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Welche Festplatte/Controller/ Externe/Wechselrahmen sollte ich kaufen? (Teil II)
Ich bewundere deinen Einsatz und die Disziplin mit der du das Ganze durchziehst.
Ich denke bei mir ist dieses Ausmaß an Aufwand nicht nötig. Mit einer zweiten Platte bin ich sehr gut bedient und bzgl. der Ransomware.. naja, da kann ich nur hoffen und aufpassen.
Und die 30-60 Tage ohne Einsatz werde ich dann wohl vermeiden müssen. Da hab' ich aber auch ein bisschen Vertrauen.
Naja wie du siehst kann es bei mir auch mal drei Monate werden.
Ich bin zwischenzeitlich einfach dazu übergangen alles zu digitalisieren und nach einiger Zeit die Originalunterlagen zu vernichten. Papierhaft aufgehoben wird dann wirklich nur wichtiges, wie Amtsangelegenheiten, steuerrelevante Sache usw. Von diversen Fotos meines halben Lebens...naja fast gesamten Lebens mal abgesehen. Daneben habe ich zunehmend auch Unterlagen die ich nur noch digital erhalte, wie Gehaltsabrechnungen, Bescheinigungen des Versorgungswerks usw.
Außerdem speichere zwischenzeitlich nicht nur ich, sondern auch Freunde und Familie auf dem Daten NAS. Dafür müssen sie eben im Gegenzug eine Festplatte aufbewahren und/oder ein Backup-NAS bei sich aufstellen bzw. von ihrem Storage etwas zur Datensicherung abgeben :-)
Insgesamt einher geht aber damit eben auch eine gewisse Verpflichtung nicht fahrlässig damit umzugehen.
Mal 'ne Frage dazu, die hier vielleicht nicht ganz reinpasst, aber ist das für dich schon Routine oder musst du dich wirklich dazu aufraffen das penibel zu verwalten?
Mal 'ne Frage dazu, die hier vielleicht nicht ganz reinpasst, aber ist das für dich schon Routine oder musst du dich wirklich dazu aufraffen das penibel zu verwalten?
Aufraffen ist vielleicht nicht passende Ausdruck. Man muss drandenken, es muss zeitlich passen und darf just in diesem Moment auch nicht zu viel Overhead verursachen. Ich hab mir im Outlook-Kalender ein Serienevent gemacht, das ich dann hin und wieder "szooze". Manchmal lasse ich es auch schleifen, bis ich wieder ein schlechtes Gewissen bekomme insbesondere seit ich alles nochmal Online habe.
Da aber gerade am Anfang des Jahres das FW Update meines NAS in die Hose gegangen ist und ich das Teil neu aufsetzen musste, dass "online" eben nicht alles ist. Mal eben ca. 8-10TB aus der Cloud wiederherzustellen ist eben nicht ganz so einfach.
Insgesamt ist es aber Aufwand. Und stößt bspw. bei den anderen auch nicht immer auf Gegenliebe, wenn die Platte bspw. im Tresor und Schließfach liegt.
Natürlich sind alle gut. Bei Festplatten kommt es einfach auf die eigene Präferenz an. Ich mag z.B. eher WD, da mich Seagate zwei mal verbrannt hat. Habe für eien Server in der Firma aber auf Seagate gesetzt und muss sagen mittlerweile sind sie gleich gut. Ich hatte wohl einfach nur eine schlechte Serie oder Pech.
Solange die tech Daten stimmen spricht nichts gegen Hersteller X.
Backupplatten sollten keineswegs dauernd mitlaufen, ein Verschüsselungsvirus würde dann die Daten gleich mit Verschlüsseln, bei Arbeiten an Partitionen oder beim Löschen wären die Daten darauf genauso gefährdet wie die auf dem Original, wenn viele Betriebsstunden zusammenkommen müsste man auch fürs Backup eine Platte mit Zulassung für den Dauerbetrieb nehmen, sie würde bei Stößen, Überflutung des Raumes, Blitzschlag etc. genau leiden wie die Platte mit den Originale Daten etc.
