321 unsere tollen Informatiker *hustÜ sind auch nicht mehr das was sie mal waren :D
 
Hightraffic auf einer Single-Server HW? Kein Loadbalancing? Z. B. Realsierbar mit einem Bladecenter? Oder noch nichteinmal RoundRobin?

Hmpf... Oder verstehst Du unter Hightraffic täglich nur 10.000 Visits?

Hier meine Empfehlung:

Statische Inhalte (Bilder, CSS, JS): Auslieferung per nginX
Dynamische Inhalte (PHP): Apache2, PHP >= PHP 5.3
Hightraffic Inhalte evt. auf CDNs auslagern
DBMS: Je nach Anwendungsbedarf Redis oder MongoDB, das ganze PHPless via socket.io und node.js

Und ja, dafür eignet sich Debian oder auch OpenSuse oder CentOS.

Die Hardware sollte entsprechend dimensioniert sein. Wenn viele Daten gespeichert werden sollen: iSCSI Targets, CFS - um mal ein paar Schlagworte in den Raum zu werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und warum solltes du an einem ran dürfen? Es hat seinen Grund, warum ich 3 Jahre Fachinformatikerausbildung gemacht habe.

Ich mein ist ja löblich, das du was lernen willst, aber dafür kann man sich erst mal was zuhause zusammenbasteln (mein Alter AMD XP 3200 werkelt z.B. auch als Debian Testserver bei mir zu hause). Besser als an einem Echten Server rumzufummeln und alles kaputt zu machen (geht bei Linux viel schneller, als bei Windows^^)

@excalibur1976
iSCSI Targets bei einem HiTraffic?^^ Wenn dann eher Fiberchannel ;-) iSCSI machst du eigentlich nur für unkritische Anwendungen wie Backup oder Daten, die nicht ständig in Benutzung sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
excalibur1976 schrieb:
Hightraffic auf ein Single-Server? Kein Loadbalancing? Z. B. Realsierbar mit einem Bladecenter? Oder noch nichteinmal RoundRobin?

Hmpf... Oder verstehst Du unter Hightraffic täglich nur 10.000 Visits?

Hier meine Empfehlung:

Statische Inhalte (Bilder, CSS, JS): Auslieferung per nginX
Dynamische Inhalte (PHP): Apache2, PHP >= PHP 5.3
Hightraffic Inhalte evt. auf CDNs auslagern
DBMS: Je nach Anwendungsbedarf Redis oder MongoDB, das ganze PHPless via socket.io und node.js

Und ja, dafür eignet sich Debian oder auch OpenSuse oder CentOS.

Die Hardware sollte entsprechend dimensioniert sein. Wenn viele Daten gespeichert werden sollen: iSCSI Targets, CFS - um mal ein paar Schlagworte in den Raum zu werden.

Boah... hört sich gut an, aber habe keinen Schimmer was es so sein könnte^^'
Ich schnuppere gerade in ein Betrieb rein, und deswegen könnte man mich noch "noob" nennen.

Was mir weiterhelfen würde, eine Beispielzusammensetzung.
Also wenn ich raten müsste, würde ich einfach alles auf einem i7 von Intel aufbauen...
 
i7 ist primär eine Desktop-CPU. Für einen Server sollte man schon eine Server-CPU nutzen, z.B. einen Opteron.

Wenn du was lernen willst über die Verwaltung eines Rootservers auf Linux-Basis, dann setz dir einen in ner VM auf. Wenn du was lernen willst über echte Hochlast-Systeme, dann setz dir mehrere VMs auf, die einen Verbund bilden, inklusive Loadbalancer und Replikation der Datenbanken.

Auf keinen Fall sollte jemand ohne fundierte Kenntnisse einen tatsächlich im Internet erreichbaren Server anfassen. Man kann da nicht nur schnell was kaputt machen, man kann so herbe Sicherheitslücken öffnen, dass die rechtlichen Folgen fünfstellige Kosten produzieren.
 
Daaron schrieb:
i7 ist primär eine Desktop-CPU. Für einen Server sollte man schon eine Server-CPU nutzen, z.B. einen Opteron.

