Welche Zukunft prophezeit ihr für Wordpress - kurzer Hype oder langfristiger Trend ?

Kidotai

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Ich möchte hier eure Meinung erfahren zum berühmten Wordpress, die inzwischen viel viel mehr ist als reine Blogsoftware. Immer mehr Webseiten bauen auf Wordpress auf es gibt tausende Plugins - Wordpress macht die Realisierung der eigenen Internetseite zum einen Kinderleicht, zum anderen bietet es geniale Automatisierungsfunktionen auch für fortgeschrittene Nutzer.

Denkt ihr die Mainstream Websitenentwicklung wird in Zukunft durch Wordpress dominiert werden ?

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Zuletzt bearbeitet: (Rechtschreibung)
AW: Welche Zukunft prophezeit ihr für Wordpress - kurze Hype oder langfristiger Trend

Kurzer Hype kann man das schon lange nicht mehr nennen!
WP existiert seit ~2004 und ist seit 2005 die meist genutze Blogsoftware!
 
wtf is wordpress?!
 
Da stimme ich Crimvel zu. Kurzer Hype? Was'n das für ne Frage bei einem System das es schon so lange gibt?
 
So viele Homepages/Blogs werden mit Wordpress erstellt, warum sollte der Hype denn enden`?
 
Es ist definitiv schon lange kein Hype mehr!
Eigentlich brauch man dieses nicht mehr zu Fragen :D
 
Ich verwende Wordpress selbst und habe es auch schon für Kunden im Einsatz gehabt. Für alles erdenkliche Gibt es Plug-Ins, das Template System ist wirklich sehr einfach anzupassen und Kunden können auf einfachste Weise neue Inhalte hinzufügen, was will man mehr :).

Einziger (in meinen Augen erheblicher) Nachteil von Wordpress ist wohl, dass es auf PHP basiert, allerdings wird man vom eigentlichen Unterbau ja eh "so gut es geht" abgeschirmt und muss eigentlich nur bei wirklich "Spezialwünschen" direkt im Code rumpfuschen.

Hype ... Ich habe eigtl. gerechnet, dass hier über Facebook oder Diaspora gequatscht wird (in der Forenübersicht habe ich nur "Wie lange hält der Hype..." gesehen) da Wordpress, wie ja bereits erwähnt, eigentlich keinen "Hype" um sich ausgelöst hat. Es ist gut und einfach zu verwenden. Es gibt immens viele Plug-Ins und Templates und jede "Pseudo-Grafiker-Template" Webseite bietet WordPress Templates/Plug-Ins an :).

So eine große Community kann kein anderes Blog/CMS aufweisen (mit der gleichen Usability). Alleine, dass man Plug-Ins über die Web-Oberfläche installieren kann in Wordpress empfinde ich als "genial" (kein mühsames .tar.gz file laden, entpacken und in die richtigen Ordner verschieben, das macht Wordpress von selbst :D).

cya cheza

PS: Trotzdem ein komischer Thread ...
 
Dann ist es wohl meine Aufgabe mal einen allgemeinen Trend zu ernstzunehmenden Programmiersprachen zu prophezeien!
Dementsprechend wäre kein Platz mehr für WordPress (bzw. nicht mehr in diesem Maße), welches in PHP geschrieben ist.
In Java, C#, C/C++ und meinem ganz persönlichen Favoriten, Go, fehlt es meiner Meinung nach nur Alternativen zu WordPress, die ähnlich einfach sind, insbesondere für Anfänger ohne Programmiererfahrung.
Problematisch ist sicherlich auch, dass das aktuelle Angebot an Web-Hosting einen praktisch schon zu PHP zwingt, wobei es doch auch einige Angebote mit bspw. einem Python-Interpreter gibt.
Go hingegen ist keine Scriptsprache, sodass diese nicht zur Laufzeit interpretiert werden kann. Doch auch hier erfreuen sich immer mehr Cloud-Application-Hosting (Google App-Engine, Amazon AWS, Heroku, Microsoft Azure ... ) wachsender Beliebtheit.

Kurzfristig wird der Hype jedoch anhalten und sogar noch stärker werden.