Daher lässt man die Backupplatten immer nur so lange angeschlossen wie es nötig ist und bewahrt sie die meiste Zeit möglichst sicher auf, was bei manchen dann sogar ein Bankschließfach ist. Das muss jeder selbst wissen, aber meist ist eine HDD schon der Schrank neben dem Schreibtisch sicherer als auf dem Schreibtisch oder Fußboden daneben.
J. James schrieb:
DAS ist krass. Ich hatte nicht die geringste Vorstellung, dass die Festplatten nur mit einer so kurzen Haltbarkeit ausgezeichnet werden..
Es ist keine harte Grenze, der Hersteller gibt dies natürlich so an, dass es in der Zeit in jedem Fall keinerlei Probleme geben sollte. Auch beim Überschreiten muss es nicht sofort Probleme geben, aber wie viel Luft man bei der eigenen Lagerung nun jeweils hat, kann man auch nicht sagen, sondern muss eben hoffen, dass auch eine Überschreitung der Lagerdauer keine Konsequenzen hat. Da ist es wie beim MHD von Lebensmitteln, die sind auch nicht automatisch am Tag darauf verdorben, auch wenn nicht wenige Leute dies annehmen und sie dann einfach wegwerfen statt zu prüfen ob es wirklich verdorben ist. Natürlich muss man die Zeit die das MHD überschritten wurde immer auch im Verhältnis zur gesamten Haltbarkeit sehen, Eine Woche Überschreitung ist für frische Produkte die nur wenige Tage haltbar sind was anderes als z.B. für eine Konserve die jahrelange haltbar ist wo das MDH vielleicht nur mit einer Jahreszahl statt eines konkreten Tages angegeben wird.
J. James schrieb:
Ich denke, das wissen die Wenigsten. Danke für die Aufklärung!
Eigentlich habe ich es schon sehr oft hier geschrieben, nur lesen die wenigstens auch nur die letzten paar Seite solche langen Threads.
Es ist auch weniger für Backupplatten relevant, die meisten dürften ihr Backup ja hoffentlich öfter mal prüfen und aktualisieren, sondern eher für die Leute die meinen Langzeitdatenarchivierung einfach mit einer HDD im Schranke machen zu können und dann vielleicht nach Jahren eine böse Überraschung erleben könnten.
J. James schrieb:
Ich denke dann werde ich den einfachsten Weg wählen, da ich diese ja ggf. in nicht allzu ferner Zukunft ersetzen muss.
Gehe von den 5 Jahren Nutzungsdauer aus und lege ggf. noch das maximal eine Jahr Lagerfähigkeit drauf, dann sollte man davon ausgehen die HDD nach spätestens 6 Jahren zu ersetzen, wenn man nicht warten möchte bis wirklich Probleme macht. .
J. James schrieb:
Würde also wieder so eine 2,5" ohne extra Netzteil nehmen. Ich war mir nicht sicher, ob wirklich Alle 3,5"-Platten einen extra Netzanschluss besitzen.
Doch, denn USB bietet nur 5V, 3.5" HDDs brauchen aber immer auch 12V und außer einer sehr teuren 8TB USB Platte von Seagate die nur mit USB versorgt wird, gibt es daher keine 3.5" ohne externes Netzteil.
Gerade bei WD muss man aufpassen, dass diese gerne eine Datenverschlüsselung im Gehäuse haben von der man nichts merkt da man sie weder aktivieren noch ein Passwort eingeben muss. Die Daten stehen aber trotzdem verschlüsselt auf der Platte und können nur mit dem originalen Gehäuse ausgelesen werden, da der Schlüssel bei jedem Fertigungslos geändert wurde, man hat aber so gut wie keine Chance dann ein Gehäuse aus dem gleichen Fertigungslos zu bekommen.
Obendrein ist bei 2.5" HDDs auch zu beachten das da meist die USB Buchse und der USB-SATA Bridgechip (der dann ggf. die Verschlüsselung macht) direkt auf der Platine der HDD stecken. Leider geht dieser USB-SATA Bridgechip zuweilen kaputt und dies auch noch spontan, also ohne jede Vorankündigung. Als einzigen Datenträger würde ich so eine HDD nie nehmen und auch als einziges Backup für wirklich wichtige Daten wäre ich damit nicht wirklich glücklich.
