Welche IT Topfirmen wurden von Frauen gegründet?

So sind die Frauen nun mal :)

Das gesagte stimmt ja auch, sie gehen mit weniger Risiko an die Sache ran, gründen kleiner und die Natur legt ihnen nun mal auch die Schwangerschaft und die Babyernährung der ersten Monate in den Weg, die einem das Gründen und Leiten einer Firma erschweren.

Hier noch ein schönes Beispiel für eine Frau ganz oben in der IT:

http://www.welt.de/vermischtes/prom...efin-Mayer-zeigt-zum-ersten-Mal-ihr-Baby.html

Marissa Mayer, aber man sieht auch die vielen kritischen Stimmen, die sagen, dass sie als Mutter ja nur die Firma oder ihr Kind optimal versorgen kann, aber nicht beides gleichzeitig.
 
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Labtec schrieb:
@ FreeZer_
Von welcher "Gesellschaft" redest du da eigentlich die ganze Zeit?
Gabs da mal 'ne Volksabstimmung zu dem Thema oder warum bist du dir so sicher dass das alle wollen?

Nur weil das im öD vielleicht gut angekommt, heißt das nicht das dies ebenfalls in der freien Wirtschaft erwünscht ist.
(Wie frei ist unsere Wirtschaft überhaupt noch, ist die nächste Frage?! - aber das ist ein anderes Thema :p)


Sicher, dass du auf mich antworten willst? ;) Ich rede gar nicht von irgendeiner Gesellschaft. Außer in einem Beitrag, und indem war das sarkastisch auf User "CrunchTheNumber" gemünzt, der ständig von irgendwelchen Gesellschaftsmoralen und Ansichten erzählt hat, und wie toll das doch im öD funktioniert ;).

Bitte lies dir meine Beiträge genauer durch :) oder du hast es einfach verwechselt
 
Oh ja, das hab ich in der Tat verwechselt - sry.
Das sollte natürlich an "CrunchTheNumber" gerichtet sein.
 
Labtec schrieb:
Von welcher "Gesellschaft" redest du da eigentlich die ganze Zeit?
Gabs da mal 'ne Volksabstimmung zu dem Thema oder warum bist du dir so sicher dass das alle wollen?

Die Gesetze zur Frauenförderung im ö.D. sind doch schon sehr lange Zeit GESETZ, also parlamentarisch-demokratisch legitimiert. Da braucht's keine "Volksabstimmung" (nach einer solchen wird offensichtlich immer dann gerufen, wenn einem persönlich etwas nicht passt).

Das meinte ich mit "gesellschaftlich legitimiert". Von großen Protesten gegen Frauenförderung im ö.D. habe ich noch nie gehört.

Jetzt wird das ganze eben auf die gesamte Wirtschaft ausgeweitet. Logisch. Konsequent.

Gruß,
CTN
 
CrunchTheNumber schrieb:
Warum?

Im öffentlichen Dienst wird es seit sehr vielen Jahren angestrebt und wird auch umgesetzt, dass in Führungspositionen ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis herrscht.

Warum eine feste Quote keinen Sinn macht?

Ganz einfach:
Weil die Personen auch entsprechend qualifiziert sein müssen.

Und genau darauf zielt dieser Thread ja auch ab.
Die IT Branche ist nach wie vor sehr stark männlich dominiert, weil sich Mädels (nach wie vor) für das Thema schlicht und einfach nicht so begeistern.

Wenn in den IT Studiengängen (in den 80ern war die Quote etwa bei 1-3%) nun mal deutlich weniger Frauen als Männer sitzen, wo willst Du dann die weiblichen Führungskräfte her nehmen, wenn Du eine 50% Quote anstrebst?

Geht einfach nicht.
 
Ich glaube das hat CTN auch erkannt, und hat deshalb die Diskussion verlassen :D
 
FreeZer_ schrieb:
Ich glaube das hat CTN auch erkannt, und hat deshalb die Diskussion verlassen :D
Meine letzte Antwort ist von gestern abend, insofern verstehe ich diese Bemerkung nicht.

Aber ich habe auch keine Lust, alle Argumente noch einmal zu wiederholen. Ließ dir ruhig noch einmal alles durch.

Ergänzung: Ich lese hier von einigen nur EIN Gegenargument: Es gäbe nicht genug Frauen in der IT. Daraus zu schließen, dass diese schlechter qualifiziert seien als ihr selbst ist doch Kinderkram.
 
CrunchTheNumber schrieb:
...Ergänzung: Ich lese hier von einigen nur EIN Gegenargument: Es gäbe nicht genug Frauen in der IT. Daraus zu schließen, dass diese schlechter qualifiziert seien als ihr selbst ist doch Kinderkram.

Nun stell dir aber mal vor von diesen wenigen Frauen soll jetzt durch eine Quote eine große Zahl in Führungspositionen. Da dann nicht genug qualifizierte gefunden werden, um die Quote auch gleichzeitig qualifiziert zu erfüllen liegt doch auf der Hand.

Das mag in anderen Branchen evtl besser aussehen (BWL, da sehe ich kein Problem beim Frauenanteil), aber in der IT wäre das ein Problem.
 
100 Menschen bewerben sich für eine Position.
80 Männer und 20 Frauen. Nehmen wir an, dass eine gleichmäßige Verteilung von Fähigkeiten und Wissen besteht.

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich aus dieser 100er Gruppe die beste und fähigste Person anstellen kann? 100%

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, wenn ich nur 20% der Bewerber berücksichtige und den Rest ignoriere?
 
Völlig unrealistisches Beispiel. Für eine Führungsposition bewerben sich doch höchstens eine Handvoll Leute. Und die sind in der Regel doch schon "vorgefiltert", d.h. entweder durch direkte Ansprache oder dadurch, dass sich kaum einer auf eine Position bewirbt, bei der klar ist, dass er/sie keine Chance hat.

Und keiner wird doch bestreiten, dass es auch unter männlichen Führungskräften viele gibt, bei denen man sich fragt, wie die dahin gekommen sind...

Gruß,
CTN
 
Da du im öD arbeitest ist dir die Verfahrensweise bei Vetternwirtschaft und Positionen zuschieben bei "vorgefilterten" Bekannten natürlich geläufig. Andere Menschen müssen sich jedoch in der freien Marktwirtschaft auf ihre Fähigkeiten, Bewerbungsmappe und Qualifikation verlassen um eine Position zu erlangen. Da ist es dann wahrscheinlich uncool wenn man abgelehnt wird, da noch jemand in der Woche die volle Quotenregelung vollbekommen muss.
 
Simple Man schrieb:
Da du im öD arbeitest ist dir die Verfahrensweise bei Vetternwirtschaft und Positionen zuschieben bei "vorgefilterten" Bekannten natürlich geläufig.

So ein Quatsch. Wohl nirgends ist das Bewerbungsverfahren so transparent wie im öffentlichen Dienst: Hier geht's NUR nach Eignung, Befähigung und Leistung. Im Zweifel ist dieses immer noch durch die Verwaltungsgerichte überprüfbar. Im Gegensatz zur "freien" Wirtschaft wird sehr genau auf die Qualifikationen geachtet. Und: Diese müssen auch nachprüfbar sein. Ein eloquentes Auftreten im schicken Boss-Anzug und der Verweis auf Vitamin B während des Vorstellungsgesprächs bringt dir im öD sicherlich NICHT den erhofften Job ein.

Bei "politischen" Ämtern kenne ich mich allerdings nicht aus. Aber davon gibt's auch nicht allzuviele.
 
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