Sammelthread Welche Versicherungen und warum?

Also ich war schon froh den Rechtsschutz zu haben und wenn es nur gewesen ist um dort mit einem Anwalt reden zu können und sich somit versichern zu können das man selbst nichts zu befürchten hat.
Auf gefährliches Halbwissen von irgendwelchen Leuten aus Internetforen verlass ich mich nämlich lieber nicht ;)

Und bei sich anbahnenden Streitigkeiten mit dem Rechtsschutz drohen zu können ist auch nicht zu verachten.
 
@Kunik, bei einer Eigentumswohnung sollte für das Gebäude bereits eine Gebäude- und Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht-Versicherung vorhanden sein. Ansonsten muss dieses Thema über den Verwalter oder die Eigentümergemeinschaft geklärt werden. Schäden, die durch Deine Eigentumswohnung verursacht werden können, sind bereits über die Privathaftpflicht-Versicherung abgesichert.

Berufsunfähigkeit ist nicht Erwerbsunfäig mein Gott ... Wenn jemand im Rollstuhl sitzt und nicht mehr als Maurer arbeiten kann gibt es Kohle - unabhänig davon, ob er als Bürokraft arbeiten könnte. Genauso verhält es sich bei allen Möglichkeiten. Was ihr meint ist eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung, die zahlt wenn man gar nicht mehr arbeiten kann ....

Dieses Thema ist nicht wirklich richtig geklärt.. Eine Berufsunfähigkeit liegt dann vor, wenn ich meinen Beruf nicht mehr ausüben kann. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt dann vor, wenn ich gar keinen Beruf mehr ausüben kann.

Folglich muss vor Abschluss des Vertrages darauf geachtet werden, dass im Schadensfall die Berufsunfähigkeit ausreicht und keine Verweisungsklausel auf die Erwerbsunfähigkeit vorhanden ist.

Um einfach mal auf das eigentliche Thema zurück zu kommen..

1. Privathaftpflicht-Versicherung
1. Berufsunfähigkeits-Versicherung

Ich hatte noch überlegt Berufsunfähigkeitsvers. abzuschließen, jedoch da ich im Office arbeite denke ich nicht, dass ich das je in Anspruch nehmen würde. Bin Kerngesund und mache viel Sport.

Eine gefährliche Aussage! Ich habe schon einen Bandscheibenvorfall und die Einklemmung eines Nervs hinter mir. Sport war mir aktiv schon immer ein Begriff gewesen. Das Thema hat nichts mit körperlicher Arbeit zu tun.
 
Zuletzt bearbeitet:
Stimmt, da hast du alles perfekt erklärt. Ich dachte halt, dass es mittlerweile allgemein bekannt ist, dass man sich vorher kundig macht und zumindest die abstrake Verweisung ausschließt und natürlich versucht die besten Bedingungen rauszuholen, was aber gar nicht immer so einfach ist, da

man unbedingt ehrlich sein muss und sollte mit den Gesundheitsangaben, sonst gibt es am Ende gar nichts und ich würde da empfehlen anonyme Voranfragen von Versicherungsmaklern oder wer es komplet unabhänig möchte (hier wird dann aber wohl meistens ein Honorar fällig) einen Versicherungsberater stellen zu lassen, da man so erfährt ob man aufgenommen werden würde oder nicht. Wer es aber selber versucht landet schnell hier und hat keine Chance mehr in absehbarer Zeit.

http://de.wikipedia.org/wiki/Uniwagnis
http://www.arvato-infoscore.de/
 
Der Makler und der Versicherungsberater machen im Preis keinen Unterschied. Beide können nur dann an einer Sache verdienen, wenn das Risiko in Deckung genommen werden kann.

Da die BU nicht gerade kostengünstig ist, sollte man sich über sein Gesundheitsverhältnis bewusst sein.

Das Thema "Uniwagnis" ist ein eigener Bereich für sich... Versicherungsbetrug und Missbrauch ist hier das eigentliche Thema. Der größte Teil der Menschheit ist allerdings ehrlich, auch wenn man es sich kaum vorstellen kann. Du musst schon ein paar mehr Schäden anrichten, um bei gewissen Versicherungssparten eine Erwähnung zu finden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Makler kriegt ja erst nach Abschluss seine Courtage (ist nicht wertend gemeint), aber der Berater bekommt - soweit ich weiß - ein Beratungshonorar (änhlich der Honorarberatung der Finanzbranche) unabhänig davon, ob man abschließt oder nicht.