J. James schrieb:
Eigentlich steh' ich auf die Seagate-Platten, aber der Test von Backblaze (Den ich vergessen sollte,.. ) hat mich etwas verunsichert.. Muss ja einen Grund haben, dass bei Seagate die "Failure Rate" so hoch ist.. Ich hoffe Sie verbauen keine minderwertigeren Teile als andere Hersteller..
Natürlich sind die Seagate HDDs die Backblaze verwendet hat stark kostenoptimiert, es sind ja die billigsten Platten: Einfache Desktopplatten! Dies ist die unterste Kategorie von HDDs, die sind inzwischen bei allen Herstellern extrem kostenoptimiert, schau mal hier was es da für Unterschiede gibt, auch bei den Modellreihen von Seagate. Wie schon geschrieben waren nur von Hitachi damals alle 3.5" HDDs sehr hochwertig gebaut, mit 24/7 Zulassung und Rotational Vibration Safeguard (RVS). Wie weit dies aber heute noch bei den HGST HDDs der Fall ist, kann ich nicht sagen, aber eigentlich gibt es von HGST in 3.5" ja bis auf ein alte bis uralte Deskstar Modelle die kaum lieferbar und alle vor 2012 erschienen sind im Preisvergleich nur die Deskstar NAS und eben die Enterprise HDDs (Megascale, Ultrastar, He), aber eben keine Modelle die den einfachen Desktopmodellen von Seagate, Toshiba oder WD entsprechen. Aber die müsste man eben auch mit den entsprechenden Modelle von Seagate, Toshiba oder WD vergleichen, die haben solche HDDs ja auch im Programm, nur kosten die dann eben auch mehr als die einfachen Desktopplatten und genau dies vergleicht Backblaze so eben nicht, sondern dort werden Äpfel mit Birnen verglichen.
Hier mal die wesentliche Eigenschaften der unterschiedlichen Kategorien anhand des Toshibas 3.5" HDD Programms von 2014:
Da fehlen noch NAS und Surveillance Platten, die hat Toshiba erst später ins Programm aufgenommen. Dies ist auch nicht einfach nur Marketing, sondern es erlaubt eben HDDs anzubieten die für einen bestimmten Zweck optimiert sind und die Optimierung ist dabei keineswegs nur technisch, sondern vor allem auch auf die Kosten bezogen. Man lässt also alles weg was teuer aber für den jeweiligen Einsatz nicht nötig ist bzw. ersetzt teurere durch günstigere Komponenten.
Daher ist es wie gesagt eben nicht so wichtig von welchem Hersteller die HDD ist als vielmehr welche Kategorie von HDD man kauft. Backblaze verwendet eben von Seagate nur die billigsten Desktopplatten, von HGST aber entweder die alten Hitachi (werden doch auch unter HGST geführt) bzw. eben Enterprise HDDs und die sind für diese Art von Einsatz eben viel besser geeignet, auch wenn Backblaze dies leugnet. Deren Geschäftsmodell ist aber eben gerade Online Backup Dienste auf Basis billiger Desktopplatten anzubieten. Würde sie das Gegenteil behaupten, würden sie ja ein Stück weit ihrem eigenen Geschäftsmodell widersprechen. Wobei es für Backblaze trotzdem sinnvoll sein kann die billigen Desktop HDDs zu verwenden, solange eben der Platzbedarf und die Kapazitäten der Platten steigen und man die HDDs dann sowieso vorzeitig ersetzt um nicht mehr Racks aufbauen zu müssen. Dies kann durchaus wirtschaftlicher sein als bessere HDDs zu verwenden die länger halten würden.
Definiere gut? Was soll die gute HDD gegenüber der schlechteren Auszeichnen? Ausfallen können alle HDDs, genau wie jede andere HW auch. Wie hoch die Ausfallraten sind, spielt keine wirklich Rolle wenn man nur eine oder zwei kauft. Gegen Datenverlust bei Ausfällen schützt man sich mit Backups!
rotsono schrieb:
Falls doch würde ich einfach die billigste nehmen.
