Welchen Docker GUI?

Avenger84

Lt. Commander
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1.861
Hallo,
ich würde gern auf einer Ubuntu VM einen Docker mit GUI nutzen.

Zuhause nutze ich Unraid und bin entsprechend verwöhnt vom Gui, auf einen Blick sehe ich alle Docker, ob es Updates gibt, wenn ja ein Klick fertig usw.

Unraid kommt für die betreffende VM nicht in Frage (läuft auf einer Synology DS218+).

Ich habe bisher Portainer und Dockhand ins Auge gefasst, wobei mir Dockhand sogar noch besser gefällt von der Optik. Sollte kostenlos sein.

Ich würde gerne euch fragen: was nutzt ihr? Welche Vor- und Nachteile gibt es aus eurer Sicht?


Als Docker würde ich erst mal Pihole und Grafana installieren.

Expertenfrage: Docker läuft immer noch auf iptables (legacy) und nicht nftables oder ?
 
Ich nutze Portainer.
Die Oberfläche ist nicht so modern, aber die Community ist größer.
Da ich jedes Jahr vielleicht einmal portainer öffne, ist mir das aber egal.
 
ich nutze seit einiger zeit Dockhand und bin zufrieden, zuvor Portainer gehabt aber das wurde irgendwie immer unuebersichtlicher und war wenig intuitiv.

Du kannst auch Portainer agent oder hawser agent [dockhand] installieren, dann hast du alle container von unraid und deiner vm auf einer oberflaeche

als Beispiel dockhand
1790147213339.png


btw Portainer
https://linuxnews.de/portainer-3-0-community-edition-bleibt-bei-version-2-x/
 
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Avenger84 schrieb:
ich würde gern auf einer Ubuntu VM einen Docker mit GUI nutzen.

Avenger84 schrieb:
Unraid kommt für die betreffende VM nicht in Frage (läuft auf einer Synology DS218+).
? Liegt es daran, dass ich noch keinen Kaffee hatte? Für mich liest sich das wie: auf einer DS218+ läuft in einer VM Ubuntu in der ich dann Docker laufen lassen will. Warum so kompliziert? Docker läuft afaik nativ auf den Plus Modellen. Nennt sich „Container Manager“ ist aber von der CLI her das gleiche (SSH auf die DS sollte man hinbekommen). Kann man per CLI oder Skripte bequem alles Orchestrieren, wie Docker Compose.

Habe zumindest meine ganze Nextcloudumgebung inkl. elastic Seqrch, Redis, CalmAV, Datenbank usw. Per Compose am laufen seit der 718+, mittlerweile 822+.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hatte am Anfang Portainer, bin gerade eine Weile schon bei bei Dockhand, zwischendurch hatte ich mal arcane versucht aber bin dann wieder bei dockhand gelandet. Für mich und meine Anforderungen die beste Lösung.
 
conf_t schrieb:
Warum so kompliziert? Docker läuft afaik nativ auf den Plus Modellen. Nennt sich „Container Manager“ ist aber von der CLI her das gleiche (SSH auf die DS sollte man hinbekommen). Kann man per CLI oder Skripte bequem alles Orchestrieren, wie Docker Compose.
Habe ich auch schon dran gedacht.
War gleichzeitig am überlegen die VM von der DS218+ zu entfernen und wieder in eine echte Maschine zu "überführen" - früher ein RPi4, heute würde ich vielleicht für 160€ einen Lenovo Think Centre mit 8GB Ram und i3-9100T oder so nehmen.
Das ist aber eine noch andere Überlegung.
Die CPU der DS218+ ist spürbar langsamer als auf meinen VMn im Unraid.
Dann wäre die DS218+ nur noch als NAS und NVR.
 
Ich hatte damals alle ausprobiert die man unter Link findet:

Portainer
Komodo
Arcane
Dockhand
Dockge
Dockwatch

Da ich nur Basisfunktionen wie Start, Stop, Logs, usw... benötige bin ich bei Dockge gelandet.
Updates laufen bei mir weiterhin über Watchtower.
 