So und nun aber weg mit der Glaskugel :freak:
 
Zuletzt bearbeitet:
TH3.BUG schrieb:
insbesondere für Anfänger ohne Programmiererfahrung.
Ist das denn wirklich relevant? Diese Zielgruppe erzeugt doch ohnehin überwiegend Inhalte, auf die die Welt verzichten kann. Da macht es dann auch keinen Unterschied, was im Backend werkelt.

Aber mit dem Grundtenor stimme ich überein - PHP kann ruhig abgelöst werden.
 
Warum sollte man? PHP ist performant, es ist flexibel, es ist erprobt und es gibt ne monströse Community. PHP wird genauso wenig verschwinden wie C. Es ist alt, aber es ist immer noch gut für all die kleinen Aufgaben des Lebens.... so "kleine" Dinger wie z.B. diese Forum hier oder, ums mal ins Extrem zu treiben, Facebook. Jap, FB ist im Kern PHP.
 
Ist das denn wirklich relevant? Diese Zielgruppe erzeugt doch ohnehin überwiegend Inhalte, auf die die Welt verzichten kann.

wasn das für ein schwachsinn?
also ein geologe erzeugt deiner ansicht nach "unwichtige inhalte" weil er auf seiner wordpress seite publiziert und keine ahnung vom "coden" hat.

aha - lol
 
Zuletzt bearbeitet:
Kidotai schrieb:
Denkt ihr die Mainstream Websitenentwicklung wird in Zukunft durch solcher erweiterbaren Baukasten Software gestaltet sein oder sehr ihr das ganz anders ?

In Zukunft? Ist doch schon längst der Fall.
Joomla, Drupal, Typo3, ....

Die letzten Jahre verschlafen? :rolleyes:
 
Wieso? Offene Typisierung mag manche Leute etwas irritieren, aber sie ist definitiv flexibel. Die freie Wahl, ob man nun objektorientiert schreibt oder nicht, ist DEFINITIV flexibel. Und auch die Menge an leicht verfügbaren Schnittstellen ist absolut genial.
Oder störst du dich an der Performance-Aussage? Vielleicht solltest du mal FastCGI probieren...
 
Also ich bin ehe rein Joomla Fan als WP.
Klar für Blogs ist WP wunderbar simpel, aber ich komm zum Beispiel mti der UAfgliederung zwecks Sidebar und den ganzen Kleinkram null zurecht.

joomla hingegen ist strikt durchstrukturiert (zumindest in meinen Augen)
Es hat schon eine Wiele gedauert, als ich das erste mal damit in berührung kam und es dauert auch definitiv wenn neue Updates geladen werden, sich dannw eider durchzufinden. hatte letztens einen Beitragsfehler dadurch, aber ohne Update hätet ich gar ncihts mehr machen können. Da dann den Grund zu finden, dauert...

Also was aber WP angeht - Wenn's spezieller werden soll, würde ich eher davon abraten. Halte es in Zukunft eher was für Anfänger.
 
WP ist ein super Blog mit brauchbaren CMS-Eigenschaften... Joomla hingegen ist ein super CMS mit mäßigen Blogging-Features.
Du würdest doch auch nciht versuchen, einen riesigen Online-Shop mit Lagerverwaltung & Schnittstellen für eBay, Google Merchant, Amazon,... auf Basis von Joomla aufzusetzen, oder? Da würdest du doch sicher auch direkt zu einem Shop-System wie Magento greifen.

Das richtige Werkzeug für den richtigen Zweck. WP ist das richtige Werkzeug, wenn es um Blogging geht: übersichtlich, auf die Blogging-Szene zugeschnittene Kommentarfunktionen,...
 
Daaron schrieb:
Wieso? Offene Typisierung mag manche Leute etwas irritieren, aber sie ist definitiv flexibel. Die freie Wahl, ob man nun objektorientiert schreibt oder nicht, ist DEFINITIV flexibel. Und auch die Menge an leicht verfügbaren Schnittstellen ist absolut genial.
Oder störst du dich an der Performance-Aussage? Vielleicht solltest du mal FastCGI probieren...