Warum nicht, dann bleibt wenigstens genau Geld für die Backupplatte übrig. Besser zwei billige kaufen und ein Backup haben als eine teure und darauf hoffen müssen das den Daten nichts passiert. Jede HDD kann ausfallen und nicht nur HW Ausfälle gefährden die Daten!
Ergänzung ()
Cool Master schrieb:
Solange die tech Daten stimmen spricht nichts gegen Hersteller X.
Wenn X denn wirklich ein Hersteller ist, denn da gibt es nur noch HGST (gehört zu WD), Seagate (einige von Seagate hergestellte 2.5" HDDs werden noch als Seagate/Samsung vermarktet), Toshiba und WD. Andere wie i.Norys oder Medimax (WL) bieten nur "aufbereitete" Gebrauchtplatten unter eigenem Name an die gerne als Neuware angepriesen werden. Verbatim dürfte da vermutlich auch dazu gehören, oder sie bieten OEM HDDs unter eigenem Namen an. Dies macht Intenso so, da dürften vor allem Toshiba HDDs dahinter stecken, aber man weiß eben nie sicher was man da bekommt, denn die fertigen eben selbst keine HDDs.
In der Auswahl von DDD sind solche Marken aber gar nicht dabei, da die nur einfache Desktopplatten anbieten und schon beim Kriterium "geeignet für Dauerbetrieb" rausfliegen.
Ist mir bekannt dass es nur noch 3 Hersteller gibt. Da aber alle drei solide Produkte anbieten spielt es im Prinzip keine Rolle mehr welche man nimmt da alle auf einem hohen Niveau produzieren. Klar kann es mal vorkommen, wie bei mir, dass eine HDD bereits nach wenigen Stunden defekte Sektoren bekommt aber ich denke das ist die Ausnahme. Solange man für die passende Platte für den passenden Einsatz wählt wird man eher keine Probleme bekommen.
die Anmerkungen zu den externen 2,5ern haben mich etwas verunsichert. Gibt es da Ausnahmen, wo der Chip anders verbaut ist?
Ist ist das bei internen 2,5" anders gelöst und man setzt die dann besser selber in ein Gehäuse?
Für die 3,5" intern würde ich dann wohl mal eine HGST versuchen...
hardblogger, ja es gibt die normalen 2.5" HDDs mit SATA Anschluss wie man sie einzeln kauft und wie sie zuweilen auch in den USB Gehäusen fertiger 2.5" USB Platten stecken, zusammen mit einer kleinen Platine auf der der USB-SATA Bridgechip ist. Halt genau so wie es ist wenn man sich selbst die interne HDD und ein USB Gehäuse kauft und sie dort einbaut. Aber gerade bei den 2.5" USB Platten von den HDD Herstellern selbst gibt es auch besonderen Versionen für USB Gehäuse wo diese kleine Platine nicht mehr existiert und deren Inhalt direkt auf die Platine der HDD integriert wurden, womit auch das SATA Anschluss entfällt. Bei welchen das so ist, kann man vorher schwer sagen, google nach einem Video wo jemand das Gehäuse öffnet, dann bekommt man schon einen guten Hinweis. Bei den aktuellen 2.5" USB Platten von WD ist es wohl sehr verbreitet. Bei 3.5" HDDs habe ich es bisher noch nie gesehen.
Es sollen große Datenmengen (100-200GB pro Projekt) per USB 3.0 verschoben werden. USB 2.0 ist nicht notwendig. Allerdings hat ein Rechner nur eine Delock USB 3.0 Erweiterungskarte. An diesem Rechner muss die Platte auch erkannt werden.
Die ganze Platte soll GPT formatiert und dann mit TC/VeraC verschlüsselt werden.
So wie ich das sehe ist auf allen Platten der Controller verlötet, d.h. wenn die Platte nicht erkannt wird kann ich sie nicht aus dem Gehäuse nehmen und via SATA an meinen Rechner anschließen. Stimmt das?
