Wechsel auf 250 Mbit, welcher Router wäre sinnvoll?

bender_ schrieb:
Routet dann nicht der RasPi?
Tut er, aber ohne statische Route kein Rückweg ... d.h. NAT wäre nötig auf dem RasPi (mit allen Nachteilen)
bender_ schrieb:
Und selbst wenn nicht, ist das dann nicht schon ein fortgeschrittenes Site-to-Site VPN?
Nein, das ist simples "ich möchte vom Handy mit OpenVPN/Wireguard ins Heimnetz"
 
Zuletzt bearbeitet:
till69 schrieb:
aber ohne statische Route kein Rückweg
Die bräuchte ich doch nur, wenn ich den Tunnel selbst und nicht die Daten, die durchgehen umleiten wollte.

till69 schrieb:
das ist simples "ich möchte vom Handy mit OpenVPN/Wireguard ins Heimnetz"

Zugegeben, hab ich so noch nie gemacht. In vielen Anleitungen dazu steht aber nirgends, dass das nötig ist. Die Route für die Daten stellt der VPN Server bereit und nicht der lokale Router. Kann auch sein, dass ich gerade völlig auf dem Schlauch stehe.

Zeig doch bitte Mal ein Beispiel.
 
bender_ schrieb:
Kann auch sein, dass ich gerade völlig auf dem Schlauch stehe.
Zeig doch bitte Mal ein Beispiel.
Jep, geh einen Schritt zur Seite :)

Router 192.168.1.1
RasPi 192.168.1.2 + VPN Server 10.1.1.1

Handy 10.1.1.2 (vom VPN Server erhalten)

Jedes Paket vom Handy an 192.168.1.x hat jetzt 10.1.1.2 als Absender, die der Router aber ohne statische Route (10.1.1.0/24 -> 192.168.1.2) nicht weiterleiten kann.

Dann hilft nur noch NAT auf dem RasPi ... das tötet aber jeden Verbindungsversuch vom Heimnetz zum VPN-Client (z.B für VOIP nötig)
 
Danke.
Wie im Thread ersichtlich kann man es so oder so machen. Die statische Route ist nur dann nötig, wenn am VPN Server das Routing nicht benutzt wird.
 
bender_ schrieb:
Die statische Route ist nur dann nötig, wenn am VPN Server das Routing nicht benutzt wird.
Nein nein nein ... Du verwechselt Routing mit NAT

Ohne Routing am VPN Server geht gar nix, das muss immer an
@Raijin hat das ganze schon öfters erläutert ... finde ich aber gerade nicht.
 
Siehe hier:
Raijin schrieb:
Routing
Entweder muss der Client eine Route ins Heimnetzwerk über den VPN-Server haben oder aber das Standardgateway muss auf die IP des VPN-Servers umgelegt werden sofern ein Zugriff auf das Heimnetzwerk hinter dem Asus via VPN vonnöten ist
Am RasPi funktioniert das auch nicht anders.
 
Einmal versuch ichs noch:

Router und Gateway 192.168.1.1
RasPi 192.168.1.2 mit VPN Server 10.1.1.1
PC 192.168.1.3

Handy VPN IP 10.1.1.2 (Default-Gateway 10.1.1.1)

Versuche einen ping vom PC zum Handy und umgekehrt

Ping in beide Richtungen wird erst mit statischer Route funktionieren (10.1.1.0 -> 192.168.1.2), da der Router sonst die 10er IPs nicht weiterleiten kann (er weiß nix vom 10er Netz auf dem Pi)

Wenn statische Routen nicht gehen (Speedport) hilft NAT weiter ... der RasPi macht aus allen 10er IPs die 192.168.1.2 (dem Router bekannt) und somit funktioniert der ping vom Handy zum PC, aber eben nicht vom PC zum Handy.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kein Ahnung wieso Du jetzt Ausfällung wirst.
Ich zweifle doch nicht an deiner Lösung, ich widerspreche deiner Aussage, dass es nicht möglich ist hinter einem Router, der keine statischen Routen einrichten kann einen OpenVPN zu betreiben.
Es ist ja kein Problem den RasPi hinter so einem Router so zu konfigurieren, dass er gleichzeitig Gateway und VPN Server ist.
Hier noch ein Beispiel für NAS über VPN ohne statische Route: https://www.thomas-krenn.com/de/wiki/OpenVPN_am_Synology_NAS_einrichten
 
