andy_m4
Admiral
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Snap macht aber nicht einfach nur ein chroot. Hab ich doch erklärt.riversource schrieb:Da man bei chroot Environments etc. auch Zugriff auf die Hardware hat, sind sowas wie GPU Ressourcen auch kein Problem.
Idealerweise holt man sich nur in den Container, was man wirklich braucht.riversource schrieb:Kernel und Dev holt man sich ja üblicherweise per bind mount in den Container.
Ich hab nicht gegen Container argumentiert. Ich hab nur versucht darzulegen, wo Probleme liegen können. Ich hab auch nicht behauptet das nicht nicht behebbar wären und letztlich vielleicht sogar nur Konfigurationsfehler sind.riversource schrieb:Dem gegenüber steht der Wartungsaufwand, der halt kleiner wird. Da muss man entscheiden, was wichtiger ist.
Aber einfach zu sagen es kann prinzipiell kein solches Problem geben ist halt nicht zutreffend.
Tatsächlich nutze ich auch exzessiv Container aber baue mir die dann immer selbst. Ich muss aber einräumen, das es hier und da Leute gibt die wären damit überfordert. Und die sind dann vielleicht mit Snappy und einem offiziellen Repository mit vorgefertigten Snaps nicht schlecht bedient. :-)ghecko schrieb:Aber ich will nicht das bald jedes Programm nur noch als Snap ausgeliefert wird, da fange ich lieber an alles selbst von Git zu ziehen und zu bauen. Damit vergeude ich weniger Zeit.
Zum Glück besteht ja kein Benutzungszwang. :-)
Ich sehe diesen Punkt. Ich hab auch so ziemlich von Anfang an gesagt, das es halt auch immer ein bisschen drauf ankommt und das jede Vorgehensweise seine Vor- und Nachteile hat und man eben bei sich selbst gucken muss, wie man möglichst viel Vorteile rauszieht und möglichst viel Nachteile weg kriegt.KitKat::new() schrieb:Es ist zwar mehr Kram auf dem System, allerdings gibt es weniger "bewegliche" Teile.
Allerdings steigt auch der Wartungsaufwand und man hat mehr Mühe den Überblick zu behalten.KitKat::new() schrieb:Für das System selbst ist es weniger komplex.
Für den Entwickler ist es weniger komplex.
Obwohl insgesamt mehr da ist.
Ohne Container brauchtest Du halt nur das ganze System zu aktualisieren um auf den neusten Stand zu sein. Jetzt musst Du ggf. noch die Container nachziehen und auch ggf. gucken das die nicht irgendeine löchrige uralt Bibliothek mit herumschleppen.
Wie gesagt. Alles hat seine Vor- und Nachteile. Das merkt man auch daran, das man ja nicht jedes Programm in einen Container packt. Ich nehme mal an selbst Du hast sowas wie /bin/ls noch einfach so auf dem System und nicht als Flatpak oder Snap. :-)