Das Thema "Uniwagnis" ist ein eigener Bereich für sich... Versicherungsbetrug und Missbrauch ist hier das eigentliche Thema. Der größte Teil der Menschheit ist allerdings ehrlich, auch wenn man es sich kaum vorstellen kann. Du musst schon ein paar mehr Schäden anrichten, um bei gewissen Versicherungssparten eine Erwähnung zu finden.

Stimmt alles soweit, aber bei der alten HIS (vielleicht wurde dies abgeschafft - meine BU ist ja schon etwas älter) wurden bestimmte Krankheiten und eine Absage daraufhin hin mit einem Vermerk eines "erhöhten Risikos" eintragen und dies hat sich dann ähnlich schlecht ausgewirkt, wie eine schlechte Schufa es bei Banken vermag.

Da die BU nicht gerade kostengünstig ist, sollte man sich über sein Gesundheitsverhältnis bewusst sein.
Ja, aber das Problem ist, die Fragen werden sowieso kommen - auch bei Verträgen mit "vereinfachten Gesundheitsfragen" und raten oder sogar Lügen bringt hier gar nichts. Man kriegt dann am Ende gar nichts.

EDIT:
Ich habe deinen Vermerk zur Gesundheitssache wohl falsch verstanden bzw. falsch gelesen ... ist für mich das Zeichen ab ins Bettchen^^
Du meintest also genau das gleiche. Man muss Bescheid wissen und ehrlich sein. Ich editiere es aber trotzdem nicht feige weg, da ich nicht weiß, ob du es schon gelesen hast.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Versicherungsberater bekommt ebenfalls nur dann Geld von der Gesellschaft, wenn das Geschäft zustande kommen ist.

HIS ist ja das neue System. Hat sich wirklich jeder Versicherer an das neue System angeschlossen?!?

Gesundheitsfragen sollten immer wahrheitsgemäß beantwortet werden. Egal, welche Sparte.

P.S. Schlaf gut...
 
Zuletzt bearbeitet:
nobodo schrieb:
Der Versicherungsberater bekommt ebenfalls nur dann Geld von der Gesellschaft, wenn das Geschäft zustande kommen ist.

HIS ist ja das neue System. Hat sich wirklich jeder Versicherer an das neue System angeschlossen?!?

Gesundheitsfragen sollten immer wahrheitsgemäß beantwortet werden. Egal, welche Sparte.

P.S. Schlaf gut...

Kann es sein, dass du da Berater und Vermittler verwechselt? Berater erhalten von dir als Kunde Geld und nicht von den Gesellschaften. Da läuft alles über Honorar - ich weiß aber nicht, ob schon für Beratung Geld verlangt wird.
http://www.bvvb.de/Content.aspx?content=3
Stimmt. Ich verwechsle das immer. Uniwagnis, HIS und von der Firma wirds wieder informa Insurance Risk genannt ...:rolleyes:

Gesundheitsfragen sollten immer wahrheitsgemäß beantwortet werden. Egal, welche Sparte.
Amen.

Danke du auch.:D
 
Der Thread ist auf jeden Fall hilfreich und deckt sich auch mit meiner Sichtweise. Nur bei der Rechtsschutz bin ich mir unschlüssig. Hatte jetzt ein wenig Streß mit der Vermieter-Gesellschaft, weil die ganze 20% erhöht haben und da hätte ich gerne einen Anwalt gehabt. Aber die brauche ich zumindest sonst eher selten..
 
nobodo schrieb:
Beraten denn die nicht für eine Gesellschaft?

Ne, du meinst Vermittler. Hier nachzulesen.

http://www.stern.de/wirtschaft/versicherung/ratgeber-versicherung/ueberblick/versicherungsberatung-vertrauen-ist-gut-kontrolle-ist-besser-707661.html
und offiziel hier.
http://dejure.org/gesetze/VVG/59.html

Der ersten beiden Links sind die wichtigen, dieser ist nur dabei, weil er halt dazugehört.
http://www.gesetze-im-internet.de/gewo/index.html#BJNR002450869BJNE024501377