Wenn du was lernen willst über die Verwaltung eines Rootservers auf Linux-Basis, dann setz dir einen in ner VM auf. Wenn du was lernen willst über echte Hochlast-Systeme, dann setz dir mehrere VMs auf, die einen Verbund bilden, inklusive Loadbalancer und Replikation der Datenbanken.

Auf keinen Fall sollte jemand ohne fundierte Kenntnisse einen tatsächlich im Internet erreichbaren Server anfassen. Man kann da nicht nur schnell was kaputt machen, man kann so herbe Sicherheitslücken öffnen, dass die rechtlichen Folgen fünfstellige Kosten produzieren.


Full ACK. Mal abgesehen von den Anschaffungskosten (Bladecenter, jeweiliger Hardware, Hightraffic Firewall / Switches etc.) ist der Administrative Aufwand nicht zu unterschätzen.
Ein Debian "draufknallen" und per apt-get die Serversoftware installieren ist das eine. Kernel-Optimierungen für die TCP-Stacks (Buffer-Size - Puffergrößen), Sicherheitsupdates, Monitoring (Munin & Co.), gescheites Loadbalancing - und nicht nur DNS-Roundrobin - Backup-Strategien, Datenbank-Replikationen ist eine ganz andere Baustelle / Größenordnung.
 
Also ohne Google würde mit Opteron gar nichts sagen...

Könnte mir vielleicht einer ein etwas oben angesiedeltes System zusammen stellen?
Wäre super nett. Wenn ich die einzelne Hardware habe, kann ich mein Wissen darauf aufbauen.
 
Lasse Dich von einem Consultant beraten. Es ist Dir nicht damit gedient das man hier ins blaue ratet und Dir evt. ein System nennt, welches dann die Performance nicht erfüllt oder umgekehrt einfach zu überdimensioniert ist.

Ich rate zu einem Bladecenter - das ist horizontal skalierbar.
Welche Anforderungen die enthaltene Serverhardware erfüllen muss, muss anhand des Projektplans / Pflichtenheft ermittelt werden.
 
Also ich habe nochmals nachgefragt:
Die Frage gestaltet sich so:
Was brauche ich für Hardware um einen Linuxserver für Datenbanken (MySQL) betreiben zu können? Wo muss ich die Schwerpunkte bei einem Datenbankenserver legen?
 
Was für ein DBMS?

  • relationales Datenbanksystem
  • dokumentenbasierte Datenbank
  • Objektrelationale Datenbank
?

RAM, viel RAM (24 GB, 32 GB oder mehr), Schnelle Festplatten (SAS) wären, ohne jetzt das Datenbanksystem zu kennen, mein Richtwert

Edit: Ach, MySQL ist die Vorgabe!
Wenn MySQL zum Einsatz kommen soll (Hightraffic), dann würde ich MariaDB vorschlagen.
 
Zuletzt bearbeitet: (Edit: Ach, MySQL ist die Vorgabe!)
Jetzt schüttet den Armen doch nicht mit so viel (und ich ziehe meinen Hut!) speziellem Fachwissen zu.

Mir scheint, er befindet sich gerade in einer Art Praktikum ("Zitat: ...schnuppere gerade in einen Betrieb rein..") und ist jetzt schon total überfordert mit den meisten Antworten und deren Gehalt ;)

Wahrscheinlich ist ihm eine Art kleine "auf den Zahn fühlen" Aufgabe gestellt worden, um zu sehen, ob er sich mit den grundlegenden Begriffen und Dingen in dieser Materie schon auskennt. So möchte man sich an seinen Wissensstand herantasten und ihn in Praktikantenmanier an soetwas heranführen, damit er als kleines Projekt vielleicht einmal einen einfachen Server auf Linuxbasis mit Apache, MySQL und Co aufsetzt, an dem er sich "Learning by doing" austoben kann und ein Gefühl bekommt, wobei es in Bezug auf Konfiguration (Hardware etc.) ankommt.

Zumindest wirkt der Threadersteller (Babasaad) auf mich so - er gibt ja auch rege zu, dass all das für ihn absolutes Neuland ist :)
 
Zurück
Oben