Ich betreibe noch einige PHP-Installationen (Oh Wunder, alle für WordPress :freak: ) die allesamt mittels PHP-FPM per FCGI an den Webserver (Nginx) angebunden sind. Natürlich wird auch APC genutzt ;)

Im Vergleich zu anderen FCGI-Anwendungen, beispielsweise in Go geschrieben, ist und bleibt die Performance aber ein schlechter Witz. Damit meine ich sowohl Programmlaufzeit, Speichereffizienz /-verbrauch als auch CPU-Last.

In Sachen Flexibilität ist immer der Blickwinkel entscheidend. Für den Otto-Normal-Anwender scheint PHP auf den ersten Blick flexibel zu wirken, da sich der Anwender nicht um Type-Conversions u.Ä. kümmern muss.
Gleiches gilt aber auch für JavaScript und viele andere Skriptsprachen und funktionale Programmiersprachen.

Zieht man nun aber die Erweiterbarkeit der Programmiersprache in Betracht, sieht man bei PHP schnell schwarz. Ohne Erweiterung des PHP-Interpreters um zusätzliche Module gerät man schnell an die Grenzen des Machbaren, sofern die Anwendung über einfache Text-Ausgabe und grundlegende Kommunikation mit den populären relationalen Datenbanksystemen (MySQL, SQLite3 etc.) hinausgeht.

Mich persönlich stört aber vor allem das Grundprinzip wie PHP-Programme ausgeführt werden. In Endeffekt werden für jeden Programmaufruf (hier jeder Hit auf eine PHP-basierte Website) alle benötigten PHP-Dateien neu geparsed, bevor dieser zu Bytecode kompiliert wird um diesen anschließend zu nativen Maschinencode zu übersetzen und auszuführen.
Natürlich gibt es hier mit APC, XCache und Co. Versuche das Problem zu lindern, indem der Bytecode gecached wird und nur neu erzeugt wird, sofern sich der Hashwert der betreffenden Dateien geändert hat. Wirklich lösen können diese das Problem aber auch nicht und im Vergleich zu nativen Programmen, die in C, C++, Go o.Ä. geschrieben wurden, bleibt ein riesiger Overhead bei jedem Programmaufruf.

Zudem nimmt diese Funktionsweise, die für jeden Aufruf eine neue Instanz erzeugt, dem Entwickler eines der mächtigsten Werkzeuge, da er nicht "Aufruf-übergreifend" programmieren kann. Um mal wieder den Bezug zu WordPress herzustellen, hier ein kleines Beispiel: Hätte man eine Blog-Software, die in einer ernstzunehmenden Programmiersprache geschrieben wurde und als native Anwendung auf dem Server läuft, so könnte prinzipiell der gesamte Datensatz im Systemspeicher, also als Variablen innerhalb des Programms verwaltet werden. Bei einem Aufruf der Website müssten die Daten nur noch in schickem HTML verpackt ausgegeben werden. Eine Kommunikation mit einer Datenbank wäre hier überflüssig. Im Normalfall ist dies eines der größten Flaschenhälse überhaupt bei PHP-Anwendungen.

Letztendlich wird man aber dennoch eine Datenbank benutzen, da Systemspeicher (RAM) leider begrenzt und zudem auch flüchtig ist. Irgendwann wird das Programm sicher auch mal mehr oder weniger freiwillig beendet werden :D
Jedoch wird man trotzdem überwiegend mit den im Systemspeicher zwischengespeicherten Daten arbeiten. Erst bei Änderungen, z.B. bei einem neuen Kommentar würde Datenbankkommunikation erforderlich. Im Gegensatz zu PHP könnte dies jedoch asynchron zu dem eigentlichen Programmaufruf geschehen, da die Laufzeit ja nicht an diesen gebunden ist. Diese Möglichkeit der zu den eigentlichen Programmaufrufen asynchronen Ausführung des Programms ermöglicht aber noch viel mehr wunderbar einfache Dinge als das zugegebenermaßen nicht wirklich gute Beispiel :p Kleine Gedankenansätze wären hier zum Beispiel Benutzerstatistiken und Datensätze die in bestimmten Intervallen aktualisiert werden sollen. WordPress "löst" dies über sehr umständliche "WP-Crons" :freak: (Es wird bei jedem Aufruf geprüft, ob noch Aufgaben anstehen. Gibt es keine Besucher auf der Seite, werden die Aufgaben also auch nicht ausgeführt)

Bei PHP ist ein Zwischenspeichern von Daten über mehrere Programmaufrufe nur umständlich über externe Lösungen wie APC möglich, dass Cachen insgesamt wird hier also deutlich erschwert.

