Welche Zukunft prophezeit ihr für Wordpress - kurzer Hype oder langfristiger Trend ?

Daaron schrieb:
Ja, und du lädst mal eben n paar GB Daten [...] in den RAM, hm?

[...]

Die Realität sieht so aus: Daten kommen aus Datenbanken

Tu dir selbst ein gefallen und lies die Posts, bevor du auf sie antwortest.

Vielleicht solltest du dir auch mal ein paar Benchmarks anschauen?

http://shootout.alioth.debian.org/u...=on&go=on&csharp=on&sbcl=on&php=on&calc=chart

Natürlich sind die Werte nicht unbedingt vergleichbar, da die Programmiersprachen für unterschiedliche Anwendungsfälle ausgelegt sind. Da ist es nicht immer empfehlenswert stark verallgemeinerte Anwendungsfälle aufzuzwängen. Dabei werden die jeweiligen Stärken der Programmiersprachen außer Acht gelassen.
Zudem ist die jeweilige Implementierung nicht in allen Programmiersprachen optimal und für andere entsteht ein Vorteil, weil Sprachelemente genutzt werden die in hoch optimierten Assembler geschrieben wurden. Das sind jedoch Spezialfälle die hier gewichtet werden.

Dass PHP nicht performant ist, ist aus meiner Sicht indiskutabel. Man bedenke auch, dass die Skala beim Shootout nicht linear ist ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Oh, wie überraschend. Eine Interpreter-Sprache, die dynamisch in Binärcode umgewandelt wird, ist langsamer als Sprachen, die bereits vor der Ausführung durch den Compiler müssen... Sag mal, wem willst du hier was vom Pferd erzählen? Die Anzahl der Webdienste, die auf Go, C oder anderen Compiler-Sprachen basieren, geht doch brutal unter gegenüber den Interpreter-Lösungen wie PHP, Perl, Ruby, NodeJS,...

Und im Direktvergleich mit Perl, Ruby und Python steht PHP verdammt gut da.

Oder anders: Gehen wir mal in die REALITÄT jenseits deiner vorkompilierten Lösungen: Wie viele Webshops hast du in Go schon umgesetzt? Wie viele Webseiten? Wie viele schnell zu implementierende CMS gibt es in Go? Wie viele Foren-Lösungen gibt es für Go? Gibt es Go-basierte Blogs?
Das Internet besteht aus kleinen Seiten, Foren, Shops, Blogs,.... und nicht aus einzelnen hochperformanten Anwendungen wie GMail. Wenn du nicht für einen der 10-20 Global Player arbeitest, dann verdienst du dein webbasiertes Geld nicht mit C, Cpp oder Go sondern PHP, Perl, Python, NodeJS und RoR.
 
Was willst du mir damit sagen? Dass du selbst einsieht, dass vorkompilierte Lösungen jetzt und in näherer Zukunft nix bringen, außer für hochgradig spezialisierte Anwendungsfälle?
Ich halte dagegen und sage: auch längerfristig werden Skriptsprachen dominierten, da sie einfacher zu handhaben sind und außerdem für den Löwenanteil der Aufgabenstellen mehr als genug Leistung und Funktionalität bieten.

Du willst Glaskugel? Auch in 5-6 Jahren werden nur absolute Freaks ihre privaten Blogs oder kleine bis mittlere Firmenpages in irgend welchen Go/C/Java-Lösungen entwickeln. Es besteht einfach kein Bedarf zur Änderung.

Schau dir doch nur das Forum hier an: Zurzeit aktive Benutzer: 8247 (Registrierte Benutzer: 1272, Gäste: 6975)
OK, VBulletin 3.8.7 ist "erst" knapp 1 1/2 Jahre alt, aber dasselbe Zeugs, was hier so läuft, hättest du sicher auch in VBulletin 3.0 (2004) lösen können. 8 Jahre alter Code in einer laut deiner Aussage ineffizienten Sprache, und trotzdem kommt der Server wunderbar mit der nicht gerade kleinen Community klar.
 
Heinz-Otto wird sich auch in 20 Jahren noch seine private Homepage oder seinen Blog mit kinderleichter Software wie WordPress zusammen klicken. Ich habe nichts gegenteiliges behauptet und werde dies auch nicht tun.

Jedoch macht es für den Endnutzer keinen Unterschied, ob er letztendlich ein paar PHP- oder Go-Dateien bei seinem Webhosting-Zugang hoch lädt. Das diese vorkompiliert werden müssen ist schlichtweg falsch und bei vielen Cloud-App-Hosting-Angeboten wie Google AppEngine schlichtweg auch aus Sicherheitsgründen nicht möglich.

PHP ist meiner Meinung nach eine miserable Programmiersprache (das hätte man aus meinen vorherigen Posts nicht erahnen können, oder? :D). Wie bereits eingangs erwähnt sehe ich den einzigen Grund für den Einsatz der Sprache in der derzeitigen Verbreitung. Sollte es später eine höhere Verfügbarkeit von nicht-PHP-Hosting-Angeboten geben und so einfache Software wie WordPress, vBulletin und Konsorten auch in ähnlicher Form in anderen Sprachen verfügbar sein, sehe ich aus Anwendersicht keinen Grund mehr auf die PHP-Lösung zu setzen. Schließlich dürften andere Lösungen kostengünstiger sein, ganz einfach weil sie weniger Server-Ressourcen fressen und dadurch weniger Kosten verursachen.

Gerade so homogene Sprachen wie Go dürften auch für ambitionierte Anwender interessant sein. Im Grunde stehen diese Sprachen PHP in Sachen Einsteigerfreundlichkeit nicht nach, ganz einfach weil sie einheitlich und klar strukturiert sind. Für professionelle Anwender sollten Sprachen wie diese sowieso mehr Möglichkeiten bieten und die bessere Wahl sein, wie ebenfalls bereits erwähnt.