Beim Makler fließt eine Courtage. Er soll für dich tätig werden und die beste Versicherung raussuchen. Beim Vermittler kriegst du halt die Versicherung, die er anbieten kann und auch der Mehrfachagent hat nur bestimmte auf Lager.
Honorarberater (egal ob Versicherung oder Finanzen) fragen dich über deine Ziele und Wünsche sowie finanzielle Möglichkeiten aus - dann machen sie lange Pläne und melden sich bei dir mit Möglichkeiten, die du abschließen kannst, aber nicht musst (sind dann provsionsfreie Leistungen, also vor allem gut zur Altersvorsorge, wo sich die Provsionen addieren). Ob du nun abschließt oder nicht, ist ihm egal. Natürlich freut er sich, wenn du länger sein Kunde bleibst, aber ein guter Berater macht halt keinen Druck.
Ergänzung ()

deathscythemk2 schrieb:
Der Thread ist auf jeden Fall hilfreich und deckt sich auch mit meiner Sichtweise. Nur bei der Rechtsschutz bin ich mir unschlüssig. Hatte jetzt ein wenig Streß mit der Vermieter-Gesellschaft, weil die ganze 20% erhöht haben und da hätte ich gerne einen Anwalt gehabt. Aber die brauche ich zumindest sonst eher selten..

Jeder muss für sich entscheiden, ob er eine Versicherung wichtig findet. Ich bin auch kein Streithammel, war aber schon zweimal froh eine Rechtsschutzversicherung zu haben. Man kann ja auch Bausteine wählen. (Verkehr, Strafrecht, Miete, Vermietung), oder man nimmt das Komplettpaket.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Kausu, den Honorarberater kannte ich bis eben noch nicht. Wer ist denn auf dieses Berufsbild gekommen? Grundsätzlich finde ich das Thema aber gar nicht so schlecht. Bin ja mal gespannt, wer tatsächlich für eine Beratung Geld in die Hand nimmt. Die Geiz ist Geil-Mentalität halt.

Im Gegensatz zu einem Vermittler oder einem Makler scheint allerdings die Haftungsfrage bei einer Falschberatung noch nicht eindeutig geklärt zu sein:

http://de.wikipedia.org/wiki/Honorarberater#Situation_in_Deutschland

Das Honoraranlageberatungsgesetz soll Mitte 2014 in Deutschland in Kraft treten.

Auf dieses Gesetz bin ich ja mal gespannt...
 
Morsche,
ich hatte mir vor einiger Zeit ebenfalls diese Frage gestellt. Folgende Versicherungen habe ich:

Auto ( Teilkasko + Haftpflicht ist klar)
Auto der Frau ( Vollkasko :D )
Wohngebäudeversicherung für das Haus
Hausratversicherung
Riskiolebensversicherung - damit meine Frau und Kind bei einem möglichen Todesfall nicht auf einem Berg Schulden sitzen
gesetzliche Krankenkasse
2 Bausparverträge mit Riesterförderung ( 1 für meine Frau 1 für mich )
Rechtschutz ( ca. 14 euro im Monat inklusive Hotline )
Haftplficht

Unfallschutz habe ich über den Arbeitgeber
BU habe ich nicht

weitere Versicherungen habe ich aktuell nicht.

Viele Grüße,
haunt
 
nobodo schrieb:
@Kausu, den Honorarberater kannte ich bis eben noch nicht. Wer ist denn auf dieses Berufsbild gekommen? Grundsätzlich finde ich das Thema aber gar nicht so schlecht. Bin ja mal gespannt, wer tatsächlich für eine Beratung Geld in die Hand nimmt. Die Geiz ist Geil-Mentalität halt.

Im Gegensatz zu einem Vermittler oder einem Makler scheint allerdings die Haftungsfrage bei einer Falschberatung noch nicht eindeutig geklärt zu sein:

http://de.wikipedia.org/wiki/Honorarberater#Situation_in_Deutschland



Auf dieses Gesetz bin ich ja mal gespannt...

Honorarberatung nennt man es nur in der Finanzbranche - Versicherungsberater gibt es schon länger. Bisschen undurchsichtig, aber eigentlich bleiben beide in Ihren Bereichen - nur der Finanzberater macht manchmal beides.

Darum soll dieses Gesetz kommen, dass dann hoffentlich alles regelt. Eine Haftung besteht bei grobfahrlässiger Beratung aber eigentlich immer - siehe dem Fall, bei dem ein Lottospieler das Gefühl hatte, dass seine Bank ihn ausgenommen hat und nun muss sie ihn entschädigen.
http://www.zeit.de/wirtschaft/geldanlage/2014-04/lottogewinner-privatbank-schadenersatz

