Was tun mit vielen Programmen/Methoden/Funktionen

mythbu

Cadet 2nd Year
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Mai 2011
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24
Hallo Community,

ich habe mal eine Frage: in der Zeit, die ich jetzt programmiere, natürlich eine große Menge an Code bzw. Methoden bzw. (kleinere) Programme produziert. Vieles davon natürlich (wie sonst?) in Java, aber das soll für mein Anliegen nicht wichtig sein. Ich habe natürlich schon in der Vergangenheit in Zip-Archiven archiviert aber in den letzten zwei Jahren habe ich meinen Eclipse-Workspace auf 400 MB gebracht, weil ich sehr vieles gemacht habe.

Nun zu meiner Kernfrage: wie archiviere ich das sinnvoll? Ich weiß, dass es dazu Programme gibt. Könntet Ihr mir ein Paar nennen?

Es wäre auch noch die Frage, ob ich mein programmiertes vielleicht auch online stellen solte, damit sich andere Menschen daran erfreuen können. Ist soetwas generell sinnvoll? Wie würdet Ihr Euch das vorstellen? Gibt es dafür Programme oder Anbieter?

Freue mich auf Antworten :D

Gruß,
mythbu
 
Bevor du Programmcode zur Verfügung stellst, denk über die Lizenzen nach. Bindest du Code ein, der unter einer bestimmten Lizenz steht? Was bedeutet das für deinen Code?
Zur Veröffentlichung könnt ich mir vorstellen, dass Sourceforge oder Github ein Plätzchen für dein Zeug hätten, wenn sich denn wirklich jemand dafür interessiert.

Was die Archivierung angeht: Dokumentier deine Klassen und Prozeduren irgendwo, wo du sie schnell durchsuchen kannst. Danach wirfst du alles in ein paar ZIP-Archive und ab auf ne Wechselplatte oder ne NAS. Muss ja nicht ewig im Workspace rumoxidieren. Wissen ist wissen wo's steht.
 
mythbu schrieb:
Es wäre auch noch die Frage, ob ich mein programmiertes vielleicht auch online stellen solte, damit sich andere Menschen daran erfreuen können. Ist soetwas generell sinnvoll?
Generell nein. Code ist wohl für die Allgemeinheit nur interessant, wenn er ein wichtiges Problem löst (zB als Library) oder von sehr hoher Qualität ist (als Lernobjekt). Die meisten privaten Hobbyprojekte erfüllen wohl keine von beiden Bedingungen.

Wie du deinen Code veröffentlichst ist wohl generell egal. Du kannst genau so gut einen Blog öffnen und Eclipse Projekte als zip anbieten, du kannst aber auch in irgendein Repository verlinken, zum Beispiel nach GitHub, dann sehen die Leute auch deine History.
 
Ist nicht jeder Entwickler am Ende so selbstverliebt, dass er meint, seine Version von Hello World wäre revolutionär und müsse in ein Tutorial? *g*
 
Hallo,

danke für die Vorschläge und Meinungen zu dem Online-Stellen.

Zu den Zitaten:
Daaron schrieb:
[...] seine Version von Hello World wäre revolutionär [...]
F_GXdx schrieb:
Generell nein. [...] Die meisten privaten Hobbyprojekte erfüllen wohl keine von beiden Bedingungen.
Also es ist nicht so, dass ich jetzt nur Hello-World-Programme habe. Ich habe sehr viele "komplexere" (ich nenne die jetzt einfach mal so) Probleme gelöst: aussagenlogischer Formelparser, aussagenlogische Resolution, A*, Breadth-first, KV-Tafeln-Minimierung, ...

Gruß,
mythbu
 
Isses was revolutionär neues oder wenigstens so gut dokumentiert, dass daraus ein Lerneffekt entsteht?
 
Äh kann es sein, dass du irgendwie 2 Accounts hast?! :D
 
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