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bender_ schrieb:
Kein Ahnung wieso Du jetzt Ausfällung wirst.
Bin ich gar nicht :schluck:
bender_ schrieb:
Es ist ja kein Problem den RasPi hinter so einem Router so zu konfigurieren, dass er gleichzeitig Gateway und VPN Server ist.
Mit Gateway ist hier der Internet-Zugang gemeint, also das Gerät, auf welchem die Port-Weiterleitung zum VPN Server eingetragen ist. Da gibts nix zu konfigurieren.
bender_ schrieb:
ich widerspreche deiner Aussage, dass es nicht möglich ist hinter einem Router, der keine statischen Routen einrichten kann einen OpenVPN zu betreiben.
Klar geht das ... mit NAT auf dem VPN Server
Code:
iptables -t nat -A POSTROUTING -o eth0 -s 10.1.1.0/24 -j MASQUERADE
Damit funktioniert der Zugriff auf Heimnetz und Internet.
Was z.B. nicht geht ist VOIP über die VPN Verbindung, oder ganz einfach der Zugriff vom Heimnetz auf einen VPN Client (z.B. FTP Server auf dem Handy) ... habe ich oben in #49 schon erklärt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Darf ich zwischenfragen was diese Diskussion damit zu tun hat welchen Router sich der TE zu seinem 250MBit/s VDSL Anschluss kaufen soll?

PS: Der TE nutzt kein VPN.
Das ist genauso als würde man sich unterhalten über Abgasrückführung bei einem Diesel wenn nach einem Elektroauto gefragt wurde...

Ich kann darüber hinaus nicht nachvollziehen warum 191€ für eine 7590 viel zu viel sein soll. Für ein Gerät das man sich einmal kauft.
Statt dessen muss es zwingend so billig wie irgendwie möglich sein. Warum?! :freak:

Um eine 120m² Wohnung + 90m² Dachboden zu versorgen. Also nicht gerade eine Sozialwohnung...
 
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KnolleJupp schrieb:
Ich kann darüber hinaus nicht nachvollziehen warum 191€ für eine 7590 viel zu viel sein soll.
Weil man fürs gleiche Geld eine 7530 UND einen AVM 2400 bekommt, also deutlich mehr abdecken kann ;)
 
Hi,

vorrausgesetzt du kannst den AVM 2400 per LAN anbinden. Ansonsten erreichst du das genau Gegenteil in Sache WLAN-Bandbreite...
 
KnolleJupp schrieb:
Ich nutze als Anrufbeantworter einen klassischen und das Ding kann ich bedenkenlos weiterempfehlen:
tiptel 309 https://geizhals.de/tiptel-309-a889518.html für 100€ mit 40Min. Aufzeichnungsdauer oder
tiptel 333 https://geizhals.de/tiptel-333-a881484.html für 130€ mit 90Min. Aufzeichnungsdauer
Ich halte so was für deutlich praktischer als die Anrufbeantworter-Funktion der Fritz!Box.

Ich habe hier das Fritzfon MTF an der Fritzbox. Hervorragend integriert, gerade sowas wie AB sehr komfortabel, aber mäßige Sprachqualität. (Rauscht stark und klingt bei Lauthören wie ein Dosentelefon). Angesichts des Preises und der guten Bedienung würde ich das (oder einen Nachfolger) einem physikalischen AB vorziehen, bei mehreren Nutzern auch gerne als reines AB-Abfrage-Device. Einziger echter Haken: zu 1000% mit der Fritzbox verdongelt, ohne diese kann das Teil nichtmal Wahlwiederholung von sich aus. (Schmerzlich erfahren am Speedport Hybrid)
 
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