Avenger84 schrieb:
Als Docker würde ich erst mal Pihole und Grafana installieren.
Docker ist kompletter Mist. Du solltest das nur nutzen, wenn es partout nicht anders geht.
Pihole und Grafana lassen sich völlig easy ohne Docker installieren.
 
fischfilet schrieb:
Docker ist kompletter Mist.
Wow es gibt differenzierte Meinungen und es gibt deine.
Ergänzung ()

Kassenwart schrieb:
Da ich nur Basisfunktionen wie Start, Stop, Logs, usw... benötige bin ich bei Dockge gelandet.
Updates laufen bei mir weiterhin über Watchtower.
Dockge hatte ich auch lange im Einsatz, es fehlten aber relativ viele QoL-Features und der Dev hat sich nur noch im sein anderes Baby (Uptime Kuma) gekümmert. Daher bin ich zu Komodo gewechselt, was in fast jeder Hinsicht überlegen ist. Wenn man Komodo wie Dockge verwenden will, stellt man einfach Stacks als UI-defined ein und gut ist. Ich mache das aber nur noch selten, weil inzwischen das meiste via git gezogen wird.
 
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Benj schrieb:
Wow es gibt differenzierte Meinungen und es gibt deine.
Tja, dann schau dir allein mal die supergeilen NAT- und IP-Regeln an, die ein Docker hinterlässt.
Und zum Thema differenziert, wenn du Docker so toll findest, dann gibt es ja bestimmt stichhalttige Argumente, warum es so toll sein soll. Ich setze es wenn überhaupt nur ein, wenn es nicht anders geht.
 
Die komplexen und eigentlich überalterten iptables stören mich auch ein wenig an docker, da sie in nftables übersetzt werden, gibt das ein unschönes Durcheinander, aber es funktioniert.

Ich nutze Mailcow und bin davon begeistert wie genial die Container harmonieren.

Als Mist würde ich das nicht bezeichnen.

Auf dem von mir am Anfang beschrieben System bin ich allerdings beim nativen pihole und grafana geblieben.
 
fischfilet schrieb:
Tja, dann schau dir allein mal die supergeilen NAT- und IP-Regeln an, die ein Docker hinterlässt.
Und zum Thema differenziert, wenn du Docker so toll findest, dann gibt es ja bestimmt stichhalttige Argumente, warum es so toll sein soll. Ich setze es wenn überhaupt nur ein, wenn es nicht anders geht.
Mach mal keinen Strohmann hier. Du hast "kompletter Mist" geschrieben, also wenn überhaupt, dann darfst du erstmal darlegen, was du damit meinst. Ich muss hier nichts verteidigen, Docker hat seine Vor- und Nachteile. Für mich überwiegen die Vorteile, weil man die Nachteile mitigieren kann.
 
Du hast mir unterstellt, ich fände Docker „so toll“, obwohl ich nur dein pauschales „kompletter Mist“ kritisiert habe, und genau dieses Argumentieren gegen eine Position, die ich nie vertreten habe, nennt man Strohmann.

Meine Ignore-Liste freut sich, denn heute gibt's Fisch!
 
Benj schrieb:
Du hast mir unterstellt, ich fände Docker „so toll“, obwohl ich nur dein pauschales „kompletter Mist“ kritisiert habe
Eben. Wenn du es nicht als kompletten Mist empfindest, dann findest du es ja zumindest in Teilen toll.
So viel zu deinem eingebildeten Strohmann.
 
Bitte nicht unnötig streiten. Gerne argumentieren mit Vor- und Nachteilen. Danke.
 
Avenger84 schrieb:
Gerne argumentieren mit Vor- und Nachteilen. Danke.
Die absurde Komplexität bzw. die völlig bescheuerten NAT- und IP-Regeln habe ich ja schon erwähnt.
Ich kann nix dafür, wenn die Diskussion abgewürgt wird, nur weil jemand meint mich auf seine Ignorelist zu setzen, nachdem er sich einen Strohmann einbilden musste.
Der einzige Vorteil, den ich von Docker kenne: hohe Portabilität.
 
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