Im professionellen Bereich fristet PHP mehr und mehr ein Nischendasein. Ich kenne so einige Firmen, die sich nach dem Umstieg die Augen gerieben haben, ganz einfach weil sie auf einmal nur noch einen (oder wenige) Server brauchten.
Meine Glaskugel sagt mir, dass dieser Umstieg Top-Down irgendwann auch bei den kleineren Anwendern ankommen wird.
 
WordPress wird von Version zu Version besser, benutzerfreundlicher ect.
Es wird durch die vielen Plugins auch für Laien immer einfacher die Seite zu verwalten.

Ich bin seit 2.3 dabei und verwende es bei ca. 80% aller erstellen Webseiten(privat und kommerziell).

m.M.n. ist es kein Hype und auch kein Trend, es zeigt lediglich, das WordPress wirklich mehr als ein Blog-System ist, was sehr vielseitig einzusetzen ist.
 
TH3.BUG schrieb:
Im professionellen Bereich fristet PHP mehr und mehr ein Nischendasein.

:lol:
Wäre es doch toll, wenn dein Wunschvorstellung der Realität entsprechen würde gell ;)
Die Nachfrage nach PHP-Entwicklern ist gleich geblieben, und es werden immer mehr gute PHP-Entwickler gesucht. Also Entwickler die mit einem der großen Frameworks arbeiten.

Und die Nachfrage nach Go-Entwicklern ist quasi Null, außer vllt bei Google. Da werden ja selbst COBOL-Entwickler mehr gefragt :evillol:

Und wenn wir wirklich von hocheffizienter spezialisierter Software sprechen, die gut skalierbar sein muss usw. Dann wird auch niemand den Newcomer Go nehmen, der auch nur ein besseres C sein will. Da wird dann Java oder auch vor allem Erlang OTP ganz weit die Nase vorn haben.


Go ist nicht mehr als eine weitere der Sprachen, die bei der Entstehung schon zum Scheitern verurteilt waren. So wie Ceylon und viele weitere Sprachen. Sprachen die einfach entstanden, weil man der Meinung war, man müsse einfach noch was neues um etwas neues zu machen. Diese Sprachen bringen eine neue Syntax, aber sonst nichts, weshalb man darauf wechseln sollte.
 
Zuletzt bearbeitet:
TH3.BUG schrieb:
Im professionellen Bereich fristet PHP mehr und mehr ein Nischendasein.
Wenn PHP so eine Randerscheinung in großen Firmen ist, warum setzt dann z.B. die US Regierung, die definitiv die Mittel hätte, um was anderes zu nutzen, für ihre Webauftritte auf PHP? Schau doch mal, welches CMS hinterm Weißen Haus steht.
Oder anders: Nenn mit 5 ausgereifte und flexible CMS, Shopsysteme und Frameworks für Go. Kein Aas kratzt sich an Go, und weil sich kein Aas um Go kümmert wird Go auch nie relevant.

Alles, was man in Go machen kann, kann man auch in Java oder C schreiben (und dafür gibts wenigstens schon Entwickler mit Erfahrung). Wozu also Go? Ne neue Sprache um der Sprache willen funktioniert vielleicht im Ghetto-Viertel einer Großstadt, nicht aber in der Geschäftswelt.

ice-breaker schrieb:
Wäre es doch toll, wenn dein Wunschvorstellung der Realität entsprechen würde gell ;)
Die Nachfrage nach PHP-Entwicklern ist gleich geblieben, und es werden immer mehr gute PHP-Entwickler gesucht. Also Entwickler die mit einem der großen Frameworks arbeiten.
Eben. Wenn man als Entwickler weg will von PHP, dann sollte man sich auf Ruby bzw. RoR spezialisieren. Da herrscht wenigstens grundsätzlich eine Nachfrage. Als Go-Entwickler verhungerst du, wenn du nicht zufällig n Job bei Google findest.
 
Kidotai schrieb:
Erkennt ihr darin nur einen kurzen Hype oder ist mehr als das ? Denkt ihr die Mainstream Websitenentwicklung wird in Zukunft durch solcher erweiterbaren Baukasten Software gestaltet sein oder sehr ihr das ganz anders ?

da sich mehr Leute mit der Materie auskennen wird es einfach mehr genutzt. ist spitze.

es läuft immer mehr mit Modulen und Plug-Ins gerade in Richtung Shop, Blog, Datenbanken usw..
die sind erweiterbar und werden upgedatet, es wird ja auch damit Geld verdient.

für eine stink normale Seite braucht man so was nicht. man verändert ja nicht ständig den style oder Funktionen.
ein guter Web Designer bekommt das schon hin ohne schnick-schnack Wordpress.

der Zeitfaktor spielt hier auch eine große Rolle, nicht jeder hat Zeit und Geduld sich sein eigenes Ding zu schaffen.
so fette tamplates wo viel drin ist und dann kosten dir ja nur 50$.
ist sicher kein Fehler wenn man sich so was mal holt für ein Projekt.
 
Es muss ja nicht WP sein, aber ich würde heute keine Seiten mehr ohne ein CMS aufsetzen. Es ist einfach ineffizient. Er erweitere ich ein CMS per selbst geschriebenem Modul um ein paar Funktionen, als dass ich Template-, Seiten- und Inhaltsverwaltung jedes Mal komplett neu schreibe.
Kunden bezahlen nicht dafür, dass man jedes Mal das Rad neu erfindet, Kunden bezahlen Arbeitsstunden. Minimiert man diese, so ist man auch konkurrenzfähig.
 
Zurück
Oben