Bei Versicherungsberater kommt es darauf an, was du von denen wolltest. Wenn du einen bestimmten Altersvorsorgevertrag gesucht hast und ihm genau geschildert hast, was du möchtest und dass er die Bedingungen prüfen soll, unter Angabe deiner Lebensumstände und das Ergebniss passt dann nicht, dann ist er Haftbar. Daher braucht er auch eine Berufshaftpflicht. (übrigens krass, dass Bausparkasse wieder einmal Sonderrechte haben ...)
http://www.ihk-bonn.de/fileadmin/dokumente/Downloads/Recht_und_Steuern/Versicherungsvermittler/Merkblatt_fuer_Versicherungsvermittler_07_2013.pdf

Nunja - wer kommt darauf. Also man geht sicherlich nicht zu einem Berater wegen einer PHV... noch nicht teinmal wegen einer Unfallversicherung. Da reicht ein Makler (ich will die nicht schlecht machen). Aber bei Altersvorsorge sollte man schon vergleichen, da nur die Berater an Nettoverträge ohne Provsion und andere Kosten kommen - der Makler kriegt Courtage und über die Jahre verliert man so keine Erträge.
Jeder Privatmann sollte da ruhig mal 5Minuten Zeit investieren und sich erkundigen.


haunt schrieb:
Morsche,
ich hatte mir vor einiger Zeit ebenfalls diese Frage gestellt. Folgende Versicherungen habe ich:

Auto ( Teilkasko + Haftpflicht ist klar)
Auto der Frau ( Vollkasko :D )
Wohngebäudeversicherung für das Haus
Hausratversicherung
Riskiolebensversicherung - damit meine Frau und Kind bei einem möglichen Todesfall nicht auf einem Berg Schulden sitzen
gesetzliche Krankenkasse
2 Bausparverträge mit Riesterförderung ( 1 für meine Frau 1 für mich )
Rechtschutz ( ca. 14 euro im Monat inklusive Hotline )
Haftplficht

Unfallschutz habe ich über den Arbeitgeber
BU habe ich nicht

weitere Versicherungen habe ich aktuell nicht.

Viele Grüße,
haunt

Zur BU wurde ja schon alles geschrieben und der Rest ist halt schwer zu deuten.
1) sind die wenigsten hier wohl in der Branche tätig, sondern haben sich nur kundig gemacht - mach du das doch auch bzw. überleg dir, was du überhaupt möchtest ;)
2. Fehlen da wichtige Informationen, wie Gehalt; sind noch Kinder geplant; Schulden vorhanden usw.
3. Vielleicht suchst du dir mal einen Berater oder du gehst mal hierhin
http://www.wertpapier-forum.de/
die beschäftigen sich nur mit Vorsorge, Vermögensplanung und Vermögensbildung etc. (nicht nur Wertpapiere, wie der Name vermuten lässt), da bin ich auch regestiert und da gibt es einige, die in der Branche tätig sind.

4. Scheinbar hast du doch schon ein Ziel. Entweder willst du eine Immobilien bauen, kaufen oder modernisieren oder Genossenschaftsanteile kaufen. Du hast doch einen Riester Bausparvertrag.
Falls ja, wäre meine bescheidene Meinung, dass du (neben der erwähnten BU) einfach schön fleißig Eigenkapital ansparst.
 
Zuletzt bearbeitet: (Typo)
Unfallschutz habe ich über den Arbeitgeber

Ich kenne ja nicht wirklich Deine Position im Unternehmen, aber vermutlich nur für den beruflichen Bereich. Eine BU wäre aber mit Sicherheit sinnvoller.

Eine Unfall-Versicherung für Dein Kind wäre nicht schlecht. Ich kann die Werbung von Check24 im Fernsehen zwar nicht ab, aber hier wird das Thema am neutralsten beschrieben. Besser könnte ich es zumindest selbst nicht schreiben.

http://www.check24.de/unfallversicherung/kinder/

Sicher kann man sich gegen (fast) jegliche Risiken versichern.. Die Grundlage einer Versicherung ist allerdings, dass Du im Schadensfall Deinen Lebensstandard beibehalten kannst. Unabhängig dessen muss es für Dich auch finanziell tragbar sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Grundlage für jede Versicherung ist zunächst ein mal: Angst.

Ich sehe das eher so, dass man auf jeden Fall die Standardversicherungen Haftpflicht und Hausrat braucht, KFZ-Haftplicht ist ja eh vorgeschrieben. Und dann kommt es halt darauf an... man sollte - wenn man sich es leisten kann - natürlich auch eine Versicherung dafür haben, falls man in seinem Beruf nicht mehr arbeiten kann. So teuer sind die nicht, allerdings ist das Risiko natürlich auch nicht soo hoch imho.. der Rest ist Optional.
 