An der WD stört mich diese Hardwareverschlüsselung. 1. verschlüssel ich eh selbst und 2. habe ich Bedenken, dass es eine zusätzliche Fehlerquelle ist. Am Ende stehe ich mit einer mechanisch noch intakten Platte da aber kann die Daten nicht lesen.
Maxtor verbaut ja scheinbar Seagate Platten. Warum hat die günstigere Maxtor Platte eine längere garantie?
Kann mir der USB 3.0 Anschluss der Maxtor Platte Probleme an der Delock USB 3.0 Karte machen?
Maxtor: 3 Jahre Garantie | nur USB 3.0 (kein 2.0)
Seagate: 1 Jahr Garantie | USB 3.0 & 2.0 (bei MF aber nur 3.0 angegeben)
WD: 3 Jahre Garantie | USB 3.0 & 2.0 | AES Verschlüsselung
Mit WD hatte ich noch nie Probleme. Wenn die Maxtor aber genau so gut ist (langlebeig/zuverlässig) dann würde ich mir den Aufpreis sparen. (Hardwareverschlüsselung brauch ich nicht / USB2.0 auch nicht / auf 10MB/s mehr oder weniger kommt es nicht an)
USB3 ist immer abwärtskompatibel zu USB2, bei 2.5" HDDs, erst recht solche mit vielen Plattern, dürfte es aber leichter Probleme mit Anlaufstrom an einem USB2 Port geben.
MichaelBW schrieb:
Allerdings hat ein Rechner nur eine Delock USB 3.0 Erweiterungskarte.
Welche genau? Wenn die einen Molex oder SATA Stromanschluss hat, sollte der auch benutzt werden. PCIe Slots liefern keine 5V, sondern nur 12V und 3,3V, die 5V Spannungswandler auf den Karten sind leider meist zu schwach dimensioniert um dort 2.5" USB Platten dran zu betreiben, unglücklicherweise auch bei den Karten wo der Hersteller auf eine extra Buchse zur Spannungsversorgung verzichtet hat.
MichaelBW schrieb:
Die ganze Platte soll GPT formatiert und dann mit TC/VeraC verschlüsselt werden.
Das die Verschlüsselung Performance kostet, sollte klar sein. GPT ist ab Win 7 für Datenplatten kein Thema.
MichaelBW schrieb:
So wie ich das sehe ist auf allen Platten der Controller verlötet, d.h. wenn die Platte nicht erkannt wird kann ich sie nicht aus dem Gehäuse nehmen und via SATA an meinen Rechner anschließen. Stimmt das?
Davon würde ich ausgehen. Aber ein Backup ist von allen wichtigen Daten sowieso immer Pflicht, bei externen Platten noch mehr und erst recht wenn man die Daten auch noch verschlüsselt!
MichaelBW schrieb:
An der WD stört mich diese Hardwareverschlüsselung. 1. verschlüssel ich eh selbst und 2. habe ich Bedenken, dass es eine zusätzliche Fehlerquelle ist.
Da bei den Platten der USB-SATA Bridgechip sowieso aus den Platinen sitzen dürfte und auch noch eine SW Verschlüsselung verwendet werden wird, dürfte es auch egal sein. Sollte der USB-SATA Bridgechip sterben, kann man sowieso allenfalls versuchen die SATA Signale zwischen dem USB-SATA Bridgechip und dem HDD Controller abzugreifen um so die Daten zu retten, dies kannst Du aber wohl kaum selbst machen und müsstest dafür dann eine Betrag ausgeben der weit über den Kosten einer Backupplatte liegen würde. Nur wenn das im Zweifel in Frage kommen würde, dann wäre die zusätzliche HW Verschlüsselung als weiteres Hindernis bei einer Datenrettung ein Argument.
MichaelBW schrieb:
Am Ende stehe ich mit einer mechanisch noch intakten Platte da aber kann die Daten nicht lesen.
