Fireplace April 2026

Was sind Rückwurfwellen im Wlan, bzw. gibt es diese so wie es im Thema beschrieben wird?

MitName

Cadet 2nd Year
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Hallo,

ich verfolge gerade in einer Gruppe bei der es um Sprachassistenten geht eine Diskussion, dabei geht es in erste Linie nicht um Funknetzwerke, sondern um einen vermeidlichen Fehler eine Gerätes.

Dabei kam dann wie so oft der Hinweis das man doch das 5 GHZ Netz abschalten soll und alle Geräte nur im 2,4 Wlan funken sollen. Auf die Frage eines Nutzer wurd dann das folgende geantwortet.



"sie dürfen auch gerne im 5 GHZ Netz sein. Es geht aber vorwiegend um die Fehlerlösung, da ist das 2,4 GHZ nicht so störanfällig, auch wenn 5 GHZ mehr Daten überbrückt. Zudem haben viele Billiggeräte im Netz, welche nicht mit 5 GHZ arbeiten. Eigentlich soll mit dieser Aussage, welche auch vom Support hätte kommen müssen, geklärt werden, dass nicht beide Netze gleichzeitig laufen und man sie in verschiedenen registriert hat bzw. die Rückwurfwellen sich nicht gegenseitig überlagern"


Hier wurde dann gefragt was Rückwurfwellen sind.

Antwort

"Rückwurfwellen werden von Stahlträgern, Fensterstürzen oder Türrahmen erzeugt. Die Funkwelle wird gedoppelt und zurückgeworfen und durchbricht mit 5 GHZ das 2,4 GHZ Netz. Ähnlich einer Schallwelle. Damit kann simpel und einfach ein Gerät in eine Art Schatten geraten und keine Daten empfangen."

weiter dann diese Aussage.

"Ein herkömmlicher Crossbandrouter ist nicht darauf ausgerichtet, seine eigenen Sendewinkel zu optimieren oder zu prüfen. Eine Rückwurfwelle verursacht ein einfaches Muster. Wenn im 2,4 GHZ Netz ein Signal ausgesendet wird, zum Beispiel im Kanal 1, so hat es den MHZ Bereich von 5 bis 20. Wird die Welle künstlich verdoppelt, weil sie nicht durchdringen kann, so wird sie mit 10 bis 40 MHZ zurückgeworfen und vom Router als ungültiger Kanal 2 empfangen und kann nicht zugeordnet werden. Je höher der Kanal liegt bzw. vom Gerät selbst gewählt wird, desto höher auch die Wahrscheinlichkeit, dass ein Signal im 5 GHZ Netz ankommt, statt im 2,4 GHZ Netz und verweigert wird. Hier ist nicht tatsächlich das Netz entscheidend, sondern das was das GErät tatsächlich erkennt... die MHZ Frequenz. In modernen Wohnungen gibt es nur noch wenige Störfaktoren. Jedoch sind sie zwar selten, aber immernoch vorhanden und in Altbauwohnungen fast schon Tagesordnung. "

Da für mich das ganze doch eher nach einer erfundenen Erklärung klingt bitte ich um Aufklärung ob es nun doch stimmt oder Blödsinn ist?
 
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Die Bezeichnung an sich habe ich zwar noch nicht gehört, aber er meint bestimmt sowas:

Es gibt aber noch eine Reihe weiterer Effekte, nämlich z.B. Überlagerungseffekte durch Reflexion/Brechung. Wir stellen uns einmal vor, eine mobile Station werde von einer Basisstation angefunkt. Wegen eines unglücklichen Hindernisses wird die Station nicht direkt erreicht, sondern auf zwei verschieden langen Wegen, die schließlich an der Station zu sich überlagernden Wellenfronten führen.

Solche Überlagerungseffekte machen sich, falls sie nicht zur Unbrauchbarkeit des Signals führen, auch als Echo bemerkbar.
 
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naja, eigentlich hat man das in physik. wellen können reflektiert werden. dabei können sich verschiedene wellen überlagern und es kommt zur interferenz. dadurch ändert sich die amplitude (die wellen verstärken oder schwächen sich ab), aber es ändert sich nicht die frequenz. das signal auf kanal 1 wird also nicht auf kanal 2 verschoben.
 
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Oder kurz gesagt, der Text ist ziemlicher Humbug.
Reflexionen können im Prinzip zwar schon den Empfang stören. Aber wenn schon, gäbe es Probleme mit dem eigentlichen Signal.
Dass sich das 5 GHz und 2,4 GHz Signal gegenseitig stört, halte ich für praktisch unmöglich.

In der Regel gilt eher: je mehr Geräte 5 GHz benutzen, um so ungestörter sind die anderen Geräte auf ihren 2,4 GHz.
 
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Danke euch allen für die Antworten, also lag ich mit meiner Vermutung das da Blösinn geschrieben worden ist ja richtig.

Wünsche euch frohe Weihnachten, oder falls das nicht so euer Ding ist dann ein paar schöne freie Tage.
 
Trifft alles für tcp/ip zu. Für DVB-T nicht. Da werden die verzögert ankommenden Reflektionen auch verarbeitet. Allerdings dauert das dann etwas, wodurch das Ergebnis später zu sehen ist. Die digitale Mittlerweile funktioniert ähnlich.
 
@hildefeuer:

Trifft alles für tcp/ip zu.

was "alles"?

Für DVB-T nicht.

Was nicht?

Da werden die verzögert ankommenden Reflektionen auch verarbeitet.

Mehrwegeempfang?

Allerdings dauert das dann etwas, wodurch das Ergebnis später zu sehen ist.

Korrekt. Wenn der Nachbar beim Tor 4 ms früher jubelt könnte das daran liegen.

Die digitale Mittlerweile funktioniert ähnlich.

Hattest Du noch ein bisschen was von der Buchstabensuppe übrig? Dann sei bitte so nett und formuliere das so um dass ein Satz mit Inhalt dabei heraus kommt.
 
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