nobodo schrieb:
@Kausu, den Honorarberater kannte ich bis eben noch nicht. Wer ist denn auf dieses Berufsbild gekommen? Grundsätzlich finde ich das Thema aber gar nicht so schlecht. Bin ja mal gespannt, wer tatsächlich für eine Beratung Geld in die Hand nimmt. Die Geiz ist Geil-Mentalität halt.
Im Gegensatz zu einem Vermittler oder einem Makler scheint allerdings die Haftungsfrage bei einer Falschberatung noch nicht eindeutig geklärt zu sein:
http://de.wikipedia.org/wiki/Honorarberater#Situation_in_Deutschland
Auf dieses Gesetz bin ich ja mal gespannt...
Honorarberatung nennt man es nur in der Finanzbranche - Versicherungsberater gibt es schon länger. Bisschen undurchsichtig, aber eigentlich bleiben beide in Ihren Bereichen - nur der Finanzberater macht manchmal beides.
Darum soll dieses Gesetz kommen, dass dann hoffentlich alles regelt. Eine Haftung besteht bei grobfahrlässiger Beratung aber eigentlich immer - siehe dem Fall, bei dem ein Lottospieler das Gefühl hatte, dass seine Bank ihn ausgenommen hat und nun muss sie ihn entschädigen.
http://www.zeit.de/wirtschaft/geldanlage/2014-04/lottogewinner-privatbank-schadenersatz
Bei Versicherungsberater kommt es darauf an, was du von denen wolltest. Wenn du einen bestimmten Altersvorsorgevertrag gesucht hast und ihm genau geschildert hast, was du möchtest und dass er die Bedingungen prüfen soll, unter Angabe deiner Lebensumstände und das Ergebniss passt dann nicht, dann ist er Haftbar. Daher braucht er auch eine Berufshaftpflicht. (übrigens krass, dass Bausparkasse wieder einmal Sonderrechte haben ...)
http://www.ihk-bonn.de/fileadmin/dokumente/Downloads/Recht_und_Steuern/Versicherungsvermittler/Merkblatt_fuer_Versicherungsvermittler_07_2013.pdf
Nunja - wer kommt darauf. Also man geht sicherlich nicht zu einem Berater wegen einer PHV... noch nicht teinmal wegen einer Unfallversicherung. Da reicht ein Makler (ich will die nicht schlecht machen). Aber bei Altersvorsorge sollte man schon vergleichen, da nur die Berater an Nettoverträge ohne Provsion und andere Kosten kommen - der Makler kriegt Courtage und über die Jahre verliert man so keine Erträge.
Jeder Privatmann sollte da ruhig mal 5Minuten Zeit investieren und sich erkundigen.
haunt schrieb:
Morsche,
ich hatte mir vor einiger Zeit ebenfalls diese Frage gestellt. Folgende Versicherungen habe ich:
Auto ( Teilkasko + Haftpflicht ist klar)
Auto der Frau ( Vollkasko

)
Wohngebäudeversicherung für das Haus
Hausratversicherung
Riskiolebensversicherung - damit meine Frau und Kind bei einem möglichen Todesfall nicht auf einem Berg Schulden sitzen
gesetzliche Krankenkasse
2 Bausparverträge mit Riesterförderung ( 1 für meine Frau 1 für mich )
Rechtschutz ( ca. 14 euro im Monat inklusive Hotline )
Haftplficht
Unfallschutz habe ich über den Arbeitgeber
BU habe ich nicht
weitere Versicherungen habe ich aktuell nicht.
Viele Grüße,
haunt
Zur BU wurde ja schon alles geschrieben und der Rest ist halt schwer zu deuten.
1) sind die wenigsten hier wohl in der Branche tätig, sondern haben sich nur kundig gemacht - mach du das doch auch bzw. überleg dir, was du überhaupt möchtest

2. Fehlen da wichtige Informationen, wie Gehalt; sind noch Kinder geplant; Schulden vorhanden usw.
3. Vielleicht suchst du dir mal einen Berater oder du gehst mal hierhin
http://www.wertpapier-forum.de/
die beschäftigen sich nur mit Vorsorge, Vermögensplanung und Vermögensbildung etc. (nicht nur Wertpapiere, wie der Name vermuten lässt), da bin ich auch regestiert und da gibt es einige, die in der Branche tätig sind.
4. Scheinbar hast du doch schon ein Ziel. Entweder willst du eine Immobilien bauen, kaufen oder modernisieren oder Genossenschaftsanteile kaufen. Du hast doch einen Riester Bausparvertrag.
Falls ja, wäre meine bescheidene Meinung, dass du (neben der erwähnten BU) einfach schön fleißig Eigenkapital ansparst.