Das kann man so nicht sagen, jede HDD kann daran Probleme haben oder keine. Welche Karte ist es konkret? Sollte die Leistungsaufnahme der HDD die Karte überfordern, so hilft meist ein aktiver Hub, also einer mit einem eigenen Netzteil. Wenn es eine ExpressCard in einem Notebook ist, wirst Du da kaum drum rum kommen und solltest eher eine 3.5" HDD nehmen, aber die ExpressCards sind sowieso Mist und lösen sich gerne mal wenn man dran kommt.
MichaelBW schrieb:
Maxtor: 3 Jahre Garantie | nur USB 3.0 (kein 2.0)
Seagate: 1 Jahr Garantie | USB 3.0 & 2.0 (bei MF aber nur 3.0 angegeben)
WD: 3 Jahre Garantie | USB 3.0 & 2.0 | AES Verschlüsselung
Keine Ahnung wieso bei einigen USB2 angegeben ist, vielleicht liegt ja ein Y-Kabel bei um von zwei Ports Strom ziehen zu können. Dies bringt aber auch nicht immer was, denn eigentlich soll ein USB Port nur 150mA liefern und erst dann mehr, nachdem die Leistungsaufnahme mit dem Gerät ausgehandelt wurde, was bei den Y-Kabeln natürlich nur an einem Port geht, da der zweite Stecker keine Datenleitungen hat.
HDDs sind generell auf 5 Jahre Nutzungsdauer ausgelegt und die Platten in diesen USB Gehäuse sind in aller Regel nicht für den Dauerbetrieb zugelassen, also nur für 2400 Betriebsstunden pro Jahr ausgelegt. Die Zuverlässigkeit hat man gerade bei externen HDD auch zu einem großen Teil selbst in der Hand, denn HDDs sind empfindlich und müssen entsprechend schonend behandelt werden. Ob die statischen Ausfallrate bei 1% oder 2% im Jahr liegt, ist für jemanden der eine oder zwei Platten kauft auch total irrelevant, seine HDD kann ausfallen oder auch nicht. Backups aller wichtigen Daten helfen im Fall der Fälle Datenverlust und/oder hohe Kosten für die Datenrettung zu vermeiden.
Die PCIe Delock-Karte (89281) hat intern einen 4 Pin Stromstecker. Also Saft sollte die Platte genug bekommen.
Stimmt, die Verschlüsselung ist, wie ich auch meine, das Größte Risiko. Da auf allen Platten ein USB-SATA Bridgechip sitzt (zu sehen auf Youtube) ist es wohl egal welcher Teil davon im schlechtesten Fall kaputt geht.
Werde dann wohl zur WD greifen und hoffen, dass die Qualität ein wenig besser ist als bei den anderen zwei Platten.
Sagen wir mal so: Es besteht eine gute Chance das die Platte genau Strom bekommen, aber im Prinzip bleibt trotzdem ein Restrisiko, da nich alle HDDs wirklich mit den 900mA auskommen die so ein USB3 Port gemäß Spezifikation liefern können muss und nicht jeder Port ist so großzügig mehr zu liefern.
Ja im Notfall könnte ich auch mit USB 2.0 leben. Meine WD Passport Ultra funktioniert auch an dem Port.
Wird schon klappen.
Der Hauptgrund weshalb ich nicht gleich zur WD gegriffen habe war diese Hardwareverschlüsselung. Ich hab diese Vorstellung im Kopf, dass der Bridgechip dadurch superviel arbeiten muss, voll gestresst wird und vielleicht kaputt geht...
PS: werde die Platte mit PartedMagic eine GPT erstellen, Formatieren und dann vollverschlüsseln. Hab ich bis jetzt mit allen Platten gemacht und nie Probleme bekommen.
Keine Ahnung wieso Du dafür ein 3rd Party Tool wie PartedMagic brauchst. Die HDDs dürften schon ab Werk nach GPT partitioniert sein und wenn nicht, dann kann man die Partition(en) auch in der Datenträgerverwaltung löschen und damit umwandeln und neue anlegen. Oder man nimmt DISKPART dafür. Bei fertigen USB Platten sollte es zwar keine Probleme geben, aber generell ist bei HDDs mit mehr als 2TB Kapazität immer ein Risiko vorhanden sich damit Datenverlust einzuhandeln, wenn die HW oder der Treiber von Windows so große Kapazitäten nicht unterstützt und dies merkt man meist nur daran, dass eben die Kapazität in der Datenträgerverwaltung falsch angezeigt wird.