Ich finde gut, dass Du ehrlich ansprichst, dass Du das Gefühl hast, dass die Grundlage einer Versicherung "Angst" ist. Dieses Gefühl haben vermutlich noch weit mehr Leute, als man sich vorstellen kann.

Die Frage hierbei ist allerdings, wie kann man einer Person vermitteln, dass es Risiken (Gefahren) gibt, die bisher noch nicht bekannt waren? Mit z.B. 18 Jahren habe ich mir auch noch keine Gedanken gemacht, was später einmal sein könnte. Warum auch?

Schau Dir aber einfach mal den Link von unserer Rentenversicherung an und vielleicht wirst Du dann nachvollziehen können, warum ich die BU gleichgesetzt mit der Privathaftpflicht-Versicherung für so wichtig halte.:

http://www.deutsche-rentenversicher.../Functions/Glossar.html?lv2=238956&lv3=214914

Du hast Dir doch selbst Gedanken gemacht, ob eine Unfall-Versicherung sinnvoll ist. Sicher kann eine Unfall-Versicherung sinnvoll sein. Hierbei muss allerdings berücksichtigt werden, dass nur dann eine Versicherungsleistung fällig wird, wenn auch ein Unfall im Sinne der Bedingungen vorliegt.

Was passiert allerdings, wenn ich aufgrund Krankheit etc. keiner beruflichen Tätigkeit mehr nachgehen kann? Bei der Unfall-Versicherung definitiv nichts. Über die BU hast Du allerdings Ansprüche. Warum also nur 50% absichern, wenn ich 100% haben kann?

Solange keine gesundheitlichen Einschränkungen vorliegen, würde ich eine BU immer einer Unfall-Versicherung vorziehen. Ich habe leider nicht mehr die Möglichkeit, eine BU abzuschließen, da mir die Renten-Reform einfach nur in den Ars.. getreten hat. Bandscheibenvorfall etc...

Schau Dir das Thema einfach mal richtig im Internet an. Eventuell wirst Du dann meine Prioritäten von 2 Versicherungen verstehen, die ich definitiv am wichtigsten finde.

Ich persönlich würde mich einfach mal mit einem Makler über dieses Thema unterhalten. Und glaube mir, die Hausrat-Versicherung ist gegenüber diesem Thema einfach nur Spielzeug und nicht unbedingt eine Standard-Versicherung.

Du wirst die Sache schon richtig machen. :)
 
Zuletzt bearbeitet: (einfach so...)
Danke für die Hinweise, werde ich mir mal zu Gemüte führen.

Aber ich habe grad was anderes: Hab Streß mit dem Vermieter. Natürlich habe ich keine Rechtsschutz für diesen Fall... gibt es irgendwelche Versicherungen, die Rechtsschutz vom ersten Tag anbieten und nicht erst nach drei Monaten oder so, wie z.B. bei der Arag?
 
@death
Ich glaube sowas leistet keine Versicherung. Aber schau doch mal bei dem Mieterschutzbund deiner Stadt nach. Da hast du womöglich mehr Glück und bekommst auch kompetente Hilfe.
 
Die Versicherung wäre ja schon blöd ... schnell eintreten, Versicherung bezahlen lassen und direkt danach wieder kündigen. :rolleyes:
Ich kennen keinen (!) der eine Rechtsschutz hat, ich weiß ehrlich gesagt auch nicht ganz wofür. Wenn man im Netz so ließt gibt es ja Stress und Rechtsstreite an jeder Ecke ... komischerweise sehe ich im Freundes- & Bekanntenkreis nichts davon.

Mein Vater ist einmal vor Gericht gezogen (Unberechtigte fristlose Kündigung - hat Recht bekommen) und hat dafür dann irgendwie 2500€ bezahlt?
Wenn man 200-250€ im Jahr für 'ne Rechtsschutz übrig hat, kann man von dem Geld auch genauso gut Rücklagen für solche einmaligen Fälle schaffen.
 
@Noxiel
Ist natürlich nur meine persönliche Meinung, aber jeder der von seiner Arbeit lebt sollte ernsthaft über den Abschluss einer BU Versicherung nachdenken.
Wie soll sich das jemand im Niedriglohnsektor leisten? Da ist die Versicherungssumme im Falle des Eintritts der BU ja schon fast gleichwertig mit dem jetzigen Verdienst.

Oder hättest du einen günstigen Tipp für eine BU?
 
Zurück
Oben