Ich empfehle jedem einfach mal ein kleines Web-Projekt z.B. in Go umzusetzen. Natürlich ist dies erstmal völlig fremd und erfordert etwas Einarbeitung. Jedoch wird man schnell merken, wie limitiert PHP eigentlich ist und wie sehr man dort herum gepfuscht hat. Ich persönlich muss PHP leider noch ab und zu für Kunden einsetzen. Privat und für eigene Projekte bewegt mich aber nichts in der Welt mehr zurück zu PHP ;)
 
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Gerade FastCGI mit aktiver permanenter Datenbank-Verbindung behebt einige deiner Kritikpunkte. Die Performance lässt sich auch leicht noch ins Extrem treiben. Wie gesagt, Facebook ist eine PHP-Anwendung. Wenn Go so viel besser ist, wieso wurde dann PHP genutzt? Meinst du Zuckerberg kann sich inzwischen keine Go-Programmierer leisten? Oder Ruby/Rails? Oder Python? Er wird seine Gründe haben, eine der flexibelsten Seiten (keine 2 User sehen dasselbe) weltweit in PHP zu schreiben.
 
Facebook hat zu diesem Zweck den Hiphop-Compiler geschrieben, der PHP vor dem Kompilieren zu C++ übersetzt. Letztendlich werden dort nur C++-Anwendungen betrieben.

Über die genauen Interna wissen natürlich nur die Facebook-Mitarbeiter selbst bescheid. Ich habe jedoch schon lange keine Stellenanzeige mehr von Facebook gesehen in der PHP-Kentnisse gefordert wurden.
Ist jetzt natürlich nur Spekulation, aber ich gehe davon aus, dass bei Facebook schon lange nicht mehr in PHP neuer Code geschrieben wird.

FCGI ist nur die Verbindung zum Webserver und hat 0 Auswirkung auf die Performance von PHP selbst. In einigen Fällen ist es sogar schneller PHP als Webserver-Modul zu laden wie bei mod_php für Apache.
Auch dein Argument mit der permanenten Datenbank-Verbindung ist Humbug. So etwas wie eine permanente Datenbankverbindung gibt es bei PHP nicht. Auch persistente Verbindungen werden bei jeder Ausführung des PHP-Scripts neu geöffnet.

Der Eigentliche Flaschenhals ist zudem gar nicht die Eröffnung der Verbindung, sondern die Verbindung an sich. Eine Socket-Kommunikation ist nun mal um ein vielfaches langsamer als das direkte Lesen aus dem Systemspeicher.

Ich denke auf den Begriff "flexibelste Seiten" brauch ich nicht eingehen...
 
TH3.BUG schrieb:
Der Eigentliche Flaschenhals ist zudem gar nicht die Eröffnung der Verbindung, sondern die Verbindung an sich. Eine Socket-Kommunikation ist nun mal um ein vielfaches langsamer als das direkte Lesen aus dem Systemspeicher.
Ja, und du lädst mal eben n paar GB Daten (z.B. wenn Grafiken als BLOB gelagert werden) in den RAM, hm?
Im Endeffekt macht das doch kein Mensch. Es wird immer nur aus der Datenbank gefischt, was wirklich als nächstes nötig ist. Andernfalls würde man ja gar keine relationalen Datenbanken benötigen.

Die Realität sieht so aus: Daten kommen aus Datenbanken (ob nun SQL oder NoSQL spielt keine Rolle) und werden von Scripten oder separaten Server-Prozessen verarbeitet und als entsprechender Medientyp an den Kunden geliefert.
 
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