Nimmt man dann ein 3rd Party Tool welches auch noch auf Linux basiert und daher eigene Treiber mitbringt oder die Größe anderes ermittelt, ist dies vermutlich nicht der Fall und man kann die Partition wie gewünscht anlegen. Aber dies ist ein Pyrrhussieg über die scheinbar dumme Datenträgerverwaltung, denn das eigentlich Problem wird nicht beseitigt und wird zu Fehladressierungen führen die dann beim Schreiben jenseits der 2TiB Grenze mit Sicherheit Datenverlust zur Folge haben, was man merkt wenn die Platte beim nächsten Anstecken RAW ist und man zum Formatieren aufgefordert wird. Nur wenn es um das Verschieben von Partitionen oder das Anlegen von Partitionen z.B. für Linux geht, dann sollte bzw. muss man zu 3rd Party Tools greifen, da die Datenträgerverwaltung dies nicht kann.
Ich habe gerade den Überblick über den Markt verloren. Meine 2 TB, mit TC verschlüsselte Festplatte ist voll (Datengrab). Da ich keine Lust habe, irgendwas auszusortieren, benötige ich eine neue 4 TB große 3,5" SATA-Festplatte. Da diese im Desktop werkelt, sollte sie recht leise sein. Dort liegen u.a. wichtige Daten drauf, diese werden aber wöchentlich in die Cloud gesichert.
hardblogger, ja es gibt die normalen 2.5" HDDs mit SATA Anschluss wie man sie einzeln kauft und wie sie zuweilen auch in den USB Gehäusen fertiger 2.5" USB Platten stecken, zusammen mit einer kleinen Platine auf der der USB-SATA Bridgechip ist. Halt genau so wie es ist wenn man sich selbst die interne HDD und ein USB Gehäuse kauft und sie dort einbaut. Aber gerade bei den 2.5" USB Platten von den HDD Herstellern selbst gibt es auch besonderen Versionen für USB Gehäuse wo diese kleine Platine nicht mehr existiert und deren Inhalt direkt auf die Platine der HDD integriert wurden, womit auch das SATA Anschluss entfällt. Bei welchen das so ist, kann man vorher schwer sagen, google nach einem Video wo jemand das Gehäuse öffnet, dann bekommt man schon einen guten Hinweis. Bei den aktuellen 2.5" USB Platten von WD ist es wohl sehr verbreitet. Bei 3.5" HDDs habe ich es bisher noch nie gesehen.
Dann wäre es dich wirklich besser, getrennt eine 2,5" SATA und ein Gehäuse (in meinem Fall USB 3.0 oder C) zu kaufen oder? Gibt es denn bei den 2,5ern Platten, die eher zu empfehlen sind?
Danke!
Hallo, ich hab mir eine neue HSGT Festplatte gekauft. Nach der RMA sind bereits 7 Monate Garantie abgelaufen?
Ist das noch im "normalen" Rahmen bzgl der Garantie?
Da muss man schauen ob man 5400 oder 7200rpm möchte, mit oder ohne Zulassung für den Dauerbetrieb, mit oder ohne SMR (nur bei Seagate) und auf die Bauhöhe achten. Auf einen bestimmten Hersteller würde ich mich da nicht versteifen, mit jede Platte kann man Pech haben.
Artly schrieb:
Nach der RMA sind bereits 7 Monate Garantie abgelaufen?
Bei Garantiefällen wird die Restgarantie der alten auf die Ersatzplatte übertragen. Das Garantieende wird von den Herstellern gemäß dem Herstellungsdatum festgelegt und kann in der Regel anhand eines Kaufnachweis angepasst werden, damit man die Garantie ab Kaufdatum bekommt.